Disclaimer: Die aus den HP-Romanen bekannten Personen und Handlungen gehören JKR. Ich schreibe nur zu meinem und eurem Spaß und hoffe es gefällt.

Abreise

Die letzten Wochen am Grimauldplace vergingen eher unspektakulär. Harry verbrachte seine Zeit in der Bibliothek des Hauses oder aber mit seinem lieb gewonnenen Begleiter. Er hatte versucht mehr über den Dubiwadui herauszufinden, doch schien es als wären die Blacks nicht sehr Begeistert von Tierwesen gewesen, denn im vergleich zur schwarzmagischen Abteilung der Bibliothek war die über Tierwesen gerade zu unscheinbar. Die Blacksche Bibliothek hatte durch zahlreiche Vergrößerungs- und Ausdehnungszauber die Msße einer mittelgroßen Kirche angenommen. Hunderte Regale mit abertausenden von Büchern. Und ein Großteil davon beschäftigte sich mit schwarzer Magie oder mentaler Magie wie Okklumentik, Legilimentik und Manipulationszaubern, die weit über einen gewöhnlichen ,Obliviate' hinaus gingen. Regulus hatte ihm eines Abends erzählt, das seine Ahnen Großmeister dieser Art von Zaubern waren, und nicht wenige dieser Zauber auf einen seiner Vorfahren zurück gingen.

Auch wenn die Abteilung über magische Geschöpfe deutlich weniger hergab verbrachte Harry viel Zeit damit, geeignetes Futter für Sirrah zu finden. Viele der Ideen verwarf er sofort, da es zum Beispiel unmöglich wäre dem Fuchs mehrere Mokes zu verfüttern, sodass Sirrah bei der Annäherung von Fremden schrumpfen würde. Ein weiterer Gedanke , den Harry schnell verwarf, war das verfüttern zahlreicher Phönixe um Sirrah unsterblich zu machen.

Als sich der August dem Ende neigte, hatte Harry seine Privatsammlung magischer Bücher um ein vielfaches vergrößert und auch mit der Ankunft seiner Schulbücher und seiner Garderobe, mit Ausnahme des Wintermantels, für dessen Fehlen sich Madame Malkins entschuldigt, erreichte sein Gepäck für Hogwarts ein beeindruckendes Ausmaß.

Regulus hatte aber dieses Problem wohl schon voraus geahnt und ihm einen Besonderen Handgearbeiteten und verzauberten Schrankkoffer besorgt. Wenn man diesen normal öffnete lagen dort einige von Harrys Schulumhängen und Ähnliches was zur Tarnung diente.

Wenn man aber das Potterwappen, mit dem der Koffer aufwendig verziert war, nach links drehte, öffnete sich der Koffer und man konnte gebückt eintreten. Im Koffer selbst konnte man dann aufrecht stehen und stand in einem gut sortierten Lagerraum, vergleichbar mit einem begehbaren Kleiderschrank. Wobei aber nicht nur Harrys Kleidung platz fand, sondern auch seine Private Bibliothek mit Lesesessel, Trankzutaten sowie die Instrumente wie Kessel, Waage und solche Sachen. Außerdem hing ein neuer Nimbus 2000 an der Wand zusammen mit einem Regal für Sirrahs Bedürftikkeiten wie Eulenkekse, Hundefutter und vielem mehr.

So hatte Harry nun seinen gesamten Besitz in diesem meisterlich gearbeiteten Koffer und war bereit zur Abreise.

Harry vereinbarte mit Regulus, der ihn auf jeden Fall an den Bahnhof begleiten wollte, den morgigen Ablauf als Regulus ihm erklärte.

„ Es ist ganz einfach, Ich appariere uns direkt aufs Gleis 9 3/4. Nur Muggel oder Squibs nutzen das Portal zur Muggelwelt zwischen Gleis 9 und 10. Kreacher wird dein Koffer direkt zum Schloss bringen, dann musst du mit diesem nicht im Zug hantieren. Sirrah sollte sich am Bahnhof vielleicht unsichtbar machen, damit wir nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf uns ziehen, als wir es eh schon tun" schmunzelte Regulus bei diesen letzten Worten.

