9. Playing with fire…

Die kleine Taverne war prallgefüllt. Einige der munteren Partygäste konnte sie als Spieler beider Mannschaften zuordnen, andere kannte sie aus der Zeitung – es handelte sich um verschiedene große und kleine Promis der Zauberwelt – und andere wiederum hatte sie noch nie in ihrem Leben gesehen.

„Das ist Peter Gallan", erklärte ihr Ginny gerade, während Harry an die Bar verschwunden war um ihnen eine weitere Ladung Met zu organisieren. Ihre Glieder fühlten sich immer noch extrem taub an.

„Er war lange Zeit ein gefeierter Sucher der *Puddlemere Uniteds*. Allerdings beendeten ein Klatscher und ein fataler Fehlgriff des Mannschaftsheilers seine Karriere besonders früh", fuhr Ginny fort und deute auf eine große Narbe, die sich von der Schläfe des Mannes bis an seinen Hinterkopf zog.

Dann deutete sie auf zwei junge Frauen, die an der Bar mit einem sehr bulligen Jäger der Hallows sprachen; oder auch ungeniert flirteten. „Dass sind die Schwestern Ioanna und Lorette Paradees. Du kennst sie vielleicht."

Hermione nickte. Die beiden jungen Frauen hatten im vergangenen Jahr mit ihrem Song *Halt' mal den Quaffel flach* einen Sommerhit in der Zauberwelt gelandet und seitdem einige die Hymnen verschiedener Quidditchteams besungen.

„Und er?", fragte sie schließlich.

Ginevra lachte vielsagend auf. „Alain Durant, Jäger der Hallows und ein unbeschreiblicher Frauenheld."

Hermione stimmte in das Lachen ein. Sie erinnerte sich, er war trotz seiner Statur überraschend flink und wendig gewesen. Wenige Sekunden später hatte der kräftige Spielercasanova sie auch schon erblickt. Ein breites Grinsen zog sich über sein zugegeben sehr ansehnliches Gesicht.

„Na, dann pass mal auf", flüsterte Ginny neben ihr amüsiert.

Mit schnellen und eleganten Schritten kam er auf sie zu, ließ die musikalischen Schwestern einfach stehen. Ihre stark geschminkten Gesichter verzogen sich sichtlich brüskiert und die Kleinere flüsterte der Größeren etwas zu, bevor sie sich beide das Haar in den Nacken warfen und auf der provisorischen Tanzfläche verschwanden.

„Ginevra, du Schönste der Schönen", riss sie der Bullige aus dem Gedanken und sie konnte gerade noch einen Blick davon erhaschen, wie er ihrer Freundin mit einem verbotenen Blitzen in den Augen die Hand küsste.

Dann wandte er sich an sie, blitzte sie aus eben diesen gefährlichen Augen an und griff auch nach ihrer Hand. Einen Moment wollte sie diese wegziehen, doch ihr Körper schien nicht reagieren zu wollen. Und so starrte sie ihn einfach nur entgeistert an. „Und ich sehe du hast deine wunderschöne Schwester mitgebracht."

Ginny lachte. „Meine zukünftige Schwägerin, Alain. Ich habe keine Schwester."

„Nicht zu fassen", hauchte er beiläufig, ließ jedoch weder ihre Hand los, noch brach er den Augenkontakt ab. „Dann liegt Schönheit auch eindeutig in deiner Familie."

„Hallo", hörte sie Harry neben sich sagen, als er ihr beinahe grob ihren Krug Met überreichte. Erleichtert sah sie, dass er jedoch den Jäger vor ihr und nicht sie strafend anblitzte. Dankend zog sie ihre Hand aus Alains und griff nach dem Krug.

Die Musik wurde etwas lauter, sie meinte deutlich den Beat von ‚Don´t cha' von den Pussycat Dolls [1] erkennen zu können. Zugegeben nichts Ungewöhnliches in der Zauberwelt: Sie stahlen Dinge aus der Welt der Muggel, wandelten sie leicht ab und gaben es als ihr eigenes aus.

„Das ist mein Lied Harry, lass uns tanzen", quiekte Ginny neben ihr aufgebracht und ließ ihren Krug krachend auf den nächstbesten Tisch knallen.

Harry stöhnte eindeutig gequält auf. „Ginny, bitte nicht."

Der Rotschopf schürzte die Lippen, warf ihm einen flehenden Blick aus kornblauen Augen zu.

„Wenn du nicht willst tanze ich gerne mit ihr", warf Alain schelmisch grinsend ein.

Der Schwarzhaarige zog die Stirn kraus, drückte seinen Rücken durch und ließ seinen Krug ebenfalls lautstark auf den Tisch sinken. „Nein, nicht nötig."

Hermione blieb breit grinsend zurück, während sie ihre beiden Freunde auf der nunmehr prallgefüllten Tanzfläche verschwinden sah. Wenige Sekunden später wiegte sich Ginny zugeben beneidenswert im Takt. Harry hingegen schien mehr oder weniger den leicht wippenden Part zu übernehmen.

„Was sagst du?", hauchte ihr Alain zu. „Du und ich?"

Sie lachte lauthals auf, spürte die Schamesröte in ihr Gesicht steigen. Dann schüttelte sie heftig den Kopf. „Ich kann nicht tanzen. Schon gar nicht dazu."

