Hi,
ich war heute ganz fleißig... Ich hab das neue Kapitel abgetippt und das Extra ist auch bereit....
Also für alle, die mir eine Review schreiben gibt es ein kleines Extra...

Danke für die Reviews, die ich für das letzte Kapitel von rockstarbaby85 und sandycool bekommen hab!
Sie spornen mich jedes Mal aufs neue wieder an.

Viel Spaß beim lesen ;)

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Happy Birthday?

Es beschäftigte mich eine ganze Weile.
Was hatte Alice damit gemeint: `Geh heute Nacht nicht ins Wohnzimmer. Bleib in deinem Zimmer!´?
Ich verstand es nicht.
Was war denn im Wohnzimmer?
Warum musste Alice auch immer so kryptisch sein?
"Was ist denn mit dir los, Bells?", fragte Damien nun schon zum wiederholten Male.
"Nichts. Ich bin nur müde. Macht es dir was aus, wenn wir schon ins Bett gehen?"
"Nein. Wenn du müde bist, dann können wir gerne schlafen. Es war ein anstrengender Tag. Außerdem musst du doch morgen fit sein!"
Ich schnappte mir meine Sachen und ging ins Bad duschen.
Das würde vielleicht helfen und mich von der Tatsache ablenken, dass Phil eine Etage unter mir war.

Ich weiß nicht, wie lange ich schon unter der Dusche stand, als es plötzlich klopfte.
Ich stellte das Wasser ab und wickelte mich in ein Handtuch.
Danach ging ich zur Tür und schloss sie auf. Sie kam mir mit viel Schwung entgegen.
Vor mir stand Phil.
Er schaute mich von oben bis unten an und fing an zu lächeln.
"Du kannst es wohl kaum erwarten!", sagte er und schob mich zurück ins Bad.
"Eigentlich sollte ich dir etwas schenken, da du ja Geburtstag hast. Aber ich muss sagen, dass es mir so eindeutig besser gefällt."
Er schloss die Tür und drehte den Schlüssel rum.
"Phil, lass mich in Ruhe... Lass mich hier raus", sagte ich und meine Stimme versagte.
Ich hatte schon wieder Tränen in den Augen und fing an zu zittern.
Ich war gefangen.
Das Bad hatte nur eine Tür und die wurde von Phil "beschützt".
Ich wusste genau, was Phil vorhatte und er würde es bekommen.
Wie immer hatte er mich überrascht.
Ich hatte wirklich gedacht, dass es sicher war, wenn Damien da war. Ich hatte es wirklich geglaubt.
Aber da hatte ich mich geirrt.
Phil hatte es geschafft.
Er würde seinen Willen bekommen.
Warum war ich nur so naiv gewesen, zu glauben, dass ich sicher vor ihm wäre?
Ich hätte auf Edward hören sollen. Das Wochenende bei ihm und seiner Familie verbringen sollen.
Dann hätte ich mir das ersparen können.
Aber diese Einsicht kam zu spät.
Phil kam einen Schritt näher und ich wich zurück, bis ich an der Wand stand.
"Jetzt zier dich doch nicht so! Das ist doch nicht dein erstes Mal", sagte er sarkastisch.
Er griff das Handtuch in das ich eingewickelt war und zog es gewaltsam weg.
Es tat weh, aber das war nichts im Vergleich zu dem, was mich jetzt noch erwartete.
"Du siehst hübsch aus", sagte er mit einer honigsüßen Stimme und mir lief ein Schauer über den Rücken.
"Wenn du auch nur einen Ton von dir gibst, dann bring ich dich um!", drohte er mit todernster Stimme und überbrückte auch noch die letzten Zentimeter zwischen uns.
"Los, fang an! Du weißt, was du machen musst. Oder muss ich dich erst erziehen?"
Ich fühlte mich so dreckig.
An sich lief es immer nach dem gleichen Muster ab.
Ich musste für ihn tanzen, während er es sich selbst besorgte. Danach würden seine Finger jeden Millimeter meines Körpers untersuchen und schließlich würde er mich vergewaltigen. Die Stellungen wechselte er dabei fast jedes Mal. Am liebsten mochte er es aber, wenn ich ihn anschauen musste.
Das schien ihn besonders anzumachen.
Ich fing langsam an mich zu bewegen.
Er fing an meinen Hals zu küssen, bis er zu meinen Lippen kam.
Das war anders als sonst.
Was hatte er vor?
Er legte seine Hände an meine Taille.
Plötzlich verstärkte er den Druck und zog mich an sich.
Ich versuchte still zu sein, denn das würde alles nur noch schlimmer machen, aber ich schaffte es nicht.
Es tat einfach so weh.
Ich fing an zu wimmern.
Zwischen seinen küssen konnte ich sein lächeln spüren.
Ihm gefiel es, wenn ich schmerzen hatte.
Aber er hörte nicht einen Moment auf mich zu küssen.
Er fing an, seine Hände zu bewegen. Sie waren einfach überall.
"Happy Birthday!", flüsterte er und presste seinen Mund fest auf meinen.
Seine Zunge fing an meinen Mund zu erkunden.
Mir liefen die Tränen das Gesicht herunter, aber das war ihm egal. Er machte weiter.
Und es störte mich nicht mehr. Ich fühlte nichts mehr. Gar nichts mehr, bis auf Ekel.
Ich war komplett taub.
Eine Marionette unter seinen Fingern.

