48. In die Falle getappt
Bereits zwei Tage nach dem doch eher schwierigen Gespräch zwischen Hermine und Severus wurde die junge Frau erneut auf einen Einsatz geschickt. Der Direktor hatte Matt und ihr sehr kurzfristig diesen Auftrag erteilt. Er hatte wohl diesen Tipp von einem Informanten erhalten.
Hermine sollt es recht sein. Je mehr sie arbeitete, desto weniger musste sie an ihren Tränkeprofessor denken. Dass die so erhoffte Aussprache abermals in einer Katastrophe geendet hatte, lastete noch immer schwer auf ihrem Gemüt.
Zusammen mit Matt apparierte sie dieses Mal in eine düstere Gegend außerhalb von London. Dunkle Regenwolken hingen tief über der kargen Landschaft. Vereinzelte baufällige Häuser säumten die marode Straße.
Die Laternen, die der Straße wenigstens ein wenig Licht spendeten, flackerten unruhig, die wenigen Bäume, die in dieser Gegend zu finden waren, knartschten unheimlich im Wind.
Stumm besahen sich Matt und Hermine diesen Anblick. Die junge Frau fühlte sich alles andere als wohl hier. Es war düster, es war kalt, es war unheimlich.
„Lass uns gehen." Drang schließlich die sanfte Stimme ihres Partners an ihr Ohr.
Und sie hatte seinen Worten nichts entgegen zu setzen. Sie wollte das hier so schnell wie möglich hinter sich bringen.
Kaum merklich nickte sie Matt zu, dann setzten sich beide mit gezückten Zauberstäben in Bewegung. Immer und immer wieder wiederholte Hermine einen einzigen Namen in ihrem Kopf. Den Namen von der Person, die sie heute überführen sollten. Henry Alexander Goyle – der Vater von Malfoys Schimpansen Gregory Goyle.
Dies war der erste Auftrag für die junge Frau, bei dem sie etwas mit dem Namen des Todessers anfangen konnte. Und wenn sie an die Skrupellosigkeit Gregorys dachte, dann konnte sie nur hoffen, dass sein Vater wenigstens genauso dumm war, wie sein Sohn. Andernfalls würde das Aufeinandertreffen gleich sehr unangenehm werden.
Schweigend liefen Hermine und Matt die Straße entlang. Kalt fegte der Wind über das kaputte Kopfsteinpflaster. Vereinzelt wurden verdorrte Äste oder Pflanzenreste durch die Gegend gewirbelt. Ein ekliger Nieselregen hatte eingesetzt und begann sich nun langsam aber stetig durch die Sachen der beiden Personen zu fressen.
Schließlich hielten sie inne. Sie waren vor einem großen Haus angekommen. Es bestand aus Backstein, der an einigen Stellen schon abbröselte und eine ungesunde graue Farbe angenommen hatte.
Die Dachziegel lagen lose auf dem Giebel, drohten jeden Moment herunter zu stürzen. Die Fensterläden hingen in ihren Angeln, der Wind knallte sie stetig gegen das marode Gemäuer. Es brannte kein Licht in dem Haus, nichts bewegte sich. Wenn es Hermine nicht besser wüsste, würde sie sagen, dieses Haus war bereits seit Jahrzehnten unbewohnt.
Sie blickte zu Matt. Eine ungeheure Spannung hatte von ihr Besitz ergriffen. Seine Augen sahen sie beruhigend an und sie atmete laut aus, als sich diese Spannung ein wenig löste. Er war bei ihr. Ihr würde nichts passieren – und ihm auch nicht. Dafür würde sie Sorge tragen.
„Bereit?" fragte Matt sie mit flüsternder Stimme.
Hermine war ganz und gar nicht bereit, aber dennoch nickte sie ihm zu.
Der junge Mann richtete die Spitze seines Zauberstabs auf das verrostete Türschloss. Mit einem gemurmelten Spruch sprang es leise auf und die Tür öffnete sich mit einem Knarren.
