Einen wunderschönen guten Tag!!! Ich red jetzt nicht lange, denn das Kapitel ist lange genug, for once^^ Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen und nehme jede Art von Kritik an!

Liebe Grüße

Carlisle PoV

Als ich Edward im Arm hielt sah ich nur noch im Augenwinkel, wie Jasper aus dem Raum lief, ja fast rannte. Ich wollte für ihn gerade genauso da sein, wir für Edward, aber ich hoffte, er würde verstehen... ich schluckte und zwang mich wieder mich auf Edward zu konzentrieren. Sein ganzer Körper zitterte und ich hielt ihn fest in meinem Armen.

„Du musst ruhig atmen, hörst du, Schatz ich bin bei dir, ich bin für dich da..." immer weiter sprach ich zu ihm und immer wenn er versuchte zu reden, legte ich ihm eine Hand auf den Mund, wenn er jetzt reden würde, dann kann ich garantieren, dass er innerhalb von Sekunden wieder so stark weinen würde, dass er keine Luft mehr bekam. Ich spürte wieder, wie sich mein Brustkorb verengte, wie konnte ich ihm nur helfen? Was sollte ich tun, um ihm die Angst vor dem Tod zu nehmen, das konnte ich nicht und wenn ich ihm die größten Versprechen über das Wunder nach dem Tod machte. Es ging nicht. Ich fuhr Kreise über seinen Rücken und versuchte ihm dann mit einer Hand die Decke über den Rücken zu ziehen.

„Danke." Murmelte er nach einigen Momenten und ich lächelte leicht, auch wenn er es nicht sehen konnte. Und so blieben wir eine ganze Weile sitzen, irgendwann hörte ich ihn nur noch ruhig atmen ich fragte mich, ob er schief, er schief so schnell in letzter Zeit, früher war das nie so, aber sein Körper brauchte die Ruhe.... ich schaute hinüber zum Fenster und hinaus in die Dunkelheit, nächste Woche war Weihnachten und ich überlegte mir, dass dieses Jahr wohl das erste Weihnachten seit langem sein wird, dass an uns vorbei ziehen würde ohne große Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen. Aber dann, während ich geistesabwesend über Edwards Rücken streichelte zog ich die Augenbrauchen zusammen und musste feststellen, dass Edward Weihnachten liebte und es allein deshalb wichtiger sein sollte, als alles andere. Und so fing ich an zu überlegen, zu rechnen und zu planen, bis ich erst lange Zeit später, draußen wurde es langsam hell, von Edward unterbrochen wurde.

„Darf ich dir eine Frage stellen?" murmelte er.

„Sicher."

„Auch wenn sie Egoistisch ist?"

„Natürlich." Er löste sich von mir und setzte sich wieder gerade auf und für einen Moment fröstelte es mich und ich wünschte mir Edward zurück in meine Arme.

„Wie oft denkst du noch an Mum?" ich schaute ihn für einen langen Moment an und er sah immer wieder zwischen seinen Händen und mir hin und her.

„Ich denke jeden Tag an sie, manchmal bewusst, manchmal unbewusst, wenn mich etwas an sie erinnert dann denke ich bewusst darüber nach und länger und manchmal ist da nur eine Situation oder ein Gedanke, ein Datum und sie schwiert mir durch den Kopf und im nächsten Augenblick ist sie wieder verschwunden... Warum fragst du Edward?" er schaute wieder zu seinen Händen.

„Ich musste gerade über etwas nachdenken, was Bella mir gesagt hat... kurz, kurz bevor sie sich umgebracht hat." Er schluckte, schaute mir kurz in die Augen und dann wieder zu seinen Händen.

„Sie sagte, dass der Tod ganz einfach sei, dass man allen Schmerz vergäße und Glücklich sei und man sich keine Sorgen machen brauche über die Menschen, die man zurück ließe, denn der Mensch lerne zu vergessen und sich neu zu orientieren... und dann, und dann musste ich darüber nachdenken, dass ich mich wirklich nicht mehr an Mum erinnern kann und ncihts mehr weiß von ihr und dann habe ich diesen Tagebucheintrag gelesen und das Video gesehen und ich weiß nichts mehr und ich hab das Gefühl als sei es in Ordnung, dass sie nicht mehr da ist, weil ich nichts mehr weiß und das will ich nicht, das finde ich nicht in Ordnung und ich finde es auch nicht einfach... den Tod, ich versteh nicht, warum sie sich einfach das Leben nehmen konnte, wie sie nicht mehr leben wollte, ich versteh es nicht, Dad..." er redete immer schneller und während er sprach schnürte sich mein Hals immer weiter zusammen.

