Unterricht

Disclaimer: Alle bekannten Personen und Handlungen gehören wie immer JKR. Ich verdiene kein geld damit und schreibe nur zum Spaß an der Freude.

AN: Hallo allen Lesern, Ich muss mich wirklich entschuldigen euch so lange warten zu lassen aber ich hatte vor wenigen Tagen noch eine entscheidende Prüfung zu bestehen. Außerdem sind wir umgezogen, und der neue Internetanschluss hat auf sich warten lassen. Ich hoffe das euch dieses Kapitel auch wieder gefällt und wünsche euch jetzt viel Spaß beim lesen.

Harry erwachte früh am nächsten Morgen. Er hatte nicht sonderlich gut geschlafen und die ganze Nacht über von einem grünen Schimmer und hohem Kreischen geträumt. Solche Träume hatte er schon lange nicht mehr so intensiv gehabt aber Harry schob es auf die neue Umgebung, seine Aufregung und das ausladende Essen am Abend davor.

Sirrah hatte wohl auch den Weg in sein Zimmer gefunden, denn sie lag zusammen gerollt auf seiner Decke. Harry hatte sie am Abend davor vermisst, war sich aber sicher, sie würde ihren Weg zu ihm finden und solange noch das Schloss auskundschaften. Harry hoffte nur, dass es im Schloss nichts unerwartetes gab, was ihren Speiseplan ausschmücken könnte und so seinen Alltag etwas verkomplizieren könnte.

Er streichelte dem Fuchs über das weiche Fell und ging dann in Richtung des Badezimmers. Unter der Dusche dachte er an den kommenden Tag und was ihn wohl unter so vielen jungen Zauberern erwarten würde. Er war nie groß an Gesellschaft gewöhnt nur selten hatten sie im Exil Besuch bekommen und das dann immer in überschaubarer Zahl. Die Reaktionen, als McGonagall seinen Namen aufgerufen hatte, gingen ihm noch immer nicht aus dem Kopf. Jeder kannte seinen Namen und jeder kannte seine Geschichte.

Ein wenig später war auch Draco aufgestanden und die beiden gingen zum Frühstück, nachdem sie Jade und Daphne abgeholt hatten. Sie Namen gemeinsam am Slytherintisch platz, wo, so wie Harry das feststellen konnte, die selbe Sitzordnung wie gestern herrschte. Aus diesem Grund wohl, lagen auch schon die Stundenpläne an ihren Plätzen bereit.

„Gut! Das meiste haben wir mit Ravenclaw zusammen" meinte Draco nach kurzem Blick auf die Pläne.

„Zum Glück! Zuviel Gryffindor und Hufflepuff machen selbst den klügsten Slytherin blöd" lachte Jade auf.

„Sieh mal! Zaubertränke bei Professor Snape mit Gryffindor erst am Freitag! Du magst doch Tränke oder Harry?" sagte Daphne.

„Oh..hmm.. ja.. bin ich nicht schlecht.." antwortete Harry.

„Das heißt du hast schon viel Gebraut?" fragte jetzt Daphne überrascht.

„Oh einwenig... Mein Onkel hat Wert darauf gelegt, das ich schon früh mit dem Zaubern anfange. Entwicklung des magischen Kerns und so."

„Das war bei uns auch so, stimmt's Draco?" sagte Jade.

„Ja! Vater sagte immer die Bestimmungen für Jungzauberer, sind nur damit das Ministerium sich nicht mit Unglücken rumärgern muss. Hast du denn noch nicht gezaubert, Daphne?"

„Oh... ein wenig mit dem Stab meiner Mum, aber meine Eltern meinten das soll ich niemandem erzählen" sagte Daphne und wurde etwas rot.

„Mach die kein Kopf" lächelte Jade und boxte ihr sachte auf die Schulter „bei uns Reinblütern ist das ganz normal. Viele bekommen ihren ersten Zauberstab noch als Kind"

Sie hatten sich wieder ihrem Frühstück zugewandt als die Eulen mit der morgendlichen Post in die Halle flogen. Harry der nichts erwartete, da er ja über Kreacher mit der einzigen ihm vertrauten Person außerhalb Hogwarts kommunizieren kann, war überrascht als Opal vor ihm landete.

Harry,

mein größten Glückwunsch zum Einzug in Slytherin, ich hoffe dir gefällt deine Unterbringung. Ich bin froh das meine Erziehung gefruchtet hat und bin mir sicher, du wirst dich wohl fühlen.

