32. Feuerbrunst

Hermine saß wie angewurzelt in ihrem Bett. Sie wusste nicht, wie lange sie schon so erstarrt im Bett saß, doch sie konnte – nein – sie wollte sich nicht bewegen. Denn sie hatte Angst, dass dieser angenehme Kräuterduft, der noch an ihren Sachen und in ihren Haaren haftete, verwehte.

Wie paralysiert war die junge Frau von seinem Duft. Mit geschlossenen Augen sog sie ihn tief ein und versuchte sich dabei, an die schützende warme Umarmung von vorhin zu erinnern. Unter normalen Umständen wäre Hermine bei diesen Empfindungen in Panik ausgebrochen. Doch sie war sich mehr als sicher, dass diese Gefühle, von welcher Intensität sie auch immer sein mochten, nicht ihre waren.

Und so genoss sie dass seichte Kribbeln in der Magengegend, den seligen Seufzer, der ihr allein bei dem Gedanken an seine tiefen dunklen Augen und der sonoren Stimme auf der Zunge lag sowie das schnelle trommelnde Klopfen ihres Herzens, welches hart gegen ihre Brust pochte.

Nur eine ganz leise Stimme, in der hintersten Ecke ihres Verstandes, flüsterte der Gryffindor zu, dass sie gerade dabei war, sich wirklich in ihren Lehrer zu verlieben. Doch auf diese Stimme hörte Hermine erst gar nicht. Denn gewiss fühlte sie nur so, weil die Regentin ihre Gefühle unbewusst auf sie ausstrahlte.

*****

Zur selben Zeit lief Severus Snape in seinem Zimmer wie ein angeschossener Tiger umher. Er war ruhelos, rastlos, aber leider nicht gedankenlos. Die Gedanken strömten nur so auf ihn ein. Gedanken, die er nicht steuern konnte, denen er nicht ausweichen konnte.

Immer wieder dachte er an die letzten Worte der Gryffindor.

„Wir müssen wollen…" murmelte der Tränkemeister vor sich hin. Doch so oft er diese Worte auch sprach, ein wirklicher Wille wollte sich nicht einstellen. Denn auch wenn er seinen Verstand von der Nötigkeit zurückzukehren überzeugen konnte, so war das mit dem Herzen eine ganz andere Sache.

Plötzlich klopfte es an der Tür. Sachte, beinahe unsicher.

Mit gestreckter Haltung und geraden Schultern schritt er zur Tür und öffnete diese. Sein Herz trommelte wild gegen seine Brust, sein Atem stockte, seine Augen schienen wie paralysiert. Vor ihm stand sie. So wunderschön und elfengleich und doch so selbstbewusst und mächtig wirkend.

„Ich hoffe, ich störe nicht." Meinte sie nur mit einem zarten Lächeln auf den sanften Lippen.

„Das tust du nicht." Erwiderte er nur und trat einen Schritt zur Seite, um die Regentin hereinzulassen.

„Was kann ich für dich tun?" fragte er sie, während er ihr gleichzeitig einen Platz auf einen der beiden Sessel anbot.

Dankend setzte sie sich hin, schlug grazil ihre Beine übereinander, was Severus hart schlucken ließ und legte ihre Hände in den Schoß. Ihre Augen wirkten müde, aber dennoch hatten sie nichts von ihrem bernsteinfarbenen Glanz verloren.

„Ich habe heute mit Hermine geredet." Sprach sie mit lieblicher Stimme aber ungewohnt ernsten Tonfall.

„Ich weiß." Entgegnete Severus nur seufzend und setzte sich nun ebenfalls auf den gegenüberstehenden Sessel. „Sie hat mir davon berichtet."

Stumm blickte sie ihn an. Sie schien nachzudenken, doch in welche Richtung ihre Gedanken gingen, konnte man ihr nicht ansehen.

