Also Leute, jetzt bin ich echt etwas enttäuscht. Da wurde meine Story seit dem ich das letzte Chap gepostet habe etwas über 200 mal aufgerufen, ich habe jedoch nur 3 Reviews bekommen, daher gibt es das nächste Chap erst, wenn ich zwischen 10 und 15 Reviews zu der Story insgesamt habe. Sonst schreibe ich nicht weiter, da ich keine Ahnung habe, ob die, die meine Story aufgerufen haben, diese überhaupt gelesen haben und wenn ja, ob sie ihnen gefallen hat oder nicht...
Ich weiß, es waren zwei Wochen, seit meinem letzten Chap, doch ich hatte echte schwierigkeiten den ersten Teil dieses Chaps zu schreiben. Daher warne ich euch schoneinmal vor, es könnte sein, dass das nächste Chap ebenfalls zwei Wochen auf sich warten lässt, dann bin ich jedoch endlich mit den Erinnerungen durch und es kann wieder schneller vorran gehen. Ich hoffe ihr seid deshalb nicht allzu böse auf mich.
Und jetzt, viel Spaß beim Lesen...
Schlechte Erinnerungen oder „wo ist Harry?"
Was zuletzt geschah:
Damit verschwamm auch diese Erinnerung und somit die letzte, von Remus oder Sirius, und ich wusste was jetzt kommen würde und drängte mich weiter an meinen Padfoot, der noch immer hinter mir stand und seine Arme um mich legte. Jetzt kam die Nacht des 31. Oktobers 1981!
Was zuletzt geschah Ende!
Als die Erinnerung anfing konnte ich garnicht glauben, dass das die Todesnacht meiner Eltern sein sollte. Alles schien so friedlich hier. Ich entdeckte mein Baby-Ich auf einer kleinen Wolldecke mit einem Plüschtier in der Hand und munter vor sich hin brabbelnd, während meine Eltern sich, gemütlich auf der Couch sitzend leise jedoch intensiv zu unterhalten schienen. Ich löste mich von meinem Paten und ging näher zur Couch, um die beiden besser verstehen zu können, nur nebenbei nahm ich wahr, wie die anderen mir neugierig folgten.
„Aber James, was wenn es ein Fehler war, Peter als Geheimniswahrer zu nehmen. Wir hätten Dumbledore gleich kontaktieren sollen. Wir hätten Sirius zu ihm schicken können, damit dieser ihm sagt, das er nicht der Geheimniswahrer ist. Falls Peter uns verrät, wird Sirius riesigen Ärger bekommen und als Verräter dastehen. Willst du das?" wisperte meine Mum aufgebracht. „Natürlich will ich das nicht aber jetzt beruhige dich erstmal, Peter würde uns nie verraten. Wieso sollte er das eigentlich? Ja okay, er ist seit dem siebten Schuljahr etwas distanzierter uns gegenüber aber hey, hast du in den letzten Monaten was von Court gehört oder von irgendwem anders? Peter gehört zu uns, er ist ein Rumtreiber, er würde mich nie verraten! Und außerdem ist Sirius' Einfall genial. Niemand wird jemals darauf kommen das der unscheinbare, kleine, ängstliche Peter Pettigrew unser größtes Geheimnis bewahrt... Das Sirius oder Dumbledore es tun, wäre viel offensichtlicher..." „Aber James, ich habe ein komisches Gefühl, ich weiß Peter würde uns nie verraten, zumindest denke ich es. Doch mein Herz sagt mir, seit wir den Fidelius gesprochen haben, das es ein Fehler war, ihm zu vertrauen. Er war einfach zu glücklich und hat übermäßig oft beteuert, uns niemals zu verraten... Ich seh ja ein, das es für Sirius zu gefährlich gewesen wäre, unser Geheimniswahrer zu sein. Aber wir hätten Dumbledore nehmen können. An ihn kommt niemand ran und er wäre nicht so dumm, irgendjemandem etwas zu verraten..." flüsterte meine Mum hitzig zurück. Wenn das so weitergeht bekommt sie sicher nen Nervenzusammenbruch...