Warum ich dir schreibe und nicht anderweitig mit dir Kontakt aufnehme ist, das ich leider deine Anwesenheit am nächsten Samstag benötige. Komme nach Hogsmeade und treffe mich dort. Wenn du deinem Hauslehrer einen freundlichen Gruß von mir ausrichtest wird er es dir sicher gestatten. Ansonsten habe ich dir ein schreiben vorbereitet, das du ihm von mir übergeben kannst.

Regulus.

Harry verstaute den Brief und das versiegelte Schreiben in seine Ledertasche und machte sich wieder an sein Frühstück, bevor sie alle zum Unterricht aufbrachen.

Wie von Regulus vermutet, war das Niveau, sofern Harry das jetzt schon beurteilen konnte nicht sonderlich hoch. So war es eine größere Herausforderung in dem gigantischen Schloss überhaupt die richtigen Räume zu finden, denn weder die Beweglichen Treppen noch die sprechenden Bilder waren eine große Hilfe für die jungen Schüler.

Auch die Anwesenheitskontrolle in den ersten Stunde waren für Harry eine reine Qual. Keiner der Lehrer verzichtete darauf, den jungen Lord Harry James Pollux Potter-Black aufzurufen wonach Harry jedes Mal stöhnte „Hier! Aber Harry Potter reicht, danke!" und sich ein Kichern oder Grinsen von einem seiner neuen Freunde einfing.

Die alte McGonagall verweilte extra lang bei Harrys Namen und der Junge fragte sich, wie viel sie wohl von seinem ,Duell' mit dem Hut wusste, denn Regulus hatte ihm einst erzählt das die strenge Hauslehrerin Gryffindors eine treue Gefährtin Dumbledors war.

Er ließ sich aber nichts anmerken, und erwiderte ihren starren, strengen Blick, ebenso wie er es beim quiekenden Flittwick oder der pummeligen Sprout tat.

Denn er versuchte stets seiner Erziehung entsprechend respektvoll gegenüber seinen Lehrern zu sein.

Eine wie Harry fand besonders unnötige Tätigkeit war das studieren des Nachthimmels. Zwar war ihm als Quasi-Black die Bedeutung der Sterne für die Magie mehr als bekannt, aber dennoch war ihm unklar warum er deswegen Nachts auf den Turm steigen musste, anstatt dies auf Sternkarten zu tun und lieber wichtige Konstellationen für mächtige Rituale zu erkennen.

Dennoch ging ihm und Jade die Arbeit leicht von der Hand, da auch sie als halbe Black den Sternenhimmel schnell und Präzise dokumentieren konnte.

Die zwei saßen also mit einer Ravenclaw auf der Ostplattform, während der Rest noch auf der Hauptplattform des Astronomieturms mit der erste Aufgabe beschäftigt war.

„Sie mal an, man kann schon die ,kleine Ziege' sehen." sagte Harry und deutet etwas ungenau auf Jade oder eben den Nachthimmel.

Sie schenkte ihm nun ein mitleidiges Lächeln. „Als Regulus' Mündel muss ich dir die Bedeutung von Capella sicher nicht erklären oder?"

„Ne... Ich sag doch kleine Ziege" grinste Harry frech.

„Sehr Witzig! Wenn ich dich daran erinnern darf, mein Stern ist teil des Steuermanns, mir wird Führungsqualität nachgesagt und mit Capella ist die Ziege gemeint die Zeus großzog und außerdem eigentlich eine Nymphe war, ewige jugendliche Schönheit, wenn du verstehst was ich meine!"

Das konnte Harry auf keinen Fall leugnen, ihr schwarzes Haar schimmerte im Licht des Mondes und umspielte ihren Hals. Auch die sonst so langweilige Schuluniform viel an ihr hinab wie Wasser und umspielte ihren Körper.

„Ach und wo ist eigentlich dein Zwilling, Pollux" riss ihn Jade aus den Gedanken.

„Du weißt ja nur ich war unsterblich" sagte Harry mit bitterem Humor.

„Ich glaube nicht das Professor Sinistra es gutheißt, wenn ihr hier tratscht anstatt eure Karten zu beenden!" meldete sich nun die Ravenclaw zu Wort, die Harry erst jetzt als Hermine erkannte, das Muggelmädchen aus der Winkelgasse, das er auf der Zugfahrt wieder gesehen hatte.

