Hi!

Ich hab gestern ganz fleißig geschrieben, deswegen gibt es heute wieder ein neues Kapitel...
Ich dachte ich geb Bella und Edward mal wieder ein bisschen Zeit zusammen, also nicht wundern, es ist ein wenig fluffig... Aber irgendwie war ich so in der Stimmung...
Natürlich wird es bald wieder spannend... Ich hab noch ein großes Ass im Ärmel. Wer alle Extras gelesen hat könnte wissen, was ich meine. Die anderen erfahren es bald!

Als nächstes muss ich wohl sagen, dass diese Story reine Fiktion ist... Das ist nicht meine Geschichte die ich erzähle. Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck erweckt habe, aber daran ist nichts wahres. Also Luna, du brauchst dir keine Gedanken machen. ;p
Das ist alles nur ausgedacht! Ich hab noch nie Drogen genommen und wurde auch nie vergewaltigt...
Ich werte das jetzt einfach mal als Kompliment, dass ich so authentisch schreibe. Und hoffe das du fleißig weiter liest....

So, nun möchte ich mich bei Evilchen, ID-didi, rockstarbaby85, Luna, Katim und Trine83 für die tollen Reviews bedanken...
Danke!

Ich wünsch euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel.... Ich beeile mich auch mit dem nächsten!

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Mitternacht

Nachts im Museum 2 war wirklich super. Auch wenn man die meiste Zeit Probleme hatte etwas zu verstehen, da Emmett so laut lachte.
Am schlimmsten war es, als die drei Marmornen Engel auftauchten und sangen. Vor allem als sie den Titanic-Song sangen....
Aber sein Lachen hatte auch etwas ansteckendes.
Man konnte einfach nicht anders als mitzulachen. Und es fühlte sich gut an.
Es war befreiend. Nach allem, was in den letzten Wochen geschehen war.
Erst mein Entzug, dann Phils Besuch und zum Schluss das Geheimnis um Edwards Familie.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das sagen würde, aber Forks war wirklich nicht schlimm.

Es hatte mir, wenn man es genau nahm, eine neue Zukunft gegeben.

Wäre ich in Phoenix geblieben würde ich jetzt schon vollkommen zugedröhnt irgendwo liegen.
Natürlich war das Wetter immer noch nicht mein Liebstes, aber andererseits konnte ich Edward nur so kennen lernen.
Nur so hatte ich richtige Freunde gefunden und sogar eine zweite Familie.
Es schien alles viel einfacher zu sein, wenn ich mit Edward und seiner Familie zusammen war. Vielleicht war alles andere in gewisser Weise bedeutungslos.

Nicht eine Minute ließ Edward meine Hand im Kino los.
Er fragte oft, ob ich mir sicher sei darüber, dass wir feierten und jedes Mal versicherte ich ihm, dass es mir gut ginge.
"Ich sag dir bescheid, wenn ich nicht mehr kann. Versprochen. Genieße einfach den Film", erklärte ich und drückte seine Hand leicht.
"In Ordnung", flüsterte er.
Er schaute noch einige Male besorgt zu mir. Aber er sagte nichts mehr.

Als der Film zu Ende war, waren meine Beine tatsächlich eingeschlafen.
"Na Bella. Wohl einige Probleme!?", sagte Emmett stichelnd und ich streckte ihm dafür die Zunge raus.
Wann hatte ich das denn das letzte Mal gemacht?
Es war sicher eine Ewigkeit her.
"Im Gegensatz zu dir hilft mir Edward wenigstens", rief ich Emmett noch hinterher.
Edward wollte mich eigentlich zuerst wie ein Baby aus dem Kinosaal tragen, doch nachdem ich anfing lautstark zu protestieren entschied er sich dafür mich einfach zu stützen, bis ich wieder Gefühl in meinen Beinen hatte.

