Warning: Lemon oder auch mehr oder weniger detaillierte, heiße Szenen… ;)

23. Fire and Ice…

Den gesamten, restlichen Weg über tauschten sie immer wieder wahrlich bedenkliche Blicke. Natürlich konnte sie wie immer keinen einzigen der seinen deuten. Doch ihre innere Stimme sagte ihr, dass sie nichts von jugendfreier Natur aussagen wollten.

Dazu waren seine Augen einfach zu dunkel und das Grinsen auf seinem Gesicht zu unverschämt. Immer wieder fragte sie sich, was für ein scheiß Spiel er gerade wieder spielte.

Natürlich wagte sie sich nicht wirklich ihn erneut darauf anzusprechen. Zu groß war ihre Angst, dass er erneut unverblümt darauf eingehen würde.

Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie ihn mehr oder weniger heimlich von hinten musterte. Er hatte den weiten Umhang bereits in der Eingangshalle abgelegt und trug nun nur noch den tiefschwarzen und edlen Mantel, den sie auch schon beim letzten Hogsmeade Besuch an ihm gesehen hatte.

Leider Gottes stand dieses Ding ihm wirklich ausgesprochen gut. Vielmehr saß es wie angegossen. Es würde sie nicht wundern, wenn er maßgeschneidert war. Er spannte nur hier und da an der richtigen Stelle, offenbarte ihr dieses vermaledeite Spiel seiner Schulter- und Rückenmuskeln, als er seine Zimmertür aufschloss.

Als sich die Tür mit einem lauten Knarren öffnete, ertappte er sie dabei, wie sie ihn ganz offensichtlich anstarrte. Oder auch mit den Augen auszog…

Das kam wahrscheinlich darauf an, wie man es genau interpretierte.

Er sah sie mit hochgezogener Augenbraue an, schob die Tür auf und platzierte sich herausfordernd im Türrahmen.

Mione hustete, senkte ertappt den Blick. „Dann mal gute Nacht!"

„Gute Nacht?", fragte er schneidend.

Sie sah ihn verwirrt an und ihr Herz schien einen Moment auszusetzen. „Es ist schon spät?"

„Ich weiß", sagte er und machte scheinbar im Türrahmen Platz.

Ihr schoss noch mehr Blut in den Kopf, als sich eh schon in diesem befand. Sie fragte sich, wie viel es noch brauchte, damit sie endgültig ohnmächtig zusammensackte.

„I-ich…", stammelte sie und wich entsetzt etwas zurück.

Malfoy seufzte, lehnte sich gegen den Türpfosten und strich sich einige Strähnen aus dem Gesicht. „Granger! Rein oder raus… Hier und jetzt oder womöglich wieder übermorgen in irgendeiner Besenkammer?"

Ohne sich selber wirklich davon abbringen zu können, schob sie sich am Blonden vorbei in das große Zimmer. Direkt hinter der Schwelle blieb sie wie angewurzelt stehen. Ihr Herz pumpte, als müsste sie einen sechstägigen Marathon überstehen.

Ihre weiche innere Stimme fragte sie vorsichtig, was sie hier eigentlich gedachte zu tun?

Sie hatte mehr oder weniger eingewilligt mit Malfoy zu schlafen…

Freiwillig…

Nicht dass sie es die letzten drei Male… Nein… Eigentlich waren es zweieinhalb Male gewesen… Wie auch immer, natürlich hatte sie es freiwillig getan… Irgendwie jedenfalls…

Doch das war anders…

Dieses Mal hatte es sie nicht einfach überkommen. Dieses Mal konnte sie es später nicht damit entschuldigen, dass sie die Kontrolle verloren hatte…

Sie atmete tief durch, sah ihm dabei zu, wie er sich seines Mantels und der Schuhe entledigte. Seine Züge wirkten angespannt und das beruhigte sie etwas.

Scheinbar ging es ihm wenigstens halbwegs so wie ihr.

Sie musste einen Moment stark dagegen ankämpfen hysterisch aufzulachen.

