-Prongs Rides Again-
-Kapitel Zehn: The Godmother-
„Ich wusste es!", schrie Ron auf und ab springend.
Hermine seufzte. „Es war klar, dass sie dich freisprechen. Sie hatten keine Beweise gegen dich."
James saß dabei, als Harry seinen Freunden erzählte, was bei der Anhörung passiert war. Eigentlich war er froh, dass Harry nicht von der Schule verwiesen worden war, aber da war die Drohung gewesen. Wenn Fudge das ganze Gericht auf seine Seite gebracht hätte, hätte es keine Hoffnung für Harry gegeben, aber aus Mangel an Beweisen war das Verfahren eingestellt worden und Harry konnte am 1. September nach Hogwarts zurückkehren.
James war traurig über diese Aussicht. Er liebte seinen Sohn, aber er hatte kaum Gelegenheit gehabt, ihn kennen zu lernen, bevor er wieder abreiste. Wer wusste schon, wann er Harry wiedersehen würde?
Mrs. Weasleys Stimme hallte durch das Gespräch zwischen Ron, Hermine und Harry. „Das ist genug – Fred – George – Ginny!"
James grinste, als die drei wieder mit den nervigen Worten begannen.
„Er ist freigesprochen, er ist freigesprochen, er ist freigesprochen.."
Harry ließ sich auf einen Stuhl neben James gleiten, Erleichterung machte sich auf seinem Gesicht breit. „Ich kann nicht glauben, dass sie mich freigesprochen haben. Ich meine, ich weiß, dass du mir gesagt hast, dass es keine Fall gab, aber es scheint einfach so unglaublich, dass ich dachte ich würde Hogwarts nicht wiedersehen."
„Nun, du hattest Unterstützung von einigen Mitgliedern des Ministeriums. Wenigstens halten sie dich nicht alle für einen Spinner."
Harry zuckte mit den Achseln. „Das ist gut zu wissen."
Harry schlenderte in die Küche. Seine Augen suchten den kleinen Raum ab, auf der Suche nach seinem Vater. James saß am Tisch und blätterte im Tagespropheten, seine Stirn runzelte sich während des Lesens der verschiedenen Artikel.
„Hey, Kleiner.", sagte James, als Harry herein schlurfte. „Was gibt's?"
„Ron ist ein Vertrauensschüler. Wir haben gerade unsere Hogwarts-Briefe bekommen und er und Hermine sind zu den neuen Vertrauensschülern von Gryffindor gewählt worden."
„Und deswegen bist du verärgert?", fragte James nach.
Harry lachte. „Nein… ich bin nur neidisch, dass Dumbledore mich nicht für den Job in Betracht gezogen hat."
„Er dachte, nach allem was passiert ist, dass es für dich zu viel zu bewältigen sein würde." James wählte seine Worte sorgfältig, wusste aber sofort, dass er das Falsche gesagt hatte.
Harrys grüne Augen blitzten auf, so wie Lilys es taten, wenn sie wütend war. „Zu viel zu bewältigen? BEWÄLTIGEN? Ich habe mehr bewältigt, als die beiden es je haben! Ich denke, ich verdiene einmal etwas Verantwortung!"
James seufzte. „Ich habe mich genauso gefühlt, als Remus Vertrauensschüler wurde und nicht ich. Ich dachte, ich würde einen guten Vertrauensschüler abgeben, weil ich der beliebteste und begehrteste Junge des Jahrgangs war."
Harry unterdrückte ein Lachen und versteckte sein Grinsen mit den Händen. Sein Ärger war nun vergessen. „Wirklich? Hast du wirklich geglaubt, du wärst besser als alle anderen?"
James zuckte mit den Schultern, ein ähnliches Grinsen schlich sich auf sein Gesicht. „Naja, Sirus war auch nicht gerade hilfreich. Ich mein, komm schon, Harry, ich war immer der Beste in der Klasse und wahnsinnig beliebt bei den Damen. Wenn so viele Mädchen hinter einem her sind…"
Harry hob ungläubig die Augenbrauen. „Und du dachtest, mit diesen Eigenschaften würdest du es zum Vertrauensschüler schaffen?"
