Hee, sorry für die Wartezeit, ich hab ein bisschen wenig Zeit im Moment, aber ich wollte den Teil hier jetzt noch unbedingt posten, allein weil ich ihn selbst gut und wichtig finde, für den weiteren Verlauf der Geschichte. Mhhh,

Außerdem möchte ich hier noch was anmerken... ich hab lange überlegt, ob ich das schreiben soll weil ich es im Grunde wirklich Oberflächlich finde und ich nicht denke, dass es mein Recht ist, dass zu schreiben...

Also, ich hab in den letzten Tagen mitbekommen, dass hier wohl ein Autor bei einem Unfall gestorben ist, ich hab den Namen gelesen und irgendwie kam der mir bekannt vor und da hab ich mal bei meinen Fav-Storys gestöbert und entdeckt, dass es der Autor ist, der mich im weiteren Sinne auf diese FF hier gebracht habt. (Keine Angst ihr braucht jetzt nicht diese welche FF suchen um herauszufinden, wie die hier ausgeht... ; ) war wirklich nur so ein Gedankensprung...)

Naja auf jeden Fall hab ich trotzdem das Gefühl danke sagen zu müsse, alleine schon, weil ihre Storys so wirklich genial sind und ich als ich von de Tod erfahren hab, ziemlich lange darüber nachdenken musste, denn wenn ich morgen umkomme, würde dass hier niemand erfahren und meine FFs würden einfach Leser nerven, weil sie nicht fertig geschrieben sind und dass fände ich doch echt traurig.

Ich will hier jetzt kein Tribut hinlegen, aber ich finde es wichtig vielleicht eins zwei Sachen loszuwerden auf meine Art und Weiße, denn viele schreiben hier FFs in Erinnerung an diese Autorin ( ich nenn den Namen nicht weil ich angst hab, dass sie vielleicht doch noch lebt und ich hier dann irgendwelche falschen Nachrufe schreibe und überhaupt ich hab mich ja nicht richtig informiert...) und ich weiß nicht im ersten Moment hab ich nur so gedacht ‚mmmh wenn die das liest', doch dann wurde mir klar, dass sie das nicht lesen wird, wirklich niemals, dass fand ich schon krass, das hat richtig eingeschlagen für einen Moment und da wurde ich plötzlich ganz traurig, dass ich mir nie die Mühe gemacht habe, diese eine bestimmte FF zu loben durch eine langes FB und ihr zu schreiben, wie genial ich finde was sie da macht und überhaupt, es hat mich für einen Moment wirklich getroffen und dann bin ich auf ihr Profil und hab da diesen einen Spruch gelesen, der so in etwa hieß, dass es nicht zählt wie lang man lebt, sondern was man erreicht und da hab ich dann wirklich gehofft, dass sie all ihre Werke aus ein Stück davon angesehen hat, was sie für sich selbst und für andere erreicht hat...

dann um es so aus zu drücken ihr würdet das hier jetzt nicht lesen ohne sie und ihr Leben!

Okay jetzt genug, aber ich hoffe einige haben das hier jetzt gelesen (ich bin leider nämlich selbst so jemand der sich die Zeit für ein Vorwort nicht nimmt) und denken vielleicht ein wenig darüber nach! Fände ich wichtig, denkt lieber darüber nach, nur für 5 Minuten, dafür könnt ihr ja mein FB flöten lassen!!!

Aber jetzt trotz allem viel Spaß beim Lesen!!!

Rosalie Pov

Ich stieg die Treppen nach unten und lief in die Küche, meine Augen gen Boden gerichtet, somit hatte ich nicht mit Edward gerechnet, der mit einer verschlossenen Flasche Wasser kämpfte.

„Guten Morgen," murmelte er und mein Kopf schoss in die Höhe.

„Willst du mir erzählen, was da Oben los ist?" fragte er und ich schaute ihn für einen Moment irritiert an.

„Warum bist du denn schon auf?" stellte ich als Gegenfrage und ich nahm ihm die Wasserflasche aus den Händen, um sie für ihn zu öffnen.

„Ich hab zu erst gefragt. Danke." Das letzte Wort flüsterte er, wobei er mir nicht in die Augen schaute.

„Das übliche Chaos." War meine simple Antwort, damit drehte ich mich zum Kühlschrank.

„Und jetzt du."