Vor dem Kino hatten sich alle versammelt.
"Und wo geht es jetzt hin?", fragte ich neugierig.
Edward, Alice und ich kamen als letzte nach draußen.
Alice und Edward schienen eine Unterhaltung zu führen. Irgendwas stimmte nicht.
"Wie wäre es mit ein bisschen Party in einer Bar oder einem Club?", erwiderte Mike.
"Klar. Lasst uns tanzen gehen. Das hab ich schon so lange nicht mehr gemacht!", stimmte ich zu.
"Kommt ihr alle mit?", fragte Jessica in die Runde.
Da alle zustimmten gingen wir alle gemeinsam zu den Autos. Wir fuhren in der gleichen Besetzung wie vorhin auch schon.
"Bella, bist du dir sicher, dass du das möchtest?", fragte Edward als wir alleine im Auto saßen.
Er schaute mich eindringlich an.
"Ja. Ich denke schon. Ich war doch schon so lange nicht mehr tanzen. Das letzte Mal in Phoenix. Und ich hab gerade irgendwie Lust dazu. Es macht Spaß endlich mal nicht nachdenken zu müssen", antwortete ich.
"Sag aber bitte sofort bescheid, wenn du deine Meinung änderst."
Ich nickte und den Rest des Weges fuhren wir schweigend.
Wir tauschten einige Blicke, aber keiner von uns beiden sprach ein Wort.
Irgendetwas war anders. Edward verhielt sich auf einmal so komisch. Genauso wie Alice.
Warum hatten sie sich so verändert?
Alle fünf Minuten fragte er, ob es mir gut ginge. Das kannte ich gar nicht von ihm.
Er war schon immer eine Art Beschützer gewesen. So hatte ich ihn kennen gelernt, aber in den letzten Tagen und vor allem heute hatte es schon fast etwas nervendes.
Auf was wartete er? Was sollte denn passieren?
Hatte Alice etwas gesehen?
Was war los?
Was verheimlichte er mir?
Oder war ich jetzt schon paranoid geworden und bildete mir das alles ein?
Ich meine, ich hatte in den letzten Wochen sehr viel Stress gehabt und brauchte wahrscheinlich einfach etwas Ruhe. Vielleicht war das der Schlüssel zu allem.
Nach diesem Wochenende würde alles bestimmt etwas ruhiger werden.
Mum würde nicht mehr sehr lange bleiben und Phil war auch "weg".
Auch wenn ich Mum liebte, aber ich brauchte etwas Abstand.
Ich wollte nicht immer an Phil denken müssen, wenn ich sie sah.
Aber das war es, was geschah, wenn ich sie sah... Ich hatte Flashbacks und konnte nicht abschalten. Ständig waren diese Bilder da. Sie schienen mich zu verfolgen. Ich wurde sie einfach nicht los!
Einerseits war ich glücklich darüber, dass meine Mum da war, aber auf der anderen Seite war jedes Mal, wenn ich Mum sah auch Phil da. Zumindest in meinen Gedanken stand er neben ihr und lächelte mich lustvoll an.
Ich wollte endlich wieder einen normalen Tagesablauf.
Seit ich in Forks war, hatte ich eigentlich keinen normalen Tag gehabt.
Ich wusste gar nicht mehr, was Normalität war. Aber das war in Phoenix schon so gewesen...
Seit Mum Phil geheiratet hatte und er anfing mich zu vergewaltigen. Das war Jahre her!
Konnte ich überhaupt noch "normal" leben?
Ich war so in Gedanken versunken gewesen, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, wie Edward anhielt.
"Ist alles in Ordnung?", fragte er. Ich konnte die Besorgnis in seiner Stimme deutlich hören.
"Ja. Ich hab nur nachgedacht. Weißt du..." Ich zögerte.
"Was ist?"
"Mir ist irgendwie die Lust auf tanzen vergangen. Wärst du sehr böse, wenn ich wieder nach Hause wollte?", erklärte ich fragend.
"Nein. Natürlich nicht. Kann ich dir helfen? Ist alles in Ordnung?"
"Ja. Ich brauch einfach Ruhe. Ich meine, seit ich in Forks bin ging alles drunter und drüber... Ich möchte einfach Zeit haben das zu verdauen."
Edward schwieg eine Weile.
"Möchtest du auch Ruhe von mir?", fragte er flüsternd. Der Schmerz in seiner Stimme war deutlich zu hören.
Wie kam er auf diese Idee?
"Nein Edward. Natürlich nicht...." Ich suchte nach den richtigen Worten.
"Ich möchte die Zeit mit dir verbringen. Ich möchte nur nicht unbedingt tanzen und feiern. Ich hab mich verändert. Ich bin nicht mehr die Bella, die immer auf Parties will. Ich möchte es alles etwas ruhiger haben. Lass uns einfach meinen Geburtstag alleine verbringen. Nur wir beide und keine riesige Party", antwortete ich. Meine Stimme war ebenfalls kaum mehr als ein flüstern.
"Außerdem möchte ich endlich dein Geburtstagsgeschenk hören", fügte ich hinzu.
"Die Idee gefällt mir. Ich sag den anderen nur noch Bescheid und dann fahren wir zurück."
Kaum hatte Edward das gesagt klopfte es schon an Edwards Scheibe.
Es war Alice.
"Ihr fahrt nach Hause!", sagte sie. Natürlich wusste sie es schon.
"Ist was passiert?", fragte sie.
"Nein. Es ist soweit alles in Ordnung. Ich hab nur keine Lust zu feiern. Ich brauch etwas Ruhe. Ich hab mich einfach verändert....Ist schwer zu erklären", antwortete ich.
"Ihr müsst nicht mitkommen. Wenn ihr wollt, dann feiert ihr noch. Habt Spaß!", sagte Edward.
Wahrscheinlich hatte Alice ihn irgendwas in Gedanken gefragt.
"Okay, wir sehen uns dann", erwiderte sie und ging zu Jasper, Emmett und den anderen.
Sie warteten am Eingang der Bar.
Rosalie, Emmett und Jasper hatten die Unterhaltung gehört. Rosalie sah mich besorgt an und winkte kurz. Genauso, wie Emmett und Jasper.
Jessica, Mike, Angela, Eric und Lauren schauten einige Male zu Edwards Volvo und nickten dann. Ich hörte, wie Edward kicherte.
"Was ist los?", fragte ich.
"Du hast einen Migräneanfall!", antwortete er. "Zumindest laut Alice."
Ich nickte. "Okay."
"Wollen wir dann los?", fragte Edward. Er wartete meine Antwort gar nicht ab und startete den Motor.
"Klar!"
Edward drehte sich noch mal zu mir um.
Mit seiner Hand streichelte er meine Wange. Während seine Augen meine zu fesseln schienen.
"Ich hab dir noch gar nicht gesagt, wie wunderschön du bist", sagte er.
Ich merkte, wie mir die Röte augenblicklich in die Wangen schoss.
In Momenten wie diesen war das wirklich peinlich. Musste das denn immer passieren?
Ich schaute verlegen nach unten.
"Das braucht dir nicht peinlich sein. Du bist perfekt. So wie du bist", erklärte er und drückte mein Kinn sanft nach oben, so dass ich ihm wieder in seine Augen schaute.
"Ich liebe dich", flüsterte er, bevor er sich zu mir beugte und mich küsste.
Äußerlich schien ich vollkommen ruhig und gefasst zu sein, aber innerlich tobte ein Hurricane.
Edward hatte gesagt, dass er mich liebte!
Meine Gefühle fuhren Achterbahn.
Das war das erste Mal, dass er es gesagt hatte. An meinem Geburtstag! Diesen Tag würde ich nie wieder vergessen.
Nie!
"Ich liebe dich auch!", erwiderte ich flüsternd.
Sofort umspielte Edwards Lippen ein Lächeln.
"Lass uns jetzt lieber fahren. Bevor Jasper noch völlig verrückt wird und Alice anfällt....", begann Edward doch beendete den Satz nicht.
Ich hatte ganz vergessen, dass Jasper fühlen konnte, was ich fühlte.
Das war so peinlich... Er wusste, wie ich für Edward fühlte... Meine Gedanken brauchte man da nicht zu kennen!
Ich war wahrscheinlich jetzt um einige Schattierungen dunkler als vorher.
Zum Glück fuhr Edward los.
Innerhalb von 20 Minuten waren wir in Forks.
"Du bist so schweigsam", bemerkte Edward als wir angekommen waren.
"Weißt du, dass gerade alles perfekt ist. Ich meine dieser Augenblick.."
Mehr konnte ich nicht sagen, denn Edwards Lippen lagen auf meinen.
"Atmen Bella", flüsterte Edward.
Ich atmete. In meinem Kopf schwirrte alles, mein Bauch schien vor lauter Schmetterlingen zu explodieren und meine Lippen fühlten sich an, als ob sie elektrisch aufgeladen wären.
"Wow! Das ist neu", sagte Edward.
Ich wusste nicht, was er meinte.
Hatte er überhaupt mit mir gesprochen? Ich war mir nicht sicher.
"Was ist neu", fragte ich nach einer Weile.
"Dieses elektrische Gefühl...", antwortete er.
Er hatte es also auch gefühlt.
Also konnte ich es mir nicht eingebildet haben.
"Komm lass uns reingehen... Dein Geburtstagsgeschenk wartet!", erklärte er nachdem wir einige Minuten nur da gesessen hatten.
Edward stieg aus und ehe ich mich auch nur einen Zentimeter bewegt hatte war die Beifahrertür schon offen und Edward hielt mir seine hand hin.
Ich nahm sie und stieg aus.
Wir gingen gemeinsam ins Haus.
Edwards Klavier stand im Wohnzimmer. Er führte mich direkt dorthin.
Wir setzten uns und Edward begann zu spielen.
Die Melodie erfüllte sofort den ganzen Raum.
Es war wunderschön.
Ohne die anderen verletzen zu wollen, aber das war das Beste Geschenk, was ich je bekommen hatte.
Keiner hatte mir je etwas persönlicheres geschenkt...
Als Edward sein Lied beendet hatte war ich sprachlos.
Edward drehte sich zu mir um und schaute mich erwartungsvoll an.
Ich sah, wie er seine Hand hob und mir einige Tränen wegwischte, die sich langsam den Weg über mein Gesicht gebahnt hatten.
"Gefällt es dir?"
"Es ist traumhaft. Einfach wunderschön", antwortete ich, als ich meine Stimme wieder gefunden hatte.
Edward lächelte erleichtert.
Hatte er wirklich gedacht es könnte mir nicht gefallen?
"Genauso wie du!", erwiderte er, bevor sich unsere Lippen zu einem weiteren Kuss trafen.
Dieser Kuss war anders.
Er war länger und intensiver als alle anderen davor.
Edwards Hände lagen auf meinem Rücken und streichelten diesen hoch und runter. Meine Arme hatte ich um seinen Hals geschlungen und meine Hände spielten mit seinen wunderschönen, weichen Haaren.
Er löste sich erst wieder von mir, als ich langsam wieder atmen musste.
Ich wünschte, das wäre nicht nötig. Ich wollte ewig so mit Edward hier sitzen.
"Das war der Pfand", murmelte Edward und lächelte.
"Ich hätte kein Problem damit, dass jeder Kuss Pfand für etwas wäre", sprach ich drauf los, was mir gerade durch den Kopf ging. Ganz ohne nachzudenken.

