Hallo wieder mal!
Jaja, ich weiß, ich bins schon wieder (und ich hab auch nichts anderes zu tun- na ja eigentlich schon, aber—egal!)
Vielen Dank an DieGinny, Cynestra, Sarah, julikchen und Yuna200 für eure lieben Reviews!
Viel Spaß beim Lesen wünscht euch eure
LaMon
Draco
In was war er da nur hineingeraten! Er war weich geworden, das war passiert. Wie hatte ihm das nur passieren können? Ihm, Draco Malfoy, Slytherinprinz, Herzensbrecher- wobei er zugegebenermaßen doch nichts dafür konnte, dass er dermaßen göttlich war, dass sämtliche Mädchen ihm zu Füßen lagen. Und ausgerechnet er hatte sich von einer heulenden Ginny Weasley erweichen lassen. Das ging gar nicht! Wenn das bekannt wurde- und in Hogwarts verbreiteten sich Gerüchte schnell, sehr schnell- dann war er geliefert. Sein Ruf war dann den Bach runter, ganz gleich wie absolut göttlich er nun aussah. Ach, es wurde doch viel zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt. Doch wenn die Sache so weiterging wie bisher, dann saß er bald ziemlich in der Patsche. Das musste er ändern. Er wusste zwar noch nicht, wie, aber er musste schleunigst etwas unternehmen. Und irgendetwas würde ihm schon einfallen. Ein Malfoy war noch nie um irgendetwas verlegen gewesen. Ts, es wäre doch gelacht, wenn er aus der ganzen Sache nicht irgendeinen Nutzen ziehen konnte.
Sein Blick ruhte auf der zusammengekauerten Ginny. Sie hatte unweigerlich etwas Anziehendes in ihrer Hilflosigkeit. Ihm war schon früher aufgefallen, dass die kleine Weasley gar nicht so schlecht aussah, nein, man konnte sie durchaus als attraktiv bezeichnen. Und er war zweifellos qualifiziert das zu beurteilen. Soweit er das einschätzen konnte, hatte sie auch eine überaus gute Figur. Schade nur, dass die die meiste Zeit von diesen weiten Umhängen verhüllt wurde.
Sie kauerte immer noch schweigend auf dem Sofa. Mittlerweile wurde ihm die Situation unangenehm. Er musste etwas unternehmen- und zwar jetzt! Er schwenkte seinen Zauberstab und flugs stand eine Flasche Feuerwhiskey mit zwei Gläsern auf dem Tisch. Ginny sah interessiert auf. Er schenkte die beiden Gläser voll und schob ihr eines zu.
„Ich denke, nach diesem Tag können wir beide einen Schluck vertragen.", meinte er und hob sein Glas, um ihr zu zuprosten.
Abwartend sah sie ihn an, dann setzte sie das Glas an die Lippen und stürzte den Inhalt in einem Zug hinunter. Sie hustete kurz und schlug sich gegen die Brust. Der Whiskey hatte ihr die Tränen in die Augen getrieben, aber sie verzog keine Miene. Er folgte ihrem Beispiel- es konnte doch nicht sein, dass eine Sechzehnjährige so mir nichts, dir nichts ein Glas Feuerwhsikey auf ex trank und er nicht. Das ging gegen seine Ehre und seine Ehre war ihm heilig.
„Noch eins.", forderte sie mit rauer Stimme.
Überrascht hob er eine Augenbraue. Das hatte er von ihr nicht erwartet. Vielleicht war sie doch nicht das brave Mädchen, für das er sie hielt? Nun ja, ihm sollte es recht sein. Immerhin versprach der Abend doch noch interessant zu werden. Er war ja mal gespannt, was weiter geschah. Er schenkte nach. Sie trank ihr Glas wieder mit einem Zug leer. Diesmal hustete sie nicht. Dabei musste selbst er sich bemühen, den Hustenreiz zu unterdrücken, obwohl er- er wollte ja keineswegs unbescheiden sein, aber Tatsachen musste man einfach ins Auge sehen- durchaus geeicht war. Die kleine Weasley überraschte ihn immer mehr.
