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Kapitel 14 – Die erste Probe

Freitagmorgen wachte Ginny müde auf. Es wurde Zeit, dass wieder Samstag war und sie wieder ausschlafen konnte. Aber zuvor kam, wie immer, das Theater.

Nein, halt, das stimmte ja gar nicht. Sie hatte ja an diesem Tag keine Probe. Um sich zu vergewissern, zog sie ihren Probenplan zu Hilfe.

Tatsächlich: für den heutigen Freitag war die Schrift schwarz, was hieß, dass sie nicht spielen würde.

Es würde die erste Szene geprobt werden. Dahinter standen die Namen derer, die mitspielten: Blaise, Justin und Jack, ein Drittklässler von Ravenclaw. Er hatte die Rolle des Hofmeisters.

Also würde Ginny heute zum ersten Mal seit Beginn des Schuljahres den Freitagabend im Gemeinschaftsraum verbringen und nicht bei Theater sein. Irgendwie ein komisches Gefühl.

Aber Tonks hatte ja gesagt, dass sie hinkommen dürften, wenn sie wollten. Wollte sie? Viele Hausaufgaben hatte sie ja nicht zu machen. Und es würde sicherlich interessant werden. Vielleicht war es ganz gut, schon mal bei einer Probe dabei zu sein, bevor sie selbst dann dran kam; so würde sie sehen, wie das ablief.

Außerdem konnte sie Justin anfeuern und ihm Mut machen, schließlich musste er ja spielen. Ja, es wäre nicht schlecht, wenn sie heute zur Probe ginge!

Den Gedanken an eine andere Person, die sie so an diesem Abend auch sehen würde, unterdrückte sie schnell…

Nach dem Abendessen setzte sie sich zusammen mit anderen Gryffindors vor den Kamin im Gemeinschaftsraum und spielte „Snap explodes". Dabei sah sie immer wieder verstohlen auf die Uhr. Sie wollte nicht zu spät kommen, auf keinen Fall! Schließlich, was würde… äh, das war einfach unhöflich berichtigte sie sich, bevor sie den Gedanken zu Ende denken konnte. Blaise und seine Arroganz waren ihr schließlich total egal, und ebenso sein Pünktlichkeitsfimmel.

Um 20 vor 8 stand sie schließlich auf, ging in ihr Zimmer und holte den Text. So würde sie mitlesen können, was die Schauspieler sagten. Außerdem nahm sie sich einen Stift mit, um eventuell wichtige Sachen mitzuschreiben. Man konnte ja nie wissen.

So „bewaffnet" ging sie auf den Weg in die Große Halle.

Sie war einige Minuten zu früh da, daher war die Tür noch verschlossen. Vor ihr warteten bereits 3 weitere Personen: Jack, Justin und Blaise.

Letzterer stand ein Stück von den anderen entfernt und hatte ihnen den Rücken zugewandt. Ginny erspähte ein Blatt Papier in seiner Hand. Er ging also seinen Text noch einmal durch.

In diesem Moment winkte Justin ihr zu:

„Hey Ginny! Schön, dass du auch da bist. Stell dich zu uns!".

„Hallo Justin, hi Jack.", sagte Ginny, als sie sich neben die beiden stellte. Der kleine Ravenclaw fragte sie:

„Warum bist du auch hier? Du hast doch heute gar keine Probe."

„Ich wollte mir das Ganze mal anschauen.", erklärte Ginny, während sie ein wenig rot wurde. Sie war offensichtlich die Einzige, der es so ging. Außer den 4 schon Anwesenden schien niemand weiteres zu kommen.

„Eine gute Idee. Ich freue mich jedenfalls, dass du da bist."; sagte in diesem Moment Justin. Er lächelte sie warm an. Sofort errötete Ginny wieder. Warum das aber auch immer passieren musste!

Blaise hatte die ganze Zeit noch kein Wort gesagt. Vorsichtig schielte Ginny zu ihm rüber. Er war immer noch in seinen Text vertieft. Aber was war das für ein grimmiger Zug auf seinem Gesicht? Man könnte meinen, etwas passte ihm nicht.

