Hi,
ja....ich meld mich auch mal wieder. Ist eine halbe Ewigkeit her, seitdem ich das letzte Mal ein neues Kapitel hochgeladen hab....
Die Extras für das nächste Kapitel kommen, versprochen....
Ich hatte einfach keine Zeit...ich hab Ferien und irgendwie zu viel vor.... Da blieb keine Zeit zum schreiben....
Aber das nächste Kapitel wird es früher geben als dieses....Eindeutig!

So...jetzt möchte ich mich bei Katim, rockstarbaby85, Trine83, Evilchen, ID-didi, Yui18, Luna 100 und Anila210 für die tollen Reviews bedanken.
Danke!
Genauso auch für die Author und Story Alert von Luna 100....Und natürlich möchte ich mich bei Anila210 und himmelsdrache bedanken, dafür, dass meine Story auf eurer Favourite-Liste ist...
Nochmals Danke!
So dass waren ganz schön viele "Dankes" ich hoffe ich habe niemanden vergessen. Ansonsten: Asche auf mein Haupt! Schreibt mir, wenn ich euch vergessen hab..... ;p

Ansonsten wünsch ich euch jetzt einfach ganz viel Spaß beim lesen.... Und hoffe ihr schreibt mir eine Review!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mum

Als ich am nächsten Morgen aufwachte sah ich nur Rosalie in meinem Zimmer.
Sie saß auf meiner Bettkante und schaute mich an.
Wo war denn Alice?
"Guten Morgen", sagte Rosalie.
Ihre wunderschöne Stimme als erstes Morgens zu hören war wirklich schön. Da konnte der Tag doch nur gut werden.
"Guten Morgen", antwortete ich. Meine Stimme war etwas rau.
"Wo... wo ist Alice", fragte ich.
"Zu Hause. Sie bereitet noch etwas vor. Mach dir keine Sorgen. Am Besten, du ziehst dich an und frühstückst etwas. Dein Dad ist vor knapp zwei Stunden auf die Arbeit gefahren und deine Mum packt gerade.
"Was?", fragte ich geschockt und schaute Rosalie an.
"Warum packt sie denn?"
Mum wollte doch eigentlich noch bis morgen bleiben. Warum packte sie denn dann jetzt schon? Wollte sie etwa früher abreisen?
"Rose, warte bitte hier! Ich muss mit meiner Mum sprechen", erklärte ich.
Jeder, der mich jetzt gesehen hätte, hätte gelacht. Ich hatte mich vollkommen in meiner Decke verdreht und versuchte nun mich zu "befreien".
Meine hektischen, unkoordinierten Bewegungen trugen aber nicht zu meinem Erfolg, sondern eher Misserfolg, bei.
Ich stolperte förmlich aus meinem Zimmer und die Treppe herunter zu meiner Mum.
Sie war im Wohnzimmer und gerade dabei ihre Sachen in ihre Tasche zu packen. Phils stand daneben - fix und fertig.
"Guten Morgen Süße!", sagte meine Mutter, als sie mich sah.
"Fährst du schon?", fragte ich.
Sie schaute mich einen Moment voller Mitleid an und antwortete dann: "Ja. Ich möchte so schnell wie möglich zurück nach Phoenix. Je früher ich die Scheidung von Phil einreiche, desto besser. Dein Dad wird sich hier gut um dich kümmern.
Ich hab mit ihm gesprochen, und er ist damit einverstanden, dass du unbefristet bleibst. Außerdem hast du doch hier Freunde gefunden", erklärte sie und brach in Tränen aus.
Ich ging zu ihr und nahm sie in den Arm.
"Es tut mir so leid, Isabella. Wenn ich das gewusst hätte..."
"Shh! Mach dir keine Vorwürfe. Du konntest es doch nicht wissen. Woher denn auch?!", beruhigte ich sie.
"Jetzt schau mich an. Meine Tochter muss mich trösten. Hättest du nicht allen Grund mich zu hassen. Ich war so blind", sagte sie und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.
