Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe mal, das neue Kapitel ist nach eurem Geschmack! Mir selber hat es total Spaß gemacht, es jetzt wieder zu lesen (hab leider noch keine Beta, aber hey- sonst könnte ich auch nicht in der Geschwindigkeit neue Chaps liefern ;) ). Ich bin mal gespannt, was ihr dazu sagt.

Ich biete euch- viel. Mehr verrate ich nicht, lesen müsst ihr schon selbst… gg

Vielen lieben Dank an meine treuen Reviewer! Ihr baut mich wirklich auf und spornt mich an!

DieGinny: Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht, wenn das Treffen anders abläuft. Das mit der Eule hab ich mir vermerkt, die Idee gefällt mir und ich denke ernsthaft daran, sie umzusetzen!

Moondancer: Du kriegst hiermit Draco, Ginny, Ron- und alles in einem Kapitel!!

julikchen: Hach, was bin ich froh, dass ich endlich eine Seelenverwandte habe! Aminosäuren sind echt bescheuert… Die Bombe tickt, noch eine Zeitlang, doch dann wird sie mit großem Getöse explodieren… Hoffentlich bist du einstweilen mit dem Krach in diesem Chap zufrieden!

Gifty: Danke, ja, ich werde mich jetzt bessern, Askaban sagt mir nicht so zu- vor allem, weil ich da auf eure tollen Reviews verzichten muss und es dort sicher weder Elektrizität, noch Internet und geschweige denn Rechner gibt- wobei ich und Technik ja eine katastrophale Kombination sind… Das mit dem Quidditch hab ich mir gemerkt und mir fest vorgenommen, mal einzubauen. Hm, diesmal kommt es tatsächlich zu einem Treffen. Bin gespannt, wie es dir gefällt!

Sarah: Ich wusste, dass dir die Szene mit Dobby gefällt! Ich habe ihn auch direkt vor mir gesehen mit seinen Kulleraugen. Hach, einfach süß, wie er fast ein klein wenig stolz ist, dass er helfen darf! Deine Reviews sind einfach toll! Danke! Ja, Draco, der Sexgott in Nöten sagt mir auch zu- ich finde es einfach lustig, ihn leiden zu lassen. Und Harry- lassen wir das, sonst wird es zu männerfeindlich. Aber du hast Recht, ohne Hermine wäre er ein Nichts und ein Niemand, ein elender Versager- hui, das kann ich ja auch noch reinpacken! Ihr bringt mich einfach auf zu viele Ideen!

Ich drücke euch alle ganz fest!

Viel Spaß beim Lesen!

Eure LaMon

Ginny

Sie war den Nachmittag über mit Ron und Hermine in Hogsmeade gewesen. Erst hatte sie nicht gehen wollen, doch die anderen beiden hatten sie schließlich dazu überredet.

„Ginny, es hat keinen Sinn, wenn du dich jetzt wegen Harry von der restlichen Welt abschottest. Ja, er hat Schluss gemacht, aber das Leben geht weiter. Und wieso willst du wegen ihm auf ein Hogsmeade- Wochenende verzichten? Das ist er doch nicht wert!" Hermine hatte schnell durchschaut, dass sie ihm keinesfalls über den Weg laufen wollte. Es war zwar nicht mehr so, dass sie ständig weinen musste, wenn sie an ihn dachte, doch vollständig hatte sie die Trennung immer noch nicht verkraftet. Außerdem gab es da ja immer noch Malfoy, der ihr keine Ruhe ließ. Bis jetzt war es ihr immer gelungen, ihm nicht zu begegnen. Allerdings konnte dies in Hogsmeade ohne weiteres passieren. Sie wusste nicht, wie sie reagieren würde, wenn sie ihn sah. Aber das Schlimmere war, dass sie vor seiner Reaktion beinahe Angst hatte. Er würde sie sicherlich gleich geringschätzig behandeln wie zuvor. Und so tun, als sei zwischen ihnen nie etwas geschehen. Und sie wusste genau, wie weh ihr das tun würde. Deswegen vermied sie alle Situationen, wo sie sich begegnen könnten. Ron und Hermine wussten von der Eskapade mit Malfoy nichts und sie wollte auch, dass das so blieb. Ron würde Draco höchstwahrscheinlich zusammenschlagen und Hermine würde ihm das Leben zur Hölle machen.