„Klar doch, Onkel! Haben wir sogar schon geübt, sie springt auf meine Schulter und macht sich unsichtbar. Im Abteil kann sie dann neben mich liegen." sagte Harry aufgeregt.

„Sehr gut! Nichts dem Zufall überlassen. Achte darauf, das sie auch kein Vertrauensschüler vor dem Eintreffen in Hogwarts sieht, meistens sind die wichtigtuerisch regeltreu."

„Und im Schloss? Sirrah braucht Freilauf, sie ist nicht geschaffen für ein Leben in Gefangenschaft." fragte Harry etwas besorgt.

„Nun ich bin mir sicher Professor Snape wird dir all zu gerne eine Sondergenehmigung ausfüllen, wenn du ihm einen Gruß von mir ausrichtest." grinste Regulus etwas gehässig.

„Du bist der Beste! Vielen Dank!"

Am nächsten morgen wachte Harry von alleine auf. Er war gespannt was ihn in der Schule alles erwarten würde und freute sich darauf das erste Mal mit gleichaltrigen zusammen zu sein. Auf dem Kontinent hatten sie nur ganz selten Besuch, nur dann wenn es sicher war, das derjenige absolut vertrauenswürdig war, und dazu gehörte noch nicht einmal Regulus ganze Familie. Harry zog sich eine feine dunkelgraue Stoffhose an und dazu ein schwarzes Hemd. Den Umhang hatte er mit ein paar anderen Sachen in einem kleinen Handgepäck verstaut. Harry ging hinunter zum Frühstück und musste nur kurz auf seinen Vormund warten, der Kreacher anwies ihnen ein ausgewogenes Frühstück zu servieren.

Nach dem Frühstück konnten beide noch die letzten Sachen erledigen und machten sich dann auf den Weg zum Bahnhof. Dazu belegte Sirius sie beide mit einem Desillusionierungszauber, wobei Sirrah es vorzog von alleine Unsichtbar zu werden und sprang auf Harrys schulter, kurz bevor dieser verschwand. Sie verließen den Grimmauldplace Nr12 und ließen die Anti-Apparierbanne hinter sich und traten auf die Straße Hinaus, wo Regulus Harrys Hand griff und beide schlagartig verschwanden.

Während Harry noch krampfhaft versuchte sein Frühstück nicht auf dem schon gut gefüllten Bahnhof zu verteilen löste Regulus den Zauber und sie erschienen nun für alle auf dem Bahnhof.

,Hogwarts Express Abfahrt:11Uhr' zeigten goldene Buchstaben auf einem dunklen Schild.

Regulus empfahl ihm einen Wagon am Ende des Zuges zu wählen, da er da noch am Wahrscheinlichsten mit Sirrah seine ruhe hätten also gingen die beiden den Bahnsteig entlang um nicht durch den Zug zu müssen. Sie gingen an eine 3-Köpfigen Familie vorbei, alle trugen Zaubererkleidung und Harry erkannte das Wappen der Lestrange auf dem Umhang der Eltern. Er dachte ein nicken in Richtung seines Onkels vom Vater war genommen zu haben als er aber zu Regulus hoch blickte, zeigte dieser nicht die kleinste Regung und so dachte sich geirrt zu haben.

Sie kamen an einem etwas dicklichen Schüler vorbei, der wohl Harrys alter hatte und sich gerade bei seiner Großmutter beklagte seine Kröte schon wieder verloren zu haben. Instinktiv griff Harry an seine Schulter wo er die Pfoten von Sirrah fand.

„Lass das, das fällt auf" murmelte Regulus und gab ihm einen kleine Klapps auf die finger Harrys anderer Hand.

Harrys Hand ging sofort hinunter und sie gingen an einer großen Gruppe vorbei von der plötzlich ein allgemeines lautes „IIIIIIHHH!" kam.

