Hallo ihr Lieben!
Momentan lässt mich meine Muse im Stich, und ich bin mir noch unschlüssig, wie ich das jetzt am besten weiter entwickle.
Ich dachte mir, es wäre doch interessant, welche Reaktionen die Neuigkeit bei den Weasleys hervorruft- und ich sage gleich vorweg, das ist erst der Anfang! Das wird definitiv noch aufgegriffen und ausgebaut. Ich dachte, ich schreibe einmal ein harmloses Kapitel, bevor in den nächsten dann die Bombem hoch gehen.
Jetzt einmal zu euren tollen Reviews! Danke, ihr seid einfach toll!!
kleineli: Ich denke einfach nicht, dass Draco der Typ ist, der viel über seine Gefühle spricht und sich dazu lang und ausführlich rechtfertigt. Ich glaube, er ist eher einer, der nicht lange diskutiert, sondern sagt „so ist es" und nicht weiter darüber redet. Das würde zu ihm passen. Außerdem wird er Hermine wohl kaum sein Herz ausschütten. Und wahnsinnig romantisch kann ich ihm mir im Moment auch nicht vorstellen. Er zählt wohl kaum zu dem Typen, die ein Transparent mit „Ginny, ich liebe dich!" quer durch die Große Halle spannen würden. Ich hoffe, du liest trotzdem weiter, auch wenn ich Dracos Gefühle im Moment etwas ausklammere. Aber keine Angst, das kommt auf alle Fälle noch!
Moondancer: Hehe, ich hab das Chap auch sehr gerne geschrieben! Ich hab die ganze Szene beinahe bildlich vor mir gesehen. Das mit Ron hab ich mir gemerkt und werde es wohl demnächst einbauen. Ich hoffe, dir gefällt einstweilen das neue Kapitel!
DieGinny: Freut mich, dass es dir gefallen hat! Hey, du hast gemerkt, dass es ihn doch einige Überwindung gekostet hat, es vor Herm zuzugeben und dass er die Wahrheit gesagt hat strahl Hatte schon die Befürchtung, dass er als gefühllos rüberkommt…
julikchen: Danke für dein liebes Review! Ich hatte es jetzt noch nicht so geplant, wieder auf die Gedankengänge einzugehen, sonder wollte die Geschichte jetzt ein bisschen laufen lassen. Aber sie kommen sicher wieder…
feldblume: Wow, dann freut es mich umso mehr, dass dir die Story gefällt! Ich hoffe, du magst sie weiterhin lesen.
LunaNigra: Ich werde mich ordentlich ins Zeug legen, dass die Geschichte noch lange so bleibt. Ich glaube jetzt auch nicht, dass ich die so schnell zu Ende bringe. Leider habe ich momentan eine kleine Flaute, aber vielleicht legt die sich ja bald…
Gifty: Danke, dass du mit deiner Kritik nicht hinter dem Berg hälst! Ich war auch ziemlich überrascht von der plötzlichen Wende. Ich hatte es eher geplant, dass es noch einen ordentlichen Zank gibt zwischen Draco und Ginny und er sie noch eine Zeit lang ausnutzt, aber dann haben sich die Charaktere doch selbstständig gemacht. Ginny und Harry und Draco und Harry treffen noch aufeinander, versprochen! Und das schon ziemlich bald! Vielleicht schon im nächsten Kapitel. Aber nur, weil sie jetzt zusammen sind, heißt das doch nicht, dass Draco sich ändert. Er wird deswegen jetzt nicht zum Sensibelchen, sondern bleibt unser Sexgott. Die Beziehung wird nicht einfach für die beiden. Und Draco ist beziehungsunfähig und kann natürlich keine Gefühle zugeben. Aber deine Einfälle sind toll, also schreib mir bitte weiter deine Meinung!