"Du solltest jetzt nach Hause. Es ist schon spät."
"Wie viel Uhr haben wir denn?"
"Fast Mitternacht", erwiderte Edward.
Er musste sich irren. Wir konnten noch nicht zwölf haben.
Das hieße ja, dass wir schon seit mehr als zweieinhalb Stunden hier saßen. Die Zeit war zu schnell vergangen.
Edward hatte noch viele andere Lieder gespielt. Zum Beispiel Clair de Lune und mein Lied musste er auch noch einige Male spielen.
Es war so einfach, einfach nur da zu sitzen und Edward zu zuhören. Seine Finger flogen förmlich über die Tastatur.
Und trotzdem fragte ich mich wo die Zeit geblieben war.
Sie war vergangen wie im Flug.
Aber warum wunderte mich das eigentlich noch? Es war doch immer so, wenn ich mit Edward zusammen war.
Die Zeit verging rasend schnell und später fragte man sich dann: "Wo ist die Zeit geblieben?"
"Schon so spät?!"
"Komm. Bevor sich deine Eltern Sorgen machen."
Edward stand auf und hielt mir ganz Gentleman-Like seinen Arm hin. Ich hakte mich bei ihm ein und er geleitete mich zu seinem Volvo.
Er hielt mir die Tür auf und ich stieg ein.
"Danke."
Innerhalb von 10 Sekunden saß Edward neben mir, hatte den Motor gestartet und fuhr zu mir nach Hause.
Nach nur fünf Minuten hielt er vor meinem Haus an.
Edward brachte mich zur Tür und wünschte mir eine gute Nacht.
Ich bekam einen Kuss. Er war viel zu schnell wieder vorbei und dann fuhr er schon wieder weg.

