Hi,

Als aller Erstes: Entschuldigung!!!!! Ich hab gesagt, dass ich nicht mehr so lange brauchen werde, bis ich das neue Kapitel hochlade. Aber das hat nicht geklappt.
Ich hatte wirklich gedacht, dass ich in den Ferien mehr Zeit zum schreiben habe, als ich während der Schulzeit habe.....Aber anscheinend ist dem nicht so... Ich habe keine Zeit gefunden weiter zu schreiben.
Deswegen hat es wieder so lange gedauert.
Entschuldigung!

Nun möchte ich mich aber bei:Trine83, rockstarbaby85, danacull, Katim, ID-didi und Anela bedanken für die tollen Reviews.

Ich hab für dieses Kapitel auch wieder ein Extra vorbereitet! Das Telefongespräch zwischen Renee und Charlie.

Viel Spaß beim lesen!!!!

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Kennen lernen

"Wow! Das Haus ist einfach traumhaft", sagte Mum bewundernd, als sie davor stand. "Es ist so groß. Aber wunderschön. Mit den ganzen Fenstern ist es sicher auch sehr hell, oder? War sicher sehr schön hier aufzuwachsen!", fragte sie an Rosalie gerichtet.

"Ja. Aber das ist eigentlich nichts besonderes... Nur ein Haus...", antwortete Rosalie.

In diesem Augenblick öffnete sich die Haustür.

"Hi Bella!", rief Alice. "Ich wusste gar nicht, dass du zu Besuch kommen wolltest."

Ich hatte wirklich große Probleme nicht laut loszulachen. Alice, die mal etwas nicht wusste?! Das gab es nicht!

Es wäre wohl auch keine so gute Idee. Meine Mum würde denken, dass ich verrückt bin.

Aber Alice sagen zu hören, dass sie etwas nicht wusste war einfach zu gut. Das würde ich wohl nie wieder hören, also sollte ich diesen Moment wohl gut in Erinnerung behalten.

"Ja. Tut mir leid. War eine ganz spontane Idee. Da meine Mum doch da ist, dachte ich, ich zeig ihr mal mein Forks. Und da steht ihr ganz oben auf
der Liste", antwortete ich.

Ich hatte immer noch Mühe damit normal zu klingen und nicht los zu lachen. Musste Alice auch so einen Satz sagen?

"Na dann kommt rein."

Ich musste meine Mum erst am Arm antippen, bevor sie losging. Sie war zu fasziniert vom äußeren des Hauses. Wie sollte das denn drinnen

ablaufen?

Sie würde doch nicht wie ein Hund sabbern und hecheln.

Emmett würde sich sicher freuen. So was hatte er sicher noch nicht gesehen!

"Hi Bella! Hallo Mrs. ....", Carlisle stockte.

"Renee", erklärte meine Mum und reichte ihm die Hand.

"Carlisle. Und das ist meine Frau Esme."

"Freut mich sie kennen zu lernen. Sie sehen Bella wirklich ähnlich."

"Danke", erwiderte meine Mum und reichte auch Esme die Hand.

Bei beiden schreckte meine Mum nicht zurück, als sie sie berührte.

"Edward ist oben", erklärte Alice.

"Ich hole ihn.... einen Moment", fügte Alice hinzu und verschwand nach oben.

Mein Herzschlag verdoppelte sich.

`Was mache ich nur, wenn meine Mum Edward nicht leiden kann?´

Die ganze Situation fühlte sich wirklich komisch an. Meine Mum würde meinen ersten festen Freund kennen lernen.

Sie würde Edward kennen lernen.

Und, das für sie wahrscheinlich Absurde daran war, dass ich mir jetzt schon kein Leben ohne Edward mehr vorstellen wollte. Oder konnte.

Er gehörte zu mir und ich zu ihm.

Edward gehörte zu mir, wie Carlisle zu Esme, der Regen zu Forks, oder der Tag zur Nacht.