Plötzlich ging die Tür auf.
Nein, sie ging nicht auf, sie zerbrach in viele Einzelteile und lag über den ganzen Boden verteilt.
Phil drehte sich um.
Er wollte irgendetwas sagen, aber Emmett hatte ihn schon am Hals gepackt und hielt ihn gegen die Wand gedrückt.
"Ein Ton!", knurrte er.
Was machte Emmett hier.
Und Rosalie und Edward? Was wollten sie hier?
Das ging alles so schnell, ich konnte gar nicht genau sagen, was passierte. Ich merkte nur, dass sie sich viel zu schnell bewegten.
Noch ehe ich mich versah hatte Rosalie mich in mein Handtuch gewickelt und hielt mich in ihren Armen.
"Bella. Geht es dir gut? Hat er dich verletzt?", fragte sie besorgt und zwang mich meinen Blick von Emmett und Phil zu lösen und ihr in die Augen zu schauen.
Ich versuchte zu antworten, aber es kam kein Ton raus.
Ich schüttelte einfach den Kopf.
Edward stand direkt neben ihr.
"Bella. Sag doch bitte etwas!", flehte er.
"Was macht ihr hier?", war das erste, was ich mit zitternder Stimme raus brachte.
"Das erklären wir dir später", antwortete er und nahm mich auf den Arm.
Er trug mich wie ein Baby raus aus dem Haus.
Vor der Tür stand Carlisles schwarzer Mercedes.
Edward ging zur hinteren Tür und legte mich rein.
Rosalie saß schon im Auto.
Ich legte meinen Kopf auf ihren Schoß. Sie schien es nicht zu stören, dass ich mit meinen Haaren ihre Hose nass machte.
Sie fing an mir über den Kopf bis über den Rücken zu streicheln.
Warum war sie eigentlich schon im Auto? Wie war sie so schnell hier her gekommen?
Edward stieg ebenfalls ein.
Er setzte sich nach vorne ins Auto.
Rosalie strich mir immer weiter über den Rücken, während ich versuchte zu verstehen, was gerade passierte.
Erst jetzt bemerkte ich, dass Carlisle auch im Auto saß.
"Er kümmert sich um Phil und wird dann eine neue Tür besorgen", sagte Edward leise und Carlisle nickte.
Hatte er eine Frage gestellt?
Ich hatte nichts mitbekommen.
Carlisle startete den Motor und fuhr los.
Was machte er denn? Was sollte ich Charlie sagen? Was würden Mum und Damien denken, wenn ich morgen nicht da war? Hatten sie denn nicht gehört, wie die Tür auseinanderbrach?
Was würde Phil machen?
Carlisle konnte doch nicht einfach wegfahren. Das konnte ich doch nie im Leben erklären.
"Nein, er hat es nicht getan. Wir waren rechtzeitig da", sagte Edward nach einer Weile.
Mit wem sprach er denn?
Warum hörte ich die Fragen nicht?
Ich war völlig verwirrt.
Ich hatte keine Ahnung, was los war, aber ich wusste, dass es eindeutig nicht normal war.
Aber Rosalie schien nichts ungewöhnliches zu bemerken. Hatte sie die Fragen etwa gehört?
Woher hatten sie eigentlich gewusst, dass ich Hilfe brauchte?
Was hatten sie vor?