Mein Dad wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als ein leises „oh oh." uns alle verdutzt zu Klein-Harry sehen ließ. Dieser jedoch beachtete seine Eltern garnicht und sah einfach durch die vom Boden bis zur Decke reichende Fensterfront auf den Gehweg. Dort stand jemand, in einen Schwarzen Umhang eingehüllt und mit der Kapuze tief im Gesicht, lediglich die roten Augen beteuerten, dass das dort ein Mensch und kein Dementor war. Aber nicht irgendein Mensch... leider! „James? Wieso sieht er hier direkt rein und direkt zu Harry? Ich denke er kann uns nicht sehen und so schnell wird er nicht herausgefunden haben, das Peter unser Geheimniswahrer ist. Er hat uns doch verraten, diese kleine Ratte... James sag mir das er nicht näher kommt!" „Er kommt näher, aber er wird das Haus nicht betreten können. Peter hat uns nicht verraten, er kann es einfach nicht getan haben!" „Tür aufmachen?" fragte Klein-Harry in bester Kleinkindsmanier. „James? er kommt doch rein... lass uns hier verschwinden, los..." „Wir können nicht von hier verschwinden Lily, hier ist ein Apparierschutz und den Kamin haben wir abgemeldet..." bevor mein Dad weiterreden konnte, wurde schon die Glasfront gesprengt und meine Ma' schrie laut auf. „Lily, nimm Harry und haut ab, ich versuch euch Zeit zu verschaffen los!"
Und meine Mutter rannte, sie rannte die Treppe hoch, scheinbar um von dort aus zu fliehen, wie auch immer... Das schlimmste für mich war es zu bemerken, das Baby-Harry den Kampf zwischen Dad und Voldemort, über Mums Schulter, mit ansah. Ebenso sah er, wie Dad tot und am ganzen Körper blutend gegen eine Wand knallte und am Boden liegen blieb. Ich konnte dort nicht hinsehen, bemerkte nicht, wie sehr ich zitterte, wie sich die anderen Trost spendend um mich versammelten, weil ich zitternd und weinend am Boden kniete. Auch bemerkte ich nicht, wie Sirius mich sanft umherwiegte, selber weinte, so wie alle anderen auch, und auf mich einredete. Die Erinnerung spielte im Schlafzimmer weiter, wo meine Mum gerade die Tür verzauberte und danach panisch nach etwas suchte, vielleicht ein Portschlüssel, mit dem sie fliehen könnte? Plötzlich wurde die Tür aufgesprengt und Voldemort trat ein, sofort hielt meine Mum Baby-Harry noch fester und fing an zu schreien...
„Nicht Harry, bitte! Nimm ihn mir nicht weg. Er ist doch nur ein Baby! Er hat dir nichts getan. Lass mein Baby leben, bitte! Nimm mich! Wenn du jemanden töten willst, dann töte mich, aber bitte nicht mein Harry!" versuchte sie Voldemort umzustimmen, was jedoch logischerweise nicht klappte. „Du dummes Schlammblut, gib mir den Jungen. Gib mir den Jungen und verschwinde! Ich schone dein Leben! Verschwinde und lass dich nie wieder in unserer Welt sehen. Du bist unwürdig. Ich will den Jungen, nicht dich!" spie er ihr entgegen. Und ich wurde wütend... Wie konnte er es wagen? Wie konnte er es wagen meine Mutter so zu beschimpfen! „Niemals! Bitte! Er ist doch nur ein Baby, wieso willst du ihn töten?" flehte meine Mutter, scheinbar zeitschindend, da sie sich noch immer vorsichtig suchend umsah, um eventuell den Portschlüssel noch zu finden. „Meine Beweggründe gehen dich nicht an unwürdiges Weib! Und nun gib mir den Jungen!" wurde seine Stimme deutlich kühler, bedrohlicher. „Nur über meine Leiche du ekliger Psychopath!" fand meine Mutter scheinbar ihren Gryffindormut wieder. Nicht der beste Zeitpunkt denke ich... „Wie du willst, Avada Kedavra." sagte er gelangweilt, zeigt jedoch mit dem Zauberstab eher auf mich, als auf sie, was auch sie zu bemerken schien. Sie drehte sich blitzschnell mit dem Rücken zum Strahl, damit dieser mich nicht treffen konnte. „Ich liebe dich, HARRYYYY!" hörte ich die geflüsterten Worte meiner Mum, und den Schrei, welchen ich im vergangen Schuljahr schon so oft hörte, bevor ihr Körper leblos zu Boden sank und Baby-Harry beinahe sanft auf dem Boden ankam.