Schließlich siegte aber die Überredungskunst ihrer besten Freundin und ihres Bruders und sie schloss sich ihnen an. Der Nachmittag in Hogsmeade war sehr lustig gewesen und hatte sie von ihren Problemen abgelenkt. Sie waren auf ein Butterbier in den Drei Besen gewesen und anschließend durch das Dorf gebummelt. Unterwegs hatten sie Neville und Luna Lovegood getroffen. Zu ihrer großen Erleichterung waren sie weder Malfoy noch Harry über den Weg gelaufen.

Zurück im Schloss war Hermine in Richtung Professor MacGonnagalls Büro verschwunden, weil sie mit ihr irgendetwas besprechen musste. Ron hatte irgendetwas von Quidditch gemurmelt und war mit Seamus Finnigan auf und davon. Vermutlich arbeiteten sie wieder mal an neuen Strategien, die Gryffindor zum Sieg führen sollten.

Also hatte sie sich nun allein auf den Weg zum Gemeinschaftsraum gemacht. Sie hoffte nur inständig, dass Harry nicht dort sein würde. Alles konnte sie ertragen, nur nicht seine Gegenwart. In Gedanken versunken trottete sie vor sich hin, als sie plötzlich gegen ein Hindernis lief, was von einem überraschten und leicht verärgerten Ausruf quittiert wurde. Erschrocken sah sie auf und spürte, wie ihr sofort das Blut vor Verlegenheit in die Wangen schoss. Vor ihr stand niemand anders als Draco Malfoy. Verlegen stotterte sie eine Entschuldigung und wollte sich hastig an ihm vorbei stehlen.

„Ginny, nein, bleib da!" Rasch fasste er sie bei den Schultern und hielt sie zurück.

Als er sie berührte, wurde sie von glühenden Flammen durchzuckt. Sie hob zögernd den Kopf und sah ihm in seine sturmgrauen Augen. Das war ein Fehler gewesen. Er schien so verletzlich und jegliche Überlegenheit und Arroganz war aus seinem Blick verschwunden. Sie fühlte, wie sie in seinen Bann gezogen wurde und wie sie begann, schwach zu werden. Ihr Zögern schmolz dahin wie ein Klumpen Eis in der prallen Sonne.

„Lass uns reden!", sagte er leise.

Ihr Herz hämmerte und ihr Gehirn schien vollkommen blutleer zu sein. Sie starrte ihn einfach an und konnte sich ihm nicht entziehen. Fast automatisch nickte sie.

Reden. Gut, reden. Einfach nur reden. Reden? Worüber? Was wollte Draco Malfoy mit ihr reden? Doch nicht über ihre letzte Begegnung? Nein, nein, nein! Bitte nicht! Was sollte sie denn sagen? Was wollte er überhaupt von ihr?

Sie starrte ihn immer noch an wie ein Lamm auf der Schlachtbank.

Er sah sie warm an. „Wie geht es dir?", fragte er.

„Gut.", antwortete sie einsilbig.

Wie sollte sie sich ihm gegenüber bloß verhalten? Ihre Kehle wurde trocken und die Erde schien sich mit der doppelten Geschwindigkeit zu drehen. Das Blut rauschte in ihren Ohren und vor ihren Augen flimmerte es. Wieso sah er sie nur an? Sah er denn nicht, wie er sie damit quälte?

„Warum bist du mir aus dem Weg gegangen?", fragte er.

Sie schluckte. „Ich… ich bin dir nicht aus dem Weg gegangen.", flüsterte sie.

„Du warst nie beim Abendessen und sonst habe ich dich auch nie gesehen."

„Ich wollte alleine sein.", sagte sie leise. Nervös fuhr sie sich mit der Zungenspitze über die Lippen.

„Du weißt genauso gut wie ich, dass es ein Fehler war.", setzte sie zögernd hinzu. Unsicher sah sie ihn an.

Er lächelte anzüglich. „Es war vielleicht nicht die klügste Entscheidung, aber als Fehler würde ich es nicht unbedingt bezeichnen."

Sie spürte, wie ihr die Röte über die Wangen kroch.

„Es war doch ein schöner Abend- und eine schöne Nacht natürlich.", fügte er grinsend hinzu.