„Ihr geht es nicht so gut." Sprach sie erneut. „Ich habe das Gefühl, dass sie ihre Freunde sehr vermisst."

Severus nickte daraufhin nur sanft. Er wusste nicht, was er dazu sagen sollte, worauf die Regentin eigentlich hinaus wollte.

Doch entgegen seiner Vermutung sprach sie nicht weiter. Stattdessen blickte sie ihn offen an. Mit warmen glänzenden Augen, die ihn umzuhauen schienen.

Also wenn sie damit versuchen wollte, ihn zu überzeugen, wieder zurückzukehren, war dies der falsche Weg. Er wusste nicht, ob sie das in seinen Augen lesen konnte. Mittlerweile traute er ihr alles zu. Und aus diesem Grund erhob er sich schließlich auch aus dem Sessel und schritt zum Fenster.

Nachdenklich lenkte er seinen Blick nach draußen. In eine friedliche Welt, die es so nicht gab. Lange verharrte er an diesem Platz, stumm aber mit wirbelnden Gedanken.

Plötzlich konnte er eine Hand an seiner Schulter spüren, die einen seichten Druck ausübte. Diesem Druck nachgebend, wandte er sich um und blickte direkt in das Gesicht der Regentin. Beinahe besorgt sah sie ihn an. Doch er vermied es verbissen, ihr in die Augen zu blicken. Denn er hatte Angst. Angst, dass er darin etwas lesen könnte, was er nicht wissen wollte.

„Severus" flüsterte die Frau ihm sanft entgegen.

Vorsichtig hob er seinen Blick, schwer atmend und mit galoppierendem Herzen. Weiter musste die Regentin nichts sagen. Ihre Blicke sprachen Bände, sagten ihm alles, was er wissen musste.

Er atmete schwer, wusste nicht, was er nun tun sollte und was nicht. Sein Verlangen schrie ihm förmlich an, dass er sie endlich küssen sollte, doch sein Anstand hielt ihn davon ab.

Doch auch die ältere Hermine bewegte sich nicht, schien unsicher zu sein, was sie nun machen sollte.

Beide wussten, dass es nicht richtig war, dass sie sich nicht so einander annähren sollten. Doch die Anziehung war zu stark. So stark, dass es sie beide zueinander hinzog. Langsam aber beständig, mit nur einem Ziel: die Lippen des anderen erneut zu erobern.

Snape konnte ihren Atem an seiner Haut spüren. Und er konnte ihn hören. Leise aber unruhig sog sie die Luft ein, die sich beide in diesem Moment zu teilen schienen.

Es war nicht genug Sauerstoff in diesem Raum, denn er schien durch das gewaltige Knistern zwischen ihnen, einfach zu verdampfen.

Langsam schloss Severus seine Augen. Sein Herz trommelte in sehnlicher Erwartung auf einen süßen Kuss. Einen Kuss, der ihn erneut den Boden unter den Füßen wegziehen würde, der ihn aber gleichzeitig und paradoxer Weise in den Himmel katapultieren würde. Einen Kuss, der so verboten und falsch war, dass der Reiz die Bedenken überwog.

Doch plötzlich stoben sie auseinander, mit wilden, aufgewühlten Blicken. Ein markerschütternder Schrei, der durch das gesamte Schloss gehallt war, hatte diesen romantischen Moment unwiderruflich zerstört.

Stumm und fragend sahen sie sich einander an. Dann ein weiterer Schrei. Noch einen Blick tauschten Severus und die Regentin aus, dann setzten sich ihre Körper in Bewegung, hasteten eilig aus dem Zimmer, dem Schrei entgegen.

Die plötzliche Ruhe im Schloss wurde von einem grausamen Gebrüll durchbrochen. Ein Gebrüll, was nichts Gutes verlauten ließ.

Mehrere Mitglieder der KRÄHE waren ebenfalls auf die Korridore gerannt, um zu sehen, was passiert war. Vor der großen Halle hatten sich bereits Lupin, Shacklebolt und weitere junge Krieger versammelt.

