Alle Charaktere und sämtliche Rechte an ‚NCIS: Los Angeles' gehören CBS und Shane Brennan Productions. Die folgende Geschichte dient keinerlei kommerziellen Zwecken, sondern wurde nur zum Vergnügen für Fans geschrieben. Eine Verletzung des Copyrights ist nicht beabsichtigt. Alle weiteren Personen gehören der Autorin.

Ich bin keine Fachfrau in Bereichen wie Medizin, Drogen, Flugzeugtechnik, Waffen oder Undercoverarbeit. Sollten Euch also Fehler auffallen, lasse ich mich gerne korrigieren.

Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich auf Eure Kritiken.

Kapitel 5 - Gefunden

„Hast Du schon etwas herausgefunden, Eric?" Die Müdigkeit in Joanns Stimme war unüberhörbar. Aber auch Eric klang nicht besser. „Nein, bisher nicht. Das ist ja auch kein seltener Name. Aber ich suche weiter."

Marty und Kensi ließen sich erschöpft auf das Sofa fallen. „Verdammt, immer hinken wir einen Schritt hinterher!" Deeks war wirklich sauer. „Zwei unserer Leute sind verschwunden und alles, was wir haben, ist eine Uhr!" „Wir werden sie finden, Deeks, ganz bestimmt." Kensi ergriff seine Hand und drückte sie. „Weil wir nicht aufgeben werden." Dann schloss sie ihre Augen und legte ihren Kopf seufzend auf die Rückenlehne. Seine Augen wurden sanft und er ließ ihre Hand nicht los. Es dauerte nur wenige Momente und Kensi war eingeschlafen.

„Ich brauche einen Kaffee. Soll ich Dir einen mitbringen, Eric?" „Ja, bitte." Dankbar sah er sie an. „Sie sollten es mal mit Tee versuchen, Miss MacKenzie." „Schleichen Sie sich immer an, Hetty?" „Ich ‚schleiche' niemals, Miss MacKenzie." Die beiden Frauen lächelten sich an. „Ich mag Tee, Hetty. Zu Hause habe ich eine richtige Teebar. Aber jetzt brauche ich Kaffee. Tee ist in dieser Situation nicht angemessen." Hetty runzelte die Stirn, sagte aber nichts weiter dazu. Joann starrte die Kaffeebecher vor sich an. „Schwarz ohne Zucker für Mr. Beale." „Ja, ich weiß. Das ist es nicht. Ich … ich frage mich, ob ich wirklich alles getan haben…" Hetty trat dicht an Joann heran und sah ihr feste in die Augen. „Das haben Sie, Miss MacKenzie, genau wie alle anderen. Wagen Sie nicht, das anzuzweifeln." Joann nickte. „Danke, Hetty."

„Bist Du sicher, dass sie die Uhr und den Hinweis gefunden haben? So langsam sollten sie uns doch gefunden haben." Sams Optimismus war ihm in den letzten Tagen langsam abhanden gekommen. „Ich bin sicher. Sobald sie die Verbindung zum FBI erkennen, holt Hetty Joann ins Team. Irgendwer wird die Uhr finden und Jo findet den Hinweis. Ganz sicher." „Du setzt unser Leben darauf, G, ist Dir das klar?" Callen sah seinen Freund an. „Ja, absolut."

Auf dem Weg zu Eric ging sie am Sofa vorbei und musste Lächeln. Kensi hatte sich im Schlaf an Deeks gekuschelt. Leider bekam er davon nichts mit, da er selber eingeschlafen war. „Ihr zwei gehört zusammen, genauso wie G und ich." Joann flüsterte leise vor sich hin. Sie sah Hetty nicht, die ein paar Schritte hinter ihr stand und zu diesen Worten nickte.

