Kapitel 6 – Die Besprechung oder Aufschlussreiche Gespräche
Jacobs Sicht
Als wir ausgestiegen sind, kommen schon direkt alle Mitglieder der Cullenfamilie auf uns zu.
Carlisle, der Familienoberhaupt, ist groß, hat blonde Haare und ist bleich wie jeder andere Vampir auch.
Esme, seine Gefährtin, ist kleiner und hat Karamellfarbene Haare.
Neben ihr steht Jasper und Alice, seine Gefährtin. Alice ist die Kleinste von ihnen und hat kurze, schwarze Haare, die in allen Richtungen abstehen.
Ihr „Bruder" Emmett hat braune Locken und hat die Statur eines Bären und er ist der Partner von Rosalie.
Rosalie hat lange blonde, lockige Haare.
Neben ihr steht der Letzte von ihnen. Edward. Dieser hat Bronzefarbene Haare und ist genauso groß wie Emmett und Jasper.
Wie unterschiedlich sie auch Aussehen mögen, haben sie alle etwas Gemeinsames, außer ihrer Hautfarbe.
Sie stinken wie die Pest!
Außerdem haben sie alle goldene Augen, da sie sich von Tieren ernähren und nicht von Menschen.
„Hallo, was für eine Freude euch hier zu sehen.", begrüßt uns Carlisle.
Schleimer, außer wenn man unter „Freude" abscheuliches Treffen, was man leider nicht vermeiden kann, versteht, dann liegt die Freude ganz auf meiner Seite.
„Hallo, wir müssen über etwas Wichtiges mit euch reden, sonst wären wir nicht gekommen. Es ist leider nicht zu vermeiden.", erwidert Sam.
Wieso muss eigentlich die ganze Welt so freundlich sein?
Diese Blutsauger haben es definitiv nicht verdient.
„Ey, du Hund. Pass besser auf was du denkst. Wir sind auch nicht gerade über das Treffen erfreut. Wir müssen aber alle da durch.", knurrt Edward mich an.
„Was willst du? Sag bloß du kannst auch noch Gedanken lesen, du Parasit.
Und die da kann in die Zukunft sehen, was?", knurre ich zurück und zeige dabei auf Rosalie.
„Nicht ganz. Ja zum ersten und zum zweiten Punkt: Alice kann in die Zukunft sehen und nicht Rosalie."
„Ist klar. Was können die anderen so tolles. Dann müsste sie ja gesehen haben, dass wir zu euch kommen werden. Dann können wir ja wieder gehen."
„Nur noch Jasper hat eine Gabe.
Er kann die Gefühle anderer beeinflussen. Rosalie ist wunderschön wie keine andere, Esme ist die liebste Person, die ich je getroffen habe, Carlisle…"
„Das will ich gar nicht wissen.", schneide ich ihm das Wort ab.
„Können wir denn wieder gehen, wenn sie eh schon alles wissen?", wende ich mich genervt an Sam.
„Nein, ganz so einfach ist es auch nicht. Alice kann nicht sehen, aus welchem Motiv jemand handelt. Außerdem kann sie euch Werwölfe nicht sehen. Leider wissen wir auch nicht warum."
„Sollen wir vielleicht rein gehen", äußert sich Esme.
„Besser nicht. So kann jeder den nötigen Abstand zueinander einhalten.", meint Sam.
„Also, weil wir gekommen sind, die Sache ist die, vor kurzem sind vier Vampir unten bei La Push gewesen. Wir wollten fragen, ob ihr sie kennt?"
„Ach ja, mich habt ihr angemeckert, als ich vorgeschlagen habe, so anzufangen.", schreit Seth uns an.
„Klappe Seth", kommt es von allen Seiten gleichzeitig.
Sag es schon Seth, immer auf die Kleinen.
Währenddessen begutachten uns die Vampire mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Nein, wir sind keinen anderen Vampiren begegnet. Haben sie denn Ärger gemacht?"
„Jakob und Quil waren am Strand, als sie aufgetaucht sind.
Es sah so aus, als waren sie auf der Jagd.
Eine von ihnen hatte schon schwarze und die anderen drei hatten noch rötliche Augen.
Einer setzte zum Sprung an und da haben wir sie angegriffen.
Dabei wurde einer ziemlich schwer verletzt. Wir wissen noch nicht, ob er den Angriff überleben wird.
Er ist der Jüngste von uns, Chris, und somit auch noch der Unerfahrenste.
Es ist nicht gerecht.
Wir konnten auch einen von denen töten, ein anderer ist schwer verletzt.
Diese Feiglinge mussten ja abhauen, bevor wir es zu Ende bringen konnten", knurrt Sam zum Ende hin nur noch.
„Es tut uns furchtbar Leid, was passiert ist.
Danke, dass ihr uns informiert habt. Wir werden alle unsere Augen und Ohren offen halten.
Wenn wir etwas in Erfahrung gebracht haben, werden wir euch sofort kontaktieren.", sagt Carlisle.
Als ob sie jemals die Augen schließen könnten. Diese Blutsauger können doch nicht einmal schlafen.
„Das habe ich gehört!" Von wem das wohl sein mag. Mmh
„Dann schnüffel nicht in meinen Gedanken rum."
„Man kann sie aber kaum überhören."
„Ignorier es doch einfach. Ich ignorier auch immer Seths dummen Gedanken, sorry Seth."
„Kein Problem."
„Also, warum tust du es nicht auch?"
„Hey, Moment mal. Was soll das eigentlich heißen? Du ignorierst meine Gedanken auch immer. Was ist wenn ich irgendwann mal in Schwierigkeiten stecke und ich um Hilfe rufe und du als einziger es hören könntest, du jedoch mich ignorierst."
„Wir reden später darüber, Seth. Das ist nicht der geeigneteste Moment dafür.
Du schuldest mir noch eine Antwort, Parasit."
„Ich dachte, ich soll dich ignorieren.
Entscheide dich doch mal. Das Hin und Her kann einen ziemlich irritieren."
„Du weißt genau was ich meine. Du…"
„Ja, ich, was? Ist dir die Sprache vergangen?"
„DU…"
„Jakob, hör jetzt auf. Lass uns gehen, bevor hier noch ein unnötiger Kampf entsteht."
„Aber.."
„Nichts aber. Du bist fast wie Seth. Jetzt willst du noch sagen, dass er angefangen hat."
„Das stimmt doch auch."
„Wieso immer ich?", jammert Seth.
„Kommt jetzt!", befiehlt Sam uns in seiner Alphastimme, der wir immer gehorchen müssen.
Während der gesamten Fahrt muss ich Seth beteuern, dass es nur ein Beispiel war als ich gesagt habe, dass ich ihn immer ignoriere und dass es so gemeint war.
„Seth, es tut mir leid. Das nächste Mal werde ich Embrys Namen benutzen und nicht deinen, einverstanden?" Nun bin ich beim Eintausendsten und einem Mal angekommen. Ich habe langsam keine Lust mehr mich andauernd zu wiederholen.
„Okay.", meint endlich Seth.
RUHE!
„Jakob du kannst gleich schlafen. Du bist jetzt da. Tschüss."
„Bye."
Ich schleppe mich auf mein Zimmer und lege mich direkt in mein Bett und schlafe ein.