Er grinste sie an, nahm ihr den Krug aus den Händen und stellte ihn zu Ginnys und Harrys auf den Tisch. „Ich glaube dir kein Wort."

Sie schüttelte immer noch lachend den Kopf während er sie in Richtung der Tanzfläche zog. „Nein", rief sie und versuchte sich loszumachen. „Ich denke nicht, dass mein Freund damit einverstanden wäre."

„Ist er hier?", fragte er.

Sie zögerte einen Moment, schüttelte dann schwach den Kopf.

„Na also."

„Nein", hauchte sie erneut und deutete auf Harry und Ginny, die allerdings küssender Weise gerade so ineinander versunken waren, dass sie wahrscheinlich nicht einmal registriert hätten, wenn sie jetzt nackt auf einem der Tische tanzen würde.

„Na komm schon, es ist nur ein Tanz. Ich verspreche dir, ich werde brav sein." Seine Augen blitzten sie dennoch erneut gefährlich an.

Sie atmete tief durch, blickte auf die gut gelaunte und wippende Menge. „Na gut. Einen Tanz. Aber, kein Körperkontakt. Und keine obszönen Gesten!"

Er lachte. „Deal", sagte er dann, umfasste ihr Handgelenk und zog sie auf die Tanzfläche.

Als sie sich etwas ungelenk und auf Abstand bedacht mit Alain im Takt wiegte musste sie zugeben, dass sie schon lange nicht mehr so gut amüsiert hatte. Er grinste sie an, machte vor ihr einige urkomisch aussehenden Tanzbewegungen, die stark an amateurhaften Break-Dance erinnerten.

Ja, er hatte die „Ich lulle dich mit meinem Witz und Charme ein"-Nummer eindeutig bestens drauf. Immer wieder versuchte er sie an den Hüften an sich zu ziehen, doch sie schlug seine Hände breit grinsend weg. Sie spürte wie die Wärme des Raumes und der anderen ihre tauben Glieder wieder ins Leben holten und wie der Boden leicht zu schwanken begann. Doch es war ihr egal.

Ihre Bewegungen wurden leichtfüßiger, gewagter. Und so auch das Schwanken, der Alkohol schien langsam seine Wirkung zu entfalten. Alain umfasste ab und an ihre Hüften und sie gewährte es, solange er sie nicht zu nah an sich zog.

Einige Meter neben sich erhaschte sie einen Blick auf die schlanke Brünette. Ohne die schweren Quidditchsachen sah Grey entsetzlich zierlich aus. Doch der erste Eindruck täuschte gewaltig. Sie schien mit mehreren Männern gleichzeitig zu tanzen, denn während sie ihr Hinterteil eindeutig viel zu nah am Schoss des einen bewegte, hatte sie einen anderen fest am Kragen gepackt und sang ihn verführerisch an.

Als das fünfte Lied endete sie verließ mit einem breiten und unwirklich scheinenden Lächeln die Tanzfläche. Mit einem großen Zug leerte sie ihren Krug fast auf ex und spürte wie sie beinahe abzuheben schien, als sie ihn wieder absetzte.

Hermione stützte sich heiser lachend an der Tischkante ab. ‚Ich habe einen verdammten Schwips', dachte sie glückselig und musste kichern.

„Du kannst jetzt nicht gehen", lachte Alain rau neben ihr. Er hatte sich ebenfalls auf dem Tisch abgestützt.

„Ich habe Durst", gab sie grinsend zurück und strich sich eine verschwitzte Locke aus der Stirn. Sie wusste nicht warum, aber sie versuchte ein wenig sexy dabei auszusehen.

Ein weiteres, verbotenes Grinsen zierte sein Gesicht. „Na, wenn das alles ist." Mit einer Handbewegung orderte er eine ganze Flasche Feuerwhiskey.

„Da ist nur ein Glas", sagte sie skeptisch, als er ihr ein maßlos überfülltes Glas einschenkte.

Etwas des Whiskeys rann über ihre Hand neben dem Glas. Fahrig hob sie die Hand und leckte sich die Finger ab. Sie spürte seinen Blick auf sich brennen.

„Ja, ich dachte wir trinken auf Blutsfreundschaft. Dafür benutzt man für gewöhnlich nur ein Glas."

„Blutsfreundschaft?", gab sie skeptisch lachend zurück.

Er nickte und zuckte herausfordernd mit den Augenbrauen.

„Das klingt brutal", sagte sie schelmisch lächelnd.

Er lachte und zwinkerte ihr zu. „Dann nennen wir es Saftfreundschaft. Das ist dasselbe und kling weniger brutal."

Ein heiseres Lachen entwischte ihr. „Saftfreundschaft?"

Wieder zwinkerte er ihr zu, ein mehr als schelmisches Grinsen umspielte seine Lippen.

Sie warf einen testenden Seitenblick auf Harry und Ginny, die heftig knutschend in einer hinteren Ecke verschwunden waren. Dann nahm sie das Glas, hob es an und prostete ihm zu. Wenige Augenblicke später tat er es ihr grinsend gleich.

„Noch einen Tanz?", hauchte er dann und sein Gesicht war ihrem ganz nah.