Nun erschien auch Tonks. Fröhlich begrüßte sie die Anwesenden und schloss die Tür auf. Als sie reingingen, sagte sie zu Ginny:

„Ich freue mich, dass du auch da bist. Gerade bei deiner Rolle ist es wichtig, die Zusammenhänge im Stück zu verstehen. Pass heute als gut auf!"

Das hatte sich die Gryffindor fest vorgenommen.

In der Großen Halle war wieder die Bühne aufgebaut, die auch beim Casting dagestanden hatte. Auch einige Stühle standen davor, auf die Ginny und Tonks sich jetzt setzten.

Justin und Jack standen unschlüssig herum. Nur Blaise hatte seine arrogante Art beibehalten und sah hochmütig auf Tonks. Diese lächelte dennoch weiter.

„Ich denke, es wird nicht allzu lange dauern, diese Szene zu proben. Schließlich habt ihr sie alle schon einmal für das Casting eingeübt.", begann sie. „Fangt also einfach an zu spielen. Wenn ich etwas bemerke, was ihr besser machen könntet, unterbreche ich euch und sage es."

Die 3 Schauspieler nickten. Ginny fand das Ganze irrsinnig spannend. So würde also die Szene langsam Gestalt annehmen.

„Ach ja, bevor ich es vergesse. Wir brauchen eine Bank, auf der Leonce liegt.". Mit einem Schwenk ihres Zauberstabs hatte Tonks auch das hergezaubert. „Na dann, los geht's!"

Blaise ging auf die Bühne und legte sich auf die Bank, die Arme hinter seinem Kopf verschränkt. Zögerlich ging Jack hinterher. Man sieht ihm deutlich an, dass er nicht wusste, wo er hin sollte. Hilflos blickte er zu Tonks. Diese erklärte ihm sofort, wo er stehen sollte.

„Jack, am besten, du stellst dich neben die Bank. Am Fußende von Blaise, also Leonce. Dreh dich einfach zum Publikum. Und sei ganz starr! Du bist nur einer der Höflinge, und du hast sicher bemerkt, dass diese im Stück und also in dem Staat, in dem Leonce wohnt, nicht viel zu sagen haben? Du musst dir nun also vorstellen, dass du bereits dein ganzes Leben Höfling bist. Dein ganzes Leben sagst du zu allem, was der König oder Leonce sagt, ‚Ja', egal ob du so denkst oder nicht. Du machst keinen Schritt, ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu haben, überspitzt ausgedrückt. Als so ‚perfekter' Höfling verhältst du dich natürlich auch in Gegenwart von Leonce, dem späteren König: steif, nie widersprechend, abwartend."

Jetzt schien Tonks kurz zu überlegen. Dann sprach sie weiter.

„Es ist wohl am besten, wenn das Stück damit beginnt, dass du auf die Bühne trittst. Natürlich läufst du steif. Dann stellst du dich auf deinen Platz, unten an der Bank von Leonce, und verbeugst dich sehr tief. Ok, mach das einfach mal!"

Jack ging von der Bühne. Dann ging er wieder rauf. Er bemühte sich, steif zu laufen, das sah jedoch einfach nur komisch aus; er wäre fast über seine eigenen Füße gestolpert. Ginny musste lachen, auch Tonks grinste.

„Nee, so nicht. Schau mal, eher so.". Sie stand auf, und lief einige Schritte. Es sah aus, als hätte sie einen Stock verschluckt.

Jack nickte. Dann probierte er es auch. Es ging, sogar die Treppen auf die Bühne hinauf. Er stellte sich an seinen Platz und verbeugte sich.

„Das muss noch tiefer sein!", bemerkte Tonks. „Am besten, deine Beine und dein Oberkörper sind dann in einem rechten Winkel zueinander."

Jack verbeugte sich wieder. Und wieder. Dann war Tonks zufrieden.

Jetzt konnte Blaise seinen Text aufsagen. Er begann:

„Mein Herr, was wollen sie von mir? Mich auf meinen Beruf vorbereiten?"

„Das könntest du noch ironischer sagen!", warf Tonks ein.

Blaise sah sie kurz an und nickte. Dann legte er sich wieder in seine Ausgangsposition und begann.

Ginny wunderte sich, dass er den Hinweis von Tonks einfach so annahm. Normalerweise schlugen Slytherins alle Ratschläge in den Wind.