Ich ging ins Haus. Direkt ins Bad.
Ich stellte die Dusche an, zog mich aus und stellte mich unter das warme Wasser. Das Wasser war wunderschön angenehm und warm auf meiner Haut.
Ich wusch mich und meine Haare gründlich und putzte mir dir Zähne.
Meine Haare bürstete ich danach und ließ sie dann in weichen Wellen über meinen Rücken fallen.
Im Handtuch bekleidet ging ich in mein Zimmer.
Als ich jemanden auf meinem Bett sitzen sah bekam ich fast einen Herzinfarkt.
Erst, als ich das Licht einschaltete erkannte ich Alice und Rosalie.
"Gott! Ihr habt mich erschreckt! Was macht ihr hier?", fragte ich und ging zu meinem Kleiderschrank.
Während Rosalie erklärte zog ich mich an.
"Wir bleiben hier. So wie abgemacht!"
Da ich jetzt keine Lust auf eine Diskussion hatte, schaltete ich das Licht aus und legte mich ins Bett.
Rose und Alice wünschten mir beide eine gute Nacht.
Ich brauchte ein wenig Zeit, bis ich eingeschlafen war. Ich dachte noch an die Ereignisse heute. Aber irgendwann gewann die Müdigkeit die Oberhand über die Aufregung.
Und so schlief ich schließlich ein.

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So, ich hoffe, es hat euch gefallen.... Ich weiß, dass es irgendwie kitschig ist, aber ich finds trotzdem toll....Immerhin ist das eine Bella und Edward Story!
Natürlich gibt es wieder ein Extra.... Also fleißig Reviews schreiben...
Außerdem wird es im nächsten Kapitel wieder spannend!!!

Ich wünsch euch allen eine wunderschöne Woche!

BlueBloodedVampireAngel