Vorsichtig traten die beiden Personen in die Dunkelheit ein, die sie Willkommen hieß. Hermine konnte nichts sehen. Noch nicht einmal ihre eigene Hand vor Augen. Aber dennoch vermied sie es, den Raum mit einem Zauber zu erhellen. Sie wollte schließlich niemanden auf sich aufmerksam machen.
Langsam schritten Matt und Hermine durch den langen dunklen Korridor. Es herrschte eine gespenstige Stille in diesem Haus. Allein ihr beider Atmen war zu vernehmen. Die Gryffindor folgte ihrem Partner, der vorausgegangen war.
Matt bog nach links ab, schritt in einen weiteren stockfinsteren Raum hinein. Neben ihm blieb Hermine stehen. Blind sahen sie in den Raum hinein, versuchten irgendeinen Laut, eine Bewegung zu vernehmen. Doch nichts war auszumachen.
Hermine unterdrückte ihren aufgebrachten Atem. Sie versuchte so ruhig wie möglich zu sein. Beinahe glaubte sie das Schlagen von Matts Herzen zu hören. Ein Geräusch, was sie leicht beruhigte.
Plötzlich war ein Knarren zu vernehmen. Doch bevor Hermine sich darüber Gedanken machen geschweige denn reagieren konnte, fand sie sich hart gegen eine Wand gepresst wieder.
Sie stöhnte laut auf, als ihr Rückrad unbarmherzig gegen das kalte Gemäuer gequetscht wurde. Augenblick durchzog sie ein unglaublicher Schmerz. Ein Schmerz, bei dem sich ihr gesamter Körper zusammengekrampft hätte, wen sie ihn noch hätte bewegen können.
Panisch starrten ihre Augen weit aufgerissen in die Dunkelheit hinein. Doch nichts war zu sehen.
Plötzlich war ein leises, kaum wahrnehmbares aber dennoch hässliches Lachen zu vernehmen. Röchelnd wurde es immer lauter, es kam näher.
Ein kalter Schauer erfasste ihren Körper, ihre Atmung war nun wieder lauter und unregelmäßig. Die junge Frau konnte spüren, wie ihr jemand immer näher kam, sie spürte diese dunkle, bedrohliche Aura.
Und plötzlich blendete ein grelles Licht die Gryffindor. Reflexartig kniff sie ihre Augen zusammen, drehte ihre Kopf, soweit es ging zur Seite.
Sie erschrak heftig, als sie plötzlich kalte feuchte Finger an ihrem Kinn spürte. Eklig langsam strichen sie über ihre weiche Haut, doch dann griffen sie zu und rissen Hermines Gesicht mit einem Ruck wieder nach vorne.
Sofort öffnete sie ihre Augen und blickte in das Antlitz von Henry Alexander Goyle. Fies grinste er sie an, fletschte ihr seine gelben Zähne entgegen.
„Wen haben wir denn da?" fragte er mit einer Stimme, die in Hermine eine Übelkeit aufwallen ließ. „Was für ein liebreizendes Ding du doch bist."
„Lass die Finger von ihr!" hörte Hermine schließlich Matts Stimme neben sich. Aus dem Augenwinkel heraus konnte sie erkennen, dass auch er gegen die harte Wand genagelt wurde.
Der lüsterne Ausdruck verschwand augenblicklich in den Augen von Goyle. Mit rasendem Blick wandte er sich zu Matt, holte mit geballter Faut aus und schlug ihn direkt ins Gesicht.
Hermine schrie laut auf, als sie das eklig knackende Geräusch von brechenden Knochen hörte. Sie versuchte zu Matt zu blicken, doch ihr Körper konnte sich nicht bewegen. „Matt." Hauchte sie nur, doch sie wusste nicht, ob er sie gehört hatte.
