11. Ich erkenn mich nicht wieder…

Gedankenverloren blickte sie auf ihre Hand, drehte ihren Verlobungsring immer wieder um ihren Finger. Dieser Bund erschien ihr falscher denn je. Irgendwo war ein Riss, doch so sehr sie auch suchte, konnte sie den Anfang nicht finden. Kitten war also unmöglich…

Natürlich hatte sie es Ron nicht gesagt. Wie und was sollte sie ihm auch sagen?

Beinahe mit Grauen dachte sie an ihre letzte gemeinsame Nacht im Fuchsbau zurück. Sie hatten miteinander geschlafen, es war das erste Mal sein langem gewesen. Und es hatte sich so verdammt falsch angefühlt. Falsch, unehrlich und unbefriedigend. Sein Körper, der ihr eigentlich so bekannt vorkommen sollte, hatte sich fremd angefühlt. Seine Berührungen wirkten steif, unerfahren. Im Anschluss hatten sie beide stundenlang nebeneinander gelegen, schweigend.

Und mehr als einmal war ihr der beschämende und unmögliche Gedanke gekommen, dass die Alkohol geprägte Nacht mit Malfoy auf kranke Weise leidenschaftlicher gewesen war, als jede einzelne, die sie in den letzten Monaten mit Ron verbracht hatte.

Wenn nicht sogar leidenschaftlicher als alle, die sie jemals mit ihm verbracht hatte…

Sie schämte sich dafür, dass sie so dachte. Dieser Fauxpas schien ihr Gau des Jahrhunderts zu sein; sie konnte sich gar nicht oft genug selber dafür verfluchen, dass sie es hatte soweit kommen lassen. Mione vertrug keinen Alkohol und wenn sie an den Abend zurück dachte, war dieser auch ohne sein katastrophales Ende mehr als nur peinlich verlaufen.

Doch neben der Tatsache, dass sie es hatte passieren lassen, zermürbte sie die Frage warum sie es hatte passieren lassen? Sie fand in attraktiv, dass hatte sie sich mittlerweile eingestanden. Doch das alleine entschuldigte und erklärte nichts. Vielleicht war es der Frust gewesen, doch auch das konnte sie nicht zufrieden stellen.

Zugegebenermaßen hatte sie in den vergangenen Monaten tatsächlich schon einmal darüber nachgedacht Ron zu betrügen. Natürlich nur um sich ihrer Gefühle sicher sein zu können. Sie wusste wie schändlich dieser Gedanke war. Doch im Grunde wollte sie sich nur selber damit testen. Würde sie Ron noch genug lieben, hätte sie den finalen Schritt nicht gewagt. Natürlich hatte sie dabei an jeden potentionellen Mann auf dieser Welt gedacht; nur nicht an Malfoy. Sie hatte sich also selber gleich doppelt schockiert. Sie hatte die Gelegenheit ohne zu zögern genutzt. Und dazu noch mit Malfoy…

Was sie jedoch beinahe noch mehr schockierte war die Tatsache, dass er mitgezogen war. Sie war immerhin das Schlammblut…

Stöhnend rieb sie sich die Schläfen, erntete dafür einige Blicke der anwesenden Lehrer und Schüler. Sie befand sich in der großen Halle und es war Frühstückszeit.

Mione war wirklich ratlos – zum ersten Mal in ihrem Leben. Vor wenigen Tagen hatte sie noch nur mit den wirren Gedanken, den Erinnerungen und dem schlechten Gewissen Ron gegenüber kämpfen müssen. Die Rückkehr nach Hogwarts schien ihr wie ein rettender Anker, um klare Gedanken zu fassen.

Lächerlich, wie sie direkt nach ihrer Ankunft feststellte. Denn hier überrollte sie ein wahres Gefühlchaos noch bevor sie die Grenze zum Gelände überhaupt überschritten hatte. Und mit ihm kamen weitere Fragen auf: Wie sollte sie sich ihm gegenüber verhalten? Und was sollte sie vielleicht sicherheitshalber befürchten?

Irgendetwas sagte ihr, dass diese Sache noch nicht vergessen oder gar durchgestanden war. Auf der einen Seite hoffte und wusste sie, dass er den Ausgang dieser peinlichen Nacht sicherlich ebenso bereute wie sie: Aus seinen ganz eigenen arroganten Gründen.

Doch sie hatte Angst vor der Eventualität, dass er es dennoch gegen sie verwenden könnte…

Aufgebrachtes Murmeln durchschnitt die Stille im Speisesaal, die bis vor wenigen Minuten noch nur durch das klappern des Besteckes auf den Tellern unterbrochen wurde. Morgens waren die Schüler immer ungewöhnlich ruhig, während sie nachmittags aufgeregt und unkontrollierbar daherplapperten.