Der Alkohol hatte ihr Gesicht gerötet (war es wirklich nur der Alkohol?) und eine zauberhafte Röte auf ihre Wangen geschickt. Ihre grünen Augen glänzten im Feuerschein. Sie sah richtiggehend reizend aus, mehr als reizend. Nahezu verführerisch. Er leerte sein Glas ebenfalls. Er begann sie mit anderen Augen zu betrachten. Sie war verführerisch. Er setzte sich neben sie auf die Couch. Sie rutschte nicht zu Seite. Schweigend griff sie nach der Flasche und füllte nach. Sie stießen an und sahen sich tief in die Augen, ehe sie ihre Gläser leerten. Mutiger geworden legte er seinen Arm um sie. Sie schmiegte sich an ihn. Er spürte, wie der Alkohol zu wirken begann.
Verdammt, er saß hier mit Ginny Weasley! War er denn von allen guten Geistern verlassen? Aber sie sah wirklich verdammt gut aus und in ihrer Hilflosigkeit hatte sie etwas Verführerisches an sich, dem er sich nur schwerlich widersetzen konnte. Und er fühlte sich an diesem Abend definitiv nicht in der Lage, einen Kampf gegen sein schwaches Fleisch auszufechten. Also versuchte er es gar nicht, sondern erlag vollständig der süßen Versuchung. Vorsichtig begann er, über ihr seidig weiches Haar zu streichen. Sie zuckte unter seiner Berührung nicht zusammen, sondern drückte sich noch fester an ihn. Er tastete nach ihrer Hand und umschlang ihre Finger mit den seinen. Sie wandte ihm ihr Gesicht an und sah ihn mit solch einer Unschuld an, dass es ihn fast um den Verstand brachte. Verdammt, ihr fixierender Blick aus ihren tiefen grünen Augen elektrisierte ihn. Langsam näherte er sich ihr, ganz vorsichtig, und doch zielstrebig. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, ehe ihre Lippen aufeinandertrafen. Zärtlich liebkoste er sie, bis sie den Kuss erwiderte. Er fuhr mit der Zunge über ihre Unterlippe, bis sie ihren Mund öffnete und der Kuss leidenschaftlicher wurde. Er zog sie fest an sich, ohne aufzuhören, sie zu küssen, und drängte sie tiefer in die Kissen hinab. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und schmiegte sich noch enger an ihn. Und immer noch küssten sie sich atemlos. Doch irgendwann lösten sie sich von einander und holten Luft. Unverwandt sahen sie sich an und ihre Augen glühten. Ginny streckte die Arme aus und zog sein Gesicht wieder zu sich hinab. Die Zeit schien stillzustehen. Sie fuhr mit den Fingern durch sein Haar. Wusste sie, was sie ihm da antat? Dass sie solch eine Wirkung auf ihn hatte, hatte er nicht im Geringsten geahnt. Er fuhr mit den Lippen ihren Hals entlang und sie lehnte sich wohlig seufzend zurück.
