Golden Eyes

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by CarpeDiem

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Asami reagierte auf Akihitos stürmischen Kuss, indem er ihn hart gegen die Wand in seinem Rücken drückte und begann sein Becken gegen Akihitos beginnende Erektion zu reiben. Von einer Sekunde auf die andere wurde aus dem sanften und gefühlvollen Kuss ein leidenschaftlicher Kampf, von dem Akihito allerdings genau wusste, dass er ihn nicht gewinnen würde. Er stöhnte leise, als Asami ihn mit seinem Körper fester gegen die Wand presste und Akihito versuchte nicht einmal sich dagegen zu wehren. Alles, was er tat, war den harten Kuss mit der gleichen Begierde zu erwidern, während sämtliches Blut aus seinem Gehirn unaufhaltsam in seine unteren Körperregionen schoss.

Die harten, kompromisslosen Berührungen mit denen Asami ihn anfasste und die gefährliche Dominanz, die er ausstrahlte, wenn er Akihitos Körper mit unvorstellbarer Lust dazu zwang sich ihm hinzugeben, hatten Akihito schon immer innerhalb kürzester Zeit unglaublich erregt, aber bis jetzt hatte er es sich nie gestattet diesen Gefühlen nachzugeben. Er hatte versucht sich dagegen zu wehren, weil er gewusst hatte, dass er sich dagegen wehren musste, obwohl sein Körper ihn doch jedes Mal wieder verraten hatte. Jetzt hatte er dazu keinen Grund mehr und er ließ sich gegen die Wand in seinem Rücken sinken, während er kampflos den Empfindungen unterlag, die Asami in ihm auslöste.

Das nächste, das Akihito spürte, waren Asamis Hände, die sich einen Weg unter sein T-Shirt suchten und zielstrebig nach oben wanderten. Akihito schnappte nach Luft, als Asamis Finger begannen seine Brustwarzen zu reizen.

„Asami, bitte…", sagte er leise und stöhnte dabei hilflos, als Asami seine Worte zum Anlass nahm besonders hart in seine Brustwarzen zu kneifen. Er war bereits jetzt nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen und dass Asami sein Becken immer noch in gleichmäßigen Bewegungen gegen seine inzwischen schmerzhaft harte Erektion rieb, brachte ihn fast an die Grenze.

Ein Moment darauf waren Asamis Hände jedoch plötzlich von seiner erhitzten Haut verschwunden und Akihito gab einen protestierenden Laut von sich, als Asami den Kuss löste und ihm das T-Shirt über den Kopf zog. Er ließ es achtlos neben sie auf den Boden fallen, bevor seine Lippen als nächstes Akihitos Hals attackierten.

Akihito ließ seinen Kopf gegen die Wand fallen und schloss die Augen, nur um sie einen Augenblick darauf wieder aufzureißen, als Asami ihn unerwartet fest in den Hals biss.

„Ah!"

Akihito keuchte schmerzhaft auf und wollte Asami auszuweichen, doch eine Hand griff in seine Haare und hielt ihn fest. Er versuchte daraufhin beinahe verzweifelt Asami von sich weg zu schieben, aber es gelang ihm nicht und er wimmerte leise, während ihm die Tränen in die Augen schossen. Gerade als er glaubte, es nicht mehr länger aushalten zu können, ließ Asami von ihm ab. Obwohl Akihito die Stelle, an der Asami ihn gebissen hatte, nicht sehen konnte, war er sich sicher, dass er blutete.

Im nächsten Moment fand er sich mit dem Gesicht zur Wand wieder und Asami zog ihm die Hände hintern den Rücken. Akihito spürte die weiche Seide von einer von Asamis Krawatten um seine Handgelenke und er sog scharf die Luft ein, als Asami den Knoten zuzog und ihm der Stoff in die Haut schnitt.

„Asami! Verdammt was soll das?", beschwerte sich Akihito mit erstickter Stimme und verzog das Gesicht, als er das schmerzhafte Pulsieren, das von seinem Hals ausging, von Sekunde zu Sekunde deutlicher spürte. Er wehrte sich heftig und versuchte sich zu befreien, doch Asami drückte ihn grob gegen die Wand und lehnte sich mit seinem Gewicht über ihn, sodass Akihito seinen heißen Atem direkt an seinem Ohr spüren konnte.

„Du hast mich an die Polizei verkauft, Akihito. Hast du wirklich geglaubt, dass ich dich damit so einfach davon kommen lasse?"

Akihito erstarrte und der gefährliche Ton in Asamis Stimme ließ ihm einen eiskalten Schauer den Rücken hinunter laufen. Für einen Moment hatte er Angst vor dem, was Asami ihm antun würde und er wünschte sich, dass er ihn einfach erschossen hätte. Was auch immer Asami mit ihm anstellen würde, er war sich sicher, dass er sehr viel schmerzhafter sein würde, als eine Kugel in den Kopf zu bekommen.