Überrascht blickte sie auf. Die Ursache trat beinahe unbehaglich dreinschauend in den Speisesaal, legte die wenigen Schritte zum Lehrertisch so schnell wie sichtlich möglich zurück. Warum tat er ihr das an?

„Draco", sagte McGonagall erfreut und deutete dem Blonden an sich zu ihnen zu setzten. „Es freut mich, dass Du uns heute Gesellschaft leistest."

Stillschweigend ließ er sich auf seinem Platz zwischen Hooch und Zabini nieder, nickte den Anwesenden nur kurz und anteilnahmslos zu. Dann griff er nach der Tasse Tee, die augenblicklich vor ihm auf dem Tisch erschienen war.

Hermione war überrascht, versuchte aber ihn so gut wie möglich *nicht* anzusehen. Was ihr irgendwie neuerdings noch schwerer fiel als zuvor. Um ehrlich zu sein, hatte sie gehofft sie könnte ihn die kommenden Wochen einfach weiterhin bestmöglich ignorieren, indem sie ihm aus dem Weg ging.

Musste sie dafür jetzt auch noch das Essen aus ihrem Tagesablauf verbannen?

Zwei Wochen oder besser noch zwei Monate, hatte sie sich ausgemalt. Solange hatte sie geplant ihm komplett aus dem Weg zu gehen. Solange bis sie ihren kleinen Ausrutscher verdauen und das Bild seines nackten Körpers aus ihren Gedanken verdrängen konnte, die sie seitdem scheinbar mindestens einmal pro Nacht quälten.

Vielleicht hätte sie sich später flüchtige Blicke erlaubt, aber sie hatte sich vorgenommen nicht mit ihm zu sprechen. Sogar jegliche Vermerke im Bezug auf die sicherlich anhaltenden Verspätungen hatte sie sich untersagt. Sie würde ihren Frust in Zukunft einfach – ganz in Snape-Manier – an den Schülern auslassen…

Der Schwarzhaarige schien dem Blonden etwas zuzuflüstern was beiden ein breites Grinsen auf die elenden Syltherinvisagen zauberte. Einen Augenblick meinte sie beide dabei zu ertappen, wie sie sie aus den Augenwinkeln ansahen.

Ein Kloß kroch ihr im Hals hoch und sie spürte wie ihr das Blut in den Kopf schoss. Hatte Malfoy dem anderen von ihrem Ausrutscher erzählt?

„Ich wollte dich noch um etwas bitten", hörte sie McGonagall in die Richtung des Blonden sagen.

Er wandte sich von Zabini ab und blickte die Schulleiterin an. Er schien auch etwas zu sagen, aber aufgrund der Entfernung und dem Lärm in der Halle, drang es nicht zur ihr durch. Leider wurde Sekunden später auch McGonagalls weitere Ansprache übertönt.

„Was hat sie gesagt?", fragte der Lockenschopf an Neville gewandt, denn er war leicht blass um die Nase geworden.

„Ich glaube Malfoy soll uns übernächstes Wochenende nach Hogsmeade begleiten", sagte er.

Sie sog schneidend die Luft ein. Das hatte ihr noch gefehlt. Vorsichtig spähte sie an den anderen vorbei zum Blonden, ihre Blicke trafen sich. Hastig wich sie zurück, versteckte sich sozusagen einen Moment hinter Neville.

‚Das ist albern, du machst dich lächerlich', flüsterte ihre innere Stimme.

Also lehnte sie sich vorsichtig wieder vor. Wieder trafen sich ihre Blicke. Etwas Belustigtes lag in seiner Miene. Auch Zabini sah sie an. Dann zwinkerte Malfoy ihr herausfordernd zu, bevor er sich seinem Tee und Hooch widmete.

Ihr Herz raste, stöhnend ließ sie sich zurück in ihren Sitz werfen und nahm einen so hektischen Schluck Tee, dass sie sich die Zunge verbrannte. Hustend stellte sie den Becher ab, wedelte wild mit ihrer Hand vor ihren verbrannten Lippen auf und ab. Neville klopfte ihr zu allem Übel auch noch auf den Rücken.

Sie spürte, dass wirklich alle Blicke auf ihr lagen… Alle…

„Wir schaffen das schon. Ich lasse euch zwei nicht aus den Augen, versprochen", sagte Neville. Offensichtlich um die aufzuheitern.

Sie mühte sich ein schiefes Grinsen ab.