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Ginny
Ginny saß nichtsahnend beim Frühstück und summte vergnügt vor sich hin. In der einen Hand hielt sie ein angebissenes Croissant mit Marmelade (immerhin war Sonntag), in der anderen den aufgeschlagenen Tagespropheten. Sie überflog die Schlagzeilen und schüttelte den Kopf. Es war doch wirklich unbegreiflich, was in der Welt geschah. Nicht nur, dass die Todesser wieder begannen Angst und Schrecken zu verbreiten, auch sonst war die Zaubererwelt nicht vor Schreckensmeldungen gefeit. Da hatte doch glatt ein Kerl in seinem Hinterhof eine Drachenzucht aufgezogen. Aufgeflogen war die ganze Sache erst, als die Babydrachen langsam ins Kleinkindalter und somit in die Trotzphase gekommen waren und mit ihrer Feuerspuckerei das Haus in Brand gesetzt hatten, wobei das Feuer natürlich auf die Nachbarhäuser übergegriffen hatte, und die lieben Kleinen somit beinahe ein ganzes Viertel in Schutt und Asche gelegt hatten. Tote gab es zum Glück keine zu beklagen, aber St. Mungo's musste doch einige Brandopfer behandeln. Seufzend nahm sie einen weiteren Bissen von ihrem Croissant und blätterte zur nächsten Seite. Auch hier waren wieder haarsträubende Meldungen. Anscheinend trieb ein Briefterrorist sein Unwesen, der an seine Opfer Briefe mit Bubotubler- Eiter verschickte. Leute gab es! Dieser absolut kindische Streich zog doch schmerzhafte Schwellungen nach sich. Was waren das nur für Leute, die das auch noch lustig fanden! Ein Rauschen kündigte verspätete Posteulen an. Sie wandte den Kopf und sah ein wahres Eulengeschwader auf den Gryffindortisch zusteuern. Sie wunderte sich ein wenig, denn wie gesagt waren die Posteulen schon vor einiger Zeit hier gewesen. Und so viele Schüler waren auch nicht mehr in der Großen Halle. Für wen waren denn bloß all diese Briefe bestimmt? Sie zuckte gleichmütig die Achseln und widmete sich wieder ihrem Croissant und dem Tagespropheten.
Als ein Brief direkt in ihre Kaffeetasse fiel, zuckte sie zusammen.
„Hey!", rief sie der Eule nach, während sie den Brief aus ihrem Kaffee fischte.
Stirnrunzelnd trocknete sie das Pergament mit einem Wink ihres Zauberstabs und ärgerte sich über die Kaffeeflecken. Neugierig sah sie auf den Absender- Mum. Ihre Alarmglocken schrillten. Ron hatte doch nicht etwa seine Drohung wahrgemacht? Wenigstens war es kein Heuler, das wäre doch wohl das Obermaß an Peinlichkeit gewesen. Sie konnte sich noch gut daran erinnern, als Ron das Auto ihres Dads geklaut hatte und ihre Mutter prompt am nächsten Tag einen Heuler geschickt hatte. Wobei es eine Sache war, von der eigenen Mutter vor der ganzen Schule wegen eines geklauten Wagens angeschrieen zu werden, als wegen der Beziehung mit einem Malfoy eine Standpauke zu erhalten. Sie schluckte, als sie das Pergament langsam auseinanderfaltete und zu lesen begann.
Ginny, Liebes,
Ich habe gestern von Ron eine Eule erhalten und er schreibt mir ziemlich wirre Neuigkeiten. Soweit ich das verstanden habe, bist du jetzt mit Draco Malfoy zusammen. Aber Ginny, was ist mit Harry? Denk doch an den armen Kerl! Du musst ihm damit doch das Herz gebrochen haben!
Ginny, wie kannst du nur mit einem Malfoy etwas anfangen? Hast du vergessen, wie diese Familie über uns denkt? Liebes, du kannst doch nicht allen Ernstes an eine Beziehung mit einem Todesser denken! Er meint es doch sicherlich nicht ernst mit dir!
Ich dachte immer, Harry und du, ihr seid so glücklich miteinander! Und jetzt? Ginny, was ist los mit dir?
Denk doch nur an seine Familie! Das sind Todesser! Leute wie die haben die armen Eltern von Harry umgebracht! Wenn ich nur daran denke, wie sehr dein Vater im Ministerium unter Mr. Malfoy leiden muss- dabei arbeitet Mr. Malfoy gar nicht im Ministerium! Ginvra Weasley, wie konntest du nur? Wie kannst du deine Familie derart schändlich verraten? Du hättest doch auch gleich zu den Todessern überlaufen können. Dein Vater und ich sind sehr, sehr enttäuscht von dir!