Gott, sie wollte ihn… Sie wollte ihn so sehr, dass es sie fast um den Verstand brachte… Körperlich verstand sich… Sie brauchte ihn nur anzusehen und der Schalter, der ihren Verstand mit ihrem Körper verband, stand auf Standby…

Die Hitze, die bereits den gesamten Rückweg über in ihr gebrannt hatte, brachte sie fast um. Sie fühlte sich wie im Fieber.

„Willst du etwas trinken?", fragte er und schlenderte rüber zu seinem Schreibtisch. „Feuerwhisky? Scotch? Whisky?"

Mione atmete tief durch, öffnete dann mit zitternden Händen ihre Jacke. „Ja und vollkommen egal", hauchte sie dann heiser.

Er schüttete ihr scheinbar etwas Scotch ein. Sie hatte das Zeug noch nie getrunken und hoffte, dass es ihr den Rest geben würde. Dieser Tag konnte nichts mehr beinhalten, was sie noch schocken würde.

Sie warf ihre Jacke und ihren Schal unachtsam neben das Bett, musterte dieses dann kritisch. Es war eindeutig keines der typischen Hogwartsbetten. Es war alles andere als altmodisch und da war weder ein Fußende, noch ein Baldachin. Zudem wirkte es riesig und durch die schwarze Bettwäsche beinahe etwas verrucht; vier Kissen zierten das Kopfende. Natürlich endete dieses an der Wand zu ihrem Zimmer.

Einen winzig kleinen Moment blitzte das Bild von Grey auf, wie sie sich in diesem Bett räkelte…

„Es ist frisch bezogen, Granger", hauchte er ganz dicht hinter ihr, als hätte er ihre verräterischen Gedanken gelesen, und reichte das Glas um sie herum.

Sie nahm es mehr als dankbar an sich und nahm einen großen Schluck. Es schmeckte furchtbar, aber eindeutig nicht schlimm genug, um sie wachzurütteln.

„Was wird das hier?", fragte sie zwischen zwei Schlücken und als das Glas leer war, hielt sie es ihm auffordernd entgegen.

Er füllte es mit einer hochgezogenen Augenbraue wieder auf.

„Ich meine… Mir ist klar was das hier wird… Aber…", sie lachte heiser, nahm direkt einen weiteren großen Schluck. „An nem One-Night-Stand sind wir schon vorbei! Ist das also so was wie ne ziemlich schräge Affäre?" Sie raufte sich die Haare. „Du und ich…", sagte sie dann fassungslos.

Er grinste sie vielsagend an, nahm ebenfalls einen Schluck. „Für dich ist es das wohl… Ich bin Single, ich ficke nur…"

Mione nickte, wich etwas vor ihm zurück. Absurderweise erleichterte es sie, dass er und Grey nicht fest zusammen waren…. Obwohl sie es bereits erwartet hatte…

Sie nickte hektisch, wirbelte herum und ihr wurde minimal schwindelig. Langsam aber sicher schien der Alkohol etwas zu wirken…

„Niemand zwingt dich zu bleiben, Granger", sagte er beinahe sanft. Jedoch nur beinahe, sie wusste bestimmte Emotionen in seiner Stimme nach wie vor nicht zu deuten. Wahrscheinlich weil sie sie eher selten bis nie gehört hatte.

Sie schüttelte den Kopf. „Dafür ist es schon längst zu spät", flüsterte sie und nahm einen weiteren Schluck.

Malfoy musterte sie matt und dieses Mal fragte sie sich wirklich, was in seinem Kopf vorging.

„Ich will es", sagte sie schließlich nickend und zog sich selber die Schuhe aus, kickte sie in eine Ecke des Raumes. Sie sagte es mehr zu sich selber, als zu ihm. Aber irgendetwas in ihr sagte ihr, dass er es wahrscheinlich ebenfalls hören wollte.

Sie wollte es…

Ihre innere Stimme lachte auf.