„Ich kann nicht begreifen, warum sie sich dafür entschieden hat zu sterben und ich alles machen würde, um zu leben, ich will nicht sterben, ich kann es nicht, ich glaub ich kann das nicht, ich habe Angst, ich habe wirklich Angst Dad ich will nicht alleine sein... ich ... ich ..." und in diesen Moment passierten zu viele Sachen auf einmal, Edward fing an immer schneller zu atmen, er fuchtelte mit seinen Händen umher und meine Gedanken waren überall und ich wusste nicht was ich denken sollte, mein Brustkorb war zugeschnürt und mein Magen rebellierte, im Augenwinkel konnte ich Esme sehen, die eine Hand vor ihren Mund hielt und mit sich selbst kämpfte und als ich sie sah, da fing mein Kopf einfach an zu arbeiten.

„Edward, hey ganz ruhig!" ich legte meine Hände auf seine Schultern und versuchte ihm in die Augen zu schauen. Aber er wurde immer unruhiger.

„Edward, schau mir in die Augen und atme ganz ruhig..." ich wandte mich Esme zu und wollte sie beten, mir eine Tüte zu bringen, doch sie war schon auf dem Weg. Ich presste Edward zurück auf die Couch und drückte seine Schultern sanft in die Polster und da hatte sich Esme schon an seinen Kopf gekniet und hielt ihm eine Tüte über den Mund, Tränen flossen über ihr wie über Edwards Gesicht. Und dann irgendwann hob sich sein Brustkorb wieder gleichmäßig ruhig und Esme nahm die Tüte von seinem Gesicht und es dauerte nicht lange bis Edward seine Hände vors Gesicht schmiss und Dinge vor sich hermurmelte die sich nach Entschuldigungen anhörten.

Esmes und meine Blick trafen sich und sie nickte mir zu während sie sich Tränen aus dem Gesicht wischte, dann stand sie auf und wollte das Zimmer verlassen, doch Edward setzte sich abrupt auf

„Nein, bleib hier... bitte ich geh wieder zurück ins Bett..." er wollte schon aufstehen, doch ich packte ihn an seinen Schulter.

„Bleib hier Edward bitte."

„Aber... nein... ich..." ich schaute zur Türe und sah, dass Esme schon verschwunden war. Dann wieder zurück in Edwards Augen. Er sah aus, als würde er sich plötzlich schämen für das, was gerade passiert war. Ich atmete tief durch und meine rechte Hand, die bis gerade noch auf seiner Schulter lag, legte ich auf seine Wange.

„Edward, bitte schau mich an." Es dauerte einen Moment, bis er mich ansah.

„Ich bin stolz auf dich Edward, du glaubst nicht wie froh ich bin, dass du über deine Ängste mit mir sprichst und ich hoffe das bleibt so, ich will, dass du dir alles von der Seele reden kannst, egal wie belanglos es sein mag, in diesem Haus wird immer jemand ein offenes Ohr haben, genauso wie du immer ein offenes Ohr hast für uns." Wir sahen uns lange in die Augen bis ich weiter sprach.

„Und es tut mir im Herzen weh, dass ich dir deine Angst nicht nehmen kann, denn ich will dich nicht anlügen, ich verspreche dir nur, dass ich immer bei dir sein werde und du niemals alleine sein musst, ich werde immer bei dir sein auf diesem ganzen Weg." Wieder machte ich eine Pause.

„Und wenn das schlimmste nicht zu vermeiden ist, dann kann ich dir versprechen, dass ich dich niemals vergessen würde, Edward, das wäre mir nicht möglich, es gäbe kein Tag an dem ich nicht an dich denken würde aber lass uns jetzt nicht von etwas reden was noch nicht hier und von dem ich mit allem was ich in mir trage hoffe, dass es nicht eintreffen wird!" ich biss meine Zähne fest zusammen und Edward vor mir nickte und sah mich an.