Sie wollte gerade antworten, als der dunkelhaarige Jäger grob zurückgezogen wurde.

Malfoys Augen blitzten sie für einen Moment undeutbar an. Er wirkte entsetzlich klein, zerbrechlich und wackelig auf den Beinen. Was zum einen an seinem Teint lag, der noch bleicher als sonst zu sein schien; zum anderen jedoch am großen dunkelhäutigen Treiber, der direkt hinter ihm verweilte. Dann wandte der Blonde sich an Alain. „Auf ein Wort", raunte er schroff. Seine Stimme klang merkwürdig schwach.

Alain warf ihr einen letzten Blick zu, dann folgte er Malfoy und dem Großen langsam. Etwas abseits blieben sie stehen und Malfoy und der Jäger schienen in eine kurze Diskussion zu verfallen. Dabei sahen sie beide Männer immer wieder an. Hermione konnte förmlich einige Blicke in ihrem Rücken spüren und umklammerte das Glas Feuerwhiskey in ihrer Hand so fest sie konnte. Ihr Gesicht brannte.

Mit wütender Miene wandte Alain sich ab und verschwand in der Menge. Malfoy ließ sich mit dem Großen an einen nahe liegenden Tisch fallen. Hermione kochte innerlich vor Wut. Was hatte dieser kleine Scheißkerl dem Jäger gesagt, dass er sie so einfach links liegen ließ?

Sie holte tief Luft und schritt schnellen und leicht wackligen Schrittes zu den beiden Spielern herüber. Als sie den Tisch erreicht hatte verstummten beide augenblicklich.

„Malfoy", knurrte sie wütend und ließ sich geräuschvoll am Tisch nieder.

„Granger", erwiderte der Blonde ohne sie wirklich anzusehen.

„Was hast du falsche Schlange ihm gesagt?", zischte sie.

Malfoy atmete schneidend aus. „Das du eine fast verheiratete Frau bist und er lieber seine Finger bei sich behalten sollte. Würdest du ihn kennen wärst du froh über mein Eingreifen. Alain geht es ganz und gar nicht um Freundschaft und spätestens morgen hättest selbst du das eingesehen…"

Sie fühlte sich wie mitten ins Gesicht geschlagen. „Wir haben nur getanzt."

Er drehte sich langsam zu ihr um. „Granger, vertraue mir nur dieses eine Mal. Sei froh dass deine Beine verschlossen bleiben und du Wiesel morgen nichts Unangenehmes zu beichten haben wirst."

Einen Moment starrte sie ihn schweigend an, knirschte mit den Zähnen und leerte das Glas Feuerwhiskey mit einem Zug. Einige Sekunden später stellte ihnen die Bedienung mit einem freundlichen Lächeln die Flasche auf den Tisch, die sie und Alain zurück gelassen hatten.

„Das musst du jetzt wahnsinnig lustig finden, was? Die dumme Granger, die auf einen wie ihn hereinfällt", hörte sie sich plötzlich mit bedenklich schwerer Zunge flüstern. Es war verdammt warm in dieser blöden Schenke…

Sein Blick war auf die Menge gerichtet. „Du solltest vielleicht einen Gang runterschalten, wie die Muggel so treffend sagen."

Sie gluckste, es war unmöglich es zurück zu halten. „Du sprichst muggelisch?"

Er bedachte sie mit einer hochgezogenen Augenbraue.

„Ich lasse euch mal alleine. Wenn du was brauchst sag Bescheid", räusperte sich der Große überraschend und stand langsam auf.

„Nicht doch, ich wollte eh gerade wieder gehen", warf Mione überschwänglich dazwischen, warf das Glas um und entlockte dem Blonden so ein leises Stöhnen. Doch der Große winkte ab, schien ihr sogar anzudeuten sitzen zu bleiben.

Malfoy erwiderte nichts, durchbohrte sein Gegenüber nur mit vielsagenden, strafenden Blicken. Jedoch war es eine Art von Blick, den sie beim Blonden noch nie gesehen hatte.

„Denk dran, du sollst nichts trinken", sagte der Große grinsend, klopfte Malfoy vorsichtig auf die Schulter.

„Bei Merlin, Barry. Ich bin kein elendes kleines Kind mehr." Malfoy schlug seine Hand mit einem leisen Grummeln fort, jedoch war seine Bewegung so fahrig, dass er sie um Meilen verfehlte.

Mit einem breiten Grinsen machte Barry sich von dannen.

Hermione musste unweigerlich grinsen. Nun konnte sie es deuten: Die zwei erinnerten sie stark an Harry und Ron. An die Art und Weise wie die zwei miteinander umgingen, die Art wie sie sich ständig zwischen Streit, Freundschaft und Führsorge bewegten.

‚Unglaublich', schoss es ihr durch den Kopf. Malfoy hatte scheinbar so was wie einen echten Freund.

„Es überrascht mich dich hier zu sehen", sagte sie und schenkte sich einen weiteren Schluck des Feuerwhiskeys ein. Als sie einen Schluck nahm spürte sie wie sehr ihre Hände zitterten.

Sichtlich überrascht wandte er sich ihr zu. „Das könnte ich auch sagen."

Sie lachte leise, spürte wie ihr etwas Blut in den Kopf schoss. „Ich bin mit Harry und Ginny hier..."

