Hi, als erstes möchte ich mich entschuldigen, dass es so lange gedauert hat mit dem neuen Kapitel.....
Ich war das letzte Wochenende über nicht da und hatte keine Zeit zu schreiben, geschweige denn an einen Computer zu kommen...
Montag haben meine Familie und ich dann Finja abgeholt. Sie ist ein Australian Shepherd....8 Wochen alt, richtig knuddelig und nimmt alle Zeit in anspruch.... Aber das ist schön so. Unser Haus scheint wieder lebendig zu sein...
Und Mittwoch hatte dann mein Bruder Geburtstag.... Diese Woche war einfach total chaotisch... Aber die nächsten Kapitel versuch ich früher hochzuladen. Immerhin fangen nächste Woche die Ferien an. ;p
Als nächstes möchte ich mich für die tollen Reviews bei Yui18, rockstarbaby85, ID-didi, Trine83, Katim, couchkartoffel, kadda, Evilchen, und Ina13 bedanken...
Genauso, wie für das Feedback, was ich für das Extra bekommen hab....
Ich freu mich jedes Mal, wenn ich lese, dass es euch gefällt.
Ich hab auf meinem Profil (bis jetzt) vier Lieder, die mir beim schreiben helfen... Hört sie euch einfach mal an. ;D
Aber jetzt viel Spaß beim lesen!
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Einmal zu viel
"Bist du dir sicher, dass du reingehen möchtest?", fragte Alice.
Wir saßen nun schon eine Viertelstunde im Auto und alle zwei Minuten änderte ich meine Meinung darüber, ob ich ins Haus gehen wollte und Phil somit wieder sah, oder ob ich einfach im Auto blieb. Hier war ich sicher. Hier konnte mir nichts passieren.
Im Moment war ich festentschlossen mich Phil zu stellen. Würde ich weglaufen würde ich ihm nur Macht über mich geben, die ich nicht wollte, dass er sie besaß.
"Ja. Ich bin sicher. Irgendwann muss ich doch sowieso rein gehen", erklärte ich mit halbwegs fester Stimme.
"Du musst gar nichts. Das, was er dir angetan hat kann man nicht einfach vergessen. Aber wenn du rein gehen möchtest, denke immer dran, dass wir da sind. Dir wird nichts passieren", sagte Alice.
"Ach und Rose, ich weiß, was du planst... Lass es!", fügte sie hinzu, als wir aus dem Auto stiegen.
Ich hörte, dass Rosalie etwas murmelte, verstand aber icht genau, was es war.
Sie schien nicht damit einverstanden zu sein sich zurück zu halten.
Wir luden gemeinsam ihre Taschen aus und gingen zum Haus.
Auf der Veranda atmete ich erst noch einmal tief ein und aus und betrat dann das Haus.
"Oh, Bella! Wir haben uns solche Sorgen gemacht.... Damien lag in deinem Zimmer, zugedröhnt mit Drogen und du warst nicht da. Kannst du dir vorstellen, wie wir uns gefühlt haben als Phil sagte du wärst weg?", fing sie an. Sie kam auf mich zu und nahm mich in den Arm.
"Wie geht es dir?"
"Gut."
Was sollte ich ihr auch antworten? Ich wusste nicht, was Phil erzählt hatte.
"Tut uns wirklich leid, dass sie sich Sorgen gemacht haben. Wir haben Bella gestern ganz überraschend einfach abgeholt. Sie wusste nicht, dass wir kommen. Wir wollten ihnen auf keinen Fall Sorgen bereiten", erklärte Rosalie an meiner Stelle.
"Es wäre besser, wenn ihr das nächste Mal Bescheid sagt!", erwiderte meine Mum in missbilligendem Ton.
"Aber jetzt erst Mal alles Gute zum Geburtstag mein Engel", sagte meine Mum, als sie sich mir wieder zu drehte. Ihr Ton war um Welten freundlicher.
Meine Mum nahm mich wieder in den Arm, gefolgt von meinem Dad.
Normalerweise war er nicht der "körperliche-Typ". Dem entsprechend fiel auch die Umarmung aus. Sie war eher steif und unbeholfen. Es fühlte sich komisch an. Und gleichzeitig war es wunderschön.
"Alles Gute, Große!"
Aber jetzt wartete das Schlimmste auf mich.
Phil.
Er war mittlerweile auch in den Flur gekommen und wollte natürlich auch gratulieren.
Erwartete er tatsächlich, dass ich ihn umarmte? Ihn überhaupt in irgendeiner Art und Weise berührte oder mit ihm sprach? Von ihm Glückwünsche entgegen nahm?
