4. Kapitel
EdPOV
Am nächsten Morgen traf ich Bella wieder. Sie sprach kein Wort mit mir, dieser Zustand machte mich rasend.
Ich ignorierte sie also ebenfalls.
„Mr. Masen ist so sexy." schwärmte Lauren.
„Ja, der ist heiß." meinte Jessica. „Glaubt ihr, der hat ein Sixpack?"
„Der ist bestimmt gut durchtrainiert. Oben und unten." erwiderte Lauren und kicherte albern. „Was meinst du, Bella?"
Sie zuckte mit den Schultern. „Ich denke, er ist ein Schlappschwanz." Sie sah mir tief in die Augen.
***
Ich fing sie nach dem Unterricht ab und begleitete sie in den Kopierraum. „Bella, wir müssen reden!"
„Was ist los?" fragte sie unbeteiligt.
„Nicht hier… bei mir geht's auch nicht." Ich sah sie an.
Sie legte den Kopf schief. „Was wollen Sie von mir?"
„Ein Gespräch." bettelte ich sie an. Sie presste die Lippen aufeinander.
„Gut." sagte sie schließlich. „Heute um 7°° Uhr bei mir."
„Und-"
Sie fiel mir ins Wort. „Mein Dad kommt erst übermorgen nach Hause."
Ich nickte. Bevor ich ging, drehte ich mich nochmal zu irh um. Sie blickte mich sehnsüchtig an.
***
Um Punkt 7°° Uhr stand ich vor ihrer Tür und klingelte.
„Es ist offen!" rief Bella.
Ich trat ein und erstarrte.
Bella trug ein schwarzes kurzes Kleid. Der rote Spitzen-BH schimmerte verführerisch hervor.
Ich keuchte.
„Hallo Mr. Masen." hauchte sie und ging mir wiegenden Hüften auf mich zu.
Verführerisch glitt sie mir über die Brust.
„Edward." widersprach ich ihr sanft. „Nur Edward."
„Edward." wiederholte sie stöhnend. Es hörte sich so gut an.
„Du wolltest mir etwas sagen?" sagte sie beiläufig und leicht bedrohlich.
„Und was?" hauchte ich und knabberte an ihrem Ohr.
„Hmm!" stöhnte und schlang ihre Beine um mich. Ich trug sie leichtfüßig zu dem mich nächsten Küchentisch und setzte sie zärtlich darauf. Ihre Hände um meinen Hals gelegt lehnte sie sich nach hinten und zog mich mit. Ich lag zwischen ihren Beinen direkt über ihr. Lustvoll stöhnte sie auf.
„Nicht ablenken.-„ nuschelte sie, tat aber nicht dagegen mich zu hindern.
Ich glitt an ihren Seiten entlang bis ich ihren Rocksaum erreicht hatte. Langsam schob ich die Hand darunter.
Ich streichelte über ihre Oberschenkel, als sie mein Hemd aufknöpfte.
Da fiel mir wieder ein, was ich überhaupt hier wollte. Das lief alles irgenwie in die falsche Richtung.
„Bella, Bella warte!"
Immer noch über sie gestützt atmete ich tief durch Sie versuchte sich aufzusetzen, doch es gelang ihr nicht.
„Okay, können wir vielleicht erst reden?"
„Warum?" entgegnete sie patzig. „Damit Sie es sich anders überlegen können?"
„Ja, unter anderem." gab ich zu. Ich stieß mich vom Tisch ab und ging zu einem Stuhl, auf den ich mich vorerst setzte.
„Wollen Sie erst kalt duschen?"
„Bist du immer so unverschämt?"
„Nein…" sagte sei nachdenklich.
„Schade." Ich grinste. „Ich mag dominante Frauen. Auch wenn du fast noch ein Kind bist."
„Sag ich doch!" Sie setzte sich auf meinen Schoß. „Sie wollen das auch!"
„Glaub mir, ich will nichts mehr, aber das geht nicht. Außerdem ist es unmoralisch."
„Unmoralisch?!"
„Du Schülerin, ich Lehrer."
„Eben, ich brauche Nachhilfe – in Sexualkunde!"
„Bist du sicher?" schmunzelte ich spöttisch. „ich ahbe das Gefphl, du bist ziemlich gut darin."
„Ja, aber Sie wissen es nicht. Vielleicht sollten Sie das testen!"
„Soll ich das, oder willst du es?"
„Macht das einen Unterschied?" fragte sie und sah mir tief in die Augen.
„Ja. Willst du das, weil du es willst, oder nicht. Sprich. Willst du es, weil du mich magst, oder weil ich dein lehrer bin." Morgen soll ich dich dann behandeln wie immer? Dir eine Sechs geben, wenn du schlecht in Mathe warst? Ignorieren, wie die anderen Jungs dich anstarren? Du bist minderjährig, sit dir das klar?"
„Edward, ist mein Alter denn so ein großes Problem für dich? Ist es so schlimm, dass ich jünger bin? Müssen wir deswegen ein Leben warten, bis wir zusammen sein können? Selbst wenn das mit uns nicht klappt, dann haben wir es wenigstens versucht." Sie legte die Hände auf meine starken Schultern.
„Bella, ich habe angst, dass du das nicht um meinetwillen tust."
„Ja, schließlich tue ich das auch für mich."
Ich erstarrte. „Dann tust du das nur wegen den Noten…"
„Nein!" sie sprang auf. „ich tute das, weil ich dich…" Sie stockte. „Weil ich dich…
m-mag." Ich hob die Augenbrauen. „Du schläfst mit mir,mit jemanden, den du einfach nur magst." stellte ich fest.