Er nickte. „Das ist mir bewusst."

Wieder schwiegen sie sich einen Moment an. „Ich bezog das… auf deine Verletzungen", fügte sie schließlich nach einem weiteren Glas hinzu.

Gott, sie verbrannte. Stöhnend lockerte sie den Schal um ihren Hals und öffnete die ersten zwei Knöpfe ihrer Bluse. Wo war eigentlich ihre Jacke hin?

Er schien zu zögern, sah sie nicht an. „Ich sollte nicht hier sein, wenn es nach unserem Heiler geht."

Sie lächelte. Es erinnerte sie stark an ihre Jugend und vor allem an Harry. „Dann widersetzt du dich also. Böser Junge!", schnurrte sie.

Malfoy bedachte sie mit einem prüfenden Blick. „Ich glaube du hast genug", sagte er dann.

Sie verschluckte sich an dem bisschen Whiskey, welches sich gerade in ihrem Mund befand. „Mir geht es gut, Malfoy", gab sie schneidend zurück.

Er zuckte mit den Schultern, blickte auf die Tischplatte und spielte mit einem der Untersetzer. Wieder schwiegen sie sich minutenlang an.

‚Das ist doch lächerlich', schoss es ihr hallend durch den Kopf. Ihr Hirn schien gerade etwas schwer daran zu arbeiten, ihr eindeutige Nachrichten zu schicken.

„Malfoy, ich denke wir sind zu alt für so was", begann sie mit schwerer Zunge. „Ich meine, ich erwarte nicht dass wir dicke Freunde werden. Aber, wir könnten wenigstens zum Beil das Kriegsteil besiegen!"

„Kriegsteil besiegen?", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

„DAS Beil, natürlich…", sie kicherte, beugte sich zu ihm vor während er leicht zurück wich. „Wir begraben es…", lachte sie eine Spur zu überschwänglich und nahm einen weiteren Schluck.

Er musterte sie amüsiert. „Ja, ich denke ich verstehe…"

Sie lächelte, strich sich versucht elegant eine Strähne aus dem Gesicht; wobei sie sich mit dem Finger ins Auge stieß. Irritiert zuckte sie zusammen, fuhr dann aber nach einem kurzen Moment fort. „Du kannst mich auch gerne weiterhin beleidigen, wenn dir danach ist. Ich verlange nicht dass du deinen Zynim…Zynüm… Zynünim…" Sie stockte, ihre Zunge wollte das Wort einfach nicht zustande bringen, also nuschelte sie es beiläufig vor sich hin, „…ablegst. Das bist immerhin du…"

Er sah sie skeptisch an, seine Mundwinkel zuckten schwach. „Ich denke du hast jetzt wirklich genug", sagte er dann und griff nach ihrem Glas.

Sie zog das Glas mit einer Geschicklichkeit aus seinem Griff, die sie sich selber gar nicht mehr zugetraut hätte. „Genau!", japste sie dann und griff nach der Flasche. „Lass uns auf ne Saftfreundschaft trinken!"

Als sie ihm strahlend das gefüllte Glas entgegen schob schaute er sie aus amüsierten, grauen Augen an.

„Saftfreundschaft?", fragte er sie mit einem angenehm spöttischen Funkeln. Seine Mundwinkel zuckten erneut für einen Moment verdächtig und sie versank fast in seinem Anblick.

„Ja", entgegnete sie überschwänglich und hob das Glas. „Lass uns freundschaftlich unseren Saft vermischen..."

Ein heiseres Lachen entwischte seiner Kehle als er sich mit zuckenden Schultern über das Gesicht wischte. „Granger, du bist nicht nur voll, du bist auch noch verrückt!"

Enttäuscht ließ sie das Glas sinken. „Du bist nen Feigling. Warst du immer schon!"

Er sah sie an, seine Augen funkelten immer noch. Dieses Mal jedoch wenig amüsiert. Sie hatte seinen wunden Punkt getroffen. „Ich habe literweise Heiltränke getrunken."

„Spielverderber und Feigling. Du hast so viele Facetten, Malfoy. Nur leider keine interessante", flüsterte sie in einen herausfordernden Singsang und beugte sich dabei bedenklich weit zu ihm rüber.

Er atmete durch. „Ein Glas!", sagte er dann.

Mit einem breiten Grinsen schob sie ihm das gefüllte Glas wieder zu, er sah sich kurz um und dann exte er es.

Als er das leere Glas wieder klirrend auf den Tisch sinken ließ, klatschte sie überschwänglich in die Hände.

„Jetzt ich", sagte sie, nahm das Glas an sich, füllte es erneut, prostete ihm zu und leerte es ebenfalls mit nur einem Zug.

Anschließend ließ sie ihren Blick durch denn mittlerweile stark ausgedünnten Raum wandert. Wo waren eigentlich Harry und Ginny hin?

Gerade eben hatten die zwei sich noch mehr oder weniger deutlich in einer der hinteren Ecken verschanzt. Jetzt fehlte von ihnen jede Spur.

„Du bist also Professorin geworden", riss Malfoys Stimme sie aus ihren Gedanken. Ihr war nie aufgefallen wie verdammt sanft er klingen konnte.

„Ja", gab sie zurück.