„Das dachte ich, aber offensichtlich habe ich mich geirrt. Dumbledore hat mich trotzdem zum Schulsprecher gemacht. Ich weiß nicht, was er in mir gesehen hat."
„Irgendetwas hat er gesehen.", murmelte Harry. „Vielleicht dachte er, etwas Verantwortung würde dir gut tun."
„Wahrscheinlich." James grinste, als sich langsam eine Idee formte.
„Was?"
„Harry hast du schon mal ein Denkarium gesehen?"
„Ja… warum?"
„Willst du eine Erinnerung daran sehen, wie Lily Remus nervt, damit er Sirius und mich bei McGonagall anschwärzt?"
Harrys Gesicht leuchtete. „Bist du sicher, dass du das tun willst?"
„Es macht mir nichts aus. Ich muss über Lily hinwegkommen. Eine Erinnerung zu sehen, könnte mir dabei helfen. Ich will mich immer noch an sie erinnern, aber ich will nicht, dass es schmerzhaft ist. Ich denke, das könnte ein guter Weg sein, es zu verarbeiten."
„Also gut. Ich würde gerne eine Erinnerungen sehen.", stimmte Harry zu. Glücklicherweise hatte Sirius beim Aufräumen des Black-Hauses ein Denkarium ausgegraben, das einst seinem Vater gehört hatte. Alle Erinnerungen waren verschwunden. Da er es nicht wegschmeißen wollte, hatte Sirius es in einem Schrank im Salon aufbewahrt, falls es jemand benutzen wollte. Er wusste auch, dass James es brauchen könnte, falls die Erinnerungen an Lily zu viel werden. Offen gesagt war es ein einfacher Weg, seine Trauer zu bewältigen, aber James war nicht bereit, den Weg zu gehen, außer es würde sich als der einzige Weg herausstellen.
James führte Harry in den Salon und forderte ihn auf, sich zu setzten, während er das Denkarium aus dem Schrank holte. Er stellte es vor Harry, während James daneben Stand. Der ältere Potter setzte seinen Zauberstab auf seinen Kopf und zog ihn dann weg, wobei weißes Zeug herauskam, das er in das Denkarium legte. James wirbelte seinen Zauberstab darin herum und sah dann Harry an.
„Fertig."
Schluckend stand Harry auf und trat an das Denkarium heran. Vorsichtig spähte er über den Rand, die Aufregung nagte an seinem Inneren. Schnell sah er zu seinem Vater auf.
„Auf geht's.", drängte James.
Harry lehnte sich über den Rand und steckte seinen Kopf in den wirbelnden Nebel, dann zog er sich durch und fiel in James' Erinnerung. Sein Vater folgte ihm nicht. Das war, was er erlebte:
Der Korridor war voll von Schülern: Gryffindors, Hufflepuffs, Ravenclaws und Slytherins. Der perfekte Ort, um jemandem einen Streich zu spielen. Natürlich wusste jeder, der so dumm war, James Potter zu ärgern, was auf ihn zukommen würde. Doch Severus Snape hatte diese Lektion noch nicht gelernt.
James Potter stand bei seinen Freunden, redete und lachte mit Sirius und warf Snape giftige Blicke zu. Keiner von ihnen konnte dem Drang widerstehen, ihn zu verfluchen. Immerhin hatte Snapoe vor einem Monat versucht, sie von der Schule zu verweisen, nur weil sie in der Nähe der peitschenden Weide gewesen waren. Der Grund dafür war Remus. Da er ein Werwolf war, waren James, Sirius und Peter zu Animagi geworden und bei jedem Vollmond begleiteten sie ihren Freund bei seiner Verwandlung. Natürlich wollte Snape nichts anderes, als dass sie von Hogwarts verwiesen wurde und in Ungnade fielen.. und obwohl es illegal war, Animagi zu werden, ohne dass die zuständigen Behörden davon wussten, waren James und Sirius sicher, dass Dumbledore, wenn er es herausfand, ihnen erlauben würde, dies weiterhin zu tun, auch wenn es verboten war.
Sirius drehte sich zu James um, ein fieses Grinsen glitt auf sein Gesicht. „Da kommt er, Krone."
James griff nach seinem Zauberstab mit einem süffisanten Grinsen.
Peter stand in der Nähe, die Begeisterung stand ihm ins Gesicht geschrieben.