"Na ja. Du warst ja schon immer mehr eine Freundin, als meine Tochter."
Wir setzten uns beide auf die Couch.
"Die geht es doch hier in Forks gut, oder?! Gibt's irgendwas, was ich wissen sollte? Sind alle nett zu dir?", fragte sie und unterbrach die seltsame Stille, die sich langsam aufbaute.
Ich nickte.
"Ja. Mir geht es gut. Endlich.
Ich hab hier Freunde getroffen, die wertvoller nicht sein könnten. Ich wünschte, du hättest Zeit sie alle kennen zu lernen.
Vor allem Rosalie und Alice. Sie sind wahrscheinlich die Besten Freundinnen, die man sich vorstellen kann. Eigentlich sind sie die Schwestern, die ich nie hatte.
Und Jasper und Emmett...", begann ich zu erzählen.
Bei dem Gedanken an die beiden musste ich sofort lächeln.
"Die beiden sind wirklich außergewöhnlich. Wie zwei große, beschützende Brüder. Das ist schwer zu erklären. Die ganze Familie ist so stark und hält zusammen. Sie sind immer füreinander da... Und sie sind so außergewöhnlich."
Zum Glück wusste meine Mutter nicht, wie außergewöhnlich sie alle waren.
"Das klingt wirklich toll", sagte sie. Ihre Stimme klang geknickt.
`Mist!´, dachte ich, als ich meinen Fehler bemerkte.
"Sorry Mum. Ich wollte dich nicht verletzten. Du weißt, dass ich dich wirklich vermisse. Du bist doch immer noch meine Mum. Aber ich hab hier in Forks etwas gefunden, was ganz besonders ist. Etwas was man wahrscheinlich nicht oft findet.
Weißt du, die Drogen... ich hab sie erst angefangen zu nehmen, als das mit Phil anfing. Damals hab ich Damien kennen gelernt, du erinnerst dich wahrscheinlich nicht mehr daran... Er hat mir irgendwann Drogen angeboten und ich hab sie irgendwann genommen...Sie haben das ganze einfacher gemacht. Ich hatte immer meine "Welt" in die ich flüchten konnte und das hat mir gefallen. Irgendwann wollte ich nur noch in dieser "Welt" bleiben... Aber das ist eigentlich nicht, was ich sagen wollte.
Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich hier in Forks Carlisle und seine Familie gefunden habe und sie mir geholfen haben mit meinen Drogen.
Sie kannten mich nicht und haben mir geholfen... In Phoenix hätte ich das nie gehabt.
Ich brauche keine Drogen mehr, Mum."
"Oh, Bella. Ich bin so stolz auf dich!", fiel mir meine Mum ins Wort.
Sie nahm mich in den Arm.
Ehrlich gesagt war ich froh, dass sie mich unterbrach. So hatte ich Zeit den Kloß in meinem Hals herunter zu schlucken.
Wir saßen einige Minuten so da, während meine Mum sich ständig entschuldigte, dass ihr nichts aufgefallen war, saß ich nur da und hielt sie ganz fest.
"Ich dachte, dass sei nur eine Phase! Ich hätte doch nie im Leben gedacht, dass der wahre Grund... dass es so was schreckliches sei", erklärte sie. Sie vermied es seinen Namen zu benutzten, aber trotzdem wusste ich, von wem sie sprach.
"Ich sollte dir wohl auch sagen, dass ich jetzt einen Freund habe", murmelte ich in ihr T-Shirt.
Sie packte mich an meinen Oberarmen und hielt mich ein Stück von sich weg, sodass sie mich anschauen konnte.
"Wer ist es? Kenn ich ihn? Ist es ein Indianer? Wie lange seid ihr schon zusammen?"