„Ich hatte gedacht dich zieht es direkt ins Ministerium. Als Muggelrechtskämpferin oder ähnliches…"

Sie lächelte. „Das denken alle", hauchte sie dann.

Einen scheinbar endlos langen Moment sah sie ihn einfach an, er wich ihren Blicken jedoch aus. Es wirkte unwirklich hier so mit ihm zu sitzen. Wo sie sich doch wenige Tage zuvor noch in der großen Halle gestritten hatten.

„Es tut mir leid", hauchte sie schließlich glucksend.

Er runzelte die Stirn. „Was?", fragte er dann.

Doch bevor sie antworten konnte, erschien ihr neuestes Lieblingsbrünettchen auf der Bildfläche. Grey ließ sich auf den Platz schräg gegenüber von Malfoy fallen, griff sich die Whiskeyflasche und das leere Glas, füllte dieses und raunte Malfoy heiser zu: „Korb oder Catch, Boss?"

Malfoy schüttelte den Kopf. „Nicht heute, Blair."

„Nix da! Ich habe genau gesehen, dass du gerade was getrunken hast", sie sah ihn an, ein in Miones Augen abstoßendes Grinsen zierte ihr zugegeben hübsches Gesicht. „Also, Korb oder Catch?"

Malfoy verdrehte scheinbar genervt die Augen. „Catch", sagte er dann aber nachgebend.

Beide drehten sich zur Tanzfläche um, Malfoy mehr oder weniger gelangweilt, Grey erwartungsvoll. Dabei hatte sie ihre Hand wie beiläufig auf Malfoys Unterarm gelegt.

Hermione versuchte ihrem Blick etwas verwirrt zu folgen und gegen den Drang anzukämpfen der jungen Frau die Hand abzubeißen.

„Jeah!", quietschte die Brünette schließlich und Malfoy warf sich wütend zurück in den Stuhl.

„Scheiße", murmelte er.

„Auf ex, Süßer!", flötete Grey und mit einem Zögern tat er, wie ihm geheißen wurde.

Mit einem zufriedenen Grinsen beugte die junge Frau sich vor und gab Malfoy einen flüchtigen und herausfordernden Kuss auf die Wange. „Wenn du wieder auf den Beinen bist, schuldest du mir einen Tanz", flötete sie, sprang auf und verschwand wieder in der Menge.

Scheinbar atemlos blieb Mione zurück, starrte ihr einen Augenblick hinterher. „Was war denn das?", fragte sie dann zugegeben eine Spur zu schneidend.

„Ein Spiel", entgegnete er.

Sie sah ihn interessiert an. „Was für ein Spiel?"

Er zuckte mit den Schultern, orderte sich bei der Bedienung ein Glas Wasser. „Ein dämliches!"

„Na, erzähl schon", drängelte sie ihn.

„Granger, ganz ehrlich, du-", begann er.

„FEIGLING!", rief sie so laut, dass sich alle zu ihnen umdrehten.

Er nickte, gab dem herannahenden Barry ein scheinbar beruhigendes Zeichen und deute schließlich auf die Menge. „Granger, hör auf so ein Theater zu machen… Siehst du den kleinen Dicken dahinten?"

Sie folgte seinem Blick. Schließlich nickte sie, als sie der Meinung war ihn erhascht zu haben.

„Das ist unser Manager Lucas de Pries. Er ist immer auf einen Flirt aus, allerdings wird er so gut wie immer zurück gewiesen."

Sie lachte, sah ihn strafend an. „Das ist gemein! Ihr wettet darum, ob er abblitzen wird oder nicht?"

Er schenkte ihr ein Grinsen, welches sie fast vom Stuhl warf. „Ich bin ein böser Junge, richtig?"

Mione biss sich auf die Lippe, sah ihm direkt in die grauen Augen. Minutenlang schienen sie so zu verharren und sie schien nach und nach immer mehr in den grauen Fluten zu versinken.

„Ich will es auch spielen!", sagte sie dann schmollend.

Er schüttelte den Kopf, funkelte sie an. „Ich soll NICHTS trinken, Granger!"

Der Lockenschopf rückte näher an ihn heran. „Musst du auch nicht. Lass uns einfach spielen. Eine Runde", hauchte sie.

Er seufzte etwas genervt, schob das Glas von sich, welches sie ihm gerade eben eingegossen hatte. „Granger", zischte er leise.

„Feigling, Feigling, kleiner kleiner Feigling…", flötete sie vor sich hin.

Der Blonde schien einen Moment zu überlegen, nicke dann schließlich. „Eine Runde. Und dann stehst du auf und verpisst dich!"

„Deal!", sagte sie und schenkte grinsend ein.

Er nahm ihr die Flasche aus der Hand und sah sie skeptisch an. Dann stellte er die Flasche ab und sie griff danach. „Nicht so schnell. Wir schenken ein wenn fest steht wer verloren hat."

Schelmisch grinsend überließ sie ihm schließlich die Flasche.

„Los geht es", sagte er schließlich, als de Pries ziemlich unbeholfen auf eine große schlanke Schönheit zusteuerte. Sie klatschte erneut überschwänglich in die Hände, konnte seinen Blick dabei in ihrem Rücken spüren.