„Wir werden das schaffen, alle gemeinsam." Mit diesen Worten zog ich ihn in meine Arme und schaltete meinen Verstand ab, löschte für den Augenblick alles, was ich gelernt hatte im leben, alles was mein Beruf mir gelehrt hatte, es war weg und ich alles was ich tat war hoffen.

Edward PoV

Ich rannte fast über den feuchten Waldboden, ich lief ohne Ziel, ohne Idee ich musste nur weg. Ich musste einen klaren Kopf bekommen, abkühlen, verstehen. Ich musste verstehen, was das alles bedeutete. Der Tumor war noch da, die Therapie war nutzlos. Sie wollen, dass ich es noch einmal versuche, ein zweites Mal diese ganze Scheiße durchmachen. Ich kann nicht, ich kann einfach nicht. Sie sollen mich einfach sterben lassen, das wäre für alle das einfachste. Verdammt, warum? Ich war blind vor Wut, und ich wusste nicht wann ich ankam oder wo ich ankam, nur stand ich irgendwann auf einer Lichtung und die Sonne die zwischen den Bäumen plötzlich durchstrahlte, stoppte mich und ich blieb stehen.

Hey, was treibst du hier?" Ich zuckte zusammen und der Schreck streckte mir noch in den Knochen als ich mich umsah und plötzlich die Neue sah, von der sie die ganze Zeit sprachen, von der mir Alice schon erzählt hatte, die Tochter vom Chief.

Was treibst du hier?" ich blaffte sie an und verschränkte die Arme vor meiner Brust.

Ich hab zuerst gefragt!" antwortete sie und nahm sie Hand aus ihrer Umhängetasche und legte sie an ihre Seite. Ich legte meinen Zeigefinger und Daumen auf meinen Nasenrücken und überlegte, schließlich entschloss ich mich ihr so viel zu verraten.

Ich bin planlos von zuhause weggelaufen und hier gelandet. Jetzt du."

Naja, ich bin weniger planlos von zuhause weggelaufen und bin hier gelandet!"

Du bist du Tochter vom Chief, nicht wahr?"

Ja, die bin ich und du bist der Sohn von? Wenn man sich hier in solchen Kategorieren unterhält."

Der Sohn von Chefarzt."

Ahhh, na dann, schön dich kennen zulernen!" sprach sie und stand auf, sie ging auf mich zu und schüttelte mir die Hand.

Ich glaube in der Schule hab ich von Cullans gehört, aber dich hab ich da sicher noch nicht gesehen!"

Meine Geschwister mit Sicherheit, ja ich hab auch schon von dir gehört."

Und du? Wo gehst du auf die Schule, bist du der superschlaue, kleine Streber den sie auf die Privatschule schicken, während die Geschwister auf der öffentlichen Schule vergammeln müssen!?" ich zog die Augenbrauen hoch und überlegte scharf, was ich sagen sollte. Dann entschloss ich einfach Bilder sprechen zu lassen, ich schaute ihr tief in ihre braunen Augen und fuhr mit meinen Händen unter die Kapuze meines Pullies, dann schob ich eben diese nach hinten und offenbare meinen kahlen Kopf, krempelte meine Ärmel nach oben und meine Arme waren verstochen und blau und gelb und schwarz von all den Nadeln und Branülen. Ich beobachte wie sie erst ihre Augenbrauen hochzog und dann ihre Arme vor der Brust verschränkte.

Du erinnerst mich an einen Junkie!" meinte sie und ich musste ungewollt grinsen, das war bitter.

Mmmh, im weitesten Sinne hast du vielleicht recht... mit dem ganzen Müll den sie in meinen Körper gejagt haben..."

Was haben sie mit dir angestellt?" sie schaute mich kurz an, dann beobachtete ich, wie sie sich wieder neben ihre Tasche aufs Grass setzte. Ich blieb stehen.

Sie haben versucht den Tumor in meinem Kopf zu eliminieren."

Das klingt so, als ob sie es nicht geschafft hätten?!" meinte sie, fast unberührt und gelassen.

Haben sie auch nicht." Sie verzog nur ein wenig ihren Mund und starrte mich an als sei ich ein Gespenst, dann zog sie ihre Augenbrauen zusammen und sie sah aus, als ob sie sich etwas fragte.