Wir dachten immer, Harry und du, ihr gehört zusammen. Warum hast du das nur getan? Schlimm genug, dass Percy sich von uns abgewandt hat und nun vollkommen linientreu dem Ministerium gegenüber ist. Aber du? Dein Verrat trifft uns tausendmal mehr. Wir dachten immer, du bist eine echte Weasley! Und jetzt gehst du einen Pakt mit dem Feind ein! Noch dazu einem Malfoy! Der ist ja der Schlimmste von allen! Keine Familie, die Blacks einmal ausgenommen, ist dem Dunklen Lord ausnahmslos treuer ergeben als die Malfoys.
Ich hoffe doch sehr, dass du weißt, zu welcher Seite du gehörst und aus welcher Familie du kommst. Und dass du dementsprechend handelst. Denke immer daran, Ginny: Du bist eine Weasley! Und Draco Malfoy ist ein Malfoy! Ihr seid wie Feuer und Wasser. Ich hoffe, dass du sehr bald wieder zu Vernunft kommst und erwarte eine Rechtfertigung von dir!
Es verbleibt mit freundlichen Grüßen,
deine dich liebende Mum
Ginny ließ entmutigt den Kopf sinken, als sie zu Ende gelesen hatte. Es war doch irgendwie klar gewesen, dass es so kommen musste. Sie hatte sich gedacht, dass ihre Eltern die Sache nicht gutheißen würden. Aber das? Das war doch eine direkte Anordnung, die Beziehung sofort zu beenden. Sie hatte gehofft, sie könnte es ihnen einmal in Ruhe erklären. Doch wie es schien, war es dafür nun zu spät. Dank Ron.
Ihre Gedankengänge wurden von weiteren Briefen unterbrochen. Verärgert schnappte sie sich den nächsten. Percy. Na toll. Die Standpauke konnte ja heiter werden.
Ginny,
ich habe gerade von deinem Faux- pas erfahren und ich muss dir sagen, dass ich sehr enttäuscht von dir bin! Wie kannst du dich nur mit Draco Malfoy einlassen? Hast du schon einmal daran gedacht, was du unserer Familie damit antust? Dad kann sich im Ministerium doch nirgendwo mehr blicken lassen. Und ich? Weißt du, was das für meine Karriere bedeutet? Schlimm genug, dass Mum und Dad so engstirnig sind und Dumbledore und Harry blind glauben. Das allein behindert meine Karriere schon gewaltig. Aber deine Verbindung mit Draco Malfoy jetzt- das kann mein Ende im Ministerium sein! Wer beschäftigt schon einen Zauberer, dessen Schwester mit dem Sohn des berüchtigsten Todessers liiert ist? Wie kannst du nur so egoistisch sein? Nach all dem, was wir für dich getan haben! Ich hoffe doch sehr, dass du dir diese dumme Idee schleunigst aus dem Kopf schlägst und Vernunft annimmst. Die Verbindung mit Potter war geradezu ideal für uns alle! Aber nein, du musst doch eigensinnig sein! Ginny, ich bin wirklich enttäuscht von dir!
Dein Bruder Percy
Sie schnaubte verärgert. Das war ja typisch Percy! Das Einzige, worum er sich sorgte, war seine Karriere im Ministerium! Als ob ihn sonst etwas in der Familie kümmern würde! Wie es ihr ging, war ihm wieder einmal herzlich egal! Wütend schnappte sie sich den nächsten Brief. Fred und George. Hm, sie war gespannt, was die Zwillinge so schrieben.
Hallo Schwesterherz!
Mum kocht ganz schön nach Rons Brief gestern. Tststs, böses Mädchen! Wie kannst du dich auch nur mit dem Feind einlassen! Percy ist auch schon aufgekreuzt und hat sich wahnsinnig darüber aufgeregt, wie sehr du doch seiner Karriere schadest. Dad nimmt die Sache ziemlich gelassen, er setzt auf deine Vernunft. Charlie und Bill haben sich noch nicht gemeldet, aber wir sind uns sicher, dass Mum ihnen sofort eine Eule geschickt hat. Was uns betrifft, uns ist es egal, mit wem du gerade zusammen bist. Harry war zwar recht nett, aber doch recht langweilig. Wir waren nicht mit ihm zufrieden als Freund unserer kleinen Schwester. Wenn du jetzt meinst, dass Malfoy der Richtige im Moment ist, dann ist es deinen Sache, aber nicht die von anderen Leuten. Wir halten zwar nicht viel von Frettchen und seiner Familie, aber es geht uns nichts an. (Solange du nicht willst, dass wir unsere Freizeit mit ihm verbringen und unsere kostbaren Freitagabende mit ihm im Tropfenden Kessel verschwenden.) Es ist dein Leben und du sollst glücklich werden, niemand sonst.