Doch dann wurde ihm wieder bewusst, warum er überhaupt noch am Leben war. Er war nur aus dem Grund nicht tot, weil er Asami zu viel bedeutete, als dass er ihn hätte erschießen können. Asami liebte ihn, auch wenn er es nicht aussprechen konnte, und Akihito war ihm aufgrund dieser Tatsache hilflos ausgeliefert. Er wusste tief in seinem Inneren, dass Asami ihn nicht ernsthaft verletzen würde, doch das bedeutete nicht, dass er ihm nicht dennoch weh tun konnte. Akihito war sich jedoch sicher, dass er alles ertragen konnte, was Asami mit ihm tun würde - weil er es ertragen musste. Er liebte Asami und er hatte ihn an die Polizei verkauft und dafür würde er jetzt die Konsequenzen tragen.

„Nein", antwortete Akihito leise, bevor er seine Stirn besiegt gegen die Wand fallen ließ. Er schloss die Augen und biss sich auf die Unterlippe, während er sich dazu zwang still stehen zu bleiben.

Einen Moment lang geschah nichts, doch dann spürte er, wie Asami seine Handgelenkte los ließ und einen Schritt zurück trat. Akihito bewegte sich nicht und Asamis Hände wanderten nach vorne, um Akihitos Hose zu öffnen. Er ließ sie samt seiner Shorts zu Boden gleiten, sodass ihm beides wie eine zusätzliche Fessel um die Fußknöchel hing. Dann schob Asami Akihitos Beine auseinander, indem er mit einem Fuß gegen Akihitos Knöcheln schlug. Akihito gehorchte und spreizte seine Beine soweit es seine Hose zuließ. Die Position, in der er nun an der Wand lehnte, war extrem unbequem und seine Muskeln protestierten, doch er zwang sich abzuwarten, was Asami als nächstes tun würde.

Er musste nicht lange warten, denn einen Moment darauf spürte er Asamis Lippen in seinem Nacken, wo sie sanfte Küsse verteilten. Akihito lief ein Schauer den Rücken hinunter, als Asami die empfindliche Haut mit seinen Lippen und seiner Zunge reizte. Ein leises Seufzen kam über Akihitos Lippen und als Asami einen Augenblick später mit einer Hand um seine Hüften herum griff und sich seine langen Finger um Akihitos Erektion legten, stöhnte er laut auf.

Asamis Bewegungen waren hart und fordernd und Akihito glaubte mit jeder Berührung, die Wellen der Lust durch seinen Körper jagte, mehr und mehr den Verstand zu verlieren. Er spürte erst, dass Asamis Lippen seinen Nacken verlassen hatten, als er mit seiner Zunge über die Wunde, die er ihm mit seinen Zähnen zugefügt hatte, leckte und Akihito zusammenzuckte. Er sog mit einem Zischen die Luft ein, als Asami diese Behandlung wiederholte, denn jede noch so leichte Berührung der verletzten Haut brannte wie Feuer. Unwillkürlich versuchte Akihito auszuweichen und er rechnete bereits damit, dass Asami ihn festhalten würde, um ihn in Position zu halten, doch das tat er nicht. Stattdessen lösten sich seine Finger von Akihitos Erektion und er trat einen Schritt zurück.

Akihito stöhnte frustriert auf. Seine Erektion pochte schmerzhaft und er hielt es kaum noch aus. Er wollte nichts mehr, als auf der Stelle zu kommen, aber seine Hände waren immer noch gefesselt und so war er Asami vollkommen ausgeliefert.

Einen Moment darauf spürte er Asamis Lippen wieder in seinem Nacken und seine Finger umfassten erneut Akihitos Erektion, um sie mit gleichmäßigen Bewegungen zu reiben.

„Asami… bitte…", stöhnte Akihito langgezogen. Von einem Augenblick auf den anderen konzentrierten sich sämtliche Empfindungen nur noch auf seine Erektion und darauf endlich zu kommen.

Doch dann machten sich Asamis Lippen erneut an dem Biss an seinem Hals zu schaffen und Akihito zuckte angesichts des scharfen Schmerzes, der durch seinen Körper fuhr, zurück. Im selben Moment, verschwanden die Finger um seine Erektion wieder. Akihito biss die Zähne zusammen und ballte seine Hände hinter seinem Rücken zu Fäusten, um sich dazu zu zwingen still zu halten.

Jedes Mal, wenn Akihito versuchte Asami auszuweichen, indem er seinen Kopf zur Seite drehte, löste Asami seine Finger wieder und unterbrach sämtliche Berührungen. Das tat er so lange, bis Akihito sich vollkommen ergeben hatte und nicht mehr versuchte sich ihm zu entziehen.