„Wenn du dich mal umschaust, Muddy, fällt dir vielleicht auf das wir drei die einzigen sind die schon hier sind. Außerdem hat dich keiner nach deiner Meinung gefragt. Arbeite lieber weiter, wenn du nicht gut genug bist erkennt vielleicht sogar Dumbledore das er dich besser zurück zu den Muggeln schickt!" zischte Jade giftig.

Harry war etwas geknirscht da er Jade gern noch etwas geärgert hätte und dennoch hätte er das Mädchen nie so angefahren. Ihm war klar was Jades Familie und auch Regulus von Muggelgeborenen hielten aber seine Erziehung sagte ihm auch, das man Damen gegenüber stets höflich sein musste.

Nach dem Unterricht gingen sie alle zu ihren Zimmern und als Daphne und Jade sich von ihnen trennten sagte Harry „ Gute Nacht Daphne. Schlaf gut kleine Ziege" und trat dann in seinen Raum ein, ohne auf Jades Antwort zu warten.

Am Freitag morgen saßen sie wieder am Esstisch und warteten auf die Post oder unterhielten sich über die aufregenden ersten Tage.

„Heute Zaubertränke, das sollte lustig werden. Snape hasst Gryffindor und seinem eigenen Haus hat er noch nie Punkte abgezogen!" sagte Draco genüsslich.

„Ja endlich ich wollte mit ihm eh noch etwas besprechen!" meinte Harry.

Die Vier beendeten ihr Essen und gingen zurück in die Kerker, zum Labor und betraten das teilte sich das Klassenzimmer in Slytherin vorne und Gryffindor soweit hinten wie möglich. Als auch der letzte Gryffindor, es wunderte Harry wenig, das es Weasley war seinen platz in der letzten Reihe eingenommen hatte ging auch schon die Tür auf und Professor Snape betrat den dunklen Raum.

Auch Snape kontrollierte die Anwesenheit.

„Lord Harry James Pollux Potter Black, welche Ehre einen noblen Lord unter uns begrüßen zu dürfen!" sagte Snape bissig.

„Hier bin ich! Und auf den Lord verzichte ich gern Harry Potter reicht Sir!" antwortete Harry.

„Ich lese nur meine liste vor Lord Potter-Black, wenn ich dazu weitere Kommentare als ein einfaches „Hier" von ihnen benötige sage ich bescheid!"

Er arbeitete seine Liste durch und sprach dann.

„Ich werde in den folgenden Jahren, bei den meisten von euch vergeblich, versuchen euch in die Künste der Zaubertränke einzuführen. Da wir hier aber das Zauberstabgefuchtel auf ein Minimum beschränken, bin ich mir gewiss nur einen Bruchteil von euch für diese spannende Wissenschaft begeistern zu können! Die wenigen die sich als würdig erweisen, werde ich lehren , wie man Ruhm in Flaschen füllt, Ansehen zusammenbraut oder sogar den Tod verkorkt! Andere jedoch werden an den einfachsten Aufgaben scheitern und nur eine Verschwendung meiner Zeit bedeuten" Plötzlich stand er vor Harry

„Wie sie es in mein Haus geschafft haben ist mir völlig unbegreiflich, Lord Potter-Black. Was erhalten sie einem Wermutaufguss geriebene Affodillwurzel beigeben?"

„Die Wurzel der weißen Affodill, Asphodelus albus, und Wermut ergeben den Berühmten Trank der Lebenden Toten, ein äußerst wirksamer Schlaftrank, soweit ich weiß ZAG-Niveau."

„Glück! Wo würden sie suchen wenn du mir einen Bezoar beschaffen müsstest?"

„Für gewöhnlich in einem gut sortierten Vorratsschrank aber wenn sie wissen wollen was ein Bezoar ist, würde ich sagen ein Gegegengift gegen die meisten Gifte, in vorm eines Magensteins einer Ziege, dazu weiß Miss Lestrange sicher mehr." grinste Harry jetzt Jade gehässig an.

„Genug! Potter, was ist der Unterschied zwischen Eisenhut und Wolfswurz?"

„Beide Begriffe sind geläufige Namen für die Aconitum, ein zuweilen giftiges Gewächs, womit wir wieder beim Bezoar währen!"

Damit war Snape Sprachlos und schrieb das Rezept für den Trank an die Tafel. Den Rest des Unterrichts durchschritt er die Gänge zwischen den Tischen, wobei er Harrys und Daphnes Tisch überging. Mit Malfoys Arbeit war er wohl sehr zufrieden und so erhielten die Slytherins zahlreiche Punkte für ihr Haus. Den Gryffindors dagegen zog er einige Punkte ab unter Anderem für einen Unfall der Weasleys Trank im halben Raum verteilte.