„Ich bin langsam etwas ratlos, Joann. Wir sind alles mehrfach durchgegangen, aber wir finden keinen Hinweis auf jemanden namens ‚Pedro'." „Wieso sollte G uns diesen Namen nennen, wenn er nicht wichtig ist, Eric? Vielleicht gehen wir die Sache falsch an." Joann rieb sich den Nacken. „Wir brauchen einen neuen Ansatz." „Und welchen? Mir fällt nichts mehr ein." „Was ist, wenn es sich um einen Ort oder eine Firma handelt?" Zwei rotgeränderte Augenpaare wandten sich Kensi zu. Sie und Deeks hatten den Technikraum unbemerkt betreten. „Wenn wir keine Person finden können, muss es etwas anderes sein. Warum also kein Ort oder eine Firma. Vielleicht finden wir da einen Zusammenhang." „Gut, dann lasst uns mal loslegen." Joann konnte ein Gähnen nicht unterdrücken und Eric fiel sofort mit ein. „Wir suchen und Ihr haltet mal ein Schönheitsschläfchen." Deeks wurde energisch. „Wir können keine Pause machen, Marty. Sam und G zählen auf uns." „Ja, Joann, aber Du kannst nicht mehr klar denken und Eric kann kaum noch geradeaus gucken. Ihr legt Euch beide sofort hin." „Deeks hat Recht, ihr zwei. Wir hatten unsere Pause, jetzt seid Ihr dran. Wir wecken Euch." „In einer halben Stunde." Joann sah Kensi direkt an. „Okay, in einer halben Stunde."

„Wie weit seid Ihr?" Erics Blick wanderte über den großen Monitor. „Wir haben eine Liste von Firmen erstellt, die den Namen ‚Pedro' enthalten. Es ist eine lange Liste. Bisher haben wir keine Verbindung finden können." „Was ist mit Orten?" „Auch eine lange Liste: Kirchen, Klöster, Gemeinden, Parks. Ein gerade in Südamerika sehr gebräuchlicher Name." Joann schüttelte den Kopf. „Südamerika ist zu weit weg. Es muss etwas näher sein." „Der Hafen." Alle drehten sich zu Hetty um. „Der Hafen von Los Angeles. Er ist in San Pedro." Bei Joann machte im Kopf etwas Klick. „Ich habe etwas in der Akte von van Pietso gelesen, über eine Reederei." „Hier, ich hab's gefunden." Eric ließ die Datei auf dem Monitor erscheinen. „Sie läuft nicht über ihn, sondern eine seiner Strohfirmen." „Wir brauchen eine Liste der Schiffe und dann müssen wir feststellen, ob eines davon in San Pedro liegt." „Ich log mich in die Hafenbehörde ein und dann mache ich einen Abgleich…" Wieder einmal flogen Erics Finger über die Tastaturen.

„Da ist es, die ‚Mistieke Wapen', ein Containerschiff. Und sie läuft in zwei Stunden aus." „Los, los, beeilt euch." Joann stürzte die Treppe hinunter und griff nach den Autoschlüsseln. „Sie haben Miss MacKenzie gehört. Ich kümmere mich um die Einsatzteams. Alle weiteren Informationen erhalten sie unterwegs." Hetty machte ein paar scheuchende Armbewegungen.

„Du bringst uns noch um! Wer, zum Teufel, hat Dir fahren beigebracht?" Kreidebleich umklammerte Deeks den Türgriff. „Nun gib schon Gas, wir kommen sonst zu spät!" Kensi feuerte Joann vom Rücksitz aus an. Doch sie ignorierte beide und konzentrierte sich nur auf das Fahren. Über ihr Ohrmikro lauschte sie Erics Anweisungen.

„Das klingt nicht gut, Sam." „Nein, sie machen das Schiff zum Auslaufen fertig. Wird sicher nicht mehr lange dauern, G." „Was ist schief gelaufen?" „Vielleicht hat das FBI Joann nicht zur Verfügung gestellt?" „Das würde weder sie noch Hetty abhalten." Schweigen breitete sich aus, genau wie die Dunkelheit.

„Ich sehe es, Eric. Sind die Teams schon da?" „Eines ja, zwei weitere sind nur wenige Minuten hinter euch. Außerdem müsste jeden Moment vom LAPD Luftunterstützung kommen." „Ja, ich kann den Helikopter hören. Wir brauchen auch Unterstützung vom Wasser, sie müssen das Ablegen verhindern." „Ich kümmere mich darum."