-v-

Nachdem sie sich den ganzen Morgen den Kopf zerbrochen hatte, stand fest dass sie einen Plan brauchte. Dummerweise war ihr was entsetzlich Dummes mit der unglaublich unpassensten Person für diese unbeschreiblich dumme Sache passiert. Doch es tot zu schweigen brachte ihr nichts. Jedenfalls nicht in ihrer jetzigen Lage…

Sie war erwachsen und Professorin von Hogwarts. Sie war fest entschlossen irgendwann die erste muggelstämmige Schulleiterin zu werden und somit musste sie diese Sache entsprechend angehen.

Ohne Furcht und Tadel; und möglichst auch ohne ihre Stolz zu verlieren.

Was immer der Blonde also ausheckte – sie vermutete er plante sie zu erniedrigen oder auch zu erpressen -, sie musste ihm diesen Zahn so schnell wie möglich auf erwachsene Weise ziehen.

Und das tat man bekanntlich, indem man sich der besten Waffen bediente, die es gab. Worten!

Außerdem hatten sie bereits bewiesen, dass sie in der Lage waren mehr oder weniger friedlich miteinander umzugehen. Wenn man die Tatsache außen vorließ, dass sie beide betrunken gewesen waren… und die Nacht extrem erhitzt geendet war…

Gott, es klang und war erbärmlich… Doch es gab ihr etwas Hoffnung. Auf was auch immer.

Ihre innere Stimme lachte gehässig. Sie kannte Malfoy scheinbar besser als sie…

Also fand sie sich nach ihrer letzten Stunde an diesem Tag mehr oder weniger unschlüssig, und sich fehl am Platz fühlend, am Quidditchfeld wieder. Natürlich hatte Malfoy sie sofort erblickt, sie fragte sich ob er einen Granger-Radar besaß, und ihr unmissverständlich angedeutet zu warten.

Diese elende Möchtegern-Ikone dachte scheinbar sie hätte nichts Besseres zu tun, als hier stundenlang auf ihn zu warten…

Gut, im Grunde hatte sie heute nichts Besseres zu tun…

Malfoy redete gerade mit den Spielern der Schulmannschaft. Die sieben Jungen und drei Mädchen – es gab drei Ersatzspieler - hingen geradezu gefesselt an seinen Lippen, während er geschmeidig mit den Händen gestikulierte.

Beiläufig ließ sie ihren Blick über seinen Rücken streifen. Sie konnte die Muskeln regelrecht unter ihren Fingerspitzen spüren, die sich unter dem dünnen Stoff seines schwarzen Shirts sichtbar bewegten. Einen Moment fragte sie sich, ob die Spuren ihrer Fingernägel sich immer noch auf seiner zarten Haut befanden.

Sie konnte sich nur zu deutlich daran erinnern, wie sie ihm diese zugefügt hatte. Und der Gedanke daran ließ sie ebenso erbeben, wie seine Blicke, die sie ab und an auf sich spürte…

Röte stieg ihr ins Gesicht und sie hustete, während sie sich selber für den Gedanken tadelte; und dafür dass sie die Erinnerung zugelassen hatte.

Als sie sich umsah erblickte sie zwei unverschämte Hufflepuffs, die sie beinahe grinsend taxierten.

„Ich hoffe ihr verpasst keinen wichtigen Unterricht", blaffte sie und die zwei konzentrierten sich leise murmelnd wieder auf das Geschehen auf dem Feld.

Und sie tat es ihnen leicht beschämt gleich: Zwei Schülerinnen hatten sie beim Starren erwischt.

Das Team nickte gerade verstehend und stieg dann in die Lüfte empor. Malfoy sah ihnen nach bis sie an genügend Höhe gewonnen hatten und seine Anweisungen scheinbar im Ansatz nach seinen Vorstellungen umsetzten. Dann wandte der Blonde sich um und kam auf sie zu.

„Was gibt es?", fragte er distanziert und sie konnte regelrecht die neidischen Blicke der anwesenden Schülerinnen auf den Tribünen in ihren Rücken spüren.

„Wir müssen reden", hauchte sie.

Er zog die Augenbrauen hoch. „Wir sind gerade seit zwei Tagen an der Schule, unsere Stunden kollidieren erst morgen."

Sie nickte. „Nicht deswegen. Sondern…", sie zögerte, blickte vorsichtig über ihre Schulter. „…wegen dieser Sache."

„Das ist…", auch er stockte, blickte ebenfalls über seine Schulter, „….verdammt auffällig, Granger."

Erst einen winzig kleinen Moment später fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: Er hatte sie nachgeahmt.

„Herrgott Malfoy", knurrte sie und musste gegen den Drang ankämpfen ihn zu schlagen.

