es tut mir so schrecklich Leid, wirklich! ich weiß, diese Story hat eigentlich kaum Follower, aber trotzdem werde ich jetzt mal das zweite und dritte Kapitel posten... Mal sehen, ob noch jemand True Love liest!

Nochmals Entschuldigung. Ich würde mich über Reviews freuen!

PreciousAngel15


Als ich mit quietschenden Reifen vor unserem Einfamilienhaus ankam, sah ich meinen Sohn schon am Fenster stehen, wie er sehnsüchtig auf mich wartete. Ich stieg aus, rannte zur Tür und kramte in meiner Tasche nach dem Schlüssel, doch die Tür wurde schon geöffnet. Aaron stand, die Hände in die Hüften gestemmt aber trotzdem lächelnd, vor mir und sagte belustigt: „Da hat aber jemand eine lange Nacht gehabt!" Verwundert und genervt, von seinem Kommentar sah ich ihn an und fragte: „ Wie… Wieso bist du hier? Hast du… Scheiße, tut mir mein Kopf weh!" „ Deine Nachbarin hat mich angerufen, weil du Nick nicht abgeholt hast. Also sind Jack und ich hergekommen und haben auf Nicky aufgepasst. Kopfschmerztablette ist in der Küche, zusammen mit deinem und meinem Sohn.", erklärte Aaron mir, bevor ich in die Küche ging und erleichtert seufzte, als ich die Tablette sah und meine Jungs mich erfreut begrüßten: Jack kam auf mich zu gerannt und Nicky streckte seine Arme nach mir aus. Ich hob ihn aus seinem Stuhl und drückte ihn an mich.

„ Na, mein Kleiner, hast du mich vermisst?", fragte ich lachend, als er mir mit seinen kleinen Händen im Gesicht rumfuchtelte. Ich wandte mich an Jack und erkundigte mich nach dem Schultag. „ Ging so. Wir haben halt wieder gerechnet und mir war langweilig. Ich kann das ja schon alles!", schmollte er auf meine Frage und ich strich ihm durch die Haare, wie ich es oft machte. „ Du weißt aber, dass es gut ist, mitzumachen. Immerhin waren gerade erst Ferien und du hast sicher die Hälfte wieder vergessen, oder?" Dass er nur schuldbewusst auf den Boden schaute, war mit Antwort genug. Nach kurzer Zeit kam Hotch in die Küche und sagte: „ Wir sollten dann mal wieder gehen, kommst du, Jack?" „ Aber Daddy! Ich möchte bei Emmy bleiben! Können wir nicht bei ihr übernachten? Bitte, Daddy!" Aaron schüttelte lächelnd den Kopf, nahm mir den inzwischen schlafenden Nick ab und sagte: „ Das müsst ihr unter euch klären, ich bring die kleine Schlafmütze hier erst mal in sein Bettchen."

Als Hotch außer Hörweite war, sah ich den Sohn meines besten Freundes an und bemerkte, wie seine Unterlippe, die er verdächtig vorgeschoben hatte, anfing zu zittern. „ Hey, Jacky, komm mal her." Sofort rannte er auf mich zu und ich hob ihn hoch. Lange werde ich das nicht mehr machen können… dachte ich noch, bevor ich weiter redete: „Was hast du, dass du nicht nach Hause willst?" „ Ich will bei dir bleiben, Emmy!". Frustriert hob er die Arme hoch und sah mich flehend an. Diesem ‚Hotchner- Blick' konnte ich nicht widerstehen und ich machte ihn glücklich, indem ich ihm sagte, dass er bleiben dürfte. Sofort klatschte er in die Hände und rannte die Treppe zu seinem Vater hoch, nachdem ich ihn herunter gelassen hatte. Dieser Junge ist auch wirklich zu süß!

Ich hörte, wie Aaron seinen Sohn lobte und suchte nach etwas Essbaren, was wir zum Mittag machen konnten, immerhin war es schon Mittagszeit. Zu meinem Erstaunen war mein Kühlschrank voll und ich beschloss, etwas Gesundes zuzubereiten: Eine Gemüsesuppe. Meine Spezialität, Rezept original: Typisch Familie Prentiss eben.

Etwa eine halbe Stunde später rief ich Jack zu mir und drückte ihm einen Topflappen und Besteck in die Hand. Hotch bekam die Gläser und anschließend die Teller, während ich den großen Topf hineinbrachte und schon mal jedem den Teller füllte. Wie immer amüsierten wir uns prächtig, als wir die Essgewohnheiten unseres 'Sohnes' beobachteten: Seine Suppe war über den ganzen Tisch beziehungsweise über das Gesicht verteilt.

„ Na los, helft mir mit abräumen und dann könnt ihr euer Fußballspiel schauen, während ich wieder die Küche machen darf." Jack sprintete in das Wohnzimmer, als hätte er den ersten Teil meines Satzes total überhört und schaltete den Fernseher ein. „ Daddy, Daddy! Das Spiel hat schon angefangen! Komm schnell mit gucken!" Seufzend nahm ich Aaron die dreckigen Teller aus der Hand und neigte meinen Kopf in Richtung Wohnzimmer. Jeder wusste, wie wichtig ihm das Fußballschauen mit Jack war.

Dankbar hauchte er mir einen Kuss auf die Wange und leistete seinem Kind Gesellschaft.

Mit dem Geschirr ließ ich mir extra viel Zeit und erhaschte immer wieder einen Blick auf die zwei wichtigsten Personen in meinem Leben. Ich wüsste nicht, was ich machen würde, wenn ich einen von ihnen verlieren würde. Sie waren mir so ans Herz gewachsen, dass es sogar weh tat, wenn sie mal nicht in meiner Nähe waren. Tag und Nacht dachte ich entweder an Jacks süßes Lächeln oder Aarons Fröhlichkeit, wenn er etwas mit uns unternahm. Es war einfach nur zum dahin schmelzen, fast so, wie in einem Kitschroman. Und ich musste zugeben: Es gefiel mir, sehr sogar. Es war mehr, als ich mir je erträumt hatte…

Etwa eine halbe Stunde nach dem Essen holte ich mir mein Buch und machte es mir am Küchentisch gemütlich- soweit es ging zumindest. Es war nicht das bequemste, aber ich wusste, dass im Wohnbereich kein Platz für mich sein würde. Meine Jungs würden auf der Couch liegen und den ganzen Platz einnehmen. Ich las lange in meinem Buch und sah erst auf, als ich Nick schreien hörte. Ich schnappte mir seine Milchflasche, die schon griffbereit auf dem Tisch stand und ging nach oben. Auf halben Weg sah ich, dass Jack nicht mehr auf der Couch lag und Aaron friedlich schlummerte. Ich hatte keine Zeit, ihn zu beobachten, doch ich bemerkte seinen entspannten Gesichtsausdruck, der mich zum Lächeln brachte.
Nachdem ich Nick beruhigt hatte, hockte ich mich neben die Couch und strich Aaron durch die kurzen, braunen Haare. Grummelnd öffnete er die Augen und fragte mich leise: „Wie… wie spät ist es denn?" „Es ist so gegen acht. Jack schläft schon und wir sollten uns besser auch hinlegen- in ein ordentliches Bett, schließlich hatten wir eine anstrengende Woche!" Er nickte, stand langsam auf und wir machten uns auf den Weg zu meinem Schlafzimmer.