"Hi Bella", hörte ich Edwards Samtstimme, als er mit Alice die Treppe runter kam.

Er kam auf mich zu und gab mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund.

Danach legte er einen Arm auf meine Taille und drehte sich meiner Mum zu.

"Ich freue mich, sie kennen lernen zu können", sagte er höflich.

Es kam mir vor, als wollte er ihr bloß nicht zu nahe treten.

"Du bist Edward?! Es freut mich ebenfalls dich kennen zu lernen."

Was war denn mit meiner Mum los, sonst sprach sie auch nicht so förmlich.

Ganz langsam breitete sich eine unangenehme Stille aus.

Wir standen einfach nur da und sahen uns an. Ich glaube, keiner fühlte sich sonderlich wohl dabei.

"Wie wäre es, wenn wir uns ins Wohnzimmer setzten? Das ist doch besser als im Flur zu stehen", schlug Esme vor.

Wir nahmen den Vorschlag dankend an. Ich zumindest war sehr erleichtert.

Im Flur war es wirklich unangenehm.

Man fühlte sich, als ob man auf etwas wartete. Wie im Krankenhaus, wenn man auf den Arzt wartet, der einem sagt wie schlimm die Verletzungen sind oder ob der Patient überhaupt überlebt...

Meine Mum, Esme, Carlisle, Edward und ich gingen ins Wohnzimmer. Rosalie, Jasper und Emmett verabschiedeten sich.

Sie sagten, sie hätten noch etwas wichtiges vorzubereiten.

Ich schaute Edward fragend an, doch er schüttelte nur den Kopf.

Was wollten sie denn vorbereiten?

Irgendwie kam es mir so vor, als ob alle involviert wären.

"Sie haben ein wirklich wunderschönes Haus. So hell und freundlich. Und so groß! Sie müssen mir den Innenarchitekten unbedingt vorstellen", erklärte meine Mum und setzte sich.

"Ohh. Danke. Aber wir haben keinen Innenarchitekten engagiert", erwiderte Esme.

"Meine Frau liebt es Häuser zu gestalten", warf Carlisle ein. Er legte ihr einen Arm um die Taille und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

"Wirklich? Es ist wirklich wunderschön!"

"Vielen Dank", entgegnete Esme. Ich war mir sicher, dass sie rot werden würde, wenn sie könnte.

Wieder breitete sich diese unangenehme Stille aus.

"Sie haben meiner Tochter also geholfen, Carlisle?", fragte meine Mum, obwohl sie die Antwort schon kannte.

Carlisle nickte jediglich.

"Das meiste hat Bella alleine geschafft", erklärte Esme.

"Ich bin Ihnen trotzdem zu Dank verpflichtet. Ich wusste nicht, was ich noch machen könnte. Aber anscheinend brauchte sie Forks um es zu schaffen. Und auch Edward, ihren Sohn", sagte meine Mum.

Und schon wieder wurde ich rot! Ging es noch peinlicher?

Wohl kaum!

Meine Mutter wusste eindeutig, wie sie mich blamieren konnte.

"Renee, macht es Ihnen etwas aus, wenn Bella einen Augenblick mit mir mitkommt?", fragte Edward zum Glück.

"Nein. Natürlich nicht."

Edward nickte und stand auf. Er zog mich völlig perplex hinter sich her.

Kaum waren wir aus dem Wohnzimmer draußen sagte er: "Alice, Jasper, Rosalie und Emmett sind soweit!"

"Was habt ihr geplant?"

"Das siehst du noch! Aber es wird dir gefallen!"

"Und meine Mum?"

"Deine Mum wird gleich einen Anruf bekommen. Sie wird den nächsten Flug nach Phoenix nehmen", erklärte Alice.

Sie erschien wie aus dem Nichts. In ihren Händen hielt sie einen schwarzen Schal.

"Wofür ist der?", fragte ich neugierig. Ich ahnte schon etwas. Und wenn ich Recht hatte, dann konnte das nichts Gutes bedeuten.