„Das „übliche Chaos" hat mich geweckt..." er machte eine kurze Pause. „Na ja, eigentlich Dad, aber ich glaub der gehört heute Morgen zu diesem Chaos. Er stand plötzlich in meinem Zimmer, hat mich komisch angeguckt und ist dann wieder nach draußen." Er zuckte mit den Schultern und trank ein schluck Wasser, noch in der selben Sekunde schüttelte es ihn am ganzen Körper. Ich nahm ihm das Glass aus der Hand.

„Setzt dich hin, ich koch dir einen Tee." Wortlos schlurfte er davon und lief durch den Essbereich ins Wohnzimmer. Ich nahm ebenfalls einen Schluck Wasser und als ob ich es nicht geahnt hätte, schüttelte ich mich auch am ganzen Körper. Tee. Murmelte ich und schüttete das Wasser den Abfluss hinunter. Für einen Moment hing ich meinen Gedanken nach. Ich versuchte zu begreifen, was ich gerade erfahren hatte, aber so wirklich verstand ich es nicht. Emotional hatte mich die Tatsache noch nicht erreicht, dass ich ein kleines Geschwisterchen bekommen würde. Nein, definitiv noch nicht und über die Tatsache, dass es so wohl mein als auch Emmetts leibliches Geschwisterlein sein würde, wollte ich mir schon überhaupt keine Gedanken machen. Ich schüttelte mich aus dem Gedanken und wand mich dem Wasserkocher zu. Als ich die Teebeutel aus dem Schrank räumte, schaute ich auf die Uhr, ich konnte nicht glauben, dass ich schon fast zwei Stunden wach war, kurz nach Sechs. Ich war mir sicher, wir würde nicht pünktlich zur Schule kommen, wenn wir überhaupt gingen, ich glaube weder Dad, noch Esme würde es im Moment überhaupt auffallen, wenn wir hier bleiben würden. Ich goss den Tee auf und nahm die zwei Tassen bei den Henkeln, dann schlurfte ich Richtung Wohnzimmer und sah, dass Edward zugedeckt auf der Couch lag. Ich stellte die Tassen auf dem Wohnzimmertisch ab und setzte mich dann in die Mulde zwischen Edwards Beinen und der Lehne.

„Der Morgen ist irgendwie komisch." Meinte Edward dann und ich schaute zu ihm.

„Mmmh ja, das ist er allerdings..." ich überlegte einen Moment. „Ich glaub, ich geh heut nicht in die Schule, ich bleib hier... bei dir." Stelle ich dann fest und fällte somit einen Entscheidung, die nicht abhängig war von dem weiteren Verlauf des Morgens. Es dauerte lange bis Edward antwortete. Und als er es dann tat, drehte er sich auf den Rücken und schaute mir ins Gesicht.

„Weißt du Rose, das wäre toll." Für einen Moment verstand ich nicht, ob er es ernst meinte, oder ob der Sarkasmus aus ihm sprach, doch dann sah ich, dass seine Augen anfingen zu glänzen, er biss seine Zähne fest zusammen und ohne Vorwarnung stiegen mir auch die Tränen in die Augen.

„Komm her." Murmelte ich und Sekunden später lag mir mein kleiner Bruder in den Armen und wir weinten gemeinsam.

Irgendwann wurde Edwards Atmung ruhiger und ich versuchte ebenfalls wieder zu Atem zu kommen, dann wurde er in meinen Armen schwer und ich vermutete, dass er eingeschlafen war und vorsichtig versuchte ich ihn wieder auf die Couch zu legen, was sich in unserer seltsam, verknotenden Position als Schwierig herausstellte. Aber schließlich lag er wieder und ich legte mich hinter ihn und legte die Decke über uns. Ich blendete alle tausend Gedanken aus und war ebenfalls gleich eingeschlafen.

„Rose? Schatz? Wach auf." Ich will nicht aufwachen.

„Rose." Dads Stimme drang langsam zu mir vor. Bestimmt nur im Traum. Dann spürte ich eine Hand auf meiner Wange.

„Schatz, bitte, wach auf." Ich schlug für einen Moment die Augen auf, dann schloss ich sie wieder. Der Raum war viel zu hell. Etwas bewegte sich neben mir und plötzlich kippte ich zur Seite weg und war hell wach.

„Was war das denn?" ich setzte mich verwirrt auf und entdeckte Edward, der sich ebenfalls aufgesetzt hatte. Dad stand hinterm Sofa.

„Es ist halb Zehn." Verkündete er dann und Edward, der sein Gesicht in seinen Händen vergraben hatte, stöhnte.