„Korb", sagte Malfoy und sie stimmte Sekunden später mit ein.

Er schüttelte den Kopf. „Ich habe es zuerst gesagt."

Mione tat so, als würde sie schmollen.

Die Schönheit musterte den kleinen, armen Kerl herablassend und wandte sich dann direkt ab.

„Korb", sagte Malfoy grinsend, füllte das Glas und schob es ihr zu.

Sie exte es mit einem Zug und sah ihn herausfordernd an. „Noch eine Runde?"

„Erst muss du mir einen Gefallen tun", sagte er und lehnte sich zurück. Sie sah dass seine Augen leicht glasig wirkten.

Sie lachte. „Was?"

„Das sind die Spielregeln. Der Gewinner hat einen Wunsch frei", sagte er.

„Okay", sagte sie lächelnd.

„Krähe wie ein Hahn", hauchte er süffisant grinsend.

Sie warf einen Moment entsetzt und doch lachend den Kopf zurück. „Nein…"

Er sah sie prüfend an. „Dann kneifst du also."

Ein leises, beinahe hysterisches Kichern entwischte ihrer Kehle, als sie es versuchte. Es missglückte ihr vollkommen und einige der Umstehenden sahen sie entsetzt oder auch mit einem schiefen Grinsen an.

Malfoy konnte sich ein ungläubiges und leises Lachen nicht verkneifen, während sie lauthals lachend ihr feuerrotes Gesicht in ihren Händen vergrub.

Musste sie erwähnen, dass das hier das surrealste war, was ihr bisher passiert war?

Und sie war sich sicher, sie würde morgen jeden einzelnen Moment bereuen. Und er würde ihr jeden einzelnen sicherlich bis ans Ende aller Tage immer wieder vorhalten.

Doch im Moment war es ihr scheiß egal…

„Revanche", flötete sie und goss erneut ein Glas ein.

„Nein", hauchte er und schob es erneut weg. „Und komm mir nicht wieder mit der Feigling-Nummer", fügte er leicht schneidend hinzu, als sie gerade Luft holte.

Einen Moment starrte sie ins Leere. „Das ist echt unfair", jammerte sie dann.

Er stöhnte neben ihr gequält aus. Sie war sicher er wollte etwas Gemeines erwidern, aber überraschenderweise tat er es nicht.

„Ein halbes Glas?", sagte sie und strich sich erneut etwas unbeholfen eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Er sah sie einfach nur mit verschränkten Armen an. Er sah zugegeben etwas neben der Spur aus.

„Gut, dann gehe ich jetzt… Mit Alain weiterspielen…", hauchte sie, nahm das Glas und die Flasche und richtete sich schwerfällig auf.

„Ein halbes Glas und dann gehst du nach hause", knurrte er kaum hörbar neben ihr. Hatte sie sich verhört oder hatte seine Stimme leicht gezittert?

Die nächsten beiden Runden verlor der Blonde und sie beobachtete mit leichter Verwunderung, dass er sein drittes Glas sichtlich erschwert schluckte und dieses dann sichtbar irritiert auffüllte.

Zudem drehte er den Verschluss einen Moment in die falsche Richtung – sie fragte sich wann sie die Flasche verschlossen hatten – und drehte dann schwer ausatmend in die andere Richtung.

„Dir geht´s gut?", fragte sie.

Er nickte, füllte das Glas und es lief über…

Sie spielten schätzungsweise fünf oder sechs Runden, von denen sie etwa gleich viele verloren und gewannen. Sie wusste nicht warum er irgendwann einfach mitzog, doch er tat es…

Eindeutig wackelig auf den Beinen strich sich der Lockenschopf eine komplett verirrte Strähne aus dem Gesicht, während sie gemeinsam mit dem ebenfalls stark angeschlagenen Ex-Slytherin de Pries zigsten Balzversuch beobachtete.

Sie wusste nicht mehr, wann sie sich genau selber auf der zurückliegenden Strecke verloren hatte… Doch es wirkte eh alles so unwirklich und vernebelt, dass sie daran zweifelte, dass es wirklich passierte… Doch es fühlte sich erheiternd gut an…

Ihr war immer noch extrem heiß, sie hatte mittlerweile sogar den Pullunder ausgezogen, den sie über der Bluse getragen hatte.

„Siehst du die Mädels dahinten?", hauchte sie ihm zu, während sich der kleine dicke Bursche an eine unscheinbare Maus heranmachte.

Malfoy folgte ihrem Blick. „Ja. Warum?"

Sie kicherte, griff fahrig nach seinem Arm. „Die habn bei eurem Spiel ihre Brüste enthüllt."

Er sah sie stirnrunzelnd an und schluckte hart. Seine Miene sah umwerfend und ungewohnt weich aus.

Ihr Kichern wurde etwas lauter. „Wenn du verlierst…wirst du sie um einen erneuten Blick bitten!"

Er öffnete seinen Mund, starrte sie einen scheinbar endlos langen Moment an. „Du bist ein Biest", hauchte er dann.

Ein erneuter Lachkrampf schüttelte sie und sie musste dagegen ankämpfen ihm nicht in die verlockende Schulter zu beißen, an der sie gerade lehnte. Gott, er roch fantastisch…

„Tja Granger. Siehst so… Sieht aus, als wenn diese Runde an mich geht", riss er sie aus ihrem verfrühten Triumph.