Ja, sie wollte es tatsächlich.

Sie wollte ihn.

Also starrte sie ihn an, musterte ihn… Stöhnte tief auf und musterte ihn erneut.

Ihr Herz raste und ihr gesamter Körper kribbelte… Doch sie wagte es nicht, auf ihn zu zu gehen. Die letzte bestehende Distanz zurück zu legen und den Kontakt zu schließen. Was immer hier heute Nacht geschehen sollte wirklich aktiv ins Rollen zu bringen.

Wo war der Schalter? Warum kappte er nicht endgültig die Verbindung zu ihrem elenden Verstand?

Wortlos hielt sie ihm erneut das leere Glas entgegen, versuchte tief durchzuatmen. Doch er nahm es ihr aus der Hand, griff nach dieser und zog sie an sich. Sein Geruch schlug ihr regelrecht entgegen und für einen Moment sog sie ihn einfach nur ein.

Er sah sie an, strich ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht. Als seine Hand dabei zufällig ihr Gesicht streifte, zuckte sie bei der flüchtigen Berührung wohlig zusammen, lehnte sich geradezu hungrig in diese hinein.

Dann war sein Gesicht ganz nah, seine Lippen berührten ihre erst nur flüchtig und kaum merklich. Mione presste sich an ihn, seine Arme legten sich augenblicklich um sie, zogen sie noch näher an ihn. Das Kribbeln wandelte sich in ein erstes, ernstzunehmendes Brennen. Ihre Beine begannen zu zittern...

Sie umfasste sein Gesicht, als sie sich erneut küssten. Langsam und spielerisch. Immer wieder stöhnte sie in den Kuss, öffnete mehr als breitwillig ihre Lippen, als seine Zunge neckisch um Einlass bat. Er schmeckte nach Scotch… Und nach ihm… Eine schier berauschende Mischung…

Zwischen zwei Küssen löste er sich von ihr, knöpfte mit flinken Fingern ihre Bluse auf und schob sie über ihre Schultern hinweg. Er machte sich nicht einmal die Mühe das Kleidungsstück komplett von ihr zu streifen. Seine Lippen machten sich sofort an ihrem Hals zu schaffen, knabberten sich hinab zu ihrem Schlüsselbein.

Plötzlich schien alles ganz leicht…

Obwohl ihr Verstand dieses Mal nicht wirklich abgeschaltet war. Dennoch war er maßlos vernebelt. Ihre innere Stimme schien etwas zu murmeln, doch sie ignorierte sie, warf einfach den Kopf in den Nacken und ließ ihn gewähren.

Als er ihr Schlüsselbein erreicht hatte schob er ihr endlich den störenden Stoff der Bluse von den Schultern; ihr war entsetzlich heiß. Sie loderte innerlich…

Nur noch in BH und ihre Jeans gekleidet hob er sie an, manövrierte sie durch den Raum zum Bett und setzte sie schließlich auf der Kante ab. Dabei sah er sie aus tiefdunklen Augen an, entfernte sich für einen Moment von ihr, um ihre Hose zu öffnen und sie viel zu schnell und zu geschickt von dieser zu befreien.

Direkt als die kalte Luft ihre nackten Beine streichelte richtete sie sich wieder auf, griff geradezu gierig nach seinem Shirt und zog es ihm über den Kopf. Seine alabasterfarbene Haut raubte ihr fast den Verstand. Die Erinnerungen an diese waren so entsetzlich blass gewesen; in der Besenkammer hatte sie ihn in der Dunkelheit kaum erkennen können.

Mit gespreizten Fingern fuhr sie über seine nackte Brust, passierte eine kleine Narbe an der Schulter. Sie fragte sich, ob diese beim letzten Mal schon da gewesen war. Malfoy drängte sie währenddessen komplett aufs Bett und in die Kissen.

„Nett. Fast so schön wie deine Nachthemden", hauchte der Blonde amüsiert und sie musterte sich selber mit einer hochgezogenen Augenbraue.