Plötzlich trat eine weitere Person aus den Schatten heraus. Eine Person, die Hermine weder vorher gesehen hatte noch kannte. Es war ein stämmiger kräftiger Mann. Im Gegensatz zu Goyle trug er eine Todesserrobe, die Maske hielt er locker in seiner Hand. Er wirkte beinahe edel.
„Goyle!" donnerte die viel kräftigere Stimme des zweiten Todessers durch den Raum. „Hör auf dich mit solchen Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Der dunkle Lord wartet auf uns."
In Hermine krampfte sich alles zusammen. Was würde mit ihnen geschehen? Verdammt, was war hier eigentlich passiert!?
Sie versuchte sich verbissen zu bewegen, sich aus ihrer Starre zu befreien, doch der Zauber war zu stark. Und leider erhaschte sie dabei auch die Aufmerksamkeit des zweiten Todessers. Blitzschnell kam er auf sie zu und drückte ihr seinen Arm gegen die Kehle, sodass sie kaum noch Luft bekam.
„Es bringt nichts mehr, sich jetzt noch zu wehren." Raunte er ihr gehässig entgegen. „Ihr hättet einfach vorsichtiger sein müssen." Fügte er mit einem gehässigen Lachen an.
Auch Goyle trat nun wieder in ihr Blickfeld, die Faust war blutig, beschmiert mit Matts Blut. In Hermine vermischte sich die ungeheure Angst mit Wut.
„Und?" fragte Goyle den anderen Todesser schließlich mit dümmlicher Miene. „Sollen wir sie jetzt zum dunklen Lord bringen?"
„Der dunkle Lord ist noch beschäftigt." Ertönte plötzlich eine weitere Stimme. Eine Stimme, die Hermine aufschrecken ließ, die ihren Herzschlag für wenige Sekunden aussetzte. Ungläubig blickte sie die Person an, der diese Stimme gehörte. Severus.
Der Tränkemeister hatte vor wenigen Minuten bei einem kleinen internen Treffen bei den Malfoys erfahren, dass Hermine und Mr. Collin bei Goyle in die Falle gegangen waren. Er hatte sich sofort auf den Weg gemacht und hatte gerade noch Zeit gehabt, den Orden zu informieren. Er wusste nicht, wie lange sie brauchen würden. Doch er hoffte, dass sie sich beeilten.
Goyle und der andere Todesser beäugten Severus misstrauisch. Anscheinend gefiel es ihnen gar nicht, dass nun ausgerechnet er hier erschienen war. Wussten doch alle, dass er einen besonderen Status beim dunklen Lord genoss. Und das wollte so niemandem passen.
„Und was sollen wir jetzt tun?" fragte Goyle schließlich gereizt nach.
Langsam schritt Severus aus den Schatten in den sanften Lichtkegel hinein und trat dicht vor die beiden Todesser. Seine dunklen Augen fixierten die beiden Männer, wichen keine Sekunde von ihnen ab.
„Nun." Sprach Severus mit dunkler Stimme. „Was glaubt ihr denn, was ihr jetzt tun sollt?" fragte er mit schnarrender Stimme nach. Irgendwie musste er diese beiden Dummköpfe hinhalten. Wenigstens so lange, bis der Orden eintraf.
Wehement versuchte Severus seinen Blick nicht zu der jungen Frau schweifen zu lassen. Er wusste nicht warum, aber er konnte sie nicht ansehen, er wollte sie nicht ansehen. Dafür glitt sein Blick zu Matt. Dieser hang mittlerweile mehr in seinen Fesseln, seine Nase blutete ununterbrochen.
„Ich würde der Kleinen ja mal gerne so richtig zeigen, wo es langgeht." Erwiderte Goyle. Erneut stand ihm dieser lüsterne Glanz in den Augen.
In Severus krampfte sich etwas zusammen. Kurz hatte er den Eindruck gehabt, seine Maskerade würde sich verschieben. „Sie ist ein Schlammblut." Richtete er schließlich das Wort an Goyle. Er hatte diese letzten Worte mit so viel Ekel und Abscheu gesprochen, dass er es beinahe selbst geglaubt hätte. Doch anscheinend hatten seine Worte Wirkung gezeigt.