Bei solchen Themen war meine Mum schon immer neugierig gewesen. Jedes Mal, wenn in Phoenix jemand aus meinem Jahrgang einen Freund hatte, fragte sie mich, ob ich auch einen hätte.
Ihr konnte ich immer alles erzählen, bis ER kam.
Und jetzt gerade schien es schon fast wieder wie früher zu sein. Wir waren uns wieder näher als zuvor.
Vielleicht könnten wir irgendwann wieder wie Schwestern sein. Denn wie Mutter und Tochter waren wir eigentlich noch nie gewesen.
"Sag schon! Wer ist es?", drängte sie aufgeregt. Sie klang fast schon wie Alice, wenn es um Kleidung ging.
Sie riss mich völlig aus meinen Erinnerungen an damals.
"Es ist Edward Cullen. Der Bruder von Alice und Rosalie", antwortete ich.
"Also seid ihr sechs immer zusammen? Du und seine Geschwister?"
"Schon...ja", antwortete ich zögernd
Worauf wollte sie denn heraus?
"Was ist mit deinen anderen Freunden?"
`Also diese Richtung! Okay!´
"So wirklich andere hab ich nicht. Da ist eigentlich keiner, dem ich so vertrauen würde wie Edward, Alice, Rosalie oder den anderen. Vielleicht Angela, sie ist auch in meiner Klasse... Sie scheint sehr nett zu sein. Aber ich hatte irgendwie noch keine Gelegenheit sie kennen zu lernen.
Mike und Jess sind eher zwei, mit welchen man mal redet oder so. Genauso wie Eric, Tyler und Lauren.
Aber ich brauch auch nicht so viele Freunde. Ich hab die richtigen!", erklärte ich.
"Du hast dich wirklich verändert", bemerkte mein Mutter. "In Phoenix konntest du nicht oft genug im Mittelpunkt stehen."
"Das war nicht ich... Hier in Forks, das bin ich."
Meine Mum nickte zufrieden.
"Musst du heute wirklich abreisen?", fragte ich und lenkte sie somit hoffentlich vom Thema ab. Ich brauchte jetzt keine Diskussion über meine Freunde.
"Eigentlich wollte ich. Ja."
"Kannst du nicht noch eine Nacht bleiben? Du kannst Edward und seine Familie kennen lernen. Ich hab dich so lange nicht gesehen, und ich möchte dir mein Leben hier zeigen. Bitte!", fragte ich. Oder flehte wohl eher gesagt.
"Alles klar. Ich bleibe noch bis morgen. Ich möchte diesen Edward schon gerne kennen lernen."
Es würde sicher toll werden, mal wieder Zeit mit meiner Mum zu verbringen.
Wir saßen noch eine ganze Weile im Wohnzimmer und unterhielten uns über alles mögliche. Wir sprachen über Forks, wie es war, mit Charlie zusammen zu leben, sie erzählte mir, was in Phoenix so passierte und auch von ihren Plänen, die sie jetzt hatte.
Sie wollte nach Jacksonville ziehen - dort neu anfangen.
Rosalie kam nicht einmal runter. Manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil sie alleine in meinem Zimmer saß. Aber meine Mum lenkte mich schnell wieder ab.
Was meine Mum am meisten interessierte war die Zeit während meines Entzuges.
Ich erzählte ihr auch, dass mich Carlisles Familie erst zweimal fanden, bevor ich mich entschloss keine Drogen mehr zu nehmen.
Sie schien enttäuscht zu sein darüber, dass ich ihr das verschwiegen hatte, aber sie sagte nichts.
Ich nehme an, dass sie verstand, dass ich meine Gründe dafür hatte.
"Also, möchtest du Edward dann kennen lernen?", fragte ich.
"Gerne. Ich zieh mir schnell etwas anderes an. Du solltest dich wohl auch umziehen", erklärte sie mit einem Blick auf meinen Schlafanzug. "Und dann können wir gerne los."