Harry konnte nichtmehr erkennen, was die Gruppe so angeekelt hatte, als sie auch schon einen der letzten Wagons erreichten.

„Weasleys und Longbottoms, wohin die Zaubererschaft doch gekommen ist" brummte sein Onkel finster und blickte dabei in Richtung einer großen Gruppe Rotschöpfe.

„Harry, du hast zwei großen Namen gerecht zu werden, ich hoffe du enttäuscht mich nicht!"

Harry war solche Worte von seinem Onkel gewohnt, und er wollte auch kein herzliches Verabschieden mit Küsschen oder ähnlichem wie er es bei den Weasleys etwas weiter sah. Wo die pumelige Frau dem jüngsten gerade die Nase rubbelte.

„Ich weiß! Ich verspreche dir fleißig zu sein und nichts anzustellen!"sagte Harry.

„Hah! Ich bezweifle, dass du das lange durchhältst! Versprich mir einfach das du auf dich aufpasst und wenn du mich brauchst, benutz die hier" Er gab ihm einen von zwei Spiegeln „Dein Vater und Sirius haben sie oft benutzt, Zweiwegespiegel, so können wir uns unterhalten wann immer du mich brauchst!"

„Gut ich werde es mir merken! Ansonsten schick mir Opal, dann hat er auch mal was zu tun"

„Los jetzt, steig ein, dann bekommst du noch ein freies Abteil! Und Pass auf dich auf"

Bei diesen Worten Griff Regulus Harrys freie Schulter und drücke kurz zu.

„Versprochen! Wir sehen uns an Weihnachten! Bis dann." Sagte Harry und stieg in den Zug. Er ging den Gang entlang und suchte sich ein leeres Abteil. Regulus hatte recht, der Zug war hier hinten deutlich weniger voll und so fand Harry zügig platz. Sirrah sprang auf den Platz am Fenster und wurde noch im Flug sichtbar.

„Ich bin stolz auf dich! Hier" sagte Harry und warf dem magischen Fuchs einen Eulenkeks zu, den dieser genüsslich Knabberte. Er legte sein kleines Handgepäck über seinen Sitz und setzte sich Sirrah gegenüber, als der Zug mit einem Rucken auch schon los fuhr.

Harry hatte ein Buch heraus genommen, da ihn Regulus gewarnt hatte, das die Fahrt sehr lang sei. Harry der von dem gewöhnlichen Buch, da eins der spezielleren aus der Blackbibliothek doch auffällig gewesen wäre, nur bedingt unterhalten war schielte eine zeit lang über den Buchrand in den Gang. Und sah viele seiner künftigen Mitschüler an ihm vorbei. Er sah Zwillinge aus der Gruppe der Rotschöpfe die sich freudig und aufgeregt unterhalten und Harry schnappte das Wort „Tarantel" auf. Kurz darauf folgte, wie es schien, ihr jüngerer Bruder, der, da er seine Hand kurz auf Harrys Abteiltür legte, mit dem Gedanken spielte sich zu Harry zu setzten. Als er aber bemerkte, dass Harry wohl tief in seinem Buch versunken war entschied er sich wohl gegen diese schweigsame Gesellschaft und ging doch weiter.

Als ein vierter Rotschopf an Harrys Tür trat überlegte er sich ob er langsam eine Strichliste anlegen sollte. Dieser aber Öffnete die Tür. Sirrah war augenblicklich unsichtbar geworden als der Eindringling auch schon erklärte : „Hallo, ich bin Percy Weasley, Vertrauenschüler, sollte es Probleme oder Streitigkeiten geben, komme bitte sofort zu einem von uns! Zauberei oder Streit wird im Zug nicht gestattet!"

„Alles klar, Percy, ich werd's mir merken, bis eben war aber alles ruhig. Danke!" sagte Harry etwas zynisch.