Sie hatte heute, warum auch immer, ihr zartes grün-schwarzes Wäscheset aus dem Schrank gekramt. Sie spürte dass sie errötete und vergrub als Antwort ihre Finger fest in seinen nackten Schulterblättern.

Blitzschnell umfasste er ihre Hände mit seinen und presste sie komplett in die Kissen. Ihr Herz raste und ihr Atem rasselte, als sie ihn ansah. Er war direkt über ihr, saugte neckisch an ihren Lippen. Er war ihrem Gesicht so nah, dass sie ihn praktisch auch dann schmecken konnte, wenn er sie nicht berührte.

„So sehr ich das auch ab und an mögen mag, ist die Grenze zwischen Schmerz und Schmerz verdammt fein, Granger! Das solltest du dir wirklich noch mal genauer durchlesen. Dazu findest du bestimmt einiges in deinen zahlreichen Büchern."

Mione hob den Kopf an, presste ihre Lippen fest auf seine. Sein Griff lockerte sich, als sie seine Lippen sanft und doch bestimmt mit ihrer Zunge teilte.

Blitzschnell löste sie sich aus seinem Griff, umfasste seinen Nacken und löste auch den Kuss.

„Willst du mich ficken oder mich langweilen, Malfoy?", hauchte sie herausfordernd und verräterisch keuchend. Die Tatsache, dass sie dieses Wort so unbedacht ausgesprochen hatte ließ sie minimal erröten. Doch darum, dass ihre Aussage überzeugend klang, ging es gerade nicht.

Seine dunkelgrauen Augen wurden für eigenen winzig kleinen Moment fast schwarz. Dann wurde sein Grinsen tödlich. Er brauchte es nicht auszusprechen, sie wusste auch so was er sagen würde…

‚Du hast es so gewollt', flüsterte ihre innere Stimme, während er blitzschnell an ihr herunterrutschte und ihr mit einer einzigen, fließenden Bewegung den Slip auszog.

Vielleicht hatte er ihn auch zerrissen, sie wusste es nicht.

Doch es war ihr gerade vollkommen egal…

Eine Stunde oder auch ein Jahrhundert später klammerte sie sich keuchend am Kissen fest, unter welches sie irgendwann in den letzten Millionen Jahren geraten war. Ihr gesamter Körper brannte lichterloh und obwohl es im Zimmer nicht wirklich warm war schimmerte Schweiß auf ihrer nackten Haut.

Sie spürte die nächste Welle nahen, die dritte in die er sie nun am Stück jagte. Er hatte ihr nicht einmal ansatzweise die Chance gegeben, sich zwischen ihnen zu klimatisieren.

„Malfoy", krächzte sie keuchend, stemmte ein Bein mit aller Kraft, die sie noch aufbringen konnte, in die Matratze unter sich und versuchte sich hochzudrücken.

Dabei ließ sie vom Kissen ab, warf es so heftig beiseite dass es irgendwo außerhalb ihres erhitzten Sichtfelds vom Bett rutschte und vergrub ihre Finger erneut in seinen Haaren. Zwischen diesen, befanden sich jetzt schon ganze Büschel platinblonder Strähnen. Jedoch versuchte sie ihn dieses Mal nicht noch näher zu ziehen, sondern ihn von sich zu drücken.

„Malfoy, verdammt", krähte sie erneut und wandte sich unter ihm.

Natürlich dachte er nicht einmal daran in seinem teuflischen Tun innezuhalten, geschweige denn ihr genug Bewegungsfreiheit zu gönnen, um sich zu befreien. Er trieb sie weiterhin mit seiner Zunge in den Wahnsinn und auf die dritte Welle zu.

