Kapitel 21: Is this Love?

Minato hatte zurückweichen wollen, aber seine Beine waren wie am Fußboden festgenagelt.

Seta war deffinitv zu nah. Seine Wärme war deutlich zu spüren und alles was Minato tun konnte, war es hier zu stehen.

Und dann...zog Seta sich zurück.

Einfach so.

„Ich schätze wir hauen uns lieber auf´s Ohr."

Das es eine stille Aufforderung für Minato war das Zimmer zu verlassen, war offensichtlich.

Er sollte es zwar nicht, aber er spürte einen deutlichen Stich in seinem Herzen, als er sich wieder auf den Weg in sein eigenes Zimmer machte.

Er hatte zwar schon einige Beziehungen geführt, aber dass war das erste Mal, dass er soetwas erlebt hatte. Mit einer Ausnahme...

Er dachte nicht sehr gerne darüber nach, aber auch für Ryouji hatte er etwas ähnliches empfunden, doch ihre Geschichte war eine andere gewesen und am Ende war es genau diese gewesen, die zu ihrem Ende geführt hatte.

Death...

Nein, es war besser nicht weiter darüber nachzudenken.

Er schloss die Tür zu seinem Zimmer und ließ sich auf sein Bett fallen. Er wollte einfach nur noch alles vergessen, was heute passiert war.

„Welch unglückliche Fügung des Schicksals."

Pharos...

Den kleinen Jungen konnte er jetzt wirklich nicht gebrauchen.

„Dein Timing ist so schlecht wie immer."

„Freust du dich etwa nicht, mich zu sehen?"

„Ich würde mich mehr freuen, wenn du dir einen anderen Tag ausgesucht hättest, um hier aufzutauchen..." murmelte Minato und drehte sich mit dem Gesicht an die Wand.

„Nun sei doch nicht so...Dabei bringe ich dir solch frohe Botschaften."

„Frohe Botschaften?"

„Ich habe mich in der Fernsehwelt ein wenig umgesehen. Diese ist wirklich interessant, weißt du das? Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, wo sich der Übeltäter versteckt hällt."

„Wirklich?"

Sollte dies der Wahrheit entsprechen, konnten Sie diesem ganzen Irrsinn endlich ein Ende setzen. Natürlich nicht, bevor sie Rise gerettet hatten.

„Ich muss das natürlich noch nachprüfen, aber ich denke, es dürfte nicht mehr lang dauern."

Minato lächelte wieder ein wenig: „Danke ich weiß deine Bemühungen wirklich zu schätzen, tut mir leid, wenn ich momentan ein wenig gereitzt bin."

„Aber das ist doch verständlich. Ich kann spüren, wie viel dir dieser Junge bedeutet. Schließlich teilt ihr euch das selbe Schicksal und doch ist es wohl unmöglich, dass ihr jemals eine gemeinsame Zukunft haben werdet..."

„Wenn wir den Täter nicht schnappen, ist das sehr wahrscheinlich, aber ich habe nicht vor, dieses Schicksal zu akzeptieren."

„Du willst kämpfen?" fragte Pharos verwundert.

„Wenn es sein muss, werde ich das tun."

„Es ist deine Entscheidung...aber ich hoffe, dass du es nicht bereuen wirst..."

Mit diesen Worten verschwand der Junge, ein melancholischer Ausdruck auf seinem Gesicht.

„Tut mir leid, Ryouji...aber ich denke es wird Zeit, ein neues Leben zu beginnen...Ich kann dir nicht mein restliches Leben hinterher trauern. Du wirst immer ein Teil von mir sein, aber ich denke wir sollten es dabei belassen."