Was sollte ich denn machen?
Weglaufen?
Nein! Weglaufen ging nicht.
"Guten Morgen Bella!", sagte Phil und mir wurde schlecht. Er tat so, als ob gestern nichts geschehen wäre.
Auch konnte Emmett ihn nicht schlimm zugerichtet haben. Phil sah ganz normal aus.
Er kam einige Schritte auf mich zu und sagte: "Happy Birthday!"
Genauso, wie er es gestern getan hatte.
Ich fühlte mich, als ob ich in ein Loch gezogen würde. Es war so erdrückend... So eng.
Ich war wie versteinert.
Er machte den letzten Schritt auf mich zu und nahm mich in den Arm. Ich konnte mich nicht wehren.
Ich war eingefroren.
Bewegungsunfähig.
Er hielt mich so fest, dass es anfing weh zu tun.
"Du solltest kein Wort über gestern Abend verlieren...Heute Abend fahren wir dort fort, wo wir aufgehört haben", flüsterte er direkt in mein Ohr.
Ich konnte seinen Atem an meiner Haut fühlen.
Das nächste passierte alles ganz schnell. Zu schnell um es sofort zu begreifen.
Alice packte mich und befreite mich aus Phils Umarmung. Gleichzeitig drängte Rosalie Phil gegen die Wand. Eine Hand an seiner Kehle.
Meine Eltern standen daneben und schauten völlig verwirrt und geschockt. Bei meiner Mum konnte man auch Angst in den Augen erkennen.
"Wag' es dich Bella noch einmal auch nur anzusehen und ich kastriere dich! Wie kannst du es dich nur wagen, dich an ihr zu vergehen, so zu tun, als ob nichts war und ihr dann auch noch drohen?
Mein Gott, sie ist erst 17!
Weißt du überhaupt, was du ihr angetan hast? Sowas wie du verdient es überhaupt nicht zu leben! Und das Beste ist ja, dass du dich auch noch wagst hierher zu kommen und es wieder versuchst!
Im Haus ihres Vaters!
Was wäre denn gewesen, wenn gestern Abend keiner gekommen wäre um ihr zu helfen?
Du hättest sie wieder vergewaltigt, du Hund.
Wieder und wieder und wieder! Ist es denn egal, wie sie sich fühlt?
Du ekelst mich an. Männer wie du sollten einfach kein Recht haben zu leben!
Du hast keine Ahnung, wie sie sich fühlt! Du siehst sie doch nur als Objekt. Etwas, was man benutzten kann.... Aber sie ist viel mehr als das!
Keiner hat das Recht sie so zu erniedrigen! Sie zu demütigen und immer wieder zu vergewaltigen als ob sie nichts Wert wäre!
Wie soll sie denn je jemandem vertrauen, wenn sie sich ständig fragt: "Ist er einfach nur nett, kann ich ihm vertrauen oder will er mich auch vergewaltigen?
Weißt du wie es ist, wenn man jedem misstraut? Wenn man Menschen vertrauen möchte, es aber nicht kann? Wenn man sich immer fragt was einer wirklich will?
Das trägst du immer mit dir rum! Man kann es nicht vergessen! Du hast ihr Leben zerstört! Ist dir das klar?
Man kann nie abschalten....", schrie Rosalie, doch sie wurde von Alice ruhiger Stimme unterbrochen.
"Rose!", sagte sie sanft und einfühlsam. "Beruhige dich!"
"Alice, er verdient es!", widersprach sie.
"Rose!", wiederholte Alice ruhig.
Rosalie ließ Phil los.
Seine Beine gaben nach und er rutschte an der Wand entlang nach unten.
Meine Eltern standen regungslos da und schauten von mir zu Alice, Rosalie und dann Phil.
Sie sahen geschockt und ungläubig aus. Charlie schaute mich fragend an, aber ich konnte seinem Blick einfach nicht standhalten. Ich fühlte mich so dreckig...
Sie wussten es.
"Was hast du gerade gesagt?", fragte Charlie ungläubig. Man hörte, wie er langsam wütender wurde.
"Hat er dich angefasst?", fragte er nun an mich gerichtet.
Ich nickte.
Das reichte Charlie.
Er zog Phil an seinem Kragen nach oben und presste ihn gegen die Wand.
"Du hast dich an meiner Tochter vergriffen?
Dafür bring ich dich um. Dafür zahlst du!", drohte er.
"Ruf die Polizei!", sagte er zu Alice.
Sie ließ mich alleine da stehen und ging in die Küche zu Telefon. ich verstand nicht, was sie sagte, aber nach weniger, als einer Minute war sie wieder zurück.