Percy dem diese Seitenhieb wohl komplett entging , lächelte zufrieden und schloss das Abteil, worauf Harry begann wirklich zu lesen.

Doch Harry kam nicht weit. Nur wenig später wurde seine Abteiltür erneut geöffnet

„Hallo Harry, würde es dich stören wenn ich mich zu dir setze? Es ist nur so der Zug ist gut gefüllt und in den Abteilen wird entweder über Quidditch oder Liebestränke gequatscht"

„Nein! Komm doch rein. Ich freu mich auch über Gesellschaft." sagte Harry, der zuerst, beim klang seines Namens, überrascht war, dann aber das blonde Mädchen aus ,Madame Malkins', Daphne Greengrass. Harry warf einen Blick auf den Sessel gegenüber. Sirrah war aber schon längst unsichtbar. Daphne betrat ging auf diesen platz zu und setzte sich. Harry der mit einem Aufschrei oder zumindest mit einem erschrockenen Gesicht Daphnes gerechnet hätte wurde enttäuscht. Dafür spürte er wie etwas katzengroßes auf seinem Schoß platz nahm.

„Und hast du einen schönen Sommer gehabt?" wollte Harry wissen.

„Oh ja! War nicht schlecht. Wir haben ein paar Wochen im Süden verbracht. Aber Dad konnte sich nicht so lange frei nehmen. Die meiste Zeit habe ich mit meiner Schwester verbracht. Sie ist ein wenig jünger aber wir verstehen uns sehr gut, ich freu mich wenn sie dann auch nach Hogwarts kommt! Hast du Geschwister?"

„Hmm... Nein ich war das erste Kind meiner Eltern und nur wenig später sind sie ja dann gestorben. Mein Onkel hat keine Kinder. Ich verbringe aber viel Zeit mit ihm oder mit Lesen, so hab ich viel gelernt im Sommer."

„Oh klingt interessant! Warum sitzt du nicht bei den Jungs in deinem alter? Du kennst doch sicher schon ein paar, oder?"

„Wie du sagst reden die meistens nur über Quidditch oder so. Außerdem hab ich bis jetzt nur die Weasleys getroffen " musste Harry schmunzeln, „ Die meiste Zeit meiner Kindheit waren wir gar nicht in England, daher kenn ich noch kaum jemand."

„Ach so deine Freunde gehen dann wohl nach Durmstrang oder Beauxbatons? Warum bist du nicht mit ihnen dort hin?"

„Oh, äh, also mein Onkel meint in Hogwarts erhält man die beste Ausbildung, außerdem wollte ich hier hin, da auch meine Eltern in Hogwarts waren!"

„Ich verstehe" sagte Daphne und musterte ihn dabei. „ Eine andere Frage stört es dich wenn ich Alya raus hole? Sie ist eine schwarze Kornnatter, absolut ungiftig und sie hasst es wenn ich sie in dem Korb habe."

Harry selbst störte es auf keinen Fall, er wusste aber nicht wie Sirrah reagieren würde. Da Daphne noch nichts von ihrer Mitfahrerin wusste, musste sich Harry schnell etwas einfallen lassen.

„Wie reagiert sie denn auf die Haustiere anderer Leute?" fragte Harry um sich etwas vor zu tasten.

„Oh für gewöhnlich bleibt sie direkt bei mir und genießt meine Wärme." lächelte Daphne.

„Okay, also wir ich habe nämlich auch ein Haustier das nicht gern im Korb bleibt. Darf ich dir vorstellen, Sirrah mein Haustier !" Sirrah wurde sichtbar und Harry streichelte sie auf seinem Schoß.

„Wow ist die schön" quitschte Daphne leise. „Und das ist Alya" sie griff in den Korb den sie auf den sitz zu ihrer rechten gestellt hatte und zog eine zirka 90cm lange schwarze Schlange heraus. „ss-sss endlich raus-s-s" zischte die Schlange.