Mione richtete sich schmollend auf und exte das Glas gekonnt und ohne mit der Wimper zu zucken. „Was soll ich tun?", raunte sie dann.

Er grinste sie an und nicht zum ersten Mal an diesem Abend – am schlimmsten war es bisher gewesen als er sich der Wette wegen direkt vor ihren Augen das Shirt ausgezogen hatte um es auf links zu drehen – durchfuhr sie ein entsetzlicher Schauer.

„Ich bitte dich um einen Blick", sein Grinsen wurde unzumutbar breit.

Für einen Moment verstand sie nicht. Viel zu langsam ordnete ihr vernebelter Kopf die Wörter, die aus seinem Mund gekommen waren. Dann blieb ihr die Luft weg, ihr ganzer Körper ging in einem wolligen Kribbeln unter. Sie wusste nicht ob es der Gedanke daran zu gehorchen, sein Blick oder der Alkohol war, der es auslöste. Wahrscheinlich war es alles in einem.

„Das kann ich nicht", hauchte sie dann fahrig.

„Soso… Kneifen wir also doch?", gab er zurück, sein Gesicht kam ihrem dabei extrem nah.

Zum ersten Mal an diesem Abend – als sie tatsächlich mit dem Gedanken spielte sich schamlos vor ihm zu entblößen – schoss ihr durch den Kopf, dass sie schon lange genug getrunken hatte.

Ihr Herz raste, während ihre innere Stimme hysterisch lachte und ihr Dinge zuflüsterte die sich kaum verstand, die ihr jedoch weitere Schauer über den Rücken jagten.

„Hier sind zu viele Leute", hauchte sie und deutete zögernd auf die handvoll Menschen, die sich noch mit ihnen in der verwüsteten Kneipe befanden.

Er grinste sie nur weiterhin an, griff nach der großen Speisekarte die auf dem Tisch vor ihnen lag und richtete sie auf: Als kleinen Sichtschutz. Zweimal fiel sie um, dann blieb sie stehen…

Ihre Brust schien unter dem enormen Druck, welchen ihr rasendes Herz ausübte, zu zerspringen, als sie einen letzten Gedanken wagte. Das war Wahnsinn, das konnte sie nicht tun.

‚Wahnsinn ist auch, dass du hier mit Malfoy sitzt und auf so etwas wie Freundschaft trinkst', wisperte die Stimme in ihr erstaunlich deutlich.

Und ehe sie sich versah hatte sie, ohne es wirklich zu merken, damit begonnen ihre Bluse aufzuknöpfen. Ihr Blick lag dabei starr auf die wenigen Anwesenden, die entweder eh verloren in den an ihnen klebenden Lippen waren; oder bereits zu betrunken zum Stehen.

Sie redete sich ein, dass sie sie nicht aus den Augen lassen wollte, doch innerlich wusste sie, dass sie ihn nicht ansehen konnte. Nicht, wenn sie das hier tat…

Mit fahrigen Bewegungen öffnete sie den letzten Knopf, schob den Stoff über ihre Schultern und atmete tief aus.

„Sehr schön", hauchte er neben ihr in deutlich heiser und atemlos. Dennoch konnte sie ihn förmlich grinsen hören. „Jedoch ist da immer noch etwas viel Stoff."

Sie schloss die Augen, wollte etwas erwidern, doch ihre Lippen zitterten viel zu sehr. Mit einer letzten Bewegung öffnete sie ihren BH, der sich ironischerweise an der Vorderseite öffnen ließ. Die unerwartet kühlte Luft streifte ihre Haut und brachte sie etwas aus der Fassung.

Er sagte nichts, sah sie einfach nur an. Sie konnte seine Blicke geradezu heiß auf ihrer nackten Haut spüren.

Todesmutig riskierte sie einen Blick, es war eindeutig der Alkohol der sie trieb.

‚Natürlich', spottete die Stimme in ihr, die komischerweise nach Malfoy klang.

Die Augen des Blonden lagen ungewöhnlich hungrig auf ihr, schienen sie einzusaugen. Sein Atem ging schnell, sie konnte sehen wie seine Brust sich einige Male heftig hob und senkte. Dann hob er den Blick, sah ihr direkt in die Augen. Die seinen waren sturmgrau und extrem vernebelt. Fahrig leckte er sich über die Lippen, wandte den Blick dann blitzschnell ab.

Ebenso schnell zog sie sich wieder halbwegs an, spürte wie ihre Hände erneut zu zittern begangen. Dieses Mal jedoch vor Euphorie. Sie hatte es in seinen Augen gesehen: Begierde. Er begehrte sie…

„Ich will eine letzte Revanche", hauchte sie schließlich und ihre Stimme schien nicht ihr zu gehören.

Sie beugte sich vor, ihre Lippen berührten beinahe seine Ohrmuschel. Sie spürte ihn regelrecht leicht zusammenzucken, doch er rührte sich nicht.

„Wenn du verlierst, will ich einen Kuss. Einen richtigen…"

*** *** ***

Vorschau auf das nächste Chapter:

Benommen drückte sie ihr heißes Gesicht ins kühle Kissen, versuchte das unberechenbare Dröhnen hinter ihren scheinbar geschwollenen Schläfen zu ignorieren und einen klaren Kopf zu fassen.