Remus rollte einfach mit den Augen und versuchte, keinen missbilligenden Blick zu werfen. Als Vertrauensschüler war es seine Aufgabe, Lausbuben wie James davon abzuhalten, Ärger zu machen, aber er konnte sie nicht kontrollieren. Außerdem wusste Remus, dass James sich nur einen Spaß erlaubte. Er meinte es nie böse.
Als Snape weiter auf sie zuging, nicht ahnend, dass die nächsten Minuten zur Hölle werden würden, ging James vorwärts und tat so, als würde er wegsehen, als Snape ihn anrempelte. Genau wie geplant richtete James seine haselnussbraunen Augen auf seinen Feind und behauptete: „Pass auf, wo du hingehst, Schleimbeutel!"
Die Beleidigung reichte aus, um Snape zu ermutigen, den Streit fortzusetzen.
„Pass auf, wo du hingehst, Schlammblut-Liebhaber.", fauchte Snape zurück.
James starrte ihn an und hob seinen Zauberstab. Er hatte sich gerade an Snape vorbei drängen wollen, als die Beleidigung geworfen worden war. Wäre keine erwidert worden, hätte James ihn trotzdem verflucht, aber wenn er erwischt wurde, hatte er wenigstens einen guten Grund. Ihn zu beleidigen bedeutete, ihn zu provozieren. In sechs Jahren hatte Snape noch nicht gelernt, dass James ihn vielleicht in Ruhe lassen würde, wenn er nichts sagen würde. Nicht einmal James konnte glauben, dass er das tun würde, aber man sollte meinen, Snape hätte es gelernt.
„Wie kannst du es wagen?", zischte James. !Wie kannst du es wagen, so was über mich zu sagen?"
Snape hob seinen eigenen Zauberstab. „Wie ironisch, Potter. Immerhin bist du in ein Schlammblut verliebt. Alle Schlammblüter sind gleich; unwürdig, an dieser Schule zu sein; Abschaum, den man loswerden sollte. Natürlich kann ich nicht erwarten, dass du das verstehst… vor allem da deine Familie verunreinigt ist."
James Onkel hatte eine Muggelgeborene geheiratet und das war es worauf Snape anspielte. Wut durch zuckte ihn wie Feuer und seine Hand verkrampfte sich. Im Bruchteil einer Sekunde warf er den Klammerfluch auf Snape , der nicht schnell genug reagieren konnte, um ihn abzuwehren.
Snape kippte um und schlug mit dem Kopf auf den Boden auf. Die Schüler lachten schadenfreudig. Er blickte finster. James wirbelte seinen Zauberstab durch die Luft und ließ Snape hin- und herschaukeln, so dass er gegen Wände stieß und sich fast den Kopf an der Decke aufschlug, aber James war nicht so grausam, um ihn körperlich zu verletzen… zu mindest nicht stark.
„Du solltest wirklich nachdenken, bevor du mir mir redest.", tadelte James ihn. „Das war dein letzter Feh…"
Bevor er seinen Satz beenden konnte, kam ein rothaariger Wuschelkopf auf ihn zu, die grünen Augen funkelten. „WAS GLAUBST DU, WAS DU DA TUST, POTTER!"
„Leute wie dich verteidigen.", antwortete James, während er Snape mit dem Gesicht gegen die rechte Wand stoßen ließ.
Lilys Augen funkelten. „ICH BRAUCHE DICH NICHT, UM LEUTE WIE MICH ZU VERTEIDIGEN! WIR SIND IN DER LAGE ES SELBST ZU TUN! NUR WEIL WIR ES NICHT AUF DEINE ART MACHEN, HEIẞT DAS NICHT, DASS WIR ES LASSEN UND DU BIST EIN EINGEBILDETER TROTTEL! LASS IHN IN RUHE!"
„Erinnerst du dich nicht, Lily, dass Schniefelus dich nach den ZAGs ein „dreckiges Schl…" und dass du dich das nächste Mal nicht mehr einmischen würdest.", warf Sirius ein.
Lily richtete ihren vernichtenden Blick auf ihn. „DU BIST GENAU WIE POTTER! EINGEBILDET UND ARROGANT! NUR WEIL DU BELIEBT BIST, HEIẞT DAS NICHT, DASS DU HERUMLAUFEN UND WAS WEIẞ ICH WAS VERFLUCHEN DARFST!"