"Sobald deine Mum weg ist, wirst du das erfahren", sagte Alice.

Also war das auch ein Geheimnis. Warum musste jeder in Rätseln sprechen? Konnte nicht einmal einer klar sagen, was Sache war?

"Der Anruf kommt in fünf, vier, drei, zwei, eins...."

`RING!!!´, ertönte das Handy meiner Mum.

Eins musste man Alice lassen. Sie war wirklich genau mit ihren Visionen.

Aus dem Wohnzimmer war die Stimme meiner Mum zu hören.

"Ja, ich verstehe"....."In Ordnung Charlie"...."Ich bin schon unterwegs"...."Ich beeile mich"..."Ich verabschiede mich nur noch schnell!"

Aus diesen Bruchstücken konnte man nicht verstehen, was los war.

"Hey Bella!", sagte meine Mum. Ich drehte mich rum und sah sie im Türrahmen stehen.

"Es tut mir so leid. Ich muss los. Charlie kann ihn nicht unbegrenzt festhalten. Deswegen muss ich so schnell wie möglich zurück nach Phoenix. Es tut mir so leid."

Obwohl ich es schon wusste, tat es trotzdem weh es zu hören, wenn sie es sagte.

"Ist in Ordnung, Mum", antwortete ich.

"Ich fahre sie schnell nach Hause", erklärte Esme und holte ihre Jacke und die Autoschlüssel.

"Danke Esme", erwiderte meine Mum.

"Kein Problem. Wenn sie soweit sind, dann können wir los."

"Ich wünsch dir hier ganz viel Spaß. Wir schreiben uns und telefonieren, wenn ich umgezogen bin und alles soweit geregelt ist, okay? Ich hab dich lieb!", erklärte meine Mum an mich gerichtet.

Ich ging auf sie zu, bis ich genau vor ihr stand.

"Ich hab dich auch lieb!", sagte ich und nahm sie in den Arm.

"Übrigens: Edward ist wirklich nett. Du hast eine gute Wahl getroffen", flüsterte meine Mum.

Die Tatsache, dass jeder es verstanden hatte, obwohl meine Mum geflüstert hatte, machte es für mich "etwas" peinlich.

"Danke!", flüsterte ich errötend.

Wir umarmten uns noch einmal, meine Mum sagte: "Auf Wiedersehen" und dann ging sie gemeinsam mit Esme.

"Ich liebe dich!", flüsterte Edward. Er legte seine Arme von hinten um meine Taille.

Ich lehnte mich an ihn. "Danke."

"Wofür?"

"Dafür, dass du da bist", erklärte ich und drehte mich in seinen Armen um.

"Immer", erwiderte er und gab mir einen Kuss.

Alice räusperte sich.

Ich hatte sie und Carlisle fast vergessen.

"Komm! Wir müssen los", verkündete sie.

Innerhalb von einer Sekunde stand sie neben mir und verband mir die Augen.

"Carlisle kommst du mit Esme nach?", fragte sie.

"Ja."

"Perfekt!", erwiderte sie singend.

Ich wurde von Edward und Alice aus dem Haus geführt.

Draußen angekommen, nahm Edward mich auf seinen Rücken und rannte los.

Hätte ich den Wind nicht gespürt, der mir ins Gesicht peitschte, dann hätte ich gedacht Edward liefe nur.

Es war nicht zu merken, dass er rannte. Seine Bewegungen waren sanft und gleichmäßig. An sich hätte ich so prima schlafen können.

Es dauerte nicht lange und Edward hielt an.

"Wir sind da", sagte er und ließ mich von seinem Rücken runter.

"Kann ich die Augenbinde abnehmen?, fragte ich.

"NEIN!", schrie Alice auf. "Wir müssen noch ein wenig warten!"

"Wie lange?", fragte ich.

Ich war etwas genervt. Und das schlimmste war: Ich wusste selbst nicht genau warum. Ich wollte einfach nur wissen, was jeder geplant hatte. Ich wollte wissen, was mit meiner Mum los war! Warum musste sie denn so plötzlich losfahren? Ich wollte bei ihr sein.

