Kapitel 16: A Man´s True Feelings

Endlich hatten sie es geschafft.

Besonders die männlichen Mitglieder des waren froh über die Tatsache, als sie endlich den Raum mit Kanji und seinem Schatten erreichten.

Zum ersten Mal wurde Minato zeuge, was passieren konnte, wenn man seinen eigenen Gefühlen nicht treu war.

Eine wirklich beunruhigende Sache und er konnte nur hoffen, dass ihm das niemals passieren würde.

Der Kampf war, verglichen mit all den anderen Strapazen, ein Kinderspiel. In Null Komma nix hatten sie den Kampf für sich entscheiden können und Kanji war noch mal mit einem blauen Auge davongekommen.

Etwas erleichtert verließen sie die Fernsehwelt und verabschiedeten sich für den heutigen Tag.

Sie waren müde und wollten nur noch nach Hause. Und morgen war schließlich auch noch ein Tag.

Seta und Minato trennten sich von ihren Freunden und machten sich auf den Heimweg.

Sie waren diesmal recht spät fertig geworden und die dunklen Straßen wirkten recht gespenstisch um diese Zeit.

Glücklich darüber, dass sie nicht alleine gehen mussten, schritten sie Seite an Seite durch das Einkaufsviertel und in Richtung Doujima´s Haus, dass jedoch noch ein Stück entfernt war.

„Gab es so was bei euch auch?" fragte Seta. Wahrscheinlich, um die peinliche Pause zu überbrücken.

Minato schüttelte den Kopf: „Nein, wir mussten zwar auch Leute aus Tartarus retten, aber das war das erste mal, das ich so was beobachten durfte."

„Es gibt also wirklich noch etwas, womit man dich überraschen kann."

Minato lachte: „Es würde dich überraschen, was mich noch alles überrascht.

„Kaum vorstellbar." Auch Seta musste grinsen, doch dann wurde seine Miene wieder ernst.

„Wegen das von vorhin...Ich bin mir selbst nicht so ganz sicher, was ich denken soll, am besten vergisst du es einfach."

„Vielleicht..."

Minato war sich selbst nicht so sicher, was er darüber denken sollte. Es hatte sich vorhin so richtig angefühlt, etwas zu gut für seinen Geschmack, aber noch wollte er nichts entscheiden. Er wollte noch etwas länger darüber nachdenken, schließlich war es eine Weile her, dass er solch engen Kontakt mit jemanden hatte und es konnte auch überhaupt nichts bedeuten.

Trotzdem wurde er das Gefühl nicht los, dass er einen großen Fehler beging, wenn er sich vollkommen davor verschließen würde...

Endlich zu Hause angekommen, ließ er sich in sein Bett fallen. Die Wärme tat ihm gut, sie war nicht so penetrant, wie in diesem Badehaus und er hoffte, dass sie nicht wieder dorthin zurückkehren müssen...

„Wie ich sehe, hast du dich gut eingelebt."

Er war zurück im Velvet Room...

„Du hast dich sehr gut geschlagen, aber etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet. Sei jedoch gewarnt, von jetzt an beginnt die richtige Herausforderung. Überdenke jede Entscheidung die du triffst, denn sie wird dein Schicksal bestimmen."

Mit diesen Worten entließ er ihn wieder in seine eigene Traumwelt, die jedoch kurze Zeit später wieder von seinem Wecker unterbrochen wurde und ihn schmerzhaft daran erinnerte, dass er zur Schule musste...