Ja, ich weiß.. ich hab seit Januar nichts mehr geschrieben und wahrscheinlich wollt ihr das jetzt auch schon gar nicht mehr lesen. Es tut mir echt leid, ich versuche das nächste Chap dann so schnell wie möglich zu schreiben, aber sagt mir erstmal bitte, was ihr von dem hier haltet!
Teil 5
Olivia und Elliot saßen still im Auto, beide starrten nach vorne, keiner sagte ein Wort.
Sie fuhren an kleinen und großen Häusern vorbei, sahen Parks und mit ihnen glückliche Familien.
Elliot schaute mehrmals zu Olivia rüber, versuchte heraus zu finden, wie es ihr ging. Doch ihr Miene und ihre Haltung gaben nicht wirklich viel Preis. Er wusste auch nicht ob er sie fragen sollte, kam aber zu dem Entschluss es besser sein zu lassen.
Sie wusste genau, dass er sie mehrmals an sah und in gewisser Weise war ihr das unangenehm, aber was sollte sie schon groß tun? Ihm sagen, er solle das lassen? Sie würde ihn nur erneut verletzten und das wollte sie nun wirklich nicht, nicht nach dem ganzen was passiert war, schließlich war er doch ihre einzige Stütze.
20 Minuten fuhren sie jetzt schon und von weiten konnte sie die Straße schon sehen, wo er sie verlassen würde und sie alleine weiter fahren würde. Sie hatte Angst, unglaubliche Angst. Was würde geschehen, wenn alles schief ging? Würde sie tot sein? Oder sogar ihre Tochter?
Tränen bildeten sich in ihren Augen, sie wollte das, das alles nur ein einziger schlimmer Traum war und nicht mehr. Aber sie wusste es besser, es war kein Traum, es war die grausame Wirklichkeit, ob sie es wollte oder nicht.
Das Auto hielt an und Elliot schaute erneut zu ihr. „Liv…", begann er und wurde aber sogleich von ihr unterbrochen:
„Ich schaff das schon."
Sie schaute ihn an, es war das erste Mal, seit dem sie von ihrer Wohnung los gefahren waren.
Elliot nickte, strich ihr noch einmal über ihren Arm, lächelte ein freundliches, warmes und einfühlendes Lächeln und stieg dann aus.
Sie wechselte die Seite und setzte sich ans Steuer und fuhr weiter. Weiter bis zur 55.! Ihr Magen spielte verrückt, ihre Hände zitterten, sie konnte keine richtigen Gedanken fassen, als sie ihn sah… und ihre kleine Tochter.
Sie parkte das Auto und stieg aus, langsam aber mit sicheren Schritten ging Olivia auf sie zu. Ein kleines Lächeln spielte sich um ihren Mund als ihre Tochter auf sie zugerannt kam, mit ihren kleinen Beinen. Olivia ging in die Hocke und breitete ihre Arme aus, Rose kam direkt in ihre Arme gerannt und Olivia schlang ihre Arme um sie.
Sie hielt sie ganz fest und legte ihr Gesicht in Rose Haar. „Mommy?", sagte Rose und Olivia löste sich ein klein wenig von ihr. „Ja, mein Schatz?" „Mommy!", sagte Rose noch einmal und schlang ihre kurzen Arme um Olivia.
Er stand direkt vor ihnen und sie schaute ihn an, wie sie ihn hasste. So unendlich hasste!
Olivia stand auf und nahm Rose auf ihren Arm. Er blickte sie mit einem zufriedenen Grinsen an und legte seinen Arm um sie. Sie schluckte. „Wir wollen doch den Anschein bewahren, dass wir eine glückliche kleine Familie sind, nicht war, Liv."
Glücklich, dass war sie schon lange nicht mehr und dennoch nickte sie und ließ sich in den kleinen Park führen. Alles war grün, alles blühte, eigentlich ein Recht schöner Anblick. Der Himmel war blau, es war keine Wolke zu sehen.
Rose spielte mit Olivias Haaren.
Er führte sie immer weiter hinein in den Park, bis sie ungefähr in der Mitte sein mussten. Es standen mehrere Bänke da, sie waren in eine Art Lichtung. Er drückte Olivia runter auf eine Bank und stellte sich vor sie, er nahm Rose aus ihren Armen.
„Du kannst dann mit ihr spielen.", sagte er und eine Frau tauchte aus dem Gebüsch auf, nahm Rose und ging mit ihr wider fort.
Olivia wusste, dass es einsam gelegener Park war, dass nie jemand hier spazieren ging. Wieder grinste er und setzte sich neben sie, er begann an ihrer Bluse zu spielen und sie atmete tief durch. Elliot, dachte sie und hoffte er würde endlich kommen.
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Elliot beobachtet Olivia und ihn, er sah wie er anfing mit Olivias Bluse zu spielen und eine unendliche Wut stieg in ihm hoch.
Er gab den Polizisten hinter sich ein Zeichen vorsichtig und leise zu sein, als sie sich vorbewegten. Ja kein Geräusch machen, das war im Moment das wichtigste.
Elliot hatte zwei Polizisten hinter der Frau her geschickt um sie abzufangen.
Sie kamen immer näher und Elliot konnte hören wie er zu Olivia sagte: „Stell dich nicht so, du weißt was davon abhängt." Und Elliot sah sie nicken, sah die Tränen in ihren Augen, den Schmerz.
Für einen kurzen Moment wollte er einfach los rennen und seine Olivia beschützen, ihr sagen es sei nun alles okay, aber das konnte er sich nicht leisten. Er würde sie somit nur unnötig in Gefahr bringen, eine Gefahr die nicht sein musste.
Also ging er weiter langsam und behutsam, darauf bedacht kein Geräusch zu machen.
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Sie versuchte die Tränen zurück zu halten, versuchte abzuschalten, einfach nicht mehr nachzudenken, was er gleich mit ihr machen würde.
Abschalten- das tat sie immer, aber nachher war der Schmerz, doch immer so unglaublich groß, dass er kaum auszuhalten war.
Er fing an sie zu küssen und sie würgte leicht.
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Elliot sah alles, wie er sie küsste, wie sie würgte und er wusste, dass er nun endlich eingreifen musste.
Er war an der Grenze zwischen Bäumen und der Lichtung.
Es waren wenige und kleine Schritte, aber doch kamen sie ihm unendlich groß vor als er sie machte.
„Lassen Sie von der Frau ab.", sagte er laut und er drehte sie zu ihm um, mit einen unfassbaren hämischen grinsen, was Elliot nicht deuten konnte.
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Endlich, endlich hörte sie die erlösende Stimme, die Stimme die ihr sagte, es war vorbei.
Sie wandte ihr Gesicht zu Elliot und spürte einen Schwall von Glück in sich auf blühen, doch das war nicht von langer Zeit, denn sie spürte einen tiefen Schmerzen im Bauch.
Und plötzlich wurde alles schwarz.