Goyle rümpfte nur seine Nase, sein Ausdruck war nun angewidert.
Hermine konnte im Moment nicht sagen, ob Severus die Worte eben ernst gemeint hatte oder nicht. Sie wusste seit einiger Zeit nicht, was er von ihr hielt, was er über sie dachte. Und so war Hermine kurz davor, ihm diese Show, die er hier gerade abzog, zu glauben.
„Du bist also ein widerwärtiges Schlammblut." Sprach Goyle Hermine abermals mit dieser eklig triefenden Stimme an. Langsam hob er seinen Zauberstab und presste die Spitze beinahe ruckartig in ihren Hals. „Und was machen wir mit kleinen Schlammblütlern?" fragte er sie rein rhetorisch.
„DU wirst gar nichts mit ihr machen." Ertönte auch sogleich Severus´ Stimme und nahm ihn den Zauberstab ab. „Der dunkle Lord will sie bestimmt lebend haben."
Mit einem beinahe wahnsinnigen Ausdruck in den Augen schnappte sich Goyle seinen Zauberstab. „Aber der dunkle Lord wird uns wohl kaum ein bisschen Spaß verbieten." Konterte er und richtete erneut den Zauberstab auf die junge Frau.
Hermines Herz begann schmerzhaft zu pochen, beinahe panisch blickte sie Severus an. Und in diesem kurzen Moment trafen sich ihre Blicke. Und auch wenn seine Augen sie kalt und grausam ansahen, so vermittelte er ihr dennoch ein Gefühl der Sicherheit.
Severus kam langsam in Bedrängnis. Lange konnte er die beiden nicht mehr hinhalten, ohne dass es auffällig wurde. Wo blieb verdammt noch mal der Orden!?
„Goyle!" fauchte Severus den Todesser an. „Du kannst später deinen Spaß haben."
Abermals wandte sich der Todesser zu Severus herum, seine Augen blitzten ihn gefährlich an. „Nenn mir einen guten Grund, warum ich nicht JETZT meinen Spaß mit diesem kleinen Schlammblut haben sollte?" Abwartend sah Goyle Severus an.
„Ja Severus." schaltete sich nun auch der andere Todesser mit ein. „Nenn uns einen triftigen Grund, warum wir uns zurückhalten sollten. Der dunkle Lord will seine Opfer zwar immer lebend haben, aber lebend bedeutet nicht unversehrt."
Nach außen hin erwiderte Severus nur kühl die Blicke der beiden Todesser. Doch in ihm drin tobte es. Er war ausgespielt worden. Er hatte alles versucht, doch er konnte nichts mehr dagegen halten. Jetzt konnten nur noch die Mitglieder des Ordens helfen.
Hermine hatte dies alles mit anhören müssen. Man sprach über sie, als ob sie gar nicht anwesend war. Der Ekel kroch in ihr hoch. Ein Ekel, der diesen widerwärtigen Kreaturen galt.
Severus musste sich den beiden fügen. Auch wenn er in der Rangordnung über ihnen stand, so konnte er ihnen nun nicht mehr verbieten, sich an Hermine auszutoben.
Süffisant grinsten die beiden Todesser ihn an. Dann drehte sich Goyle wieder zu Hermine, sein Zauberstab schnellte in die Höhe, der Fluch lag schon auf seiner Zunge. Doch ein lautes donnerndes Nein von Severus ließ ihn abermals innehalten.
„Was?!" fragte Goyle ebenso laut zurück.
Er konnte das nicht. Severus konnte nicht zulassen, dass Hermine zum Spielball dieser Widerlinge wurde. Und so tat er das einzige, was er noch machen konnte, um sie zu schützen und gleichzeitig seine Tarnung aufrecht zu erhalten. Auch wenn ihn Hermine dafür hassen würde.