"Bella? Was hat er getan? Hat er dich wirklich... vergewaltigt?", fragte meine Mutter ungläubig nach einigen Minuten schweigens.
Sie hatte Tränen in den Augen und ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
"Wie lange?", fragte sie.
Ich schüttelte den Kopf. "Bitte nicht jetzt, Mum."
Sie kam auf mich zu und nahm mich in den Arm. Rosalie und Alice zogen sich zurück. Ich sah, wie sie die Treppe hoch gingen. Jede hatte ihre Taschen in der Hand.
"Es tut mir so leid, Liebling", flüsterte meine Mum und wiegte mich in ihren Armen.
"Ich wusste es nicht. Ich hab es nicht gewusst!", wiederholte sie immer wieder, bis Charlies Kollegen kamen und Phil mitnahmen.
"Ich hätte das doch nie zugelassen. Du hättest etwas sagen sollen..."
"Tut mir leid, Mum!", antwortete ich. Mittlerweile hatte ich selbst Tränen in den Augen und mein Blickfeld verschwamm zunehmend.
Dad kam wieder rein. Er kam zu uns und ich fühlte mich, als ob wir eine Familie wären.
"Geht es, Bells?", fragte Dad besorgt.
"Ja Dad!"
"War das der..., der Grund, warum du gestern einfach verschwunden warst?", fragte er zögernd.
"Ja."
"Okay. Ich schätze ich sollte mich dann bei Dr. Cullen und seiner Familie bedanken. Oder?
Geh du am Besten in dein Zimmer zu Alice und Rosalie. Sie warten sicher schon. Wir bereiten hier dann alles vor. Es sei denn, du möchtest nicht mehr feiern!"
"Nein, ist schon in Ordnung, es ist doch mein Geburtstag", entgegnete ich.
"Mach dir keine Sorgen wegen ihm... Er kommt nicht", fügte mein Dad hinzu.
Ich ging nach oben. Vor meinem Zimmer wischte ich noch die letzten Tränen weg und betrat es dann.
Als Rosalie und Alice mich sahen kamen sie beide auf mich zu.
"Bella? Wie geht es dir?", fragte Alice.
Rosalie murmelte: "Es tut mir leid Bella. Ich hätte nicht so rum schreien und ausrasten sollen. Ich wusste doch, dass du nicht wolltest, dass deine Eltern es erfahren... Aber ich konnte mich einfach nicht kontrollieren... Als er anfing dir zu drohen... Es tut mir leid."
"Rosalie? Du brauchst dich nicht zu Entschuldigen. Es ist in Ordnung. Mir geht es gut, soweit zumindest... Ich bin nicht sauer. Ehrlich gesagt hatte ich es mir leichter vorgstellt, als es war, ihm zu begegnen.
Aber ich hab noch eine Frage. Sei nicht sauer, aber woher wusstest du so genau, wie man sich fühlt? Hast du das selbst schon einmal erlebt?"
Woher sollte sie es denn sonst so genau wissen. Nur jemand, der das schon selbst erlebt hatte, konnte wissen, wie erniedrigend es war. Wie wertlos und dreckig man sich fühlte.
"Bella. Jeder von uns hat eine Geschichte, wie er zu dem geworden ist", erklärte Rosalie und deutete auf sich. "Bei manchen ist sie grausamer, als bei anderen. Es gab verschiedene Umstände. Wir werden dir das alles irgendwann erzählen. Aber heute ist dein Geburtstag und den werden wir feiern."
"In Ordnung."
Rosalie hatte recht. Ich musste nicht heute alles erfahren. Es war noch mehr, als genug Zeit, meine Fragen zu klären.
"So, und jetzt lass uns dein Make-up richten", sagte Alice und öffnete eine ihrer Taschen. Sie suchte etwas bis sie ihr Make-up Case gefunden hatte. Als sie mir sagte ich solle mich setzten gleichte das eher einem Befehl. Ich setzte mich und ließ sie mein Gesicht auffrischen.
Es fühlte sich toll an. Als ob sie mich streichelte. Die verschiedenen Pinsel berührten meine Haut kaum. Es fühlte sich eher wie eine leichte Brise an.
Viel zu früh sagte sie: "Fertig."
Ich hätte gerne noch eine Weile da gesessen. Es hatte etwas beruhigendes und man konnte sicher gut dabei einschlafen.