Warum guckst du so?" fragte ich sie und wieder wurde ich etwas wütend. Diese Bella aber schüttelte nur ihren Kopf und lachte.

Willst du dich nicht zu mir setzen?" fragte sie und rückte unnötiger Weiße ein Stuck zur Seite. Ich überlegte für einen Augenblick ob ich nicht einfach weiter gehen sollte, aber schließlich entschloss ich mich dagegen.

Also setzte ich mich zu ihr und für Minuten schwiegen wir beide.

Warum bist du von zuhause abgehauen?" fragte ich irgendwann, ich schaute zu ihr, sie sah mich aber nicht an.

Ich wollte aus diesem Theater ausbrechen, wollte frei sein..." ich verzog mein Gesicht belustigt.

Na da bist du aber nicht weit gekommen." Meinte ich aber sie grinst nur.

Noch nicht, mach dir da mal keine Sorgen... was hat dich von vertrieben?" fragte sie mich dann und irgendwie hatte ich das Gefühl, mit ihr reden zu können.

Meine Familie will, dass ich eine zweite Therapie anfange sobald sich mein Körper genug erholt hat."

Du wirst es doch tun?"

Warum sollte ich?" fragte ich bitter und schaute gehen Boden.

Naja ich weiß nicht, du scheinst die Chance auf ein gutes Leben zu haben..."

Selbst wenn eine zweite Therapie den Krebs heilen würde, so wäre das keine Garantie dafür, dass er nie wieder kommt, dass würde noch mehr Schmerzen, noch mehr Stress und noch mehr Hoffnung bedeuten, der ich nicht gerecht werden kann. Ich will mir das nicht antun und meiner Familie schon gar nicht."

Das ist ein dummer Gedanke." Als sie das sagte, wurde ich zornig.

Was hast du bitte für eine Ahnung?" rief ich und als sie nicht antwortete fühlte ich mich bestätigt in meinem Urteil und gerade als ich weiter stampfen wollte, weg von hier, da hielt sie mich zurück.

Das schlimmste was dir passieren könnte, wäre alleine dazustehen, niemanden zu haben. Ich weiß wie das ist, ich habe hier niemanden. Alles und jeder ist mir Fremd, ich bin mir selbst fremd. Ich fühle mich wie ein Außerirdischer und ich hab wirklich geglaubt, es würde besser werden, wenn ich hier her komme zu meinem Vater, aber weißt du was? Ich bin hier erst wirklich am Boden angekommen. Habe hier erst erkannt, dass mein Leben keinerlei Perspektiven hat.

Jeder Mensch hat eine Perspektive!" sagte ich dann mit fester Stimme und ging wieder ein paar Schritte auf sie zu.

Nein, nicht mehr für mich. Es gibt nichts was mich hier an die Erde bindet, der Tod ist viel einfacher, da hat man keine Schmerzen, da vergisst man alles, was passiert ist und ist wieder Glücklich, man hat die Chance ganz von vorne anzufangen und alles hinter sich zu lassen..."

Was redest du da? Und was ist mit deinem Vater, deiner Mutter?" ich ließ mich vor ihr auf die Knie fallen und sah ihr tief in die Augen.

Davon abgesehen, dass der Mensch darauf programmiert ist zu vergessen und zu lernen weiter zu leben und irgendwann den Schmerz vergisst um zu garantieren, dass die Spezies überlebt, glaube ich nicht, dass meine Mutter viel an mir liegt und mein Vater lebt so eingekapselt, dass er ganz schnell vergessen und weiter leben wird."

Du bist doch verrückt!" ich nahm ihre Schultern und wollte sie schütteln.

Nein, du bist verrückt! Aber eigentlich nehme ich es dir nicht übel..."

Du kannst doch dein Leben nicht einfach so weg schmeißen!!!"

Haaa!" rief sie laut und als folge lachte sie sarkastisch, dann sah sie mich wieder an.

Versprichst du mir die Therapie zu machen?" Da war ich baff, sie hatte ja keine Ahnung, was das bedeutet.

Du hast ja keine Ahnung, wahrscheinlich würde ich eine zweite Therapie ohnehin nicht überleben und du kannst mich nicht mit dir vergleichen!"