Mit quietschenden Reifen hielt Joann den Wagen hinter ein paar Streifenwagen an. Sie entdeckte auch den Wagen der Spezialeinheit. Zielstrebig ging sie darauf zu, Kensi folgte ihr umgehend, wogegen Deeks zu den Streifenpolizisten ging.

„Wer ist Ihr Vorgesetzter?" Joann ließ keinen Zweifel an ihrer Autorität aufkommen. „Das bin ich." Einer der Männer trat vor. „Ich bin Agent MacKenzie, NCIS. Was können Sie mir sagen?" „Sie sind also nicht mehr beim FBI, eine gute Entscheidung." Einen Moment stutze Joann, dann erinnerte sie sich an die Stimme. „Agent Stan Quinlan, der freundliche Helfer in der Not. Hat Hetty schon wieder einen Gefallen eingefordert?" „Diesmal nicht. Wir hatten einen Trainingseinsatz in der Nähe und haben uns freiwillig gemeldet." „Danke, Sir." Joann nickte seinem Team kurz zu. „Ihnen allen."

Sie drehte sich zu dem riesigen Schiff um. „Ich habe schon einiges gemacht, aber ein Containerschiff einnehmen und dann darauf zwei vermisste Personen finden…das ist sogar für mich neu." Joann wandte sich wieder an Agent Quinlan. „Ich bin für alles offen." Er musterte sie genau, wie damals auf dem Empfang. „Wie viele Leute stehen für diesen Einsatz zur Verfügung?" „Eric?" „Ich hab's gehört. Bin gleich soweit." Aufmerksam lauschte Joann ihrem Ohrmikro. „Okay, verstanden." Sie wandte sich Agent Quinlan zu. „In zwei Minuten sind zwei weitere Spezialeinheiten hier. Die Coastguard ist mit zwei Einheiten unterwegs und triff in etwa fünf Minuten ein. Außerdem schicken sie uns auch noch einen Helikopter. Die Einheiten vom LAPD, die bereits hier sind, dazu sind noch weitere unterwegs, wenigstens ein Dutzend." „Gut, haben wir Aufnahmen von dem Schiff?" „Ja, Sattelitenaufnahmen in normal und infrarot." „Die muss ich sehen. Lassen sie uns gehen" Er deutete auf seinen Einsatzwagen. „Die Leiter der anderen Einheiten sowie der Kollegen vom LAPD sollen sich bei uns melden. Das ist die Einsatzzentrale."

Innerhalb weniger Minuten stand ein Einsatzplan. Joann legte ihre Schutzweste an und machte sich auf den Weg zu ihrem Platz. Sie warf Kensi und Deeks ein Blick zu. „Wir holen sie daraus. Lebend. Passt gut auf Euch auf." „Niemand geht ohne Rückendeckung, Jo." Deeks' Blick schien sie zu durchbohren. „Einer der Kollegen vom LAPD wird Dich begleiten." „Nein, Marty. Du warst bei der Besprechung dabei. Ich gehe alleine." Sie lächelte. „Vertrau mir." Dann lief sie los.

Einen Augenblick starrte Joann die Containerbrücke an, dann kletterte sie hinauf. Sie lief den Ausleger entlang, bis sie direkt über dem Schiff war. Dort befestigte sie ihr Seil und wartete auf das Signal.

Dann brach der Hexenkessel los.

„Sie haben uns gefunden!" Sam konnte es kaum glauben. „Ja, klingt so!" Callen klang erleichtert, trotzdem machte er sich große Sorgen um sein Team. Das Feuergefecht war heftig. „Es wird ihnen nichts passieren, G. Sie sind gut." Sam kannte seinen Freund zu gut. „Ich weiß."

„Ich bin drauf, Eric, sag mir, wo ich hin muss." „Auf die Brücke zu, Joann." Sie rannte los und sprang von Container zu Container. „Noch zwei, dann musst Du nach links." Bisher hatte sie Glück gehabt und war nicht entdeckt worden, doch das war sicher nur eine Frage der Zeit. Sie wurde noch etwas schneller.