Dieser sah nun von der leblosen Mutter, zu Voldemort und wieder zurück. Dann jedoch kam ein unschuldiges glitzern in dessen Augen, bevor er sich wieder zu Voldemort drehte, mit dem Finger auf ihn zeigte und voller Überzeugung nur eines zu ihm sagte „Mugl!", das brachte nun scheinbar das Fass zum überlaufen, denn Voldemort schrie den Avada Kedavra geradezu aus, und dann explodierte alles... Als man wieder sehen konnte, war das Schlafzimmer komplett verwüstet und die Außenmauer dieses Raumes weggesprengt.
„Harry? Hallo? Ist hier wer?" schrie da eine mir nur zu bekannte Stimme. „Onky Pa'foo'!"schrie Klein Harry auch sofort. „Harry? Harry! Merlin sei Dank, du lebst. Mein kleiner Engel, oh Merlin. Danke! Harry! Wie geht es dir? Tut dir was weh? Oh Merlin. Es tut mir so leid Harry. Ich hätte niemals Peter vorschlagen sollen! Es tut mir so leid... so unendlich doll leid! Bitte verzeih mir Harry... bitte!" mit diesen mehr als aufgebrachten Worten kam Siri ins Zimmer gelaufen, nahm mich auf den Arm, sah sich um und brachte mich raus. Scheinbar konnte auh er den Anblick meiner toten Eltern nicht verkraften... Und ich konnte es auch nichtmehr. Schnell löste ich mich aus Sirius griff und entfernte mich aus der Erinnerung. Als ich bemerkte, das ich wieder in Dumbledores Büro war rannte ich sofort los. Ich rannte und rannte. Bemerkte die Schüler nicht, die mir verwirrt hinterher starrten, da ich weinend und sehr ungleichmäßig atmend durch die Gänge hetzte... Ich musste einfach an die frische Luft. Ich konnte nichtmehr Atmen. Musste dringend nach draußen. Raus aus diesem Schloss, durch welches ich mich seit dem ersten Schuljahr mit meinen Eltern verbunden gefühlt hatte. Ich lief und lief, ließ schon bald die Eingangshalle hinter mir. Rannte immer weiter, bis ich schließlich auf dem Quidditchfeld ankam. Dem einzigen Ort, an dem ich nur gute Erinnerungen an meine Eltern hatte.
Ich ließ mich auf den Boden sinken und bemerkte erst jetzt, das ich weinte und hyperventilierte. Der Schmerz zeriss mich beinahe. Ich hatte das Gefühl von innen heraus zu verbluten. Meine Mum hätte leben können. Ja, vermutlich wäre ich dadurch gestorben und dadurch viele andere, doch in diesem Moment war es mir ganz egal. Ich glaube, wäre Pettigrew mir jetzt über den Weg gelaufen, ich hätte ihn umgebracht ohne mit der Wimper zu zucken! Diese dreckige, kleine, miese, geisteskranke, vollgewi**ste, stinkende Ratte! Mein Dad hat ihm vertraut! So sehr vertaut! Am liebsten würde ich jetzt ins Schloss gehen und ihn suchen! Voller Verzweiflung, Wut und Trauer sah ich in den Himmel. Wie konnte die Sonne bloß so hell und freundlich scheinen? Wie konnte der Himmel bloß so unschuldig wirken, wo er doch garantiert schon wusste, was geschehen würde! Ich sah mich im Stadion um und als ich mir sicher war, das ich alleine war, ließ ich all meine Frustration raus.
„AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!"