„Nehmt ihn." Waren die einzigen Worte, die Severus noch sprach. Er konnte Hermine dabei nicht in die Augen blicken, er wollte das Unverständnis in ihren braunen Augen nicht sehen.
Ungläubig blickte Hermine ihn an. Das war nicht sein ernst. Das konnte nicht sein ernst sein. In ihrem Kopf wirbelte es wild umher. Sie wollte ihn anschreien, ihn fragen, warum er das tat, doch sie war nicht dazu in der Lage, einen einzigen Laut von sich zu geben.
„Warum?" fragte der zweite Todesser mit verschränkten Armen.
Einen Moment lang atmete Severus tief ein und aus. Sodass es keiner bemerkte. „Der dunkle Lord wird euch das Schlammblut sicherlich gerne als Belohnung überlassen. Er wird keine Verwendung für sie haben. Und was wollt ihr mit einer Frau anfangen, die ihr schon gequält habt?" abwartend blickte er sie an. Tief in ihm drinnen fühlte er sich abartig, in ihrer Gegenwart so von ihr reden zu müssen.
Sie lernte nun eine Seite an ihm kennen, die er nie jemanden außerhalb des Todesserkreises zeigte. Die Seite des skrupellosen Todessers.
Kurz überlegte Goyle, sah Severus dabei eindringlich an. „Also schön." Erwiderte der Todesser schließlich. „Wenn es dein Wunsch ist." Fügte er noch sarkastisch an, um sich anschließend von Severus abzuwenden.
Langsam schritt er auf Matt zu. Trotz der Verletzungen im Gesicht sah er Goyle kämpferisch an. Ein fieses, unmenschliches Lächeln erschien auf den Zügen des Todessers. Man konnte ihn die Vorfreude auf den Rausch jemanden zu quälen in den blassen Augen ablesen.
„Lass ihn in Ruhe!" schrie Hermine Goyle an, doch der schien gar nicht zu reagieren. Er hatte von Snape das OK bekommen und damit gab er sich für den Moment zufrieden.
Ohne sich von der Gryffindor stören zu lassen, hob er seinen Zauberstab, schenkte Matt ein letztes diabolisches Lächeln und schnarrte dann mit einer Befriedigung in der öligen Stimme „Crucio".
Beinahe gleichzeitig schrieen Matt und Hermine auf. Während Matt vor Schmerzen aufschrie, versuchte Hermine irgendwie Goyle dazu zu bewegen, dass er aufhörte. Doch er schien sie in seinem Rausch gar nicht zu hören.
Mit einer emotionslosen steinernen Maske blickte Severus die ganze Szenerie an. Es tat ihm weh, er fühlte sich schuldig, doch er konnte nichts machen. Er konnte nur hoffen. Es war grausam mit ansehen zu müssen, wie dieser junge Mann mit einem Cruciatus nach dem anderen gefoltert wurde. Aber dennoch war dieses Bild immer noch erträglicher für ihn, als jetzt Hermine anblicken zu müssen.
Sie jetzt so leiden und gleichzeitig die immense Wut auf ihn zu sehen, würde er nicht ertragen. Selbst ein Severus Snape schaffte es irgendwann nicht mehr, diese kalte Mauer aus Eis um sich herum zu erhalten.
Der zweite Todesser schien sich nicht ganz so zu amüsieren wie Goyle. Beinahe gelangweilt stand er neben Severus, blickte starr auf die Szenerie. „Ich habe noch etwas anderes zu erledigen." Meinte er schließlich mit tiefer Stimme.
Keiner schien seine Worte bemerkt zu haben, genauso wenig wie sein plötzliches Verschwinden. Keiner, bis auf Severus. Und das war der Punkt gewesen, an dem sich dieses grausame Spiel umdrehen sollte.
Ohne noch irgendetwas zu sagen, hob Severus Snape seinen Zauberstab und mit nur einer einzigen Bewegung des edlen Holzes brach Goyle leblos auf den harten staubigen Boden zusammen.
