Chapter Rating:(T) - 12/
Beta: ich bleib meiner „ohji" treu!!! XD
~F+H~
Fawkes, jetzt fünfzehn, begleitete Harry wie gewöhnlich zu Pflege magischer Geschöpfe. Er hatte begonnen Harry überall hin zu folgen, als ob der Jugendliche ihm abhanden kommen könnte bevor der Soul-Bound Ball stattfand (oder besser gesagt, bevor das dem Ball folgende Ereignis stattfand). Die Klasse war ziemlich klein, da viele es als besser angesehen hatten den Kurs zugunsten etwas für ihre Gesundheit weniger gefährlichen fallen zu lassen. Vielleicht waren sie die Intelligenten…
„Hagrid, was sind diese Dinger?", fragte Harry ungläubig, auf die gigantischen schleimigen Tiere in einem Pferch in der Nähe deutend.
Hagrid runzelte enttäuscht die Stirn. „Hast nich voraus gelesen, 'arry? das sin…"
„Genbu, legendäre asiatische Tiere, die den Phönixen ebenbürtig sein sollen – was eine absolute Lüge ist; Genbu sind schwach und primitiv!", lieferte Fawkes. „Eine Schlange des Altertums, auf der anderen Seite, wäre ein weit bemerkenswerterer Gegner. Ich habe mein Gefecht mit dem Basilisken in der Kammer des Schreckens wirklich genossen."
„Genbu?", wiederholte Harry.
„Halb Schildkröte, halb Schlange.", erklärte Fawkes. „Sie waren in ihrer Erscheinung so außergewöhnlich, dass die Menschen sie, nicht recht wissend was sie mit ihnen machen sollten, mit den anderen Kreaturen des Altertums in Verbindung brachten. Es wurde dem Feuervogel, dem Wasser-Drachen, und dem weißen Tiger in den asiatischen Legenden hinzugefügt."
„Nun, zumindest kennt jemand den Stoff", sagte Hagrid, unbeholfen lachend. Fawkes schmunzelte zu Harry, der seine Augen rollte. Weshalb wurde vermutet, dass er irgendetwas über asiatische Muggel-Legenden wusste? Er war im Europa der Zauberer!
„Nun, was werden wir mit ihnen machen?", fragte er und ignorierte den energiegeladenen Phönix neben sich.
„Sie aufziehn 'türlich!", sagte Hagrid, scheinbar beleidigt, dass sie tatsächlich etwas anderes machen könnten.
Fawkes schüttelte heftig den Kopf. „Nuh-uh, no way! Das Einzige, was ich mit Genbu mache ist sie kochen und essen."
Harry lächelte süß. „Dann sieht es so aus als ob du kein Glück hättest, nicht wahr? Du kannst jederzeit gehen…"
Fawkes schnaufte und schaute zu dem Zauberer. „Ich weigere mich, dich mit solchen niederen Kreaturen alleine zu lassen. Sie könnten etwas Hinterhältiges versuchen und dich verletzen, und wir können dich während des Balls einfach nicht verletzt sein lassen, Harry. Nein, ich werde bleiben, um sicherzustellen, dass dir kein Schaden widerfährt."
„Oh Freude!", murmelte Harry und ging, um sein Genbu wieder zu finden. Die Kreatur war schwer und bewegte sich ungeschickt. Der Schildkrötenkopf versucht nach seiner Hand zu schnappen und der Schlangenkopf zischte ihn bedrohlich an. „Wirklich, es gibt keinen Grund jetzt so unhöflich zu sein. Es ist meine Pflicht euch für die nächsten paar Monate zu beobachten und ich denke es wäre sehr viel leichter, wenn wir einen besseren Start hätten."], zischte er. „Mein Name ist Harry. Schön dich kennen zu lernen, Genbu…"
„Li Ping", zischte die Schlange.„Ich bin Li, und dieses lächerliche Anhängsel an mir Ping. Gemeinsam werden wir Li Ping genannt."
„Du sprichst mit ihm? Verschwende deinen Atem nicht, Harry.", sagte Fawkes abfällig. Harry beschoss ihn eher halbherzig mit einem wütenden Blick.
„Was will das Vogelhirn, Harry?", zischte die Schlange giftig. „Er sollte mehr Respekt vor ihm Überlegenen haben."
„Das solltest du. Wenn du meinen Seelengefährten beleidigst, dann kann ich dir nicht versichern gut gefüttert zu werden.", drohte Harry. Die Kreatur sagte bis zum Ende der Stunde kein weiteres Wort mehr.