Sirius POV:
Oh mein Gott! Das darf doch nicht war sein. Wo ist der Junge bloß hin? Niemand von uns hat bemerkt, das er verschwunden ist... Ich mein, ich kann ihn verstehen. Das was wir eben gesehen haben, hat selbst mich fertig gemacht! „HARRY!" schrie ich nochmals, doch wie schon die vorherigen male vergebens. „Hey! Du da... ähm... Jeremias! Hey, ähm, hast du Harry gesehen?" fragte ich einen vorbeikommenden Ravenclaw. „Ja, der ist vor ca. 15 Minuten ziemlich verstört aussehend an mir vorbeigehetzt. Ich glaube er ist Richtung Eingangshalle gelaufen." berichtete er mir leicht besorgt. Oh oh, das kann nichts gutes bedeuten. Wenn sogar Leute um ihn besorgt scheinen, die ihn nicht kennen... Moment! Eingangshalle? Oh natürlich, wahrscheinlich ist er nach draußen gerannt! „Danke!" rief ich, bereits rennend über die Schulter und hetzte ohne eine Antwort abzuwarten um die nächste Ecke. In der Eingangshalle angekommen traf ich auch die anderen wieder. „Hey, wurde euch auch gesagt das er hier her gelaufen ist?" fragte Lily besorgt. „Ja, ich denke ich weiß auch wohin er gelaufen ist." antwortet ihr Hermine. „Wohin denn?" fragten sofort alle aufgeregt. „Na, zum Quidditchfeld! Da geht er immer hin, wenn er..." erklärte sie besserwisserisch, wurde jedoch von einem lauten Schrei unterbrochen. „Harry!" riefen wir alle gleichzeitig und rannten los. Schon von weitem konnte ich die umherwirbelnde Magie spüren und sehen.
Als wir jedoch am Quidditchfeld ankamen, traute ich meinen Augen nicht! Harry saß in der Mitte und schrie sich die Seele aus dem Leib, während seine Magie durch das Stadion wirbelte und verschiedene Dinge schweben ließ, jedoch blieb alles heil. Merlin sei Dank. Schneller als ich reagieren konnte rannten Lily und James schon auf Harry, fielen neben ihm auf die Knie und umarmten ihn. Langsam, es kam mir wie Stunden vor, beruhigte sich der Junge wieder in den Armen seiner Eltern und sie standen zu dritt auf. Lily und James mussten Harry scheinbar stützen. Kein Wunder, mit dieser Magiewelle hätte er Hogwarts leicht und locker in Schutt und Asche legen können. Sie waren gerade den halben weg zu uns gegangen, als Harry plötzlich in sich zusammensackte. Schnell lief ich hin und nahm ihn auf den Arm. „Er sieht blass aus, Hermine, lauf schnell vor und sag Madame Pomfrey bescheid. Harry hat sich magisch stark verausgabt und ist bewusstlos. Na los!" gab ich Anweisung und Auskunft, während ich selbst mit Harry im Arm schon schnellen Schrittes Richtung Schloss eilte. Oh Junge, bitte ach wieder auf! bettelte ich in Gedanken. Wusste dieser dumme Junge denn nicht, das man durch Verausgabung seines Magiekern sterben kann?
Schneller als gedacht kamen im Krankenflügel an, wo Madame Pomfrey bereits alles für Harry vorbereitete. Als sie uns bemerkte deutete sie mir sofort an, Harry auf das vorbereitete Bett zu legen. Kaum lag er darauf, scheuchte sie uns auch schon wieder raus und meinte das sie ihre Ruhe benötigte um Harry zu untersuchen und diese Harry sicher auch nicht stören würde. Also standen wir nun hier, vor der gerade geschlossenen Tür zum Krankenflügel und konnten immernoch nicht glauben, was da passiert war. „Gott Junge, bitte werde wieder Gesund!" hörte ich James flüsternde Stimme. Na das mit dem Flugduell müssen die wohl noch weiter hinausschieben...
Ich weiß, das Chap ist wirklich kurz geraten dieses mal aber ich wollte euch nun auch nichtmehr so lange warten lassen. Als kleinen Trost wird es dieses mal schon am Dienstag das neue Chap geben...
Ich hoffe es hat euch gefallen.