Jedoch war sie wirklich nicht sicher ob sie, in Anbetracht der Stärke die die ersten beiden aufgewiesen hatten, in der Lage war heute Nacht noch eine vierte zu überstehen. Außerdem wollte sie ihn ganz… Und das bereits seit der quälenden, ersten Welle…

„Malfoy", schrie sie nun fast und zog ihm sicherlich schmerzhaft fest an den Haaren. Endlich hielt er inne; mehr oder weniger. Denn sie hatte ihn mit voller Kraft hoch zu ihrem Bauch gezogen. Zwischen ihren verkrampften Fingern befanden sich nun ganz sicherlich weitere Strähnen.

„Granger", fauchte er und löste ihre verkrampften Finger mit dunkler Miene aus seiner aktuell ziemlich wilden Sturmfrisur.

Sie umfasste augenblicklich seine Schultern, zog ihn weiter hoch und drängte ihn geradezu unumgänglich zwischen ihre Beine. Ihr Körper verbrannte, schrie weil sie den Kontakt in einem so entscheidenden Moment unterbrochen hatte. Sie keuchte und zitterte entsetzlich…

„Komm her", stöhnte sie, doch er gab nicht nach.

Er küsste sadistisch grinsend ihre Nasenspitze, richtete sich wieder etwas auf und rollte sich spöttisch grinsend neben sie. „Vielleicht bin ich noch nicht soweit."

Sie funkelte ihn fassungslos und zitternd an. „Natürlich bist du das. Das konnte ich eindeutig fühlen, du Mistkerl!" Ihre Stimme bebte. Sie klang erschreckend schrill und atemlos. Ihr Gesicht brannte; wie der Rest ihres vollkommen aufgelösten Körpers.

Sie stand direkt an der Klippe, kippelte gerade immer wieder vor und zurück. Doch sie war noch nicht bereit zu fallen…

Mit einem todbringenden Grinsen entledigte er sich seiner Hose. Für ihren Geschmack, und mit Sicherheit absichtlich, viel zu langsam. Mione lehnte sich zu ihm rüber, begann seinen Hals zu liebkosen und seine Brust zu streicheln; was ihm den Vorgang sichtlich nicht erleichterte.

„Granger, fahr runter", hauchte er und versuchte sie etwas von sich zu drängen. Doch in seiner Miene lag etwas Belustigtes.

Sie ließ von ihm ab; nur um wie eine Besessene an seiner Hose zu zerren. Er warf den Kopf stöhnend in den Nacken; nicht vor Lust sondern ganz offensichtlich eher als Ausruf seiner Aufgabe. Er ließ sie gewähren, beobachtete sie aus dunklen Augen, wie sie ihn hektisch vom letzten Bisschen Stoff befreite.

Dann überfiel sie ihn regelrecht, versuchte ihn keuchend zurück ins Kissen zu drängen. Irgendein sehr beängstigender Schalter schien sich umgelegt zu haben, doch sie konnte sich selber nicht dazu bringen ihn zurück in die Ursprungsposition zu bringen.

„Mach schon", keuchte sie und ließ sich mehr als willig von ihm an den Hüften packen und zurück auf das Bett werfen; in Querlage und sie war überrascht, das es tatsächlich breit genug war, dass sie sich immer noch ausstrecken konnte.

„Du bist echt eine beherrschungslose Pest", hauchte er als er sich über sie lehnte und küsste ihren Nacken.

Ein absolut unbefriedigtes Stöhnen entkam ihr. „Malfoy", knurrte sie.

Der Blonde stöhnte kapitulierend und drang schließlich langsam in sie ein. Langsam im Sinne von quälend; nicht vorsichtig. Und sie hasste ihn dafür. Mit festem Griff umschlang sie ihn, presste ihn tiefer und regelrecht in sich. Seine Stimme brach, und er ließ sein Gesicht einen Moment keuchend in ihren verschwitzten Nacken sinken.

Mione warf sich stöhnend zurück, legte die Beine um seine Hüften. Malfoy fuhr langsam zurück, setzte zum zweiten quälenden Stoß an und sie ließ ihn dieses Mal einfach gewähren. Sie vergrub ihr Gesicht ebenfalls in seinem Nacken, inhalierte seinen Duft und knabberte sanft an seinem Schulterblatt.