„Es scheint als würde sie sich wirklich freuen heraus zu kommen" sagte Harry, der wusste das er Parsel sprechen konnte, seitdem er mit Regulus einige Monate in Südeuropa verbracht hatte und dort im Garten einige gefunden hatte. Regulus hattte ihm aber erzählt, das die meisten Zauberer nichts von dieser Gabe hielten und so behielt er es auch jetzt für sich und beließ es bei dieser Andeutung.

„Nicht wahr!" sagte Daphne während sich die Schlange um ihr Handgelenk und Unterarm wand." Erzähl wie kommst du zu deinem Fuchs, und wie hast du ihn unsichtbar gemacht ohne zu Zaubern?"

„Ich hab die kleine hier im Sommer in einem Laden gefunden, ich nehme an keiner konnte sich mit ihr anfreunden, weil sie fremde gerne beißt" grinste Harry „ aber zu wir beide hatten direkt einen Draht zueinander und das mit der Unsichtbarkeit bekommt sie gut selber hin." dabei streichelte er Sirrah liebevoll über das Fell.

„Sie ist echt wunderschön!"

„Ja danke, und woher hast du Aya? Sie ist ein schlaues Tier wenn sie deine Körperwärme nutzt" sagte Harry.

„s-s-danke!" zischelte die Schlange was Harry gekonnt überging.

„Ohja das ist sie. Vater hat sie mir einmal von einer seiner Reisen mitgebracht und seit dem trage ich sie fast immer bei mir, ihr Essen sucht sie sich selbst und ansonsten ist sie total pflegeleicht, ich hatte echt Angst, dass ich sie nicht mit nach Hogwarts mitnehmen dürfte, aber Daddy hat seine Beziehungen zum Schulrat spielen lassen und ich habe eine Sondergenehmigung für sie!" sagte Daphne stolz.

Sirrah verschwand plötzlich wieder, als auch schon die Tür aufging „Na ihr zwei Lieben, wollt ihr was vom Servierwagen?"

„Oh gern ich verhungere!" sagte Daphne.

„Bleib sitzen ich mach das! Magst du Kürbiskuchen und Pastete? Oder lieber was süßes"

„Oh, ehm, Kürbiskuchen und Berty-Botts-Bohnen aber du musst mich nicht einladen!"

HArry wusste nur zu gut aus seinen Familienstudien, dass er Daphne nicht einladen müsste, aber die erziehung seines Onkels legte großen wert auf gute Manieren einer Dame gegenüber und so erwiderte er

„Aber ich bestehe darauf" und lächelte ihr freundlich entgegen.

Sie waren gerade dabei den Kuchen zu verspeisen, als ein Mädchen, da sie noch ohne Hauswappen war ging Harry davon aus, das sie eine Erstklässlerin war, die Tür öffnete.

„Habt ihr beiden eine Kröte gesehen, ein Junge, Neville, hat seine verloren" Harry erkannte das Muggelmädchen aus der Winkelgasse wieder, das ihrem Vater das Münzsystem erklärte.

Seine Tonlage wurde sofort etwas kühl und er sagte „Hier ist sie nicht vorbei gekommen und ich bin mir sicher wir hätten es bemerkt." Damit spielte er auf die zwei Räuber in ihrem Abteil an, die gewiss sofort die Jagd auf ein besitzerloses Beutetier eröffnet hätten.

„Oh Danke! Ach und wenn ihr soweit seid wir kommen bald an vielleicht wollt ihr eure Umhänge überziehen."

„Lieb von dir!" sagt Daphne etwas weniger kalt als Harry noch zuvor als das Mädchen die Tür schloss.

„Ich wette mit dir das es Longbottoms Kröte ist, jetzt lässt er sich schon von fast-Muggeln helfen." lachte Harry.

„Oh, haha, Longbottom! Ich habe mal gehört das ihn seine Großmutter und sein Onkel lange für einen Squib gehalten haben! Mann sollte meinen das wäre unmöglich bei so einer langen reinblütigen Linie! Ich bin gespannt wie er sich anstellen wird, sicher ein Hufflepuff." berichtete Daphne Harry.

