Ich werd besser mit schnell uploaden, naja obwohl der Grund wahrscheinlich auch wo ganz anders liegt.. ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und bitte lasst mir doch Review da!

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Teil 6 

Sie war in ihrer eigenen Welt, einer Welt wo es nur Gutes gab, keine Serienmörder, keine Vergewaltiger, keine Herzensbrecher, nichts der gleichen.

Eine wunderschöne Insel erhob sich vor ihr, wunderschön war noch die Untertreibung des Jahres. Alles blühte über und über, es war einfach nur ein Traum. Hier spürte man auch keine Schmerzen und nichts der gleichen.

Olivia schaute sich um auf ihrer eigenen kleinen Insel, die Insel war umgeben von Meer, was ein unglaubliches blau hatte. Es erinnerte sie an etwas bestimmtes, sie überlegte… natürlich! An Elliots Augen, wo war er? Er sollte doch eigentlich auch hier sein, mit ihr. Und zusammen würden sie glücklich sein, oder etwa nicht?

Sie war sich nicht sicher, entschloss sich aber erst einmal die Insel etwas näher zu erkunden. Sie ging etwas tiefer in einen Art Dschungel hinein, und überall blühte es, wirklich überall.

Olivia lächelte, sie musste das bei Gelegenheit Rose zeigen, ihr würde es hundertprozentig gefallen. Doch sie konnte nirgendswo irgendjemanden entdecken.

Immer weiter ging sie in Dschungel hinein bis sie auf eine Art Lichtung kam, in der Mitte stand eine Frau, als Olivia auf die Lichtung trat, drehte sie sich um und lächelte Olivia an.

„Da bist du ja Olivia.", sagte sie und Olivia schaute etwas verwirrt, wer war das?

„Mein Name ist Debra, ich bin dein… wie soll ich sagen. Engel?", sie schien zu überlegen, nickte dann aber.

„Mein Engel?", fragte Olivia und war noch verwirrter.

Debra nickte und streckte Olivia eine Hand hin. Olivia wich einen Schritt zurück und Debra lächelte wieder.

„Du kannst mir vertrauen.", sagte sie und Olivia nahm schließlich ihre Hand.

„Debra… wo bin ich hier?", fragte Olivia und Debra antwortete: „Wir nennen das die Insel des Übergangs…" Sie machte eine Pause bevor sie weiter sprach „man kommt hier hin, wenn es noch nicht sicher ist ob man stirbt oder weiter lebt."

Olivia schaute sie geschockt an und Debra lächelte erneut.

„Keine Angst, ich bin mir eigentlich so ziemlich sicher, dass du weiter leben wirst. Du musst es nur ganz fest wollen und schließlich möchtest du ja deine Tochter wieder sehen, oder?"

Olivia nickte. Sie setzten sich auf eine Art Bank und Debra schaute sie an: „Du musst dir nur ganz fest wünschen, dass du weiter leben möchtest."

„Okay…", flüsterte Olivia.

Auf einmal hörte sie eine männliche Stimme „Olivia? Hörst du mich? Komm schon Baby, du musst aufwachen… Olivia, bitte… Liv."

Sie erkannte die Stimme, sie gehörte eindeutig zu Elliot, mehr als eindeutig. Jetzt musste Olivia etwas lächeln. Elliot, er war der einzige dem sie vertraute, der sie liebte (wenn man ihre kleine Tochter jetzt mal nicht mit nahm), der einzige der sie immer wieder aufrichten konnte, egal wie schlecht es ihr ging. Er war neben ihrer Tochter, der einzige Grund warum sie weiter leben wollte.

In dem Moment wo sie Elliots Stimme hörte, find sie instinktiv an sich zu wünschen bei ihm zu sein, von ihm umarmt zu werden oder ihm einen Kuss auf die Wange zu geben.