„Es ist nur aus Spaß.", sagte Sirius.
„Und es ist für dich.", sagte James und warf Lily ein charmantes Lächeln zu.
Lily wurde wütender. „DENKST DU, DAS BEEINDRUCKT MICH? NUN, DAS TUT ES NICHT! ES MACHT MICH KRANK! BEI ALLEM, WAS DU TUST, WÜNSCHE ICH MIR, ICH HÄTTE DICH NIE KENNENGELERNT! WERD ENDLICH MAL ERWACHSEN, JAMES!"
James' Lächeln verblasste. Offensichtlich war sein Plan, Lily dazu zu bringen ihn zu mögen, gescheitert. Warum gefil es ihr nicht, wenn er ihr zeigte, was er konnte?
„Ich denke, du solltest es sein lassen, Krone.", meldete sich Remus plötzlich zu Wort. „Auf diese Weise wirst du sie nicht umstimmen."
James seufzte und hob dann den Fluch auf, der Snape band. „So, ist das besser Evans?"
Lily blickte finster drein. „Besser, aber Remus und ich sollten dich trotzdem melden."
James' Mund stand offen. „Ach komm schon, ich hab doch nichts falsch gemacht."
„Nichts falsch gemacht?", fratte Lily. „Du hast im Korridor gezaubert! Du weißt, dass du das nicht tun solltest!"
„Regeln sind da, um gebrochen zu werden.", sagte Sirius gelangweilt.
„Sind sie das? Dann hat das viele Nachsitzen, das du bekommen hast, offensichtlich keine Wirkung gezeigt!"
Sirius grinste, aber Lilys stechender Blick traf ihn. „Mich stört das nicht, außerdem, was bringt es, sich an Regeln zu halten, wenn es viel mehr Spaß macht, sie zu brechen?"
Lily schüttelte den Kopf. Sirius Black war unmöglich zu verstehen und sie bezweifelte, dass sie ihn jemals richtig kennenlernen würde. „Es ist meine Pflicht. All die anderen Male habe ich dich davon kommen lassen, aber nicht dieses Mal. Komm, Remus, wir müssen los und sie melden."
Die Leute beobachteten ihn mich scharfen Augen, die von Neugierde gefüllt waren. Er runzelte die Stirn. Einerseits hatten James und Sirius etwas Falsches getan, aber anderseits war James sein Freund, jemand, der zu ihm gehalten hatte. Wie konnte er ihn auf diese Weise verraten?
„Ich kann nicht, Lily."
„Warum nicht?", fragte sie. „Es ist unsere Pflicht."
„Vielleicht, aber ich kann James nicht auf diese Weise verraten." antwortete Remus. Er wollte, dass Lily ihn verstand, aber er wusste, dass sie keine Ahnung hatte, was James und Sirius für ihn getan hatten, es sei denn, sie erzählten ihr alles, aber er war nicht bereit, dass Lily sein tiefstes, dunkelstes Geheimnis erfuhr.
Als er den Aufruhr in den Augen seines Freundes spürte, trat James einen Schritt vor und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Er drehte sich um und sah den schwarzhaarigen Jungen an.
„Na los, melde uns. Lass Lily doch einmal ihren Willen bekommen." James lächelte. „Es macht mir ehrlich gesagt nichts aus. Wenn es deine Aufgabe als Vertrauensschüler ist, widerspenstige Störenfriede zu melden", er warf einen Blick auf Lily und sie funkelte ihn finster an. „dann tu es. Es wird kein Verrat sein."
Remus lächelte leicht. „Bist du sicher?"
James nickte. „Ja, geh."
„Danke, dass du es mir leicht machst.", er widerte Remus und wandte sich dann an Lily. „Okay, ich komme."
Die Masse, die die kleine Konfrontation beobachtete, löste sich langsam auf und James stellte sich wieder zwischen Sirius und Peter. Snape war schon längst gegangen und fluchte sich an James zu rächen.
„Ich kann es nicht glauben, dass du Remus tatsächlich geschickt hast, dich anzuschwärzen.", quietschte Peter überwältigt. Er hatte sich amüsiert.