„Musst du dich umziehen Daphne? Dann gehe ich raus, ich glaub sie hat recht und wir kommen bald an!" sagte Harry.

„Oh, wie nett" Daphne wurde etwas rot „ Aber ich werde einfach mein Umhang überziehen!"

„Ja so mach ich das auch" sagte Harry bevor er seine Umhang griff und überzog, bevor er dann Daphne in ihren half.

Der Zug hielt quietschend an und ein Tumult brach aus, da jeder wohl als erster auf den Bahnsteig wollte. Harry und Daphne stiegen aus und folgten der tiefen Stimme, die alle Erstklässler zu sich rief.

Der Halbriese, der sich als Hagrid vorgestellt hatte, führte alle Erstklässler zu einem See.

„So steigt zu viert in'e Boote! Gleich simmer in Howarts" sagte er und alle folgten seiner Anweisung.

Harry und Daphne setzten sich gemeinsam in ein Boot. Zu ihnen stieg das Lestrange Mädchen, das Harry kurz am Bahnhof gesehen hatte und eine Freundin mit einem Mopsgesicht.

„Hi ihr, ich bin Jade, und das ist Pansy, seid ihr auch so aufgeregt?" sagte das Lestrangemädchen selbstbewusst.

„Oh ja! Ich bin übrigens Daphne und das hier ist Harry" übernahm die Blonde das sprechen für ihn.

„Vorwärts" hörten sie den Hagrid brüllen. Und die Boote setzten sich in Bewegung.

„Ziemlich viele aus Muggelfamilien hier" meinte Jade schließlich, „ ich bin froh, dass das in Slytherin besser sein wird oder?"

„Oh ich hab nichts gegen sie," sagt Daphne „ mein Dad sagt immer, Geschäft ist Geschäft, und solange sie zahlen ist ihm das egal"

„Mein Onkel meint, wenn wir unser Blut weiter verdünnen, werden wir eines Tages nichtmal mehr in der Lage sein, einen einfachen Schwebezauber zu wirken!" sagte nun Harry.

„Genau richtig. Unsere Familie ist rein und meine Mutter stammt aus einer der wohl angesehensten Zaubererfamilien, ich würde mich nie mit Muggelkindern abgeben." erklärte Jade stolz.

„Köpfe Runter!" rief der Halbriese.

„Aber seit Dumbledore Direktor ist darf wohl jeder nach Hogwarts" ergänzte sie mit abwertenden Blick auf Hagrid, als sie in einen unterirdischen Hafen einliefen.

Die vier stiegen aus dem Boot und Longbottom hatte wohl endlich seine Kröte wieder gefunden. Sie folgten Hagrid zum Eingangsportal des Schlosses und stellten sich vor den mächtigen Türflügeln auf bis de Riese klopfte.

Die Tore schwangen auf und eine älter Hexe mit streng gebundene Haaren und ebenso strengem Blick. „Willkommen Erstklässler! Wir werden gleich damit beginnen sie alle auf ihre Häuser zu verteilen! Danach werden sie am Festmahl zur Eröffnung des Schuljahres teilhaben, das sie an einem der vier Haustische einnehmen. Die Häuser sind alle eine Gemeinschaft, mit Schülern, die die selben Talente und Werte haben. Helfen sie den Häusern Ehre zu erhalten und so Gewinnen sie vielleicht den Hauspokal in dem sie Punkte erhalten, brechen sie die Schulregeln und sie verlieren diese.

Folgen sie mir nun die Zeremonie beginnt!"

AN: Schon wieder eins fertig, wie immer freu ich mich über Reviews, ich bin gespannt ob wir mit diesem Kapitel die 1000 views erreichen, und wieviele Visitors.

Vielleicht habt ihrs ja gemerkt aber ich habe versucht einige Eriegnisse aus dem Orginal mit einzubeziehen, gefällt euch das oder soll ich lieber freier schreiben?