Sie errötete bis zu den Haarwurzeln. Warum musste er unbedingt darauf zurückkommen?

Nicht schwach werden, Ginny. Ganz ruhig. Sieh ihm nicht in seine verdammten grauen Augen. – Zu spät. Das war bereits geschehen. Und sie ertrank förmlich in den sturmgrauen Fluten.

Er war einfach göttlich anzusehen. Ein paar blonde Strähnen fielen ihm in die Stirn und sein Blick war schlichtweg elektrisierend. Ihr Verstand setzte aus.

Lächelnd strich er ihr über das Gesicht. Sie genoss seine Berührung und hob zögernd die Hand, um nach seinen Fingerspitzen zu haschen. Er umfasste ihre Hand und drückte einen zärtlichen Kuss auf ihren Handballen. Dann zog er sie in seine Arme und küsste sie sanft. Sie schmolz vollends dahin. Seine Finger verfingen sich in den langen Strähnen ihres roten Haares, während er ihr über den Kopf strich. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken. Er war doch ein Stück größer als sie, was ihr allerdings erst jetzt auffiel. Sie bekam seine blonden Strähnen zu fassen und vergrub ihre Finger in seinem Haar. Sie vergaß alles um sich herum. Dass Harry Schluss gemacht hatte, dass sie gerade wild knutschend in einem Korridor im Schulgebäude standen, dass es nicht gerade klug war, hier zu sein, und dass es Draco Malfoy war, den sie gerade so leidenschaftlich küsste. Draco Malfoy, der aus einer Familie voller Todesser stammte und genau auf der anderen Seite stand, auf der falschen Seite, auf der Seite von Voldemort. Das alles war ihr in diesem Moment vollkommen gleichgültig. Sie ging ganz und gar in seiner Umarmung auf.

Erst als die Glocke zum Abendessen schlug, lösten sie sich widerwillig voneinander. Lächelnd hielt er sie fest und sah ihr ins Gesicht. Er hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

„Am liebsten würde ich dich jetzt gar nicht gehen lassen.", sagte er und nahm sie noch einmal fest in die Arme.

Sie versank in seiner Umarmung.

„GINNY!?!?"

Eine ungläubige Stimme riss sie aus ihrer Idylle.

„GINNY! Was zur Hölle machst du denn da????"

Ertappt fuhren sie auseinander und drehten sich in die Richtung, aus der Stimme gekommen war.

Ein wutschnaubender Ron Weasley stand mit zornesrotem Gesicht vor ihnen.

Drohend baute er sich vor den beiden auf.

„Was soll denn das Ganze hier?", schrie er aufgebracht.

Sie öffnete den Mund, um ihn zu beschwichtigen, aber ihr Bruder tobte weiter.

„Ginny, verdammt, bist du blind oder was? DAS IST MALFOY!"

Seine Stimme überschlug sich fast vor rasender Wut.

„Nun, ich denke, deine Schwester weiß sehr gut, wer ich bin!", schaltete sich Draco ein und ein überlegenes Lächeln umspielte seine Lippen.

Ron wirbelte fuchsteufelswild zu ihm herum.

„Mit dir beschäftige ich mich noch, Frettchen!", knurrte er, und in seiner Stimme schwang brodelnder Hass.

Mit einem Schlag verschwand das selbstgefällige Grinsen aus Dracos Gesicht.

„Ginny, was ist nur los mit dir? Haben sie dich oblivatet? Stehst du unter dem Imperius- Fluch? Warum sagst du nichts? Antworte gefälligst, wenn ich mit dir rede!"

Ron redete sich immer weiter in Rage und bekam schon hektische rote Flecken im Gesicht.

„Hm, na ja, ich weiß auch nicht…", druckste sie unsicher herum.

Merlin, was sollte sie jetzt bloß sagen? Warum musste auch ausgerechnet Ron sie erwischen? Es war doch klar, dass er völlig durchdrehen würde, wenn er sie mit Malfoy eng umschlungen mitten in einem Flur sah!

„Jetzt sag doch endlich was!", bellte ihr Bruder ungehalten.

Draco machte Anstalten etwas zu sagen, aber Ron brachte ihn mit einer kurzen Handbewegung zum Schweigen.

„Du redest erst, wenn ich mit ihr fertig bin, ist das klar?", schnitt er ihm scharf das Wort ab.