Was war denn schief gelaufen? Denn etwas musste ja passiert sein, was nicht geplant war.

"Alice?", fragte ich.

Ich klang vermutlich gereizt.

"Noch nicht Bella!"

`Verdammt!´ Was hatte sie denn geplant? Wo war ich überhaupt?

So schnell wie Edward war, konnten wir überall sein. Wenn man dann noch berücksichtigte, dass Alice alles geplant hatte...mit Hilfe von Emmett und Rosalie...Na das könnte was werden!

Alice übertrieb gerne mal. Und Emmett war sowieso für alles zu haben. Rosalie konnte genauso wie Alice sein, wenn sie erst Mal in Fahrt war.

Jasper konnte ich in dem Fall nicht einschätzen. Eigentlich hatte er eine beruhigende Wirkung. Er schien die Kraft zu sein, die Alice auf dem Boden hielt. Aber vielleicht irrte ich mich in ihm.

Meine ganze Hoffnung lag bei Esme und Carlisle. Sie würden sicher nichts zu verrücktes machen. Alice im Zaum halten, oder???

Ich hasste diese Unwissenheit.

Ich war irgendwo, wo ich wahrscheinlich noch nie gewesen war, und stand hier mit verbundenen Augen.

Ich war absolut hilflos und hatte keine Ahnung, wo ich war.

Ich könnte in irgendeinem kleinen Kämmerchen sein. Kein Ton war zu hören.

Wo standen die anderen?

Wer war alles hier?

Es fühlte sich so...beengend an.

`Wo bin ich?´

Ich konnte nicht mehr atmen. Meine Lungen schienen zu klein zu sein.

Nur Stoßweise holte ich Luft.

"Bella?", hörte ich Edward. Er klang besorgt.

Meine Knie sackten zusammen und ich bekam immer noch nicht genug Luft.

Ich fühlte, wie ich abgefangen wurde. Ganz langsam setzten wir uns.

Ich konnte das Gras zwischen meinen Fingern fühlen.

"Bella?", dieses Mal war es Jasper der fragte.

"Edward, nehm ihr die Augenbinde ab. Sofort!, befahl er.

Es dauerte nicht eine Sekunde und ich wurde vom Tageslicht geblendet. Ich musste meine Hand vor meine Augen halten, damit ich sie überhaupt geöffnet halten konnte.

Zusätzlich spürte ich, wie mein Körper sich entspannte. Jaspers Werk vermutete ich.

"Bella? Atme tief ein und aus. Wir sind hier. Hier ist nichts gefährliches. Dir passiert nichts", sprach Jasper beruhigend.

"Ich weiß", antwortete ich schließlich.

Jasper kniete neben mir und hatte eine Hand auf meiner Schulter liegen.

"Es ist nur. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Es ist so viel.

Was ist mit meiner Mum? Was passiert mit Phil?

Es tut mir leid. Es war auf einmal alles zu viel und dann diese Dunkelheit", erklärte ich mit belegter Stimme.

"Es ist alles in Ordnung, Bella", sagte Rosalie. "Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen."

Erst jetzt sah ich, dass wir auf einer wunderschönen, von Bäumen umrandeten Lichtung waren. Und alle, sogar Edward trugen Sportoutfits. Wann hatte er sich umgezogen?

"Geht's wieder Bells?", fragte Emmett.

"Ja", antwortete ich und musste lächeln.

Ich war dumm.

Was sollte mir denn passieren, wenn Edward dabei war?

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Das war das neue Kapitel.
Das nächste werde ich früher hochladen...(Schule fängt ja wieder an, da sollte ich dann ja Zeit haben...XD)

Achso, Danke auch an die, die in meiner Poll gevotet haben. Da Jacob mehr Stimmen hatte, wird er einen Part in der Story ab dem nächsten Kapitel bekommen...

GvLG Anna