„Mein Herr, was wollen Sie von mir? Mich auch meinen Beruf vorbereiten? Ich habe alle Hände voll zu tun, ich weiß mir vor Arbeit nicht zu helfen!", sagte Blaise, nun noch ironischer als vorher.

„An dieser Stelle könntest du dich langsam aufsetzen. Ruhig langsam, du hast schließlich alle Zeit der Welt.", erklärte Tonks.

Auch das machte Blaise. Er fuhr fort:

„Sehen Sie, erst habe ich auf diesen Stein hier", er nahm etwas Unsichtbares vom Boden auf; schnell schwenkte Tonks ihren Zauberstab und er hatte wirklich einen Stein in der Hand. War Blaise überrascht, so ließ er es sich jedenfalls nicht anmerken und redete weiter: „…auf diesen Stein hier dreihundertfünfundsechzigmal hintereinander zu spucken. Haben Sie das noch nie probiert? Tun Sie es, es gewährt eine ganz eigne Unterhaltung.". An dieser Stell spuckte er einige Male auf den Stein; oder er tat zumindest so. Tonks, die neben Ginny saß, nickte begeistert. Währenddessen ging Blaise weiter im Text.

„Dann – sehen Sie diese Hand voll Sand?", den Stein legte er ab und griff mit der anderen Hand auf den Boden. „Jetzt werf ich sie in die Höhe. Wollen wir wetten? Wie viel Körnchen habe ich jetzt auf dem Handrücken? Grad oder ungrad?"

Jetzt unterbrach Tonks wieder: „Hier kannst du ihm die Hand ruhig vor das Gesicht halten, damit er sozusagen auf die Sandkörner schauen kann. Du, Jack, siehst aber nicht darauf. Du siehst einfach weiter geradeaus. Hm… vielleicht könntest du… kannst du die ganze Zeit die Lippen aufeinander gespresst halten? Und starr in die Ferne sehen?"

Die beiden Schauspielenden nickten. Blaise wiederholte die letzte Passage:

„Wollen wir wetten? Wie viel Körnchen habe ich jetzt auf dem Handrücken? Grad oder ungrad?", er hielt Jack die Hand unter die Nase, der allerdings nicht reagierte. „Wie? Sie wollen nicht wetten? Sind Sie Heide? Glauben Sie an Gott?"

Wieder unterbrach Tonks: „Hier kannst du ruhig wütender werden. Du bist die ganze Zeit nur von solchen Marionetten wie dem Hofmeister umgeben, weißt du? Du wünschst dir, auch mal mit jemanden zu sprechen. Aber der antwortet einfach nicht! Das macht dich wütend."

Wieder nickte Blaise einfach. Ginny war immer erstaunter. Er nahm die Hinweise einfach so an? Und setzte es dann um.

Es ging so weiter, immer wieder mit Einwürfen von Tonks. Leonce, also Blaise, war eine recht ironische Figur. Der Hofmeister dagegen – eine Marionette.

Nach einer Weile ging der Hofmeister ab, wieder steif. Jack stolperte zwar fast die Treppe runter, aber sonst ging es gut. Dann trat, nach einem weiteren Stück Blaise allein, Valerio, also Justin, auf.

Ginny zog die Stirn kraus. Es hatte ihr gut gefallen, Blaise zu sehen. Was machte da jetzt Justin auf der Bühne… aber schnell rief sie sich zur Ordnung. Schließlich war sie ja eigentlich da, um Justin zuzusehen, oder nicht?

Justin trat sehr ‚betrunken' auf die Bühne. Er schwankte etwas hin und her. Dann stellte er sich vor Leonce und starrte ihm in die Augen, immer noch leicht hin- und herschwankend. Ohne Zusammenhang sagte er einfach, mit vollem Ernst: „Ja!"

Ebenso ernst antwortete Blaise: „Richtig!"

Justin behielt seinen ernsten Tonfall bei und fragte: „Haben Sie mich begriffen?"

Ernsthaft antwortete Blaise: „Vollkommen."