Gereizt wandte er sich wieder Ginny zu.

„Ich… ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte!", stotterte sie. „Ich… wir … wir sind uns zufällig über den Weg gelaufen und…"

„Ach, und du knutscht einfach mit jedem rum, der dir zufällig über den Weg läuft?", schnappte Ron ungeduldig. „Was soll ich denn davon jetzt halten?"

Sie begann zu weinen. Ron war noch niemals so brutal zu ihr gewesen. Er war ja schon fast so rücksichtslos wie Percy.

„Nein, so ist es nicht.", schniefte sie.

Ron würde sie schnurstracks in Filchs Büro an die Wand ketten und Malfoy auf der Stelle umbringen, wenn er erfuhr, was zwischen ihnen geschehen war. Wie sollte sie sich denn jetzt aus der Affäre ziehen? Sie überlegte fieberhaft, aber ihr wollte partout keine Idee kommen, wie sie sich am besten aus der Sache winden sollte. Sie entschied sich für die Flucht nach vorne.

„Ronald Weasley, was geht dich das Ganze überhaupt an? Ich bin alt genug, um selbst zu entscheiden, mit wem ich im Gang rumknutsche!", schrie sie wütend.

Ron starrte sie verdutzt an. Damit hatte er wohl nicht gerechnet.

„Und ob es mich etwas angeht!", brüllte er zurück. „Du bist immerhin meine Schwester! Und es ist mir verdammt noch mal nicht egal, wenn ich dich mit Malfoy erwische!"

Er spuckte förmlich vor Wut.

„Was hast du dir dabei gedacht? Hast du vergessen, wer er ist? Was er getan hat?"

„Nein, Ron, aber es ist langsam an der Zeit, die Vergangenheit hinter uns zu lassen!"

„Lenk jetzt nicht vom Thema ab!", schnappte er wütend.

„Ich lenke nicht vom Thema ab!"

„Doch!"

„Ginny, du stehst trotzdem knutschend mit MALFOY im Gang!"

„ICH WEIß!", schrie sie wütend zurück. „Und ich bin dir keine Rechenschaft darüber schuldig! Ich kann knutschen, mit wem ich will! Und du kannst es mir nicht verbieten!"

Mit diesen Worten packte sie Draco am Kragen, zog ihn an sich und drückte ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen.

Ron flog vor lauter Wut fast in die Luft.

„Das schlägt dem Fass doch den Boden aus! Bist du jetzt komplett übergeschnappt?", tobte er und sprang dabei wie Rumpelstilzchen mit beiden Beinen in den Boden.

„Und du, Malfoy, LASS GEFÄLLIGST DIE FINGER VON MEINER SCHWESTER!"

Draco und Ginny hatten sich endlich atemlos von einander gelöst.

„Das würde ich ja gerne, Weasley, aber sie ist nun mal so fordernd, da kann ich ihr kaum widerstehen!", wandte Draco feixend ein.

„WERD JA NICHT FRECH, FRETTCHEN!", keifte Ron und fuhr fort, wie verrückt herumzuhüpfen.

„Hey, jetzt hat SIE mich geküsst!", schnauzte ihn Draco an.

Ron sprang vor lauter Schreck fast senkrecht in die Luft.

„JETZT?", japste er. „JETZT? Soll das heißen, das geht schon länger zwischen euch beiden?"

Seine Augen quollen vor Entsetzen fast aus den Höhlen und seine roten Haare standen ihm buchstäblich zu Berge.

„Das kann man wohl so sagen.", meinte Draco ruhig. Er legte den Arm um Ginnys Schultern und zog sie an sich.

„Ich weiß, du wirst dich nicht freuen, das zu hören, aber deine Schwester und ich sind zusammen!", setzte er in seinem typischen überheblichen Malfoy- Ton hinzu.

Ron sah aus, als hätte ihm ein Troll eins mit der Keule über den Kopf gezogen.

„Ihr seid WAS?", krächzte er erschüttert.

Ginny kuschelte sich an Draco.

„Du hast richtig gehört, wir sind zusammen.", antwortete sie.