Das schmerzhafte Brennen, das von Akihitos Hals ausging, war innerhalb kürzester Zeit beinahe genauso stark wie die Lust, die jedes Mal durch seinen Körper jagte, wenn Asami seine Finger über die Spitze seiner Erektion gleiten ließ. Akihito wimmerte leise, doch obwohl die Wunde brannte wie Feuer, war die Lust stärker und der Schmerz steigerte sie mit jeder Sekunde ins Unermessliche. Es dauerte nicht lange, bis Akihito am ganzen Körper unkontrolliert bebte und er nichts weiter tun konnte, als ununterbrochen laut zu stöhnen, doch seine Nervenenden waren so überreizt, dass er nicht kommen konnte. Asami trieb ihn mit jeder Bewegung weiter in die Ekstase und als Akihito glaubte jeden Moment zusammen zu brechen, biss Asami ein weiteres Mal in seinen Hals, genau an der Stelle, die er zuvor bereits attackiert hatte. Der plötzliche Schmerz entlockte Akihito einen erstickten Schrei und reichte aus, um ihn über die Grenze zu schicken. Er kam auf der Stelle und einen Augenblick lang wurde ihm schwarz vor Augen, währen sein Orgasmus ihn mit sich riss.

Er kam erst wieder zu sich, als er spürte, wie Asami die Krawatte um seine Handgelenke herum löste und Akihito nahm seine Hände nach vorne, um sich kraftlos und schwer atmend an der Wand abzustützen.

Er hatte nicht mitbekommen, dass Asami währenddessen seine Hose geöffnet hatte und erst als Akihito die Spitze von Asamis Erektion an seinem Eingang spürte, wurde ihm bewusst, was er vorhatte. Akihito keuchte schmerzhaft auf, als Asami ohne weitere Vorbereitung in ihn eindrang. Er schob sich ein Stück in ihn und Akihito versuchte sich gegen ihn zu wehren, doch Asamis Finger schlossen sich mit einem stahlharten Griff um seinen Nacken und hielten ihn fest, während er Asamis Stimme dicht neben seinem Ohr hörte.

„Entspann dich, Akihito. Deine Gegenwehr ist deine eigentliche Bestrafung."

Akihito wimmerte leise, als Asami nach diesen Worten Stück für Stück weiter in ihn eindrang. Seine Bereitschaft weitere Schmerzen zu ertragen, war auf den absoluten Nullpunkt gesunken. Er konnte nicht mehr und schließlich gab er dem Druck in seinem Nacken nach und ließ den Kopf nach vorne fallen, während sämtliche Anspannung aus seinem Körper wich.

Asami drang mit einem letzten Stoß ganz in ihn ein und Akihito stöhnte erstickt, als er dabei seinen Lustpunkt traf. Daraufhin begann Asami ihn mit schnellen und harten Stößen zu nehmen und Akihitos Erregungskurve stieg wieder sprunghaft an. Bei jeder von Asamis Bewegungen stöhnte er laut auf und als Asami schließlich eine Hand um Akihitos Erektion legte, kam er beinahe im selben Moment ein weiteres Mal.

„Asami…", stöhnte Akihito leise, während er undeutlich spürte, wie Asami ebenfalls nach einem letzten, harten Stoß seinen Höhepunkt erreichte.

„Ich liebe dich..."

Die Worte waren nur ein leises Flüstern gewesen und Akihito riss die Augen auf, als er es hörte. Sein Gehirn war von seinem ungewöhnlich heftigen Orgasmus noch vollkommen benebelt und einen Moment lang wusste er nicht, ob er sich diese Worte nicht nur eingebildet hatte.

Während Akihito versuchte wieder zu Atmen zu kommen, drehte er den Kopf, um Asami anzusehen, doch im Gesicht des anderen zeigte sich nicht die geringste Regung. Er hätte schwören können, dass Asami gesagt hatte, dass er ihn liebte, kurz nachdem er gekommen war, aber jetzt war er sich da nicht mehr so sicher. Dann entschied er jedoch, dass es im Grunde keine Rolle spielte. Er wusste, dass Asami ihn liebte, denn schließlich hatte er ihn an die Polizei verkauft und war immer noch am Leben.

Bevor Akihito jedoch weiter darüber nachdenken konnte, beugte sich Asami zu ihm hinunter und verschloss seine Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss, während er sich aus ihm zurück zog und ihn zu sich herumdrehte. Dann begann er ihn bestimmt in Richtung Badezimmer zu schieben.

Akihito stöhnte gequält auf, doch er wehrte sich nicht, in dem Wissen, dass er ohnehin keine Wahl hatte, denn sein Herz hatte ihn diesem gefährlichen und stolzen Mann bereits schutzlos ausgeliefert.

Ende