"Tut mir leid, Rose. Ich wusste nicht, dass das so lange dauern würde!", entschuldigte ich mich, als ich in mein Zimmer zurück kam.
"Kein Problem. Ich denke, du und deine Mum konnten die Zeit gut gebrauchen. Aber jetzt solltest du dich wirklich fertig machen."
"Ja, ich weiß. Ich bin irgendwie aufgeregt. Was mach ich denn, wenn sie Edward nicht leiden kann? Das mit Edward ist nicht nur so was "lockeres".
Ich weiß nicht, ob du das verstehst, denn ich kenne ihn noch nicht lange, aber ich kann mir irgendwie nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein. Das ist wie, wenn ich mir eine Nacht ohne Sterne oder den Mond vorstelle. Einfach unmöglich", erklärte ich.
Rosalie fing an zu lächeln.
"So war das auch, als ich Emmett fand."
"Wirklich? War er damals schon ein Vampir?", fragte ich neugierig.
"Nein", antwortete sie.
Rosalie stand von meinem Bett auf und ging zu meinem Kleiderschrank.
"Wenn du möchtest, könntest du etwas von mir anziehen!", sagte sie. "Oder Nein! Warte! Ich hab das perfekte Outfit gefunden", erklärte sie gedankenverloren.
"Als ich Emmett fand war er am sterben. Ein Grizzly hatte ihn schwer verletzt", erklärte sie.
Sie gab mir ihre Auswahl.
Während sie weiter erzählte zog ich mich an.
"Als ich ihn sah, wollte ich ihn. Da war sofort eine Verbindung zwischen uns. Wenn du irgendwann die Geschichte kennst, wie ich ein Vampir wurde, verstehst du es besser. Aber Emmett erinnerte mich an jemanden. Und ich wollte nicht, dass er stirbt. Also hab ich ihn zu Carlisle gebracht.
Ich war noch zu jung und hätte ihn eher getötet als gerettet. Ich weiß nicht, ob es die richtige Entscheidung war, aber Emmett scheint glücklich zu sein, also..."
"Emmett kann wirklich stolz sein, dich zu haben", murmelte ich.
Ich wusste, dass sie mich perfekt verstehen konnte.
"Komm lass uns runter gehen. Du siehst perfekt aus", sagte Rosalie und nahm mich an der Hand wie ein kleines Kind. Wir gingen gemeinsam ins Wohnzimmer, wo meine Mum schon wartete.
"Wow! Du siehst absolut atemberaubend aus Bella!", erklärte meine Mum als sie mich sah. Mir stieg sofort die Röte in die Wangen.
"Danke."
"Immer noch die selbe Bella. Du magst dich zwar verändert haben, aber im Grunde bist du immer noch Bella", neckte meine Mum.
"Ja Mum. Lass uns fahren", entgegnete ich leicht genervt.
Das sollte nicht so ein peinliches Treffen zwischen meiner Mum und Edward werden. Mit dem typischen Hollywoodfilm-Gespräch.
So kannte ich Mum eigentlich nicht, aber andererseits war Edward mein erster Freund.
`Wer weiß, was mich heute Abend noch erwartet!´
Das könnte noch ein Spaß werden.
Als wir raus kamen stand Rosalies Cabrio in der Einfahrt.
Wo war das denn auf einmal hergekommen?
Gestern Abend stand das noch nicht hier!
Wahrscheinlich hatte Rose es geholt, als ich mit meiner Mum gesprochen hatte.
Zum Glück!
Denn in meinem Truck passten nur zwei rein.
Auch wenn Rose an sich ja laufen konnte und dann damit immer noch schneller war als mein Truck.
Aber es würde etwas komisch für meine Mum aussehen, wenn wir drei gemeinsam das Haus verließen und Rose zu Fuß schneller war, als ich mit meinem Truck.
"Und wie ernst ist das mit dir und Edward?", fragte meine Mum, als wir auf dem Weg zum Haus der Cullens waren.
"Uhm! Also...", stotterte ich sprachlos.
"Ich weiß nicht. Sehr, schätze ich", antwortete ich zögernd.
"Hast du auch einen Freund Rosalie, richtig?"
"Ja."
"Aha."
Was sollte das denn?
Solche Fragen stellte meine Mum doch sonst nicht! Hatte sie vor mich zu blamieren? Mir eine Dauer-Röte zu verpassen...
Wenn sie jetzt im Auto schon solche Fragen stellte, wie sollte das dann erst werden, wenn Edward und seine ganze Familie dabei war?!
Sollte das Ganze auf die Art ablaufen: Können sie meine Tochter auch ernähren?
Dann sollte Rosalie jetzt lieber umdrehen! Das wollte ich auf keinen Fall!
Emmett und Jasper würden sich vor Lachen auf dem Boden krümmen!
"Mum, sei bitte nett und blamiere mich nicht", sagte ich.
Rose schien das bisschen Panik in meiner Stimmer zu hören und drückte meine Hand beruhigend.
"Keine Angst. Das wird schon gut gehen", beruhigte sie mich. Sie sprach so leise, dass ich schon dachte ich hätte es mir eingebildet.
Nach ungefähr zehn Minuten kamen wir bei Edward an.
Entgegen den vorigen Besuchen wartete dieses Mal keiner vor der Tür.
Wahrscheinlich um den Schein zu wahren.
`Na dann lasst die Spiele beginnen!´, dachte ich sarkastisch und stieg aus dem Auto aus.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

So....
Die Story wird bald wieder spannend... im Moment hab ich (hauptsächlich) zwei Ideen, zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann... (Die anderen sind nicht so gut...)

Was haltet ihr davon, dass ich James in die Geschichte einbringe....Er wäre ein Vampir und würde Bella wie in Twilight jagen, mit Baseballspiel und soweiter...oder ich bring Jacob mit ein. Er wäre (natürlich) ein Werwolf/ Gestaltwandler der Bella vor den "bösen" Vampiren beschützen möchte....
Oder vielleicht beide?

Ich werd eine Poll eröffnen, nachdem meine letzte so kläglich gescheitert ist, hoffe ich, dass diese Mal mehr voten.....
Ok, zugegeben, die Auswahlmöglichkeiten waren wirklich bescheiden, aber mir fiel irgendwie nichts gescheites ein und ich wusste nicht, was mit Renee geschehen sollte. Aber das hat sich ja jetzt von alleine geregelt!
Also bitte fleißig Stimmen abgeben!!!

BlueBloodedVampireAngel