Heeeey
Neuer kurzer Teil für zwischen durch^^
Ab sofort findet ihr in meinem Lifejournal Blog die neusten Ideen und Gedanken und Updates über meine FFs... all die das interessiert, sind herzlich eingeladen vorbei zu schauen, heute sind noch recht wenig Worte gefallen, aber vielleicht gibt es bald mehr^^Link auf meinem Profil...
Aber jetzt zum eigentlichen Teil!
Edward PoV
Die Aufnahmen sehen wunderbar aus, Edward. Es scheint als sei der Tumor völlig verschwunden... die Worte schallten pausenlos durch meinen Kopf und ich konnte einfach nicht begreifen, was gerade geschah, als ich schweigend meine Taschen packte. Wir hatten jetzt Mitte März, vor einer Woche hat ich diese Worte das erste Mal gehört und heute schickten sie mich endlich nach Hause unter der strengen Aufsicht meines Vaters. Und gerade als ich über diesen nachdachte, klopfte es an meiner Zimmertüre.
„Herein!" rief ich und Sekunden später platzte Alice herein, dicht hinter ihr betrat Dad den Raum. Ich grinsten die beiden an und wenig später fand ich mich in Alice Armen wieder, die mich auf diese Weise bis zu meinem Bett schob und mich entschlossen darauf drückte.
„Du bleibst schön hier sitzen, ich packe deine Tasche!" erklärte sie und ich schaute hinüber zur Tür wo Dad immer noch stand, er lächelte mich warm an und ich musste noch breiter grinsen.
Nicht viel später also saß ich im Auto auf dem Weg nach Hause, ich schaute aus dem Fenster und träumte vor mich hin. Das Schweigen war angenehm. Da kam mir auf einmal ein Gedanke.
„Dad?" ich löste meinen Blick und schaute zu ihm hinüber.
„Ja?" er sah ebenfalls kurz auf, dann wieder zurück auf die Straße.
„Sag mal, können wir vielleicht am Friedhof vorbei fahren?" ich sah wie die Rädchen in seinem Hirn anfingen sich zu drehen, dann aber nickte er.
Bald erreichten wir unser neues Ziel, Alice entschloss im Wagen zu warten und ich lief langsam mit Dad auf die großen Tore des Friedhofes zu. Das Grab war wunderschön dekoriert, voll von Blumen und einem kleinem Teddybär, der den Winter tapfer überlebt hatte. Ich sah hinter, ich spürte, wie sich meine Augenbrauen zusammen zogen. Ich war seit der Beerdigung nicht wieder hier und ich hatte wirklich geglaubt, dass es mir heute leichter fallen würde, aber dem war nicht so. Ich begriff wirklich nicht, warum mir so viel an diesem Mädchen lag, immerhin hatte ich es nicht länger als eine Stunde kannte. Bella Swan. Dieser Name passte nicht zu einer Selbstmörderin, alles an ihr hatte nicht zu einer Selbstmörderin gepasst.
Ich schluckte schwer und zog meine Jacke enger um mich, ich spürte Dads Hand auf meiner Schulter ruhen. Ich war froh, dass er bei mir war.
Sie machte so eine ruhige und liebevolle Erscheinung, nicht die eines Menschen, dem nicht mehr zu helfen war, der sein Leben beenden wollte. Ich war mir so sicher, dass ich ihr hätte helfen können, irgendwie hätten wir ihr helfen können. Was muss ein Mensch erlebt haben, um so eine drastische Entscheidung zu fällen. Ich verstand es wirklich nicht. Ich hätte sie gerne besser kennen gelernt, ihr zeigen, was es bedeuten konnte zu leben. Für einen Moment war ich etwas wütend.
„Warum kann man sein Leben einfach so weg werfen?" murmelte ich dann und drehte mich ein wenig um meinem Vater in die Augen schauen zu können.
„Ich weiß es nicht Edward, ich weiß nur, dass es ganz einfach ist den Boden unter den Füßen zu verlieren, und wenn man dann niemanden hat, der einen auffängt wenn man fällt, dann greif ein Mensch unter anderem zu solchen Wegen. Egal wie unbegreiflich sie scheinen."
Ich überlegte für einen Moment und dann nickte ich. Im Stillen versprach ich sie bald wieder zu besuchen und dann verlies ich den Friedhof mir meinem Vater an der Seite.
So viele Dinge beschäftigten mich auf der Fahrt nach Hause. Meine Gedanken kreisten weiter um Bella und um die Tatsache, dass ich wirklich auf dem Weg nach hause war. Bei diesem Gedanken jedoch schlich sich wieder ein Lächeln über mein Gesicht.
Carlisle PoV
Ich parkte den Wagen und sofort sprang Alice hinaus, dichtgefolgte von Edward, der übers ganze Gesicht strahlte. Dieser Anblick erfüllt mich mit einer unbeschreiblichen inneren Wärme. Ich konnte nicht im Ansatz ausdrücken wie glücklich ich war. Ich konnte mich an Edwards neugewonnener Lebensfreude nicht satt sehen. Mit diesen Gedanken stieg ich ebenfalls aus dem Wagen aus und ging hinter den beiden her. Durch die Haustüre war mittlerweile schon Rose und Emmett geflogen gekommen. Rose umarmte ihren Bruder stürmisch und ich hörte sie beide lachen, Emmett und Alice standen daneben und als ich sie alle erreichte, machten sie sich gerade auf den Weg nach drinnen.
Als ich die Küche erreichte, hatte sich die ganze Familie dort versammelt.
Esme stand ein wenig abseits, ich legte den Autoschlüssel ab und ging zu ihr hin, ich schlang meine Arme von hinten um sie herum und zog sie in meine Arme. Ich hatte das Gefühl, egal wie sehr sie in diesem Augenblick strahlte, seit sie diesen Tagebucheintrag gelesen hatte, war sie nicht mehr die Selbe.
„Ich liebe dich." Flüsterte ich ihr ins Ohr und sie verflochtete ihr Hände mit meinen und drückte sich noch fester in mich. Um uns erfüllte sich der Raum mit Lachen und lauten Stimmen. Ich beobachtete wie Rose alle an den großen Essenstisch zog und wie sie uns zu sich winkte und den Kuchen anschnitt, der in der Mitte des Tisches stand. Ich schob Esme also vor mich her und führte sie an ihren Platz. Ich setzte mich neben sie und warf immer wieder Blicke zu ihr hinüber. Sie unterhielt sich mit Edward und Alice, eine Hand ruhte auf ihrem runden Babybauch, die andere lag auf meinem Bein. Und eigentlich könnte alles perfekt sein, wenn ich es nur schaffen würde, Esme klar zu machen, dass die Vergangenheit vergangen ist. Aber vielleicht brauchte sie einfach noch Zeit um alles zu verarbeiten, was passiert ist in den letzten Wochen. Ich hoffte, dass wir bald darüber sprechen würde, dass sie sich mir öffnete. Ich wollte so gerne hundert Prozent für sie da sein.