Tonks klatschte kurz: „Das müsst ihr auf jeden Fall so beibehalten! Der Dialog ist doch sehr sinnlos, nicht wahr? Ebendarum muss er ernst gespielt werden, sonst nimmt man ihn euch nicht ab! Jetzt könnt ihr euch wieder etwas entspannen. Und denkt daran: das, was jetzt kommt, ist ironisch. Achtet darauf. Valerio, also Justin, redet jetzt ironisch von der Natur und dem Menschen. Leonce', Blaise' Kommentar dazu stellt das dann wieder richtig. Justin, du kannst das Ganze also ironisch sagen, Blaise, du kannst mit Spott in der Stimme sprechen."

Die beiden spielten so weiter. Sie setzten Tonks Vorstellungen hervorragend um, nur einige Sätze mussten wiederholt werden. Ginny begann, an der Szene Gefallen zu finden.

Blaise und Justin ergänzten sich gut. Nach dem diese Szene gespielt war, erklärte Tonks:

„So das ging ja ganz gut! Und jetzt spielt ihr das Ganze bitte noch einmal ganz von vorne, durch, ohne dass ich euch unterbreche. Wenn mir noch etwas auffällt, sage ich es euch danach."

Die 3 Schauspielenden nickten. Sie begaben sich auf ihre Ausgangspositionen.

Als Blaise sich auf die Bank legte und die Arme hinter dem Kopf verschränkte, rutschte der Pullover, den er beim Theater spielen immer trug, etwas höher. Ein Stück nackte Haut wurde sichtbar, ein Teil seines Bauches.

Ginny wusste nicht wieso, sie konnte den Blick nicht abwenden. Die Haut war leicht gebräunt. Das musste daran liegen, dass er aus Frankreich kam… die meisten anderen Schüler in Hogwarts hatten den größten Teil des Jahres blasse Haut, wie auch sie selbst. Außerdem konnte man so noch besser seine athletische Figur sehen. Es war zwar nur ein kleiner Teil des Bauches, aber selbst der sprach schon für sich. Da sonst der ganze Körper unter weiten Roben oder dicken Pullovern verborgen war, war Ginny überrascht, wie muskulös Blaise aussah. Das hätte sie nicht erwartet. Soweit sie wusste, trieb er keinen Sport, jedenfalls kein Quidditch. Er war nicht in der Hausmannschaft von Slytherin.

Plötzlich fühlte die Gryffindor einen Blick auf sich ruhen. Sie zwang sich, von Blaise' nackter Haut wegzusehen. Auf der Suche nach dem Augenpaar, das sie betrachtete, sah sie in das Gesicht des Slytherin – und dieser blickte ihr direkt in die Augen.

Ginny spürte, wie sie rot wurde. Sehr rot. Zum Glück erlöste Jack sie, der auf die Bühne trat und seine Verbeugung machte.

Die Szene ging weiter. Ginny starrte zwar noch auf die Bühne, das Spiel der 3 jungen Männer bekam sie jedoch nicht mehr mit. Sie dachte daran, was eben passiert war. Wieso hatte sie so lange auf diesen kleine Stück Haut gestarrt? Dieses kleine, knackig braune und durchtrainierte… ‚Nein, Stopp! Falsche Gedanken, ganz falsch…'

Sie zwang sich, sich wieder auf das Spiel zu konzentrieren. Es gelang einigermaßen.

Bis ihr auffiel, dass ihr Blick wieder nur auf Blaise klebte. Sie machte kurz die Augen zu und schüttelte den kopf, wie als wolle sie ihn daraus heraus schütteln. Dann konzentrierte sie sich auf Justin.

‚Justin spielt gut. Oh ja, das macht er wirklich toll.', redete sie mit sich selbst. Umsonst. Irgendwie schweifte ihr Blick immer wieder ab, zu einem bestimmten Slytherin hin.

Doch auch das ging vorüber: die Szene war vorbei. Alle versammelten sich in einem kleinen Kreis. Tonks erklärte noch einige Sachen, Ginny hörte gar nicht wirklich hin. Sie war zu sehr damit beschäftigt, auf den Boden zu starren – und nicht auf ihr Gegenüber.

Dann beendete Tonks die Stunde, indem sie erklärte, dass sie sehr zufrieden mit dem war, was sie heute erreicht hatten.

Ginny folgte Tonks hinaus. Plötzlich trat jemand neben sie. Sie sah auf.

Und blickte direkt in das lächelnde Gesicht von Justin.

„Hi Ginny! Ich habe mich echt gefreut, dass du da warst. Hat es dir gefallen?"

