Kapitel 1: Battle for everyones souls

Er war tot.

Anders konnte es in diesem Moment nicht ausgedrückt werden, er hatte sein Leben gegeben, so dass seine Freunde und all die anderen Menschen friedlich weiterleben konnten. Er war nicht traurig über seine Lage, denn sein Opfer war nicht umsonst. Endlich konnte er den Frieden finden, nachdem er sich immer gesehnt hatte, seit dem Tag, an dem seine Eltern gestorben waren.

„Ho ho ho!" riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken.

„Wie ich sehe erfreust du dich selbst im Nachleben noch bester Gesundheit."

Er kannte diese Stimme nur zu gut. Und wie auf´s Stichwort tauchte Igor mit seiner markanten riesigen Nase aus der Dunkelheit auf.

„Wie geht es dir mein Junge? Unser Vertrag mag abgeschlossen sein, aber ich dachte mir ich schaue mal vorbei und erkundige mich nach deinem Wohlergehen.

Irgendwas stank hier gewaltig, Igor tauchte nie grundlos auf. Skeptisch beäugte er den alten Mann.

„Dir kann man nichts vormachen oder?"

Er lachte sanft und setzte sich zu ihm.

„Es scheint, als ob die Wildcard ein weiteres mal vergeben werden muss."

Dies verwirrte Minato: „Was hat das mit mir zu tun?"

„Nun, sagen wir mal, die Welt hat Death noch nicht vergessen, es scheint, als ob etwas großes bald beginnen würde."

„Etwas großes?"

Doch seine Frage wurde nicht beantwortet, stattdessen stand Igor auf und schnippte einmal mit den Fingern. Der undurchdringliche Nebel lichtete sich und die beiden befanden sich wieder im Velvet Room.

Es war ein seltsames Gefühl wieder hier zu sein, es war fast so wie früher.

„Nun, kommen wir am besten gleich zum Grund, warum du heute hier bist."

Gebannt hörte er ihm zu.

„Wie würde es dir gefallen, wenn du zurückkehren könntest?"

Meinte er das ernst?

Als hätte er seine Gedanken gelesen, antwortete er dem Jungen: „ Und wie ich das ernst meine. Allerdings müsstest du etwas dafür tun, denn ganz umsonst können wir dich natürlich nicht wiederbeleben."

„Und was wäre das?"

Er grinste etwas schelmisch.

„Oh, du musst nur ein paar Schatten für uns besiegen, die sich in letzter Zeit rasant ausgebreitet haben, wenn du das schaffst, bist du frei und kannst tun und lassen was du willst."

„Wo ist der Haken?" Es war nie so einfach, wie Igor es ihm weiß machen wollte.

„Solltest du versagen, werden du, sowie alle Leute, mit denen du einen Social Link besitzt oder vielleicht bald besitzen wirst ihrer Seelen beraubt. Dies würde auch zur Folge haben, dass die Schatten wahrscheinlich die Oberhand über deine Welt gewinnen würden. Und das willst du doch sicher nicht."

„Nein!" Der Schock saß tiefer, als er gedacht hatte. Er wusste nicht, ob er sich über seine neu gewonnene Freiheit wirklich freuen sollte, schließlich lag das Schicksal der Welt wiedereinmal in seinen Händen.

„Keine Sorge Junge, ich habe keinen Zweifel, dass du es schaffen wirst," beschwichtigte ihn Elisabeth, die sich in diesem Moment zu ihnen gesellte. Eine weitere Frau war an ihrer Seite: „Das hier ist übrigens meine Schwester Margaret." Sie nickte ihm zu und die beiden setzten sich neben Igor.

„Ich werde es tun," antwortete er ohne noch weiter darüber.

Die drei lächelten, sie wussten, dass sie sich auf ihn verlassen konnten.

„Nun zu deiner Aufgabe," fuhr Igor fort, „Diese führt dich in das kleine abgelegene Örtchen Inaba, wo du dein zweites Jahr an der Yasogami High School verbringen wirst.

Da du nicht gealtert bist, wird niemand verdacht schöpfen. Jetzt ist nur noch die Frage offen, wo du in dieser Zeit wohnen wirst..."