Also lass es krachen, Schwesterherz und lass dir von niemanden was dreinreden!
Liebe Grüße,
George und Fred
Beim Brief der Zwillinge musste sie lachen. Die beiden waren wohl die Einzigen, die sie nicht verurteilten und ihr sofort Vorschriften machten. Sie beschloss, den Zwillingen als Einzigen auf ihren Brief zu antworten und die Briefe von ihrer Mutter und Percy einfach zu ignorieren.
Sie hoffte bloß, dass nicht noch mehr Eulen ankamen. Doch wie sie ihre Mutter kannte, wusste bereits die ganze Familie Bescheid und hatte den Auftrag, ihr zu schreiben und sie zur Vernunft zu bringen. Sie rechnete kurz nach. Dann fehlten also noch Briefe von Bill, Charly, ihrem Vater und natürlich diversen Onkeln und Tanten. Das konnte ja heiter werden.
Im Laufe des Tages trudelten die restlichen Briefe ein, die sich allesamt ähnelten. Alle enthielten Ermahnungen, Empörungskundmachungen, entsetzte Aufschreie, kurz gesagt: Alle waren gleich. Bills Brief hatte Fleur anscheinend mitgeschrieben, denn immer wieder verwies sie auf Bills Verwundung durch Fenris Greyback und verwünschte Malfoy mit seinen Todessern. „Er und seinesgleichen sind am Zustand des armen Bill schuld!", schrieb sie vorwurfsvoll. „Wie kannst du dich da mit dem Feind einlassen! Das nächste Mal kommst du mit dem Dunklen Mal am Unterarm zu Besuch!" In diesem Ton ging es endlos weiter und Ginny vermutete, dass Bill außer seinem Namen nicht viel selbst geschrieben hatte. Sie warf sämtliche Briefe in das Kaminfeuer und machte sich daran, den Zwillingen zu antworten.
Lieber George, lieber Fred,
vielen Dank für euren aufbauenden Brief!
Ich denke, ihr seid die Einzigen, die die ganze Sache so sehen. Mum hat mittlerweile die komplette Familie mobilisiert. Sie reagiert einfach über. Die Sache ist nicht so schwarz, wie sie sie sieht. Im Übrigen weiß ich gar nicht, wie alles weitergeht, es ist noch alles neu und ungewohnt für mich und es ist alles viel zu schnell geschehen. Sie braucht sich wirklich keine Sorgen um mich zu machen, aber das ist wohl zwecklos, ihr zu sagen. Ich habe auch beschlossen, die restlichen Briefe- inklusive ihren- zu ignorieren. Was soll ich denn zurückschreiben? Es tut mir leid, ich habe meinen Fehler erkannt und werde euch nie wieder enttäuschen? Niemals! Keiner hat ein Recht, sich in mein Leben einzumischen.
Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Könnt ihr Mum ein für alle Mal erklären, dass Harry nicht der Sonnenschein ist, für den sie ihn hält? Außerdem hat ER sich von mir getrennt, nicht ICH mich von IHM! Ich denke, das hat sie auch nicht so begriffen. Und Draco hat mir der Sache zwischen Harry und mir nicht das Geringste zu tun! Ich würde euch gerne alles erzählen, aber über den Briefweg ist mir das doch zu dumm. Wir können uns ja bei meinem nächsten Hogsmeade- Wochenende treffen.
Und haltet Mum davon ab, unüberlegte Sachen zu tun! Und informiert mich, falls sie wieder irgendwelchen Schwachsinn in die Wege leitet!
Liebe Grüße,
Ginny
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Was hält ihr davon? Ich finde das Kapitel eher mäßig, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß momentan leider nicht, wie ich alles weiterführen soll. Also ich bin dankbar für jede Idee, Anstoß, Anregung!
Ich suche auch immer noch eine Beta und ich denke, im Moment brauche ich wirklich jemanden, der etwas Ordnung in das Chaos meiner Gedanken bringt, damit ihr wieder die gewohnten Kapitel zu lesen bekommt und kein 0815- Geschreibsel. Also, wer Lust und Zeit hat, bitte dringend melden!!! ganztreuherzigundverzweifeltschau
Und über Reviews freue ich mich wie immer!
Liebe Grüße,
LaMon