„Woha." Murmelte ich und stand auf und sprang vom Sofa, ich setzte mich wieder vor Edward auf den Wohnzimmertisch und nahm seine Hände in meine. Wir schauten uns daraufhin in die Augen und dann stand ich auf.

„Ich bin gleich wieder bei dir." Ich schaute zu Dad, der mir zunickte, dann lächelte er kurz und ich lief in die Küche. Edward und er fingen an miteinander zu sprechen. Ansonsten war nichts zu hören, es war leise im Hause.

„Sind die andern in der Schule?" rief ich hinüber in den Wohnraum.

„Ja." Es folgte eine kurze Pause.

„Wir haben beschlossen dich nicht zu wecken, anscheinend war es die richtige Entscheidung?!" rief er und die Frage klang in seine Worten.

„Ja…. Danke." Mit einem Apfel in der Hand lief ich zurück und blieb an der Ecke zum Wohnzimmer stehen. Ich beobachte, wie Dad Sachen in eine Mappe schrieb, während er wie ich gerade auf dem Wohnzimmertisch saß. Edward hatte sich wieder hingelegt und den Arm auf seine Augen gelegt. Dad schaute für einen Moment über seine Schulter zu mir hinüber, er lächelte und seine Lippen formten ein stilles ‚Danke'. Ich nickte nur und biss wieder in meinen Apfel, da fiel es mir wieder ein. Esme war schwanger. Ein wirklich seltsamer Gedanke... ich träumte doch wohl nicht etwa? Nein natürlich nicht. Ein Baby. Wo Esme war? Sicher in der Stadt. Wie Edward das wohl aufnehmen würde, also dass Esme schwanger war. Was die anderen wohl darüber dachen... was Dad wohl darüber dachte? Ich beobachtete ihn. Er war ganz normal. So normal wie man eben sein konnte, wenn man dabei war die Krankheit seines Sohnes zu behandeln. Ich wollte nicht wissen, was in seinem Kopf vorging.

„Rose?" eine Stimme drang zu mir durch, ich schüttelte mich aus meinen Gedanken und bemerkte, dass es Dad war.

„Ja, wie bitte?" er sah mich an und für einen Augenblick trafen sich unsere Augen.

„Würdest du mir bitte die Infusion bringen?"

„Na klar." Ich nickte. Also würde es jetzt beginnen. Ich schluckte und tat, wie mir geheißen.

Carlisle PoV

Wieder saß ich hier und beobachtete. Edward lag zusammengerollt auf der Couch, seine Knie fast umarmend, seine Augen waren geschlossen, aber er schlief nicht. Er schlief nie, er wartete nur, bis es vorüber war, bis die Übelkeit, das Schwindelgefühl und die Schmerzen vergingen. Es war herzzereisend dabei zuzusehen. Mit jeder Faser meines Körpers hoffte ich, dass die Therapie diesmal anschlagen würde. Ich wusste nicht was passieren würde, wenn sie es nicht tat. Ich wusste nicht, ob Edward noch ein drittes Mal all das auf sich nehmen konnte, all das auf sich nehmen wollte. Bei diesem Gedanken zog sich mir der Magen zusammen und ich rutschte tiefer in den Sessel. Rose, die neben Edward saß und seine Hand hielt, schaute kurz zu mir hinüber. Ich versuchte zu lächeln, ich glaube es gelang mir nicht. Ich versuchte nicht daran zu denken, was passiert war, nachdem er das letzte Mal erfahren hatte, dass der Tumor noch immer da war, dass die Chemotherapie nicht angeschlagen hatte. Nachdem er Wochenlang Tag um Tag gekämpft hatte, so motiviert und lebensfroh gewesen war. Alles war innerhalb von Sekunden zustört. Ich schluckte und mir wurde richtig übel als all die Bilder zurück kamen, als mir der Traum von diesem Morgen wieder in die Gedanken schoss. Der Traum. Nora war in diesem Traum. Sie hatte den Kampf verloren, der Krebs hatte sie mir genommen, hatte meinen Kindern ihre Mutter genommen. Jetzt nahm er mir meinen Sohn.

„Dad? Hallo?" ich spürte plötzlich eine Hand auf meiner Schulter und als ich mich aus meinen Gedanken riss, starrte ich in ihre Augen. Nora.

„Dad, ist alles in Ordnung?" Rose. Es dauerte noch mal ein paar Sekunden bis ich begriff.

„Rose." Sie sah mich besorgt an und ich schaute von ihr zu Edward, der sich auf seine Hände gequält hatte und mich ebenfalls besorgt ansah.