Fawkes folgte Harry am Nachmittag hartnäckig wie eh und je zum Mittagessen. Er setzte sich neben den Zauberer und schaute jeden böse an, der seinem Gefährten zu viel Aufmerksamkeit schenkte. Harry, unnötig zu sagen, war sehr verärgert von Fawkes' Eingriff in seinen persönliche Raum, aber er schwieg, weil es bedeutete, dass er statt von einer ganzen Gruppe genervt zu werden, nur mit einem herrischen Phönix zurecht kommen musste, der darauf bestand ihn zu streicheln und zu putzen.
Ginny, fand es wie üblich urkomisch. Sie zeigte kein Mitleid, sondern erwiderte: „Aber er ist doch nur freundlich."
„Freundlich. Ha. Natürlich. Ha. Ha.", lachte Harry schwach, sich dennoch noch etwas mehr in Fawkes' Berührung lehnend.
„Zumindest grinst er beim deinem Anblick nicht spöttisch, wie es Malfoy tut.", sagte sie. „Er hat bisher noch nicht einmal mit mir über den Ball gesprochen und es ist nötig, dass wir gemeinsam erscheinen."
„Vielleicht streitet er es noch ab.", brachte Harry vor. „Du hast es getan, bis du herausgefunden hast, wie viel schlimmer mein Fall war."
„Aber es ist in Wirklichkeit nicht so schlimm, Harry." Erhob sie fest Einspruch. „Er mag dich, du magst ihn. Ihr seht zusammen toll aus. Er macht dich glücklich, das kann ich jedes Mal sehen, wenn er um dich ist. Dein ganzes Auftreten wird fröhlicher. Und was am wichtigsten ist, er behandelt dich, soweit ich das sagen kann, gut. Er behandelt dich so, wie du es verdient hast behandelt zu werden. Das ist es, was am meisten zählt." Sie lächelte zu Harry und dann zu Fawkes, welcher vollkommen weggetreten, mit leicht vernebelten goldenen Augen, ins Nichts schaute. Sie räusperte sich, Fawkes' Augen konzentrierten sich schnell wieder und fixierten sich, nach einer schnellen Prüfung von Harrys Zustand auf Zeichen von Belästigung, auf Ginny.
„Also, habt ihr zwei besprochen, was ihr auf dem Ball tragen wollt?", fragte sie leichthin.
Fawkes und Harry blickten sie verständnislos an. „Nein! Warum sollten wir?", fragte der Zauberer, seine Verwirrung deutlich in seiner Stimme hörbar.
„Ihr müsst eure Outfits auf einander abstimmen!", rief sie aus.
„Auf einander abstimmen?", wiederholte Fawkes verständnislos.
Harry runzelte die Stirn. "Nein, tun wir nicht. Dumbledore hat nichts gesagt über…"
„Nicht Dumbledore!", korrigierte Ginny. „Ich. Ich sage, ihr müsst absolut zusammenpassen! Es wäre ein Bild für die Götter, wenn ihr zwei in passenden exotischen Kostümen ankommen würdet!" Sie bekam bei dem Gedanken leuchtende Augen. „Bitte lasst mich eure Outfits entwerfen! Es würde so viel Spaß machen und alle umhauen, ich versprechen es!"
Fawkes und Harry tauschten nervöse Blicke. „S-Sicher, Ginny.", sagte Harry zögerlich. Ginny entwich ein Freudenschrei. „Aber lass dich nicht zu sehr davon mitreißen!", fügte er, das verschlagene Lächeln auf ihrem Gesicht sehend, hastig hinzu.
„Mach dir keine Sorgen. Überlass das nur mir. Ginny Weasley hat alles unter ihrer Kontrolle!", sagte sie.
Fawkes schluckte. „Ich denke, dass ist es, wovor er Angst hat.", murmelte er, einen scharfen Blick von der Hexe kassierend. Dann, als ob ein Schalter in ihrem Kopf umgelegt würde, hastete Ginny zur Arbeit an ihrem neuen Projekt, erneut ausgelassen und lächelnd wie immer.
„Oh, fürchte dich, Fawkes.", sagte Harry ernst. „Fürchte dich sehr. Sie hat etwas vor und ich glaube nicht, dass es gut für uns ist…"
„Oh, komm schon, es ist nur ein kleines Mädchen. Wie schlimm kann es sein?", sagte Fawkes, ein Kichern vorgebend. Harry antwortete nicht, sondern lachte stattdessen nervös. Nur ein kleines Mädchen, ja…
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N/A: Nur ein kleines Mädchen? ô.o Ich glaube das fällt unter die Kathegorie "berühmte letzte Worte!" XD