Du kannst keinen Menschen mit einem anderen vergleichen. Ich empfinde Scherz anders wie du, ich stelle mein Seelengut über meinen Körper. Ich will nicht mehr leben. Ich will endlich glücklich sein, endlich frei sein und mehr diese ständige leere Spürten, die mich fesselt und mich von innen zerfrisst. DU hast keine Ahnung!"

Danach starrten wir uns Ewigkeiten in die Augen. Meine Kiefer waren so fest aufeinander gepresst, dass es weh tat. Ich wollte, dass sie begriff.

Ich mach dir einen Deal! Wir gehen jetzt in diese Richtung, zurück zu mir nach Hause. Da reden wir, da stell ich dich meiner Familie vor und beweise dir, dass man Glück nicht im Tod sucht, ich kann die zeigen, wie man glücklich ist und wie einfach es ist zu leben und nicht alleine zusein...."

Und was ist der Deal? Du machst die Therapie?"

Wir werden das beide schaffen, zusammen. Ich will dein Freund sein, dir zeigen, dass man nicht einsam sein muss, wie es ist von einer Familie geliebt zu werden. Wir schaffen das gemeinsam!"

Haaa," sie lachte wieder kunstvoll auf.

Ich mach doch keinen Deal mit einem Sterbenden! Das ist ja verrückt, nächste Woche bist du Tod und dann, dann steh ich wieder alleine da! Ich bin doch nicht verrückt!" Sie riss sich von mir und mir blieb nichts anderes übrig, als loszulassen. Ich stand wieder auf und jetzt schauten wir uns stehend in die Augen. Und ich überlegte scharf, was sie vor hatte. Ich schaute sie von oben bis unten an, sie war unglaublich dünn, ihre Arme waren um ihre Tasche verschränkt, die sie in den Händen hielt.

Was hast du da in deiner Tasche?" fragte ich sie dann und gerade als ich auf sie zugehen wollte, fing mein Handy an zu klingeln.

Geh rann!" rief sie mir zu, sie schrie fast."

Erst wenn du mir sagst, was du da in der Tasche hast!" schrie ich zurück.

Jetzt beantworte dein Handy! Deine Familie sucht dich, geh rann!" schrie sie abermals und ich griff wütend nach diesem Ding und hielt es mir ans Ohr.

Ja?" blaffte ich und da bemerkte ich das erste Mal wie rau und kaputt meine Stimme war.

Um Himmels Willen Edward, wo bist du?" Die ganze Zeit beobachtete ich Bella und plötzlich steckte sie wieder eine Hand in ihre Tasche und mit Horror beobachtet ich, wie sie eine Waffe hervor zog.

Oh mein Gott!" murmelte ich und Rosalie schrie mir ins Ohr, irgendetwas von wegen Dad sei auf der Suche nach mir.

Da war nichts, was mich dazu bringen würde zu glauben, was da gerade passiert war. Ich schrie.

Bella." Schrie ich. „Verflucht, pack dass Ding weg, das ist doch keine Lösung, du bist verrückt!"

Ich will vergessen.... emmm wie ist dein Name?"

Ich zog die Augenbrauen hoch und ich dachte für den augenblick wirklich, ich sei im Film.

Edward." Murmelte ich. Und sie lächelte und hielt sich die Waffe an den Kopf.

Edward, was ist da los? Wer ist da bei dir? Wer redet da, was machst du denn?" Rose Stimme hatte eine unerträglich hohe Stimmlage angenommen.

Edward... ein seltsamer Name... ich bin froh dich kennen gelernt zu haben. In einem anderen Leben hätten wir vielleicht eine Chance, da wären wir uns vielleicht früher begegnet, da hätte das Leben vielleicht andere Karten für uns gehabt."

Ich spürte wie meine Hände anfingen zu zittern.

Mach das nicht bitte, leg die Waffe weg. Ich verspreche dir, dass alles gut wird. Wir schaffen das."

Es ist zu spät Edward. Mir geht es gut, jetzt wird alles gut, ja. Vielleicht sehen wir uns bald wieder, aber für deinen Weg bin ich zu egoistisch, Edward."

Ich hörte den Schuss durch den Wald hallen, ich sah sie fallen, ich Schrie, ich fing an zu heulen wie ein Baby.