Außerdem wünschte sie sich bei ihrer Tochter zu sein, sie im Arm zu halten und mit ihr zu kuscheln, zu spielen. Und Olivia wusste eins, dass sie das alles mit ihrer Tochter von nun an tun konnte, er würde ihr nichts mehr tun, er würde ihr nicht mehr dazwischen funken und dieses Gefühl tat unheimlich gut, es war ein Gefühl des Glückes… und sie wusste, dieses Gefühl würde sie jetzt für immer in sich tragen, ob kleiner oder größer, es würde immer da sein…

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Olivia fing an zu blinzeln, sie spürte einen tiefen Schmerz im Bauch.

Sie hörte eine Sirene und sah Elliot leicht über sich gebeugt.

„Liv? Liv, hörst du mich."

Sie versuchte ihren Mund zu öffnen aber es kam nichts raus, sie versuchte es ein zweites und es kam ein gekrächztes Ja heraus.

„Okay, Liv.. hör mir zu, du musst jetzt munter bleiben. Hörst du? Wir sind bald im Krankenhaus." Sie verstand alles glasklar. „Rose…", flüsterte sie, so dass es kaum zu verstehen war.

„Sie ist in Sicherheit.", sagte Elliot und Olivia traf ein Schwall von Zufriedenheit, der sie ein wenig beruhigte.

Sie wusste, dass er ihr ein Messer in den Bauch gerammt hatte und sie wusste, dass es unheimlich weh tat aber sie musste stark sein, ja nicht aufgeben. Sie war Olivia Benson und Olivia Benson gab nicht auf, hatte es niemals gemacht und würde es niemals tun.

Das Fahrzeug blieb stehen und die Türen öffneten sich, sie wurde sogleich raus geschoben.

Verschiedene Ärzte und Schwester schrien durcheinander.

Elliot rannte neben ihr her und hielt ihre Hand, was ihr noch mehr Mut und Willen gab.

Sie wurde in einem Raum gebracht und plötzlich war er nicht mehr da. „El?", flüsterte sie noch bevor wieder alles schwarz um sie wurde.

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Elliot hatte sich in den Warteraum für Familienangehörige gesetzt, er war allein.

Verschiedene Gedanken greisten ihm durch den Kopf, er konnte Olivia nicht verlieren, es war das unmöglichste auf der Welt. Wenn sie nicht mehr da wäre, was würde er dann bitte machen? Er konnte nichts machen… ohne sie ging nichts.

Er fühlte sich leer, absolut leer… er sah Olivia immer wieder vor sich, wie sie erschrocken den Mund aufriss, ihre Augen sich weitenden vor Schmerz, wie er ihn vor ihr runter riss, sie in den Arm nahm und wir Augen langsam gläsern wurden und sie sie schließlich schloss.

Es war einer der schlimmsten Anblicke gewesen die sich ihm jemals geboten hatten.

Er sah Olivias Tochter Rose vor sich, die absolut aussah wie ihre Mutter, mit den Nussbraunen Augen, der Nase… insgesamt alles war von Olivia. Und ihr lachen, dass hatte sie ebenfalls von ihrer Mutter geerbt.

Draußen rannten Ärzte und Schwestern aneinander vorbei und schrien sich was zu, kleine Kinder weinten und wiederum andere Erwachsene diskutierten.

Er schaute auf die Uhr, er saß jetzt hier schon 5 Stunden, er wollte und konnte nicht weiter hier sitzen, er wollte zu seiner Olivia, sehen dass es ihr gut ging. Doch es kam keiner, der ihm sagte, dass er zu ihr konnte, dass alles okay mit ihr sei.

Er schloss für einen kurzen Moment die Augen und öffnete sie sogleich wieder als die Tür zum Zimmer geöffnet wurde.

„Sind Sie ein Angehöriger von Ms. Benson?", fragte ein ältere Frau, Elliot schätze sie auf ca. Mitte 50.

„Nein, sie hat keine Angehörigen, aber ich bin ihr Kollege und engst Vertrauter."

Die Frau nickte, eine graue Strähne viel ihr ins Gesicht, die sie sogleich wieder hinter ihr Ohr steckte.

„Wie geht es Olivia?", fragte Elliot und schaute die Frau erwartungsvoll an.