Gegen sieben Uhr kamen einige aus der Schule. Ich hatte keine Ahnung, wer sie eingeladen hatte. Vielleicht hatte Charlie gedacht, es wäre eine gute Idee Jessica, Mike, Angela, Lauren und Eric einzuladen, obwohl ich nicht wirklich viel mit ihnen zu tun hatte.
Edward, Emmett und Jasper waren etwas früher da. Rosalie hatte sie angerufen, damit sie ihnen in Ruhe von Phil erzählen könnten. Und das war auch gut so. Wir hatten einige Mühe meine Eltern davon zu überzeugen, dass alles gut war. Emmett hatte das gleiche Temperament wie Rose. Zum Glück reagierten Jasper und Edward etwas ruhiger. Man sah Jasper an, dass er am liebsten zu Phil laufen würde um ihn umzubringen, aber er blieb ruhig. Edward reagierte besorgt. Er wich mir nicht eine Minute von der Seite, nachdem Jessica und die anderen angekommen waren.
Jetzt fehlte nur noch Damien.
Wo war er denn nur?
Ich hatte ihn gestern Abend das letzte Mal gesehen.
Er war doch nicht abgehauen? Seine Sachen waren noch da.
"Ich bin gleich wieder da", flüsterte ich Edward ins Ohr und stand von der Couch auf.
Wir hatten es uns alle im Wohnzimmer gemütlich gemacht.
Ich ging zu meinen Eltern. Sie hatten sich in die Küche zurückgezogen und waren am diskutieren. Charlie wirkte wirklich aufgebracht.
Machte er Mum Vorwürfe?
"Mum, Dad, wisst ihr wo Damien ist? Ich hab ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen", fragte ich und unterbrach sie.
Sie schauten mich eindringlich an und Mum sagte: "Liebling. Er ist auf dem Weg nach Phoenix. Nachdem er zugedröhnt in deinem Zimmer lag haben ir ihn Heim geschickt."
"Was? Warum?", fragte ich. Meine Stimme war lauter, als ich beabsichtigt hatte.
"Weil ich keine Drogen in meinem Haus haben möchte!", entgegnete Charlie.
"Und sein Gepäck?", fragte ich schließlich.
"Das nehme ich mit, wenn ich nach Hause fliege", antwortete Mum.
Mehr brauchte ich nicht. Am Ende würde es sonst sowieso nur einen Streit geben. Und das musste nicht sein.
Sie hatten ihn tatsächlich nach Phoenix geschickt.
Er war doch extra wegen meinem Geburtstag gekommen!
Ich ging zurück ins Wohnzimmer und setzte mich zu Edward.
Anscheinend waren sie gerade dabei zu planen, was wir heute Abend machten.
"Warum bist du so wütend?", flüsterte Edward und zog mich näher zu sich.
"Weißt du das denn nicht längst schon durch meine Gedanken?", fragte ich ungläubig.
"Komm mal mit raus!", forderte er anstatt zu antworten.
Ich griff seine Hand und folgte ihm durch die Haustür auf die Veranda. Er setzte sich auf die Bank, die vorm Haus stand und zog mich auf seinen Schoß.
"Bella. Ich kann deine Gedanken nicht lesen", murmelte er.
"Warum?"
"Ich weiß es nicht. Ich kann die Gedanken von allen hören. Alle in diesem Haus, die der Nachbarn, aber deine sind mir ein Rätsel", antwortete er.
"Denkst du mit mir stimmt etwas nicht?", fragte ich und er lachte.
Meine Frage klang wirklich kindisch.
"Ich weiß nicht, warum das bei dir so ist. Aber..."
Ich ließ ihn nicht aussprechen.
"Das würde dann auch erklären, warum du überhaupt mit mir sprichst... Bei meinen Gedanken...!"
Edward schaute mich irritiert an, aber ich erklärte es nicht weiter.
"Ich finde es jedenfalls schön, dass du meine Gedanken nicht lesen kannst."
Edward murmelte etwas, doch ich verstand es nicht.
Auf Dauer gesehen würde das echt doof werden, wenn ich nicht verstand, was er sagte. `Wie praktisch es doch wäre auch ein Vampir zu sein...´, dachte ich.
"Hey! Wo bleibt ihr denn?", fragte Emmett und schaute um die Ecke der Tür.
"Rum machen könnt ihr später auch noch! Wenn ich dich erinnern darf Bella, du hast Gäste."
"Emmett!", hörte ich Edward sagen.
"Schon gut, Eddie-poo... Kommt einfach rein. Wir haben den Plan für heute Abend fertig", erklärte Emmett in entschuldigendem Ton.
"Er hat recht Edward. ich hab da drinnen Gäste sitzten und sollte mich auch um sie kümmern." An Emmett gerichtet sagte ich: "Wir kommen gleich. Fünf Minuten!"