Carlisle fuhr nicht lange, bis wir zu seinem Haus kamen.
Sofort, nachdem das Auto angehalten hatte kamen Alice, Esme und Jasper aus dem Haus.
Sie bewegten sich auch viel zu schnell.
"Wie geht es ihr?", fragte Alice aufgeregt.
"Kann ich irgendwie helfen, Carlisle?", fragte Esme.
"Ja. Ich erkläre es dir im Haus", antwortete er.
Zu Alice sagte er: "Das kann ich jetzt noch nicht sagen."
Sie drehte ihren Kopf zu Jasper: "Jasper?"
"Sie ist verwirrt und hat Angst. Aber nicht vor uns...", erklärte er.
Sprach er über mich? Woher wusste er, wie ich mich fühlte?
"Das können wir alles im Haus klären. Edward, bring sie in dein Zimmer. Sonst erkältet sie sich noch", unterbrach Carlisle.
Edward nahm mich wieder wie ein Baby aus dem Auto und trug mich ins Haus.
Rosalie folgte ihm auf Schritt und Tritt.
"Rose, kannst du ihr bitte etwas zum anziehen geben?", fragte Edward während er mich auf sein Sofa legte.
"Ja."
Sie verschwand kurz aus dem Zimmer und kam nach einigen Sekunden mit frischer Kleidung in der Hand zurück.
Edward verließ das Zimmer, damit Rosalie mir helfen konnte mich anzuziehen.
Normalerweise hätte ich jetzt die Farbe einer Tomate haben müssen.
Allein, weil gerade Edwards ganze Familie mich nur in einem Handtuch bekleidet gesehen hatte und Edward und Emmett sogar nackt.
Aber es war mir, jetzt im Moment, egal.
Sie hatten mich vor Phil gerettet.
Ich wusste zwar nicht, wie sie davon erfahren hatten, aber ich war ihnen unendlich dankbar.
Rosalie hatte mir Unterwäsche und einen Jogginganzug geholt.
Sie half mir ihn anzuziehen und bestand dann darauf, dass sie mir die Haare trocknen dürfte.
Es tat wirklich gut. Sie hatte eindeutig Talent dafür.
"So, du bist nun fertig. Leg dich aufs Sofa und Ruh dich ein wenig aus."
Ich tat wie sie mir gesagt hatte und sie rief Edward rein.
Sie setzten sich beide zu mir. Rosalie ans Ende des Sofas und Edward auf den Boden davor.
"Möchtest du irgendwas zu Essen haben? Esme kann dir alles machen, was du möchtest", bot Rosalie an.
"Wo ist Emmett?", entgegnete ich statt zu antworten.
Rosalie schaute Edward fragend an.
"Er ist auf dem Heimweg. Er hat erst noch eine neue Tür besorgt", murmelte Edward.
"Wie hat er sie überhaupt kaputt gekriegt?"
"Das müssen wir jetzt nicht klären. Schlaf erst Mal. Du bist sicher müde", versuchte Edward auszuweichen.
"Edward, ich möchte wissen, was los ist. Ich möchte nicht schlafen. Was hat Emmett mit Phil gemacht? Wie hat er die Tür so einfach zerstören können? Selbst, wenn Charlie einen Hammer benutzt, bekommt er sie nicht so schnell kaputt... Warum wart ihr so plötzlich da? Und woher wusstet ihr..., na ja, dass ich... dass Phil...Woher wusstet ihr es? Kannst du mir das erklären? Das vorhin war nicht normal. Ihr wart viel zu schnell! Ich bin nicht dumm! Was ist los? Erkläre es mir bitte!", entgegnete ich.
Glaubte er wirklich, dass ich so einfach aufgab. Irgendwas stimmte nicht. Und ich wollte wissen, was es war.
"Du weißt doch, dass Emmett sehr stark ist", antwortete Edward.
"Das erklärt die Sache trotzdem nicht. Es war ja nicht nur das....", begann ich, doch wurde von ihm unterbrochen.
"Bella, es gibt da wirklich etwas, was du wissen musst...", fing Edward an, aber Rosalie fiel ihm ins Wort.
"Meinst du, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist?"
"Wann denn sonst? Sie muss es doch irgendwann sowieso erfahren", fuhr er sie an.
"Was muss ich erfahren?", fragte ich irritiert.
Warum kam ich mir auf einmal so hintergangen vor?
Ich hatte plötzlich das Gefühl, wieder drei Jahre alt zu sein. Als meine Eltern sich trennten, verhielten sie sich genauso.
Irgendwas stimmte doch nicht!
Edward und Rosalie tauschten einige Blicke. Als ob sie eine Unterhaltung führten. Ab und zu schüttelte er den Kopf oder nickte, aber sie sprachen kein Wort.
"Bella. Wir werden es dir erklären! Aber nicht jetzt! Schlaf bitte!"
Edward lächelte wieder sein schiefes lächeln, was ich so liebte, und ich konnte ihm einfach nicht widersprechen.
Es war sinnlos noch weiter zu diskutieren.
Edward würde mir ja doch nicht erklären, was los war.
Warum denn nur? Es konnte doch nicht so schlimm sein.
"Wir lassen dich am Besten jetzt alleine", sagte Rosalie und stand auf.
"Nein! Ich möchte nicht alleine sein. Bitte!", flehte ich mit neuen Tränen in den Augen.
Allein die Möglichkeit alleine zu sein ließ Panik in mir aufsteigen.
Auch wenn ich wusste, dass Phil nicht kommen würde und Edward mit seiner Familie auf mich aufpassen würde, machte mich der Gedanke allein zu sein fast verrückt.
"Ich bleibe", sagte Edward.
Ich beruhigte mich sofort.
Rosalie verließ das Zimmer.
"Schlaf jetzt", flüsterte Edward und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Hatte sein Geheimnis vielleicht etwas damit zu tun, dass er so kalt war?
Mit diesem Gedanken schlief ich ein.