Er drückte sich hoch, sah sie von oben herab an, während er sich weiterhin langsam in ihr bewegte. „Wenn du mich wieder blutig beißt… Reiße ich dir wahrhaftig den Arsch auf…", brachte er mühsam hervor. Wäre er nicht so nahe hätte sie es wahrscheinlich nicht verstanden.

Sie lachte heiser und drückte stöhnend den Rücken durch, als er seine Bewegungen schließlich beschleunigte.

„Arschloch", keuchte sie und ließ ihre Beine von seinem Rücken rutschen, stemmte sie in die Matratze. Sie spürte die finale Welle heranrollen, sah regelrecht den Schaum der Gischt vor ihren geschlossenen Augen… Natürlich wirkte sie hier rosarot…

Mione öffnete den Mund, spürte wie ihre Augen nach hinten rollten, während ihr ein heiseres Stoßseufzen entfuhr. Sie drückte den Rücken so hart durch, dass er knackte, drängte sich dem Blonden so nah entgegen wie nur möglich.

Er keuchte auf, ließ sich wieder der kompletten Länge nach auf sie fallen und sie umschlang ihn augenblicklich wieder, vergrub ihre Finger im Fleisch seiner Schulterblätter.

Die Gischt vor ihren inneren Augen wurde feuerrot und einen Augenblick wagte sie es die Augen zu öffnen. Über ihr lag stark verschwommen die sich drehende Decke des Raumes. Sie keuchte erneut, schlang ihre Beine wieder um seine Hüften und presste ihn hart gegen sich.

Dann schlug die Welle ein, sie brach zuckend und keuchend unter ihm zusammen, ihre Nägel bohrten sich entsetzlich tief in sein Fleisch. Er folgte ihr wenige fahrige Stöße später…

Keuchend und verschwitzt blieb sie zurück, fixierte die Decke über ihr, wenn sie nicht die Augen geschlossen hatte. Hinter ihren Lidern wirkte weiterhin alles rot-gelb, so als stände ihr Innerstes immer noch in Flammen…

„Gott", keuchte sie, während er sich schließlich neben sie rollte.

Ein gehässiges Lachen entwischte ihm. So wunderbar kehlig, dass ihr gleich wieder ganz anders wurde.

„Ich habe nicht mit dir gesprochen, Malfoy", zischte sie schwach und strich sich über den verschwitzten Bauch. Sie war klatschnass…

„Sicher", raunte er und kroch neben ihr unter die glänzende, schwarze Bettdecke.

Mione tat es ihm langsam gleich, während er in seinem Nachtschränkchen – welches eindeutig aus dem Hogwartssortiment stammte – nach etwas kramte. Dabei offenbarte er ihr seinen zerkratzten Rücken und ihr schoss augenblicklich die Schamesröte ins Gesicht…

Es war einfach wieder passiert…

Sie wusste nicht warum, bei Ron passierte ihr das nie… Oder eher, es passierte ihr eher selten und meistens hatte Ron sofort mit einem Schmerzensschrei in jeder Bewegung und jedem Tun innegehalten.

Das Schnappen eines Feuerzeuges, dann lehnte er sich mit einem qualmenden Glimmstängel gegen das Kopfende. Als sein Rücken das Holz des Kopfendes berührte zuckte er ganz leicht zusammen, warf einen Blick über seine Schulter und schüttelte dann schwach mit dem Kopf.

Sie angelte mit hochrotem Kopf nach der Flasche Scotch, die jedoch viel zu weit entfernt auf dem Schreibtisch stand. Vorsichtig rutschte sie bis ans Bettende, versuchte sich dabei selber bestmöglich mit der Bettdecke zu bedecken. Dennoch erreichte sie es nicht.

Malfoy lachte hinter ihr amüsiert auf.

Mione funkelte ihn über ihre Schulter hinweg an. „Was ist so lustig?"