Als die Glocke läutete flüchteten die meisten nur Harry blieb im Raum und schickte die anderen vor. „Geht schonmal wir sehen uns in Zauberkunst."

Harry Ging zum Pult und spürte plötzlich mit einem Satz ein vertrautes Gewicht auf seiner Schulter.

„Lord Potter-Black wollen sie noch mehr meiner Zeit verschwenden?" zischte Snape.

„Gewiss nicht, Sir. Ich habe nur zwei Probleme bei denen sie mir als mein Hauslehrer sicher behilflich sein können und vor Allem soll ich ihnen einen speziellen Gruß von meinem Onkel und Vormund dem eigentlichen Lord Black übermitteln."

Harry dachte ein leichtes Zucken seines Professors wahr zu nehmen aber dieser schien sich äußerst gut im Griff zu haben.

„Ist das so? Was sind das denn für Probleme?" fragte er nun.

„Nun zum einen habe ich ein Haustier, das etwas anders als die üblichen Katzen Kröten oder Eulen ist. Es ist ein kleiner Fuchs mit besonders guten Tarnfähigkeiten, mein Onkel war sicher sie wären so freundlich mir eine Erlaubnis zu erteilen." tastete sich Harry etwas vor.

„Dazu muss ich das Tier sehen um einschätzen zu können ob von ihm keine gefahr ausgeht!"

„Gut! Sirrah zeig dich dem Professor" Sirrah sprang auf das Pult von Snape und hockte sich nun sichtbar brav hin. „Wie sie sehen ist sie kaum größer als eine Katze und selbst Kniesel werden noch gestattet!"

„In Ordnung!" Er holte ein Pergament hervor „ Hiermit erlaube ich, Prof. Severus Snape, Lord Harry James Pollux Potter Black, das beherbergen seines Begleiters.."

„Sirrah" erklärte Harry.

„..Sirrah und bestätige das von dem Tier keine größere oder unübliche Gefahr ausgeht.

So ich denke das war es an Gefallen?"

„Eins noch Professor, mein Vormund benötigt meine Anwesenheit am morgigen Samstag, dazu müssten sie mir die Erlaubnis geben das Schlossgelände in Richtung Hogsmeade zu verlassen!"

„Erstklässlern ist es nicht gestatte alleine über das Schulgelände zu gehen"

„Oh dann begleiten sie mich doch zum Tor, mein Onkel freut sich sicher sie zu treffen."

Erneut zuckte Snape leicht.

„Schon gut!" Snape verfasste erneut eine kurze Erlaubnis und überreichte sie Harry

„Danke Professor, ich wünsche ihnen ein angenehmes Wochenende." sprach der Junge und verließ das Klassenzimmer und eilte in Richtung Zauberkunst.

Er war äußerst spät dran und hastete um eine ecke als er mit einer Person kollidierte. Er fand sich auf dem Boden wieder seine Brille neben ihm. Bis er sie wieder fand war er fast blind. Er setzte sie auf und erkannte Hermine Granger, in die er wohl reingerannt war, die aber eigentlich auch schon in Zauberkunst sein müsste.

„Ah, Merlin, Entschuldige ich war so spät dran." sagte Harry und rieb sich den Kopf. „Hermine Granger oder? Komm ich helfe dir!" bot er ihr an nachdem er sich aufgerappelt hatte und begann ihre ganze Bücher aufzusammeln.

„Tut mir echt leid" lächelte er sie an und blickte ihr zum ersten mal ins Gesicht. Ihre Augen waren blutunterlaufen und sie hatte spuren von Tränen im Gesicht.

„Heh was ist denn los?" wollte Harry etwas besorgt wissen.

„Was interessiert es dich was mit einem ,Schlammblut' los ist!" giftete sie und Riss Harry ihre Bücher aus der Hand.

„Jetzt warte doch mal" forderte Harry und schritt ihr hinterher. Sie stopfte gerade die Bücher in ihre Tasche wobei diese dem Gewicht wohl nicht gewachsen war und die träger rissen. Das Tintenfass brach und richtete eine große Sauerei im Flur an.

Ohne groß nachzudenken zog Harry sein Stab „ Razeputz" und die Tinte war weg. „Reparo" und auch die Tasche war wieder ganz. „Du darfst nicht auf den Gängen zaubern!"