Der Abend hatte eindeutig eine Wendung nach seinem Geschmack vollzogen. Er richtete sich halb auf und nahm ihr Gesicht in seine Hände. Sie sah ihn aus glühenden Augen an. Ihr Blick erinnerte an glühenden Phosphor. Er erwiderte ihren fixierenden Blick. Täuschte er sich, oder lag in ihrem Blick eindeutig Verlangen? Er beugte sich wieder zu ihr hinab und küsste sie leidenschaftlich. Sie umschlang ihn nur noch fester. Ja, es war eindeutig Verlangen. Es hätte ihn auch sehr stark gewundert, wenn dem nicht so gewesen wäre. Welche Frau konnte Draco Malfoy schließlich schon widerstehen? Eben. Keine einzige. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihre Bluse und verweilte auf ihrem Bauch. Er spürte, wie sich ihre Bauchdecke unter ihren
Atemzügen rasch hob und senkte. Seine Haut begann vor Verlangen zu kribbeln. Er küsste sie noch leidenschaftlicher und sie erwiderte den Kuss mit derselben Intensität. Sie begann, zärtlich an seinem Hals zu knabbern und entlockte ihm damit ein Stöhnen. Was tat sie ihm da bloß an! Er schob seine Hand unter ihre Bluse und begann langsam, aber bestimmt die Knöpfe zu öffnen. Wohlgemerkt mit nur einer Hand! Tja, daran erkannte man eben den Meister. Wie gesagt, Tatsachen sollte man nicht totschweigen und diese Tatsache stand wohl unumstößlich fest. Sie wehrte sich nicht, sondern schob ihm gleichfalls das Hemd hoch. Ihre Hände wanderten von seinem Rücken nach vorne und zielstrebig begann sie, sein Hemd aufzuknöpfen. Er biss sie zärtlich in den Nacken, sie grub ihm im Gegenzug ihre Fingernägel in den Rücken. Energisch schob er ihr die Bluse über die Schultern und betrachtete sie, wie sie im BH vor ihm lag. Er hatte sich nicht getäuscht. Sie hatte eine umwerfende Figur. Sie wirkte beinahe durchsichtig, so dünn war sie. Unter gierigen Küssen erhoben sie sich und er schob sie bestimmt in Richtung seines Schlafzimmers. Dabei wanderte seine Hände über ihren Rücken abwärts und kamen auf ihren Hüften zu liegen. Er fuhr den Saum ihres Rockes entlang und öffnete die Knöpfe. Dann streifte er ihr das im Moment ziemlich überflüssige Kleidungsstück über die Hüften. Sie stand nun in Unterwäsche vor ihm. Seine Erwartungen hatten sich übertroffen. Sie erschien ihm wie eine Veela, zerbrechlich, wunderschön, magisch und höchst erotisch. Sie sah ihm tief in die Augen, während ihre Finger scheu, aber dennoch bestimmt über seine Brust abwärts wanderten und sich an seinem Gürtel zu schaffen machten. Er verstand die Aufforderung und entledigte sich seiner Hose. Unter leidenschaftlichen Küssen drückte er sie auf das Bett. Sie sanken in die Kissen und vergaßen alles um sich herum.
Später kuschelte sie sich wortlos an ihn und schloss die Augen. Ihre ruhigen Atemzüge verrieten ihm, dass sie bald darauf eingeschlafen war. Er dachte über das nach, was gerade passiert war. Sie hatten kein einziges Wort geredet. Er lag grübelnd im Dunkeln mit einer schlafenden Ginny im Arm. Vorsichtig strich er über ihre seidiges Haar. Er war überrascht, dass er sich mit ihr jetzt in einer solchen Situation wiederfand. Er hatte durchaus nichts gegen nette Abende, aber dieser war doch auch für seine Verhältnisse ungewöhnlich. Ungewöhnlich, aber durchaus interessant und überaus angenehm. Er hatte die kleine Weasley eindeutig unterschätzt. Sie war definitiv nicht das brave Mädchen, das sie immer zu sein schien. Im Gegenteil, das hatte er in den letzten Stunden erkennen müssen. Er war von dieser Entwicklung durchaus nicht enttäuscht, er war sogar sehr zufrieden damit, hatte der Abend doch überaus angenehm für ihn geendet. Damit schlief er endgültig ein.
Wie hats euch gefallen? Draco hat jetzt wohl wieder seinen Malfoy'schen Status erreicht, oder? Er ist und bleibt eben doch unser böser Junge (warum stehen wir eigentlich immer auf die bösen Jungs und nicht auf die netten?? – blöde Frage, ich weiß…)
Liebe Grüße,
LaMon