Er verdrehte genervt die Augen. „Wenn es unbedingt sein muss-"

„Es muss sein", fiel sie ihm ins Wort.

„Dann warte bis nach dem Training." Ohne sie ebenfalls sprechen zu lassen, trat er zurück aufs Feld und rief die Mannschaft zurück auf den Boden.

Wütend hockte sie sich auf die kleine Bank vor der Slytherin Tribüne und wartete…

-v-

Das Feld leerte sich nicht wirklich, als das Training endlich sein Ende fand. Sie sprang beinahe erwartungsvoll auf, als er auf sie zukam. Wieder ertappte sie ihr Herz dabei, wie es raste.

„Habt ihr keinen weiteren Unterricht", blaffte sie die bleibenden Schüler daher eindeutig zu schroff an.

„Nein", gab eine junge Slytherin herausfordernd zurück.

„Macht, dass ihr zum Schloss kommt", sagte der Blonde streng und wie von Zauberhand gehorchten sie ohne weitere Widerworte.

Natürlich sprachen ihre Mienen Bände, und sie genoss es sie mit eingezogenen Schwänzen und funkelnden Augen von dannen ziehen zu sehen.

„Also", sagte er schließlich.

Sie wandte sich zu ihm um, blickte ihn an. „Also, eigentlich geht es um Neville."

Er runzelte sichtlich verwundert die Stirn.

„Und natürlich auch um mich und Ron", fügte sie schnell hinzu.

„Du weißt wie merkwürdig das jetzt klingt?", hauchte er höhnisch und räumte die Spielutensilien ein, die noch auf dem Feld verstreut lagen.

Sie bedachte ihn mit einem strafenden Blick. „So war das natürlich nicht gemeint. Ron, ist mir verdammt wichtig und-"

„Granger, das hatten wir geklärt. Das Ganze bleibt unter uns und wir werden es niemals wieder erwähnen. Im Grunde wollte ich es so schnell wie möglich vergessen und in-"

„Na, glaubst du ich möchte es nicht aus meinem Erinnerungen verbannen?", fiel sie ihm schroff ins Wort.

‚Nein, möchtest du nicht', flötete ihre innere Stimme.

‚Doch, möchte ich', patzte sie zurück…

Sein Blick sprach Bände, wie sehr es ihm missfiel unterbrochen zu werden. Mit starrer Miene schnallte er grob einen der Klatscher in der Box fest. „Wo liegt dann dein verdammtes Problem?"

Einen Moment sah sie ihn an. Sie wusste nicht warum, aber ihr fehlten die passenden Worte.

Schließlich nickte er, schloss die Box und richtete sich mitsamt dieser auf. „Dann wäre ja alles geklärt." Mit diesen Worten machte er sich auf zu den Umkleidekabinen.

„Nein, warte… Ich…"

‚Was ich?', wisperte ihre innere Stimme…

Er wandte sich schleichend langsam wieder um, sah sie fragend an. Sie konnte regelrecht in seiner Miene sehen wie dünn das Seil war, mit welchem sie gerade seine Nerven spannte.

Unschlüssig schüttelte sie den Kopf.

Genervt Stöhnend drehte er sich erneut weg, setzte seinen Weg in die Kabinen fort.

„Warte", rief sie und folgte ihm bis in die seine.

„Was zur Hölle soll das werden?", fauchte er.

„Ich will das nur klar stellen. Wenn das alles ein riesiger Spaß für dich sein soll, für mich ist es keiner! Wenn es irgendwer erfährt, dann ist meine Beziehung am Ende!"

‚Ist sie eh schon', hauchte die Stimme.

„Granger, was redest du für einen unermesslichen Scheiß? Du glaubst doch nicht im ernst ich würde irgendwem freiwillig erzählen, dass ich dich gefickt habe? Damit würde ich nicht nur deine Beziehung, sondern auch meinen Ruf ruinieren." Er schüttelte den Kopf, stellte den Koffer mit einem lauten Knall neben den Lehrerspinden ab.

Ein Schlag der saß! Sie brauchte einen ganzen Moment um ihn wenigstens halbwegs zu verdauen.

Ein weiteres, genervtes Stöhnen entkam seiner Kehle. „Sonst noch was?"

Mione schüttelte wie betäubt den Kopf.

Erschreckenderweise glaubte sie ihm. Seine Worte waren absolut frei von jeglichem Spott oder Hohn gewesen. Kein Zeichen von einer List, die in seinem Kopf heranwuchs. Er bereute diese Nacht ebenso wie sie…

Sie biss sich auf die Unterlippe. Wie konnte sie auch nur für eine Sekunde glauben er hätte es nötig damit zu prahlen oder sie aufzuziehen? Er war erwachsen und wahnsinnig erfolgreich. Wahrscheinlich konnte er jede haben. Nein, das konnte er… Sie war es die klein und unbedeutend zurück geblieben war.