Was war passiert?

*** *** ***

So… Es geht ausnahmsweise mal schon heute weiter, da ich mich so tierisch über die vielen Revs gefreut habe, gestern noch entsetzlich weit gekommen bin (ich habe drei ganze Chaps geschrieben) und ich am Ende diese Woche für ein paar Tage nicht vor Ort sein werde… Wenn ihr mir fleißig eure Meinungen geigt, geht es wahrscheinlich morgen schon weiter… :)

Anmerk: Der Song Don´t Cha gehört natürlich nicht mir… Die Rechte liegen beim Label, der Band oder wem auch immer sie gehören mögen… ;) Und noch was: Ich weiß dass der Song zu dieser Zeit noch nicht erschienen war…. Ich bitte euch darüber hinweg zu sehen…

So… Ich muss auch noch nen paar Sachen zu dem letzten Chap loswerden… Ich weiß, dass es (und sicher auch das kommende Geschehen) jede Menge Geister spalten wird… Hier ruht jedoch meine Geschichts-Grundidee für große Teile des kommenden Plots, ohne jetzt was zu verraten… Ich kann euch versprechen, die beiden werden sich nach diesem Abend ganz sicher nicht als beste Freunde in den Armen liegen… Eigentlich geht der Ärger jetzt erst wirklich los… *lol*

Mir ist bewusst, dass manche Handlungen und Reaktionen in diesem Chap vielleicht etwas unerklärlich wirken… Wahrscheinlich sogar… Aber, die beiden tragen in meiner Geschichte halt jede Menge Masken (wozu wir im Laufe der Geschichte noch kommen werden) und in diesem Chap sitzen halt nur die wenigsten… Und natürlich ist es mein Ziel, im Laufe der Geschichte jede einzelne Maske gemeinsam mit euch zu lüften… ;)

Natürlich gilt trotzdem: Ich bin jederzeit für Kritik und Fragen offen… :)

Vielen Dank natürlich wie immer an Kiggi und Ashe, die mir bei diesem ganz besonders schweren Brocken von einem Kapitel ungemein zur Seite gestanden haben… Ich liebe euch!!!! *lol* Und natürlich auch danke an meine lieben Reviewer…

NessiC.: Es freut mich, dass das letzte Chap dir so gut gefallen hat… Es ist bisher auch eines meiner Lieblinge, soweit man das als Autor sagen darf… *lol*

Draco´s CoffeeGirl: Ja, ich weiß… Deshalb habe ich sie wohl auch eingeführt… *lol* Und ich bitte dich drum (Informierung wenn´s bei Dir weitergeht), auch wenn ich dich und deine Storys jetzt eh im Auge behalten werde… :) Und es freut mich natürlich riesig, dass dir das letzte Chap so gut gefallen hat… :)

Hexenlady: Ja, habe ich tatsächlich… Ich weiß nicht warum, ich habe irgendwann einfach noch mal bei *Desert Rose* angesetzt und hier bin ich nun… *lol* Ja, ich denke das wird es sein: siehe Älterwerden… Ja, Draco erscheint streckenweise wirklich sehr kalt und abweisend. Ob er es wirklich ist; wir werden sehen… ;) Mione ist in dieser Geschichte echt schwierig… Sie war in JKs Büchern schon immer so entsetzlich erwachsen… In meiner Geschichte ist sie es nun wirklich, sehnt sich jedoch nach ihrer Jugend zurück… Da liegt der komplizierte Knackpunkt… *lol*

shanice: Es freut mich, dass es dir gefällt und dass du dich dazu entschieden hast es mir mitzuteilen… *freu* Ich hoffe, ich kann auch weiterhin Chapter bieten, die dich zum schreiben bringen… ;)

DnA: Ich verneige mich vor euch allen, weil ihr an meinen Geschichten lautstark teilhabt und mich daher zum Weiterschreiben animiert… ;)

die-na: Mensch, du kleine Fleissbiene… *lol* Du bekommst nen ganzen LKW voll Kekse… *hehe* Danke übriges für die ganzen Tipps… Über die Sache mit dem iPot an Hogwarts habe ich mir direkt zu Begin bereits Gedanken gemacht; und ich bin erstaunt dass es jetzt erst jemand anspricht. *lol*

Also, ich habe mir mehrere Theorien ausgedacht. Es steht euch frei eine zu wählen:

a) McGonagall hat direkt nach ihrer Ernennung zur Schulleiterin einen speziellen Zauber auf Hogwarts gelegt, damit sie ihre eigenen Muggel-Maschinchen nutzen kann: Sie ist nämlich insgeheim großer Muggel, Leo DiCaprio und Salsa-Fan…

b) Malfoy hat sich geweigert ohne seinen iPot zu kommen… Daher siehe oben: Special Zauber…

c) Nach dem Krieg ist die Zauberwelt, wie ich ja bereits ab und an erwähnt hatte, bedeutend muggelfreundlicher geworden. Daher wurden nun viele Dinge aus der Muggelwelt nun auch offiziell in die Zauberwelt übernommen. Also siehe oben: Special Zauber…

Ich glaube mir gefällt Punkt A am besten… *lol*