Erstarrt blickten sie auf einen einzigen Punkt am Boden. Severus und die Regentin liefen zu den anderen und als sie den betroffenen Blicken folgten, erstarrten auch sie. Direkt vor ihren Füßen lag Ginny Weasley. Aschgrau im Gesicht, die grünen Augen weit aufgerissen, und der Oberkörper stark blutend.

Severus sah geschockt zu der Regentin, die sich mit zitternder Hand den Mund verdeckte. Ein Beben ging durch ihren Körper und er hatte Angst, dass sie jeden Moment ihre Fassung verlieren würde.

Doch die Regentin war stark, jedenfalls nach Außen hin. Langsam ging sie in die Hocke. Sie hob ihre Hand und strich behutsam über die toten Züge Ginnys. Sanft strich sie ihr eine zerzauste Strähne roten Haares aus dem Gesicht, um ihr schließlich mit einer vorsichtigen Bewegung über die starren Augen zu streichen, um diese für immer zu schließen.

Severus konnte sehen, wie auch die Regentin kurz ihre Augen schloss. Einen Moment lang. Dann erhob sie sich und blickte nun mit einem kriegerischen Ausdruck in den braunen Augen, den der Tränkemeister bei ihr zuvor noch nie gesehen hatte, die anderen an.

„Sucht sie." Befahl sie mit harter Stimme. „Und tötet jeden einzelnen."

Severus musste hart schlucken. Noch nie hatte er Hermine, egal ob jung oder alt, so hart und erbarmungslos gesehen. Einerseits fand er ihre Stärke beeindruckend, andererseits beängstigend.

Sofort eilten die Mitglieder der KRÄHE los. Mit gezückten Zauberstäben und einem kriegerischen Ausdruck in den Gesichtern verteilten sie sich in allen Richtungen.

Nur Severus blieb bei der Regentin, die nun wieder ihren Blick auf Ginny gerichtet hatte.

„Es tut mir leid." Flüsterte er in die Stille hinein. Er wusste nicht, ob das jetzt angebracht war oder nicht, doch er hatte irgendetwas sagen müssen.

Traurig erwiderte sie seinen Blick, brachte nur ein leichtes Nicken zustande. Von der Kriegerin von eben war nichts mehr über.

„Wir müssen sie finden." Meinte sie schließlich.

„Wen?" fragte er nach, der noch immer, im Gegensatz zu den anderen, nicht wusste, wer Ginny Weasley getötet hat.

„Die Höllenwesen." Antwortete sie ihm nur und eilte dann schließlich an Severus vorbei. „Wir müssen uns beeilen. Sie sind in Hogwarts eingedrungen." Rief sie ihm noch zu, dann war sie verschwunden.

Kurz verharrte Severus, musste die letzten Informationen erst einmal verarbeiten, doch schließlich setzte auch er sich in Bewegung. Er lief in dieselbe Richtung, in der die Regentin verschwunden war.

Erneut ließ ihn ein lautes Gebrüll, was eindeutig nicht von einem Menschen kam, innehalten. Es kroch ihn tief in die Glieder und verbreitete eine schaurige Kälte. Er musste sich regelrecht zwingen, weiter zu gehen, um die anderen zu finden, um zu helfen.

Der Tränkemeister hatte mittlerweile seinen Zauberstab gezückt, zum Kampf bereit. Er eilte über die langen verlassenen Korridore, immer weiter, bis er schließlich einen tosenden Lärm vernahm. Er folgte diesem, ließ sich von ihm immer weiter in das Schloss hineinleiten. Und als er um die nächste Ecke bog, hatte er es erreicht. Das Schlachtfeld, auf dem gerade ein blutiger Krieg tobte.