Am nächsten Morgen wurde ich von verschiedenen Stimmen geweckt.
Ich brauchte einen Moment, bis ich wusste wo ich war.
Doch dann brach alles wieder über mich herein.
Phil. Die Tür. Edward.
Alles war wieder da. Als ob es gerade erst geschehen wäre.
Es schien mich zu erdrücken und nahm mir die Luft.
"Atme langsam und gleichmäßig", hörte ich die Stimme eines Engels. Meines Engels.
Ich öffnete die Augen und dann sah ich ihn.
"Guten Morgen! Wie geht es dir?", fragte er.
Er saß noch immer auf dem Boden neben seinem Sofa, genauso wie gestern Abend.
Ich wusste nicht, was ich außer "Gut" sonst sagen konnte.
Den Umständen entsprechend traf wohl nicht zu.
Als ich mich im Zimmer umschaute und mich aufsetzte fiel mein Blick auf Alice, Carlisle und Rosalie, die schweigend in der Ecke standen.
Dann mussten die Stimmen von Emmett, Jasper und Esme sein.
"Bella, ich würde gerne mit dir sprechen. Wenn es dir unangenehm ist, dann können Rosalie oder Alice gerne da bleiben", erklärte Carlisle.
"Nein, ist schon in Ordnung", antwortete ich.
Edward verließ mit Rosalie und Alice das Zimmer.
Carlisle kam langsam näher und setzte sich schließlich auch auf Edwards Sofa.
`Wenn er noch weiter weg rückt, dann fällt er vom Sofa´, dachte ich und lachte innerlich.
Warum benahm er sich so komisch?
"Hat er dir weh getan, dich verletzt?", fragte Carlisle behutsam.
Ich nickte und zog das Oberteil vom Jogginganzug ohne nachzudenken hoch. Carlisle schien geschockt.
"Bella? Was machst du?"
Als er meine Rippen sah zischte er. Für einen ganz kurzen Moment wirkte er wütend, doch er fing sich schnell wieder.
"Entschuldigung", murmelte er.
"Kann ich mir das näher anschauen?", fragte er und ich nickte.
Er tastete vorsichtig meine Rippen ab.
"Es ist nichts gebrochen. Aber du solltest ihn trotzdem anzeigen."
"Nein."
"Willst du, dass er das wieder macht?", entgegnete er.
Natürlich wollte ich das nicht. Aber ich würde nicht zur Polizei gehen.
"In Ordnung. Wenn du möchtest kannst du gerne Frühstücken."
Carlisle stand auf und ging zur Tür.
"Ach so, Happy Birthday!", sagte er und ging raus.