„Öhm, äh, ja. Ihr habt wirklich gut gespielt", beeilte sie sich zu sagen.

„Das freut mich, das zu hören. Es war ziemlich anstrengend."

„Hm."

Justin blickte sie neugierig von der Seite an.

„Sag mal, ist etwas?"
"Wie? Äh, nein.", sagte Ginny, die von dem Hufflepuff aus ihren Gedanken heraus gerissen worden war. „Es ist wirklich nichts!". Damit schenkte sie ihm ein Lächeln. Es war ja auch nichts. Was sollte schon sein?

„Na gut.". Auch der Hufflepuff lächelte wieder. Er schien etwas nervös. Dann fragte er verlegen: „Ähm... hast du... also ich meine…"

„Was?", fragte Ginny neugierig.

„Wollen… wollen wir nicht mal etwas gemeinsam unternehmen? Also, äh… vielleicht Hogsmead oder so? Na ja, da ist ja… also bald ist ja wieder ein Hogsmead-Wochenende, und ich dachte mir, wenn du vielleicht Zeit hast…". Der Hufflepuff stotterte ziemlich herum. Das schien er nun auch selbst zu merken und hörte auf, wobei er rot anlief.

Ginny fand das ziemlich süß, wie er da vor ihr stand. Außerdem war er nett, warum also nicht?

„Du meinst, ob wir uns beim nächsten Hogsmead-Wochenende dort treffen wollen? Klar, warum nicht, gerne!", grinste sie.

Justin sah wahnsinnig erleichtert aus und lächelte sie jetzt auch wieder an.

"Ja, gut, also bis zur nächsten Probe!", verabschiedete er sich und bog in den Gang, der nach Hufflepuff führte, ein.

Ginny selbst wollte nun auch aus der Eingangshalle die erste Treppe zum Gryffindor-Turm hinauf gehen, als sie plötzlich einen Pfiff hörte. Sie fuhr herum.

„Blaise! Scheiße habe ich mich erschrocken…"

Der Slytherin stand, wie so oft, mit dem Rücken an eine Säule gelehnt, verschränkten Armen und lässig übereinander geschlagenen Beinen da. Er verdrehte die Augen zum Himmel, wie als wolle er sich über die Wortwahl beschweren. Dann sagte er:

„Du hast ja ewig gebraucht.". An dieser Stelle hatte er wieder sein hämisch-spöttisches Grinsen aufgesetzt. Ginny fühlte, wie sie schon wieder rot wurde. Blaise sprach weiter: „Ich warte nicht gerne. Also vergiss nicht, morgen Nachmittag um 3 in der Bibliothek. ". Dann ging er mit federndem Schritt die Treppe hinunter in die Kerker.

Zurück ließ er eine, mal wieder, verdatterte Ginny. Wieso hatte der Slytherin hier gewartet um sie noch einmal an das Treffen am morgigen Tag zu erinnern?

Anmerkungen:

Zusatz-Disclaimer: Das Stück „Leonce und Lena", die Handlung, der Inhalt, Personen, Handlungsorte, Ideen, Worte, usw usf gehört Georg Büchner.

Hat es euch gefallen?Ich hoffe doch! Bitte, gebt mir nen Review, sagt mir eure Meinung! Ich bin auch nicht böse, wenn ihr das erste Mal diese Story reviewt, oder es ne Weile nicht gemacht habt und wieder mal eins gebt. Wenn ich nicht weiß, was euch gefällt oder nicht, ist es schwerer, die Story so zu schreiben, dass sie gut wird!

Ich möchte euch an dieser Stelle auch auf meine Oneshot „Chahan" hinweisen. Vielleicht liest sie ja der ein oder andere mal?

Ansonsten: danke den Reviewern zum letzten Kapitel: slYtherIn-gIrlY-91 (juchhu! Neue Leserin!), BBabygirl90 (ich beeil mich… ), Alfiri(danke für das Lob!), MoonyTatze (Blaise ist wirklich ein schwer zu greifender Chara, der macht was er will!), Elanor Ainu (Muhaha, toller Vorschlag! ) und crazylolly14 (Blaise, ein verrücktes Huhn? Oioi, für die Bemerkung würde er dich an den Pranger stellen! )! alle knuddel