„Sie klatschte sich die hand auf den Kopf. „Nein Edward, das meine ich nicht! Du weißt schon!"
„Wie soll ich dir dann morgen begegnen? Soll ich sagen ‚Hallo Miss Swan, Ihre letzte Arbeit war ungenügend.' oder so etwas?"
„Ich krieg schon wieder ne 5?" Sie riss die Augen auf." „Aber wir haben doch so viel gelernt!"
„Bella. Du hast dich beinahe ausgezogen, die Muskeln meines Bruders begutachtet, sodass seine Freundin fast wahnsinnig geworden ist und mit mir geflirtet. Wir haben fast Nichts gelernt."
„Okay…" Völlig aufgelöst setzte sie sich neben mich. „Klappt doch super." Sagte sie außer Atem.
„Wir sollten echt was gegen deine Matheschwäche tun."
„Am besten kriege ich jedes Mal, wenn ich was richtig hatte, eine Belohnung…"
„Und zwar?"
„Na mir fällt da schon was ein." Sie lehnte sich über mich und küsste mich feurig.
Ich verzog meine Lippen zu einem Lächeln. „So stürmisch?" neckte ich sie unter den Küssen.
Sie war ihr Haar zur Seite. „Einer von uns beiden muss es ja sein." Sie grinste.
„Ich glaube du unterschätzt mich." Ich legte meine Hände auf ihre Oberschenkel und blies ihr meinen Atem ins Gesicht. „Sehr sogar."
Mit einem Krachen lagen wir beide auf dem Boden, ich über ihr. Sie zerschwuschelte meine Haare als ich sie tief küsste. Dann nahm sie ihre Hände und kam zu meinen Lenden. Mir blieb die Luft weg, die ich zum Glück nicht brauchte.
Sie öffnete meine Hose und fuhr in meine Boxershorts. Ich keuchte, als sie sich auf meine Oberschenkel setzte und mein Glied massierte.
Ich stöhnte auf. Wieder beugte ich mich über sie und schob das Kleid hoch. Ihr Höschen war ein geringes Hindernis.
„Nein!" flüsterte Bella und stieß mich zurück auf den Boden. Sie zog sich ihr Kleid über den Kopf und eine Sekunde später glitt ihr BH auf den Boden. Ich keuchte und strich über ihren Oberkörper.
Sie zog mir mein schon aufgeknöpftes Hemd aus.
Ihr Kopf sank auf meine Oberkörper und sie begann meine Muskeln zu verwöhnen.
„Bella…" stöhnte ich. Sie legte ihren Kopf in den Nacken.
„Was gibt es denn schon wieder für Widersprüche?"
Ich seufzte. „Bist du dir sicher, dass dein Vater weg ist?"
„Warum?"
„Ich glaube ich höre jemanden…"
„Ich höre nichts." widersprach sie mir und wollte weitermachen, doch
In den Moment hörten wir wie jemand Schlüssel in das Türschloss steckte.
„Shit!" fluchte Bella und wir zogen uns schnell an."
Bella setzte sich an den Tisch und begann ein Gespräch über Formeln.
„Hallo Bells!"
Das war also ihr Vater. Er blickte durch die Küchentür und erstarrte.
„Bella wer ist das?"
Sie sprang auf, umarmte ihn schnell und sagte: „Ähm… das ist…"
Ich fiel ihr ins Wort da ich ihre Not sah."Ich bin
Edward Masen, Bella's Mathe und Englischlehrer. Ich wollte ihrer Tochter heute zum zweiten Mal Nachhilfe geben. Denn sie hat – obwohl sie so gut in Englisch ist – eine Matheschwäche."
Argwöhnisch sah er mich an. Bella runzelte die Stirn und sagte dann ausdrucksstark und zickig zu mir: „Dad, wir sind so gut wie fertig!"
Er ging die Treppen zu den vermutlichen Schlafzimmern nach oben.
„Sag mal, spinnst du?" zickte Bella mich an.
„Warum Ms Swan? Außerdem sollten Sie mich siezen." gab ich genervt zurück.
„Er hört uns sowieso nicht mehr! Er ist auf dem rechten Ohr taub." Sie setzte sich auf den Küchentisch und stützte den Kopf in die Hände.
„Aber das Linke ist noch äußerst einsatzfähig." entgegnete ich. „Was ist dein Problem?" fragte ich sie.
„Wann sollen wir uns denn jetzt sehen? Hier her können wir nicht mehr!"
Ich grinste dreckig. „Schule?"
„Weißt du, ne Nummer auf dem Kopierer ist schon ganz nett… aber ich hab gedacht, wir führen ab jetzt eine echte und keine platonische Beziehung… weißt du so was hab ich schon hinter mir!"
„Was denn? Echt wird sie die nächsten drei Jahre sowieso nicht-„
„Na und… dann eben so gut wie echt so dass es sich zumindest echt anfühlt."
„Wie soll es sich denn anfühlen?" Ich grinste zweideutig.
„Gut." sagte sie grinsend.
„Noch andere Adjektive?"
„Hm, mach doch einen Vorschlag!"
„Hm.. schnell? Schön? Unglaublich?"
2Schnell? Möchtest du also was für Zwischendurch?" fragte sie beleidigt.
„Nein." sagte ich liebevoll.
„Ja klar!"
„Hey! Ich packte sie und küsste ihren Schmollmund.
„Sag deinem Vater du übernachtest morgen bei Jess und komm zum Nationalpark morgen Abend um 8°° Uhr!"