„Stop, Du bist über ihnen!" Joann hielt so abrupt an, dass sie fast über den Rand gefallen wäre. So schnell sie konnte, befestigte sie das Seil und ließ sich hinab. Kräftig schlug sie gegen dem Container. „Sam? G? Seid Ihr da drin?" Sie hörte eine Antwort, aber nicht aus diesem Container. Schnell ließ sie sich weiter hinunter. „Sam? G? Wo seid Ihr?" „Jo? Joann! Hier, wir sind hier!" Lautes Klopfen begleitete die Rufe. Die Containertür war zusätzlich durch eine Kette verschlossen. Sie schnaubte bloß, griff in ihren Rucksack und zog eine Brechstange hervor. Quinlans Einsatzwagen war gut ausgestattet. „Vorsicht, ich mach die Tür jetzt auf!"

In diesem Moment wurde sie entdeckt und das Feuer auf sie eröffnet. „Verdammt!" Sie ließ sich schnell zur Seite schwingen. „Kensi, Deeks, ich habe sie gefunden, aber ihr müsst mir die Schützen vom Leib halten, sonst bekomme ich sie da nicht raus!" Joann holte tief Luft und schwang sich wieder zurück und startete den zweiten Versuch mit der Brechstange. Sie schaffte es gerade noch in den Container, bevor die nächste Salve auf sie losging.

„Bist Du okay?" Besorgt beugte sich Callen über Joann. „Hier!" Sie hielt ihm eine Waffe hin und sprang auf. Aus dem Rucksack zauberte sie eine weitere für Sam, dazu zwei Ohrmikros und zwei Westen. „Eric, gibt es auch von hier einen Weg raus, oder müssen wir wieder nach oben?" „Ihr müsst auf jeden Fall wieder nach oben. Nicht unbedingt dort, aber raus kommt ihr nur von weiter oben." „Dann gehen wir hier hoch, ich habe kein weiteres Seil." Joann sah die beiden an. „Seit ihr fertig?" „Fast." „Fast?" Sam bewegte sein Bein und etwas klapperte. Irritiert griff sie zu ihrer Taschenlampe. „Oh, Du auch, G?" „Jap." Beide waren an den Container angekettet. Sie kniete neben G nieder und sah sich die Fußschellen an. „Keine Chance, die krieg ich hier nicht los." Nach einem Blick auf die Befestigung an der Containerwand, kam die Brechstange wieder zum Einsatz. „Tut mir leid, Jungs. Ihr müsst erst mal ein kleines Souvenir mitnehmen." Joann war besorgter, als sie zugeben mochte. G und Sam sahen schlecht aus. Sie waren eindeutig geschlagen worden und wirkten übermüdet. Der Gestank im Container erzählte eine eigene Geschichte. „Kommt Ihr nach oben?" Die beiden tauschten einen kurzen Blick aus und nickten dann. „Gut, ich gehe vor und gebe Euch von oben Feuerschutz."

Sorgfältig behielt Joann die Umgebung im Auge, während die Männer zu ihr hinauf kletterten. „Team Eins hier, Brücke ist gesichert." „Verstanden, wir kommen dann zu Euch." „Du willst zur Brücke? Über die Container?" Sam glaubte, sich verhört zu haben. „Was glaubst Du, wie ich hierher gekommen bin? Geflogen?" Dann grinste sie. „Übrigens, Team Eins sind Quinlan und seine Leute." „Quinlan, was macht der hier?" Callen war ehrlich erstaunt. Joann grinste immer noch. „Uns mal wieder den Arsch retten." Dann wurde sie wieder ernst. „Seid ihr soweit? Dann los!"