Eigentlich war es also genau das, was sie hatte hören wollen. Es sollte sie beruhigen. Doch das tat es nicht… Nein, es verletzte sie…

Er sah sie aus fragenden sturmgrauen Augen an. Es lag immer noch etwas Skeptisches in seiner Miene. Sie wusste, dass sie gerade sicher entsetzlich verloren aussah.

Dann spürte sie diesen Drang. Den Drang die Entfernung zu ihm zurück zu legen, sein Gesicht in ihre Hände zu nehmen und ihn zu küssen. Sie atmete entsetzt aus, starrte ihn einen scheinbar endlos langen Moment an.

Sie wurde verrückt….

Dann riss sie sich selber aus der Starre. „Wunderbar", sagte sie fest und alles was sie erntete war ein schwaches Kopfschütteln bei hochgezogenen Augenbrauen.

Mit einem unschlüssigen Nicken verließ sie fluchtartig die Kabine und schließlich auch das Spielfeld…

*** *** ***

Vorschau auf das nächste Chapter:

„Auf deine Komplimente kann ich verzichten, du elender Schleimbeutel. Geh und sage sie der Wand oder einem deiner billigen Fans!" Frust. Er schrie regelrecht gemeinsam mit der Wut aus ihr heraus.

*** *** ***

So… Es geht weiter, aber ich fürchte bis zum nächsten Update müsst ihr euch dann eine klitzekleine Weile gedulden… Ich bin nämlich das ganze Wochenende (inklusive morgen) nicht im Lande… Wenn ich am Sonntag fit genug bin und ihr mir weiterhin gehörig die Meinung gegeigt habt, versuche ich das nächste Chap am Sonntag noch, spätestens aber am Montag Hochzuladen… :)

Natürlich wie immer Danke an Kiggi und Ashe... Und auch an meine ganzen Geiger.. *lol* Ich freue mich wirklich wie ein Schnitzel über jede einzelne, noch so kleine Review… Also, tut euch bitte keinen Zwang an… ;)

Nessi.C.: Na, da freue ich mich ja, dass ich wenigstens eine nicht schocken konnte… *lol* Übrigens sehe ich das mit der Schuldzuweisung genauso… Aber, sie wäre keine Gryffindor, wenn sie die Schuld nicht erst einmal dem bösen Slytherin zuweisen würde, richtig? *lol*

HexenLady: Hach, ist das lustig… Ich mag Potter und Ron neuerdings nämlich auch nicht mehr… *lol* Nen Chap aus Draco´s Sicht ist eigentlich nicht geplant… Vielleicht füge ich aber irgendwann mal eines als Special ein… ;)

MissXXX: Schön dass es dich hierher verschlagen hat… *freu* Und natürlich danke für die Blumen… :) Im Detail weiß ich das Ende noch nicht, aber der große Faden dieser Geschichte steht tatsächlich schon.. Ich schmücke ihn halt nur entsprechend mit verschiedenen Ideen aus… hehe…

Draco´s CoffeeGirl: Genau, ENDLICH! *lol* Nee, aber das war einer der Punkte, warum ich es in diese FF genau so haben wollte… In den meisten FF´s tanzen sie die gesamte Geschichte umeinander herum; und erst am Ende geht's zur Sache… Wird hier halt nicht so sein, aber dazu später… Im Laufe der Geschichte… *lol* Die *heißen* Szenen waren mit Absicht so zahm… mal gucken, könnte passieren, dass sie im Laufe der Geschichte weniger zahm werden… ;)

One77: Freut mich, dass du noch dabei bist… und es freut mich natürlich auch, dass ich dir teilweise die Tränen in die Augen treiben konnte… hehe… ;)

Princess-Frances: Danke für die Blümchen und es freut mich, das es dir gefällt… Für den kotzenden Malfoy (klingt wie nen Scherzartikel der Weasleys *lol*) musste ich übrigens echt kämpfen… Ashe war nämlich der festen Meinung Malfoys kotzen nicht… *lach*

Die-na: Ich bin gerade zugegeben total verwirrt... Irgendwie ist deine Rev mit dem Link weg?!? Ojee… Naja, trotzdem aber noch einmal an dieser Stelle DANKE für deine Mühen, auch wenn ich das Bildchen leider immer noch nicht sehen durfte… *lol* Fühl dich ganz doll geknuddelt… :)