„Was ist den los? Geht's dir gut?" ich nickte.

„Entschuldigt mich bitte." Ich stand auf und stürmte aus dem Raum.

Ich hörte Edward noch fragen was los sei, bevor die Haustür hinter mir zufiel. Oh Gott. Ich lies mich mitten auf der Treppe fallen und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Oh Gott. Mein Inneres bebte, meine Hände fingen plötzlich an zu zittern und mir wurde immer schlechter. Ich versuchte tief zu atmen, meine Gedanken auf ein anderes Thema lenken, Edward würde es jetzt mit jeder Minute schlechter gehen. Ich musste für ihn da sein, er brauchte mich. Aber diese Bilder ließen sich nicht vertreiben, sie gingen einfach nicht weg. Immer wieder drehte ich ihn um und schaute in seine Augen. Alles Leben hatte ihn verlassen. Das durfte nicht geschehen. Nicht meine Baby, man konnte mir mein Baby nicht nehmen. Baby. Er war nicht mehr mein Baby. Esme. Ich fuhr mit beiden Händen durch mein Haar und legte sie dann in meinen Nacken. Ein Baby. Wie würde Edward das aufnehmen. Gut wahrscheinlich, er würde nicht an sich denken, vielleicht wäre es eine Erleichterung für ihn, vielleicht eine Chance für einen einfacheren Abschied....

Rosalie PoV

„Geh nach ihm schauen, das war nicht normal gerade." Meinte Edward und wir schauten uns in die Augen für einen Augenblick und dann nickte ich unsicher. Ich wollte ihn nicht alleine lassen.

„Geh, ich bin kein Baby!" murmelte er dann und schloss seine Augen und legte sich zurück auf sein Kissen. Ich vermutete einen Schwindelanfall. Nein, er war vielleicht kein Baby, aber er brauchte uns.

„Dad kommt schon alleine klar."

„Muss ich gehen?" er starrte mich plötzlich wieder an und ich sah wie todernst es ihm war, daraufhin stand ich auf und lief nach draußen in den Flur, ich ging zur Haustüre und öffnete sie, es regnete in strömen und gerade als ich die Haustüre hinter mir anlehnte und einen Schirm aufspannte, trat mir der Geruch von Erbrochenem in die Nase. Das zweite Mal an diesem Tag. Ich drehte mich um und schaute die Treppe nach unten am Fuß saß Dad, ich flog die wenigen Stufen nach unten und lies mich neben ihm fallen, sofort schlang ich meine Arme um ihn. Er zitterte am ganzen Körper. Vielleicht waren es die Nerven, vielleicht der kalte Regen, vielleicht beides.

„Rose, geh rein." Murmelte er und ich versuchte ihm in die Augen zu schauen. Ich schüttelte nur meinen Kopf.

„Wenn ich jetzt rein geh, dann kommt Edward raus." Ich versuchte witzig zu klingen aber Dad löste sich plötzlich aus meinen Armen und beugte sich zur Seite über die Treppe hinweg und übergab sich erneut. Ich fuhr Kreise über seinen Rücken und erinnerte mich an damals, als Mum gerade gestorben war; Dad, ich hatte ihn nie weinen sehen, das hatte er sich nie erlaubt, nie gegönnt, egal wie dringend sein Körper es gebraucht hätte, aber irgendwie musste sein Körper auf all den Schmerz und die Trauer reagieren, also hatte er sich immer im Bad eingeschlossen, manchmal Stunden lang. Und ich und Jasper und Edward saßen manchmal die ganzen Stunden vor der Badezimmertür und hörten wie er sich immer wieder übergab, wie er immer wieder seine Zähne putzte und duschte. Ich hatte nicht viele Erinnerungen an diese Zeit aber das hatte sich eingebrannt, das und all die Tränen und Schreie und die Zeit, wo es am meisten weh tat, die Erkenntnis, dass sie wirklich nie wieder kommen würde...

„Es tut mir leid Rose." Ich schaute zu Dad, der seinen Kopf in seine Hände gelagt hatte. Wieder schlang ich meine Arme um ihn.

„Dir muss nichts leid tun Dad." Er antwortete nicht und ich sagte auch nichts mehr und so blieben wir sitzen. Ich machte mir still darüber Sorgen, was das bei ihm ausgelöst hatte, was ihn da so tief auf einmal getroffen hatte und Dad starrte einfach nur auf seine Füße, mit seinen Gedanken Meilen weit weg.