„Nah ich hoffe du sagst es niemandem" zwinkerte Harry „ und du solltest wirklich nicht so viele Bücher mit dir herumtragen. Lass mich dir helfen, dann kommen wir nicht allzu spät zu Zauberkunst" meinte Harry und hob zum zweiten Mal Hermines Bücher auf.

„Okay, ich sags keinem."

„Was?"

„Das du gezaubert hast... oh und das du mir geholfen hast!"

„Oh! lass uns gehen!" Wollte Harry nichts weiter zu dem Thema sagen.

„Weißt du, es ist alles ganz neu für mich! Ihr kennt das alles mit den Zauberern um euch und das alles."

„Ich kenn das auch nicht." meinte Harry leise.

Sie klopften an die Tür und traten ein.

„Entschuldigen sie Professor, wir hatten ein kleinen Unfall." sagte Harry selbstbewusst.

„Gut gut Mr Potter, Miss Granger setzen sie sich." Hermine setzte sich zu anderen Ravenclaws und Harry legte ihre Bücher auf ihr Pult und ging dann weiter zu dem Platz den ihm Daphne Jade und Draco freigehalten haben.

„Warum hilfst du dem Schlammblut?" wollte Draco wissen.

„Oh ich bin in sie reingerannt als ich aus den Kerkern kam."

„Na und? Sie sollte gar nicht hier sein!" zischte Jade.

„Is ja gut sagte Harry." und tat so als würde er dem Unterricht folgen.

„Ich fand es nett von dir." flüsterte Daphne ihm zu.

Stunden später und viele hunderte Kilometer entfernt versank die Sonne endgültig hinter dem Horizont und tauchte die Stadthäuser in Dunkles Schwarz. Die letzten Getreuen der einst so stolzen Armee versammelten sich auf Bitten der ewigen Nummer zwei. Keiner stand ihrem Herren zum Höhepunkt seiner macht so nahe, wie es der Junge Lord Black tat und was sie alle beschäftigte war das ,Warum?'. Selbstverständlich waren die Blacks eine Ehrbare Familie aber der aufstieg des jungen Regulus war so schlagartig wie langfristig gewesen.

Also betraten die verhüllten Gestalten das Herrenhaus und ließen sich an dem schwarzen edlen Tisch nieder.

„Schön euch alle hier zu sehen!" Eröffnete der Hausherr die Runde. „Lang ist es her das wir diese vertrauten Gesichter so versammelt hatten! Und doch seit ihr dem Ruf gefolgt und ich verspreche euch, ihr werdet nicht enttäuscht! Der Dunkle Lord wird zurück kehren und neu erstarken!"

„Und warum sollten wir dir trauen? Du hast das Potterbalg zu dir genommen!" wollte einer der Anwesenden wissen.

„Auf Wunsch des Lords! Lestranges sind meine Zeugen!" erwiderte Regulus.

„Er spricht die Wahrheit! Er erhielt die Patenschaft durch Bezeugung des Lords!" bestätigte Bellatrix.

„Der Junge ist der Schlüssel! Wie genau wird sich zeigen, meine Freunde! Wichtig ist wir brauchen Informationen und auch dazu ist der Junge der Schlüssel! Wenn er seinen Platz im Gamot einnimmt muss das Ministerium ihm alle Besitztümer und Akten seiner Familie Zugänglich machen. Doch noch ist er Minderjährig und wir können nicht darauf hoffen das der Gamot zustimmt ihm seinen Platzt zu überlassen. Malfoy, Lestrange morgen ist eine außerordentliche Sitzung des Gamots. Noch keiner weiß bescheid. Mit zwei Fürsprechern wird mir der Sitz meiner Familie zuteil und dann muss es schnell gehen. Ich fordere Harry seinen Platz zu geben und da er Minderjährig ist stimmt der Anwesende Gamot über den Antrag ab. Wenn Dumbledore zu schnell eintrifft wird er dagegen stimmen. Darum absolute Geheimhaltung und keine Verzögerungen."

„Alles klar! Und wenn er den Sitz hat?"

„Nun Bellas Goldstück wird ihn schon in unsere Richtung lenken!"

AN: So ich hoffe es hat gefallen, wenn nicht dann lasst mir ne Review da, was ich besser machen kann und wenn doch dann lasst mir auch eine da. Das ihr mit meiner Rechtschreibung nicht zufrieden seid habe ich zur Kenntnis genommen und gelobe Besserung, allerdings war das nie mein Talent und ich hoffe ihr könnt ein bisschen drüber lesen. Ansonsten bis bald

Seb1