Am liebsten hätte ich mich noch einmal umgedreht und geschlafen, aber irgendwann würde ich doch aufstehen müssen. Also, warum es noch länger hinauszögern?
Ich stand auf und ging ohne weiter zu überlegen nach unten. Wenn ich weiter nachdachte, dann säße ich morgen noch hier.
Die ganze Familie stand an der Treppe.
"Guten Morgen Bella", sagte Esme und nahm mich in den Arm, sobald ich die letzte Stufe erreicht hatte.
"Alles Gute zum Geburtstag."
"Danke"
"Also, eigentlich solltest du deine Geschenke heute Nachmittag erst bekommen, aber wir dachten du würdest dich jetzt auch schon drüber freuen", begann Alice feierlich und reichte mir ein kleines Päckchen.
"Happy Birthday!"
Ich öffnete es und fand ein wunderschönes Armband darin.
"Danke Alice! Es ist wunderschön", erklärte ich und umarmte sie.
"Da ist noch mehr drinnen. Es ist von Rosalie, Esme und mir."
"Aber das ist doch viel zu viel", protestierte ich, als ich den Einkaufsgutschein sah.
Alle fingen an zu lachen.
"Wird Zeit, dass wir mal so richtig shoppen gehen. Nur wir vier!", verkündete Alice.
Ich umarmte alle drei.
"Danke. Auch, wenn ich genau weiß, dass das Folter ist. Es ist trotzdem wundervoll!"
"Wir, Emmett und ich, wussten nicht, was wir dir schenken könnten, also dachten wir, wir schenken dir eine CD. Wir haben alle Lieder daraufgespielt, die du gehört hast, während du bei uns warst", erklärte Jasper und reichte mir die CD. Sie hatten sogar eine Schleife darum gebunden.
"Danke, euch beiden!"
Ich ging die letzte Stufe runter und umarmte beide.
Sie waren genauso vorsichtig und zurückhaltend wie Carlisle. Von Jasper war ich das ja schon gewohnt, aber Emmett?
Als nächstes trat Carlisle einen Schritt vor.
"Ich hab eine Erstausgabe von Sinn und Sinnlichkeit für dich. Ich weiß ja, wie gern du dieses Buch liest."
Ich wurde rot und schaute verlegen zu Boden.
Das hatte doch sicher ein halbes Vermögen gekostet.
Ich bedankte mich kleinlaut und nahm das Buch entgegen.
Jetzt war nur noch Edward übrig.
Er kam auf mich zu und nahm mir die Geschenke aus der Hand. Er legte sie auf einen kleinen Beistelltisch und wandte sich mir wieder zu.
Er nahm meine Hände in seine und schaute mir in die Augen.
Ich hatte augenblicklich das Gefühl dahin schmelzen zu können. Seine Augen brachten mich einfach immer wieder um den Verstand. Vor allem, weil sie von Tag zu Tag die Farbe zu wechseln schienen.
"Ich habe dir ein Lied geschrieben", fing er an.
Als ich etwas sagen wollte legte er mir einen Finger auf die Lippen. Wobei das eigentlich nicht nötig gewesen wäre, denn ich hatte sowieso vergessen, was ich sagen wollte.
"Aber das ist nur der erste Teil. Der zweite Teil ist von uns allen", fuhr er fort und deutete auf seine Familie.
Sie standen alle gespannt hinter ihm.
Es war also etwas großes.
Sie hatten eindeutig zu viel Geld ausgegeben. Das konnte ich doch nicht alles annehmen!
"Ich...Wir...", verbesserte er sich. "Wir werden dir unser Geheimnis verraten.
Aber vorher musst du versprechen, dass du versprechen, dass du nie ein Wort mit irgendjemandem darüber sprichst. Keiner darf davon erfahren. Und bitte lass uns erst alles erklären. Danach kannst du uns gerne Fragen stellen", erklärte er.
Seine Augen verließen meine nicht einmal. Die ganze Zeit schaute er mich an. Als ob er etwas suchen würde, oder auf etwas warten.
Alle schauten mich erwartungsvoll an.
Es musste ein wirklich großes Geheimnis sein, wenn ich es nie jemandem erzählen dürfte.
Für einen Augenblick hatte ich den absurden Gedanken, dass sie vielleicht jemanden umgebracht hatten.
"Ich verspreche, dass ich nie jemandem von eurem Geheimnis erzählen werde", versprach ich und schaute sie alle der Reihe nach an.
Ich war gespannt, was für ein Geheimnis das war.

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Und hab ich euch neugierig auf das nächste Kapitel gemacht?
Ich hoffe es hat euch gefallen!
Wenn ihr Ideen und Vorschläge, Kritik (oder Lob ;) wenn ich das verdiene) oder Fragen habt, dann immer her damit!
Und natürlich Reviews! Für das Kapitel will ich ganz viele Reviews!!!!
Wer mir eine Review schreibt, der bekommt auch das Extra.
Dieses Mal beschränkt es sich nicht nur auf eine Sichtweise... Es lohnt sich wirklich auf den grünen Button zu klicken!

BlueBloodedVampireAngel