James zuckte mit den Schultern. „Ich wusste, dass Lily keinen Rückzieher machen würde, also dachte ich, ich mache Remus das Leben leichter, in dem ich ihn losschicke, ich mein, ein weiteres Nachsitzen kann doch nicht schaden, oder?"
„Ich nehme an.", sagte Peter.
James schüttelte den Kopf. „Außerdem, wenn Lily denkt, dass es etwas daran ändert, wer ich bin und wie ich mich präsentiere, dann kann sie sich gefasst machen. Ich werde nicht aufhören, bis ich ihr gezeigt habe, was ich alles kann."
Die beiden anderen lachten. James war witzig aber bei Mädchen völlig hoffnungslos.
Als die Erinnerung zu Ende war, wurde Harry von seinem Vater aus dem Denkarium gezogen. James grinste breit, als er seinen Sohn betrachtete.
"Nun, was denkst du?"
Harry grinste. "Du warst sicherlich beliebt, aber du hattest keine Ahnung, wie du Mum dazu bringen konntest, dich zu mögen."
James zuckte mit den Schultern, unbeeindruckt. „Wenigstens konnte ich ihr irgendwann beweisen, , dass ich vernünftig sein kann."
Harry schüttelte den Kopf. „Ich muss Mum recht geben: Du warst arrogant."
"Ich weiß, und ich schäme mich für das, was ich getan habe. Wenigstens sind das Erinnerungen, die ich für immer bewahren kann. Ich glaube nicht, dass ich ohne sie leben könnte. Deine Mutter war etwas ganz Besonderes für mich... und ich habe sechs Jahre davon verschwendet, indem ich ein Trottel war. Aber in gewisser Weise war ich mit elf noch nicht bereit für sie, und sie auch nicht. Erst durch unsere Erfahrungen als Schulsprecher und Schulmädchen konnten wir uns wirklich kennen lernen."
Harry blickte zu seinem Vater auf und legte seine Arme tröstend um James. "Mum wäre stolz auf dich. Du lebst dein Leben, obwohl du sie so sehr liebst."
James lächelte. Er war froh, bei Harry zu sein, froh, dass sein Sohn lebte und sein Leben mit ihm teilen konnte.
„Molly, kann ich dich etwas fragen?" James saß am Küchentisch und sahh zu, wie Molly Weasley das Abendessen für den Rest des Haushalts kochte. Oben feierten Harry, ronund Hermine eine kleine Party, weil Ron und Hermine Vertrauensschüler waren. Ginny, Fred und George waren woanders, Sirius war mit Seidenschnabel in seinem Zimmer und blies Tübsal und Remus war nicht da.
„Was gibt's, James?" fragte Molly und drehte sich zu dem älteren Potter um.
James runzelte die Sirn, unfähig, seine Gedanken in Worte zu fassen. Schließlich entschied er sich für diese: „Ich weiß, dass du eine große Familie hast und ich bezweifle, dass du ein achtes Kind aunehmen würdest, aber ich habe mich gefragt, ob du in betracht ziehen würdest, Harry aufzuziehen, falls mir jemals wieder etwas zustoßen sollte. Ich weiß er ist fast erwachsen, aber ich hätte gerne eine Mutter, die für ihn da ist. ich hatte gehofft, du würdest diese Rolle übernehmen." Er zögerte.
„Was meinst du?"
James schluckte. „Sirius ist Harrys Patenonkel, aber er hat keine Patentante. Ich hatte gehofft, dass du diese Ehre vielleicht übernehmen würdest."
Mrs Weasly schnappte nach Luft.
„Ich habe gesehen, dass dir Harry sehr am Herzen liegt und du alles tun würdest, um ihn glücklich und sicher zu sehen. Es würde mir sehr viel bedeuten, wenn ich wüsste, dass er bei euch willkommen wäre. Du musst es nicht annehmen, wenn du nicht willst, aber ich liebe Harry so sehr und es ist nicht fair, dass er keine Mutter hat. Im Moment hat er mich, seinen Vater und er hat auch Sirius, aber wenn uns beiden etwas zustoßen würde, könnte er nirgendwo anders hin.."
Molly nickte verstehend. „Ich werde es tun, James, weil Harry für mich wie ein Sohn ist, genauso wie Ron."
„Danke dir. Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann."
TBC