Hunderte der Höllenwesen hatten es geschafft, in Hogwarts einzudringen. Nun schlugen sie wild um sich, kratzten und bissen alles, was sich bewegte. Brutal, grausam, ohne jegliche Rücksicht hieben sie auf jeden ein, der ihnen zu nahe kam.

Die Mitglieder der KRÄHE versuchten sich zur Wehr zu setzen, doch sie waren zahlenmäßig unterlegen. Immer wieder schafften es die Zauberer eines der Höllenwesen zu vernichten, doch Severus hatte nicht das Gefühl, dass es weniger wurden.

Vorsichtig schlich er sich an die kämpfende Menge heran. Es hatte ihn noch niemand gesehen und das wollte er zu seinem Vorteil nutzen. Elegant wie ein Panther nährte er sich einer kleinen Gruppe dieser Wesen, die gerade mit einem Mitglied der KRÄHE beschäftigt waren, was schon lange keine Chance mehr hatte.

Seine tiefen schwarzen Augen auf die Monster fixiert, hob er seinen Zauberstab, richtete ihn auf den ersten der Höllenwesen und murmelt den Todesfluch. Noch bevor der grüne Blitz die Kreatur tödlich traf, hatte Severus bereits einen weiteren Avada Kedavra auf ein anderes Höllenwesen geschleudert.

Eine Kreatur nach der anderen wurde durch die tödlichen Flüche des Tränkemeisters niedergestreckt. Vorsichtig ging er an den toten Wesen vorbei, um gerade noch rechtzeitig ein Höllenwesen zur Strecke zu bringen, das es auf Lupin abgesehen hatte.

Dankend nickte Remus dem Tränkemeister zu, bevor er sich wieder in das Kampfgetümmel stürzte.

Severus versuchte indessen die Regentin, Hermine und die beiden Kinder ausfindig zu machen. Doch er konnte sie nirgends entdecken. Mehrere dieser Höllenwesen niederstreckend, bewegte er sich durch die kämpfende Masse.

Der Kampf erstreckte sich über mehrere Korridore. Es war ein grausames Bild, was sich ihm bot, als er den nächsten Gang beschritt. Tote Körper, wohin er sah, überdeckten den blutigen Boden.

Kaum ein Wesen lebte hier noch. Nur ab und zu konnte er ein schwaches gurgelndes Röcheln von einem der Zauberer hören, welches jedoch das letzte Geräusch dieser Person sein sollte. Mit einer beängstigend stoischen Ruhe blickte Severus über die Gesichter der toten Menschen. Seine jahrelange Karriere als Todesser hatte ihn gelehrt, damit umzugehen.

Zu Beginn seiner Todesserkarriere war ihm noch oft schlecht von dem Anblick zerstümmelter Leichen geworden. Doch nach mehr als 20 Jahren war er abgestumpft. Er fühlte nichts mehr bei diesem Anblick – gar nichts mehr. Es war eine dröhnende Leere, die sich in seinem Körper ausbreitete, wenn er solch einen Anblick ertragen musste.

Aber trotz dieser Gleichgültigkeit atmete er erleichtert aus, als er kein bekanntes Gesicht unter den Toten ausmachen konnte. Der Tränkemeister ging weiter, schritt mit ernsten Zügen über die toten Körper, kämpfte sich durch die Massen.

Ein weiterer hoher Schrei, der eindeutig von einer Frau kam, ließ ihn losrennen. Er rannte, wie noch nie in seinem Leben. Sein Herz schlug ihn wild gegen die Brust. Die Korridore kamen Severus endlos vor. Sein Atem ging rasselnder als sonst.

Schließlich hatte er ein weiteres Schlachtfeld erreicht, eines was ihm noch größer und grausamer vorkam. Auch hier kämpften die Mitglieder der KRÄHE gegen die Übermacht der Höllenwesen.

