Kapitel 22: Those two
„Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache..." murmelte Chie, als sie den Dungeon betraten, in dem sich Rise auffielt.
Nach ihrem Auftritt im Fernseher mussten sie mit allem rechnen und auch wenn es keiner der Jungs zugeben würde, waren sie doch ein wenig nervös, vielleicht gegen jemanden antreten zu müssen, der in ins weiter als einem Bikini gekleidet war...
Keiner von ihnen wollte als Perversling abgestempelt werden.
Yukiko warf ihnen noch einen letzten warnenden Blick zu. „Ich hab euch im Auge" wollte sie wohl damit sagen, bevor sie sich auf den Weg machten.
Unbewusst hatten dien die Gruppen sich wieder so aufgeteilt, das Minato und Seta zusammenarbeiteten. Auch wenn Minato so langsam bezweifelte, ob es sich hierbei noch um einen Zufall handelte.
Seta schien etwas ähnliches zu denken, denn sein Gesichtsausdruck verriet, dass auch ihm nicht wohl bei der Sache war, schon wieder mit ihm allein zu sein...
Wenn es ihm so missfiel, hätte er auch Einspruch geben können, als sie die Gruppen ausgelost wurden, aber vielleicht wollte er auch nicht, dass die anderen etwas erfuhren...
Minato fühte sich dadurch aber nicht besser, schließlich war es auch so schon seltsam genug zwischen den beiden.
„Irgendwie scheint alles immer genauso zu laufen..." murmelte Seta und blickte sich kurz um. Minato wusste wovon er redete und schwieg, da er vermutete, dass es nicht das Letzte war, was Seta sagen wollte.
„Ich weiß, dass du nciht grundlos hier bist...
Die Tatsache, dass auch du verschiedene Personasbeschwören kannst, verstärkt diese Vermutung noch...aber...du scheinst so viel mehr zu wissen als wir...Es ist verrück. Diese ganze Sache mit der Dark Hour von der du mir erzählt hast, klang schon unglaublich und mir fällt es schwer zu glauben, dass das von damals und das was jetzt hier passiert, nicht in irgendeiner Verbindung zueinander stehen soll..."
„Ich weiß was du meinst, aber bis jetzt konnte ich noche Zusammenhänge erkennen, die die verschiedenen Ereignisse miteinander verbindet," antwortete Minato, „Auch bin selbst ich mir noch nicht so sicher welche Rolle ich in dieser Sache einnehme..."
„Das du uns helfen sollst, steht außer Frage. Aber wenn unser Gegner wirklich so stark sein sollte, dass wir ihn nur mit deiner Hilfe besiegen können, kommt mir verständlicherweise die Frage auf, uber welche Fähigkeiten du noch verfübst."
Minato zuckte nur mit den Schultern: „ Das würde ich selber auch gerne wissen..."
„Machst du dir denn niemals Sorgen?" fragte Seta.
„Was meinst du?"
„Du wirkst für meinen Geschmack etwas zu gelassen."
Minato musste unweigerlich lächeln: „Das haben meine Freunde auch immer gesagt."
„Und sie haben recht. Kaum zu glauben, dass sie nicht versucht haben dir ein bisschen Vernunft einzuprübeln."
„Oh...das haben sie versucht...allerdings waren sie nicht sonderlich erfolgreich."
„Dann wird es wohl Zeit, dass sich das ändert."
„Sag bloß du bietest dich an?"
„Vielleicht. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich mich mit dieser ganzen Situation abgefunden habe, aber vielleicht sollte man nicht alles so ablehnend sehen."
Minato gefiel diese Antwort. Wenigstens war es kein Nein.