Sie musste sich wirklich bemühen, um nicht in hemmungsloses Lachen auszubrechen. Es sah aber auch wirklich zu komisch aus, wie Ron völlig entgeistert vor sich hinstierte, seine roten Haare wild in allen Richtungen vom Kopf abstanden und er nur jämmerlich nach Luft schnappte, während seine Augen wild in ihren Höhlen rotierten. Ihr Bruder lehnte sich Halt suchend gegen eine Wand.

Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!", ertönte in diesem Moment eine hohe feixende Stimme über ihnen.

Sie sah nach oben und sah einen selbstgefällig grinsenden Peeves unter der Decke umherschweben.

„Ach wie romantisch!", säuselte der Poltergeist. „Meine aufrichtigsten Glückwünsche, ihr beiden Turteltäubchen!"

Er stieß ein schrilles Kichern aus und seine Augen funkelten schalkhaft.

„Was sagen denn die beiden Familien dazu? Todesser und Blutsverräterin! Hihi, dass ich das noch erlebe!"

Theatralisch legte er sich die Hand aufs Herz.

„Ach nein, wie wundervoll! Es gibt eine Hochzeit! Und lauter kleine Todesser- Blutsverräter- Kinder! Oooooohhhhhhhhh!", quietschte er und setzte zum Sturzflug an.

„Halt die Klappe, Peeves!", blaffte Draco.

Der Poltergeist ließ sich davon nicht beeindrucken und begann vergnügt den Hochzeitsmarsch in voller Lautstärke vor sich hin zu schmettern.

„PEEVES, HALT'S MAUL!"

Der Geist streckte Draco die Zunge heraus und fuhr fort, weiterhin laut und falsch zu singen.

HIER KOMMT DIE BRAUT…"

„Peeves, was zum Henker soll dieser Zirkus?", durchschnitt eine scharfe Stimme den Lärm.

Professor MacGonnagall stand mit energisch in die Hüften gestemmten Händen plötzlich im Flur.

Sie liiieeeeben sich!", kreischte der Poltergeist und flog unerschüttert seine Runden. „Sie werden heiraten, und lauter kleine Todesser- Blutsverräter- Kinder kriegen! Oiiioiii, ich freu mich ja so!!!"

„DONNERWETTER NOCH MAL, JETZT HÖR DOCH ENDLICH MIT DIESEM THEATER AUF!", bellte Professor MacGonnagall.

Ihre Brille war ihr auf die Nasenspitze gerutscht und sie schob sie hastig wieder an ihren Platz.

Aber sie sind doch verliieeeebt!", sang Peeves weiterhin vergnügt und tauchte johlend unter dem Kronleuchter durch. „EIN GRUND ZUM FEIERN!!!"

„Peeves, ich hole gleich den Blutigen Baron, dann gibt es tatsächlich einen Grund zum Feiern!"

Der Poltergeist hielt erschrocken inne und plumpste ein paar Meter nach unten, ehe er sich wieder gefangen hatte. Mit großen Augen starrte er auf Snape, der unbemerkt zu der Gesellschaft gestoßen war. Snape erwiderte seinen Blick kalt.

Linkisch verbeugte sich Peeves.

„Es war doch nur ein kleiner Spaß.", lenkte er entschuldigend ein. „Ich geh ja schon, ich geh ja schon. Einen schönen Abend noch allerseits!"

Mit diesem Worten flog er geschwind davon.

Professor MacGonnagall seufzte erschöpft auf.

„Danke, Severus!", sagte sie. „Dieser Poltergeist raubt mir noch den letzten Nerv!"

„Keine Ursache, Minerva.", antwortete Snape.

Er wandte sich an die Schüler. „Und Sie sollten jetzt alle schleunigst in die Große Halle gehen, ehe Sie das Abendessen komplett versäumen!"

Ron packte Ginny energisch bei der Hand und zog sie davon. „Und ich werde Mum noch heute eine Eule schicken, mal sehen, was sie zu den Neuigkeiten sagen wird!", zischte er wütend.

Ginny stolperte grinsend hinter ihm her.

Na, hab ich euch zu viel versprochen???

Haha, ich weiß, was im nächsten Kapitel passiert! (ich weiß, ich bin schadenfroh, aber jetzt kommt die Geschichte so richtig ins Rollen…) fiesesganzfiesesbösesgrinsen Oops, das war wohl der Draco- Malfoy- Effekt… Tschuldigung, wird nicht wieder vorkommen….

Ich freue mich auf eure Reviews!!!