Severus kämpfte sich durch die Menge, versuchte den tödlichen Krallen der Wesen auszuweichen. Doch plötzlich durchfuhr ein reißender Schmerz seine Schulter. Er biss die Zähne zusammen, versuchte den aufkommenden Schwindel zu bewältigen. Mit zitternder Hand drehte er sich um und blickte direkt in zwei ausdruckslose Augen eines Höllenwesens.

Rasendschnell kamen die messerscharfen Krallen abermals auf ihn zu, direkt auf seinen Hals gerichtet. Reflexartig hob er seinen Zauberstab und schleuderte dem Höllenwesen einen Todesfluch entgegen.

Severus wusste für einen Moment nicht, wer schneller sein würde. Das Wesen oder sein Avada Kedavra. Er schloss für den Bruchteil einer Sekunde seine Augen und als er seinen Blick wieder öffnete, sah er in die furchtbar gelben Augen der Kreatur, die ihn auf unheimliche Weise fixiert hatten.

Und erst nachdem weitere Sekunden verstrichen waren, bemerkte Severus die scharfen Krallen, die kurz vor seiner Halsschlagader innegehalten hatten. Der Tränkemeister schluckte schwer, sah abermals in die hässlichen Augen des Wesens, in denen man nun deutlich den Todeskampf sehen konnte.

Ein letztes Zucken durchfuhr den mächtigen Körper des Höllenwesens. Dann sackte es in sich zusammen und kippte starr wie ein Stück Holz nach hinten.

Ein gewaltiger Schauer durchfuhr Severus´ Körper, als ihm bewusst wurde, wie knapp er eben seinem eigenen Tod entkommen war. Den Schmerz in seiner Schulter ignorierend, versuchte er sich zu orientieren, was aufgrund der kämpfenden Massen um ihn herum nicht einfach war.

Doch plötzlich erblickte er am anderen Ende des Schlachtfelds den braunen Lockenkopf seiner Schülerin. Im selben Augenblick, in dem er Hermine erblickt hatte, schrie sie laut auf.

Es war derselbe Schrei wie eben, der ihn durch Mark und Bein gegangen war. Und wieder sandte er kalte Schauer über seinen Rücken.

Abermals versuchte er sich durch die Masse zu bewegen, doch er hatte das Gefühl, dass er Hermine nicht näher kam. Durch die kämpfenden Körper hindurchblickend, erkannte er, dass die Gryffindor in die Enge getrieben worden war.

Mehrere Höllenwesen hatten sie eingekesselt und gegen eine Wand gedrängt. Sie saß in der Falle.

Tapfer versuchte sich Hermine zu wehren. Immer wieder schleuderte sie einen Fluch nach dem anderen auf die Wesen. Doch da sie nicht den Todesfluch benutzte, richteten ihre Abwehrversuche nicht viel aus.

Immer wieder streifen die tödlichen Krallen den zierlichen Körper der jungen Frau. Hermine war bereits von mehreren blutigen Wunden gezeichnet, doch offenbar hatte sie noch keine schwere Verletzung davongetragen.

Mit verbissenem Ausdruck im Gesicht schlug sich Severus zu seiner Schülerin durch. Immer mehr Höllenwesen mussten durch seinen Todesfluch ihr Leben lassen. Er hatte Hermine schon fast erreicht, als plötzlich alles ganz schnell ging.

Nicht weit von ihm entfernt, hörte er einen Ruf. Einen ängstlichen Ruf. Den verzweifelten Ruf einer Mutter. Die Regentin stand am Rande des Kampfgeschehens und rief verzweifelt nach ihrem Sohn.

Severus erstarrte in der Bewegung, blickte zu seiner Schülerin, die ein weiteres Mal von einem der Wesen attackiert wurde und unter Schmerzen aufschrie. Doch dann hörte er die Regentin ein weiteres Mal nach Ryan rufen, diese Mal mit tränenerstickter Stimme.

Und in diesem Moment wurde Severus bewusst, dass er sich entscheiden musste. Ryan oder Hermine. Einer von beiden musste er nun womöglich sterben lassen.