Diesmal war das Rennen über die Container deutlich langsamer. Callen und Sam waren angeschlagen und sie mussten die Ketten noch mitschleppen. Dazu kam noch der ständige Beschuss, obwohl Quinlan und sein Team einen Schützen nach dem anderen ausschalteten. „Eric, wie sieht es aus?" „Ihr habt es fast geschafft, noch…" Die Schüsse zwangen die drei auf den Boden. „Ich kann ihn nicht sehen, wo ist er?" „Wo kamen die her?" „Unten bleiben!" Hektisch sahen sie sich um. „Eric!" „Ich kann ihn nicht sehen, ich weiß nicht, wo er sich versteckt!" Joann fluchte heftig. „Ich lenk das Feuer auf mich, Jungs. Passt bloß auf!" Und rannte los. Wie ein Hase schlug sie Haken und warf sich schließlich zu Boden. „Er ist direkt unter der Brücke!" „Ich sehe ihn…Problem gelöst!" Kensis Stimme war ganz ruhig und mit Erleichterung sahen die Männer, wie Joann aufstand.

Den Rest der Strecke legten sie unbehelligt zurück. Über ihre Ohrmikros kamen immer mehr Meldungen über gesicherte Bereiche. Der Widerstand erlahmte. Als sie sich schließlich auf Deck abseilten, wurden sie von Deeks und einem Team LAPD-Officers erwartet. „Geht es Euch gut?" Deeks musterte die drei prüfend. Verblüfft blieb sein Blick an den Ketten hängen. „Ja, alles klar. Wir würden nur gern unsere", Sam sah Joann mit hochgezogener Augenbraue an, „'Souvenirs' loswerden."

Während Sam und Callen medizinisch versorgt wurden, ging Joann zum Einsatzwagen von Quinlans Team. Sie waren beim Einpacken. „Agent Quinlan?" Er drehte sich um. „Danke für Ihre Unterstützung." Er nickte. „Kein Problem. Ihren Leuten geht es gut?" „Nichts, was nicht eine Dusche, eine Mahlzeit und ein paar Stunden Schlaf wieder hinkriegen werden. Ist Ihr Team unverletzt geblieben?" Er lächelte. „Ein paar Schrammen und blaue Flecken, nichts ernstes. Wir hatten schon Trainingseinheiten, die übler ausgegangen sind." Joann setzte zu einer Frage an, unterbrach sich dann aber selbst. „Falls wir uns mal revanchieren können, Agent Quinlan, jeder Zeit. Fragen Sie einfach Hetty." „Ich werde daran denken." Einen Moment wurde seine Miene ausdruckslos. „Gut, dass Sie sich vom FBI getrennt haben. Bei Hetty sind Sie besser aufgehoben." Joann ließ sich ihre Verblüffung nicht anmerken und reichte ihm die Hand. „Danke, nochmals, an Ihr ganzes Team." Dann ging sie.

Während sie sich dem Rettungswagen näherte, in dem G und Sam versorgt wurden, hörte sie lautstarke Diskussionen. Deeks und Kensi bestanden auf einer Fahrt ins Krankenhaus, während die beiden immer wieder versicherten, dass es ihnen gut ginge. „Es reicht!" Joann funkelte die vier an. „Mir ist gerade das Trommelfell von eurer Streiterei geplatzt!" Wütend hielt sie ihnen ihr Ohrmikro unter die Nase. „Ihr fahrt sofort ins Krankenhaus, ohne weitere Diskussionen, oder ich schalte Hetty ein. Kensi, Du fährst mit und sorgst dafür, dass sie keine weiteren Probleme machen. Marty, wir zwei kümmern uns hier um den Rest." Callen sah sie durchdringend an. „Ich kehre selten meine Position heraus, aber…" „Wenn Du Dich mit mir streiten willst, kannst Du das machen, wenn Du aus dem Krankenhaus zurück bist." Sie steckte sich ihr Ohrmikro wieder rein. „Eric, ich brauche..." Sie musste gar nicht ausreden. „Mr. Callen, Mr. Hanna, sie haben Miss MacKenzie gehört. Ich treffe sie im Krankenhaus." Hettys Stimme ließ keinerlei Zweifel offen. „Deeks." Ohne weitere Diskussionen folgte er Joann.

„Es geht ihnen gut, Joann." „Ich weiß, Marty, aber", sie zögerte. „Nur zur Sicherheit." Er nickte. „Ja, nur zur Sicherheit." Spontan legte er seinen Arm um sie und lachte sie an. „Wir haben sie gefunden!" Ein müdes, aber trotzdem strahlendes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Ja, wir haben sie gefunden."