Emmett erklärte sich einverstanden und ging wieder rein.
Ich schenkte Edward wieder meine Aufmerksamkeit.
"Wann bekomme ich eigentlich dein Geburtstagsgeschenk zu hören?", fragte ich stichelnd.
"Wenn das hier vorbei ist. Versprochen. Bis dahin kann ich dir nur einen Pfand anbieten."
Ich schaute ihm direkt in die Augen und versuchte einen Hinweis zu finden. Was für einen Pfand konnte er denn meinen?
"An was hast du da gedacht?", fragte ich und schaute ihm immernoch in die Augen.
"Wie wäre es damit?", erwiderte er.
Er lehnte sich langsam nach vorne, bis sich unsere Lippen vosichtig berührten.
Ich war mir nicht sicher, ob er mich überhaupt geküsst hatte.
Ich lehnte mich weiter vor, um den Kuss zu verlängern.
Meine Arme schlang ich um seinen Hals und versuchte ihn näher an mich zu ziehen.
Auch wenn ich wusste, dass es sinnlos war, wenn Edward nicht wollte. Gegen seine Kraft kam ich nicht an.
Entgegen meiner Erwartungen lehnte auch Edward sich weiter vor. Er legte eine Hand auf meinen Rücken und drückte mich näher an ihn, die zweite platzierte er an meinem Nacken und begann diesen zu streicheln.
Es war wunderschön.
Das Gefühl, dass Edward in mir auslöste war unbeschreiblich.
Ich fühlte mich, als ob ich fliegen könnte.
Mein Bauch war voller Schmetterlinge.
"Ich glaube, das reicht als Pfand erst Mal", sagte Edward nachdem er den Kuss beendet hatte.
Ich war völlig atemlos und nickte deswegen nur zustimmend.
"Komm, lass uns wieder zu den anderen gehen. Sie werden schon ungeduldig. Und langsam fängt Emmett wirklich an zu nerven!", flüsterte Edward und gab mir noch einen flüchtigen Kuss.
Wir standen auf und gingen zurück ins Wohnzimmer.
Alle schauten uns neugierig an, als wir den Raum betraten.
Es fühlte sich wirklich unangenehm an.
Edward räusperte sich und fragte: "Und? Was ist für heute Abend geplant?"
Jessica war es die antwortete: "Wir dachten, wir gehen ins Kino und danach noch ein wenig feiern."
"Hört sich gut an!", stimmte ich zu.
Wir suchten zusammen einen Film aus und entschieden uns letztendlich für Nachts im Museum 2. Emmetts Favoriten.
Ich packte die benötigten Sachen zusammen, verabschiedete mich von meinen Eltern und dann machten wir uns auf den Weg nach Port Angeles.
Mike, Jessica, Lauren, Eric und Angela fuhren in Mikes Suburban.
Rosalie, Emmett, Jasper und Alice nahmen Emmetts Jeep. Edward und ich fuhren mit seinem Volvo.
Es war wirklich schön mit Edward allein in einem Auto zu fahren.
Auch wenn er den gleichen Fahrstil wie der Rest seiner Familie hatte, fühlte ich mich dennoch sicher.
Außerdem hatten wir so etwas Zeit außerhalb des Fokuses von meinen Eltern oder seiner Familie.
Edward fuhr einhändig. Die zweite Hand lag in meiner.
"Ist dir das auch nicht zu viel? Nachdem, was gestern Abend passiert ist. und auch heute Mittag."
"Edward. Er ist weg... Oder zumindest eingesperrt. Und du bist bei mir. Solange das so ist geht es mir gut.
Ich fühle mich sicher, wenn ich bei dir bin. Selbst als ich noch nicht wusste, dass du ein... Vampir bist hatte ich das Gefühl bei dir sicher zu sein. Was soll mir den passieren, wenn Jasper und vor allem Emmett dabei sind? Mach dir keine Gedanken. Heute ist mein Geburtstag. Und den möchte ich feiern.
Mit dir!"
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Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen....
War Rosalies Reaktion übertrieben?
Natürlich gibt es für das Kapitel auch wieder ein Extra! Also schreibt mir eine Review.....
Achso, ich hab eine Poll bezüglich Phil und Renee eröffnet... Ich würde mich freuen, wenn ihr voted.... Ich lass sie geöffnet, bis ich das neue Kapitel hochgeladen hab....
Ansonsten wünsche ich euch ein schönes Wochenende. So wie es aussieht wird es warm und sonnig!
BlueBloodedVampireAngel