„Du, wie du versuchst dein nicht angeknackstes Schamgefühl wieder herzustellen. Ich habe eh schon alles gesehen, Granger", flüsterte er und nahm einen weiteren, tiefen Zug. Dann griff er nach seinem Zauberstab und holte die Flasche mittels Zauberspruch zu sich heran.

Ohne weitere Worte reichte er sie ihr und sie rutschte zurück ans Kopfende. Einen endlos langen Moment musterte sie ihn, dabei stets bedacht genügend Abstand zu seinem nackten Körper zu halten, der sich ja mit ihr unter dieser Decke befand. Natürlich war das anhand der enormen Größe des Bettes ohne weiteres möglich.

Sie nahm einen großen Schluck aus der Flasche. Dann schwenkte sie sie langsam, starrte in das Innere, während der klägliche Rest der dunkelbraunen Flüssigkeit mit jeder Umdrehung höher an den Rand schwappte.

Ihre innere Stimme war bedenklich still und sie fühlte sich merkwürdig taub. Sie wartete auf das Schuldgefühl, aber die immensen Zweifel, die sie in den letzten Wochen immer wieder geplagt hatten.

Doch da war nichts.

Er atmete neben ihr geräuschvoll aus, warf die Decke zurück und stieg langsam aus dem Bett. Vollkommen nackt und es schien ihm nicht im Geringsten etwas auszumachen.

„Malfoy", flüsterte sie und versuchte beschämt in eine andere Ecke des Raumes zu gucken. Doch irgendwie war das leichter gesagt als getan, sie ertappte sich immer wieder dabei, wie ihre Augen fiebrig in seine Richtung wanderten.

Spöttisch grinsend zog er sich seinen schwarzen Morgenmantel über. „Ich gehe duschen, du bist überall an mir…", hauchte er amüsiert und beobachtete sie aus den Augenwinkeln, während sie eindeutig noch blutröter anlief, als es eh schon der Fall war.

Sie sagte nichts, nahm einen weiteren Schluck aus der Flasche und zog die Bettdecke etwas fester um sich.

„Du kannst das Zeug mitnehmen", sagte er dann und verließ das Zimmer.

Sie verschluckte sich einen Moment fast, starrte ihm ungläubig hinterher.

Ihre innere Stimme begann schallend zu lachen…

Was hatte sie erwartet? Dass sie hier die ganze Nacht übereinander herfallen würden… Oder dass sie Arm in Arm einschlafen würden…

Sie hustete leicht, hatte sich ohne es zu merken am Scotch verschluckt… Langsam begann ihr das Zeug tatsächlich zu schmecken…

Als sie sich beruhigt hatte kletterte sie ebenfalls langsam aus dem Bett, zog sich fahrig und doch so schnell wie möglich wieder an. Dabei behielt sie die verschlossene Tür seines Zimmers stets im Auge; nicht weil sie fürchtete erwischt zu werden. Komischerweise war ihr dieser Gedanke nicht einmal während des gesamten Aktes gekommen…

Nein, sie wollte nicht hier sein, wenn er zurückkommen würde…

Sie wusste nicht genau warum, aber der Gedanke erweckte eine innere Beklemmung in ihr, die sie schon lange nicht mehr gespürt hatte…

Vorsichtig öffnete sie die Tür, linste hinaus auf den menschenleeren Flur. Ein Blick auf Malfoys Uhr hatte erwiesen, dass es bereits zwei Uhr nachts war. Himmel, wohin war die scheiß Zeit verschwunden?

So leise wie möglich schloss sie die Zimmertür hinter sich, tapste blitzschnell hinüber zu ihrem Zimmer und verschwand so schnell wie nur irgendwie machbar im Inneren. Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, ließ sie sich am Holz hinabrutschen und starrte benommen in die Dunkelheit des Zimmers.

Ein zischendes Geräusch entkam ihr, als sie ruckartig wieder zu atmen begann; offensichtlich hatte sie die Luft mal wieder angehalten ohne es zu merken…

Das Gefühl der Beklemmung brachte sie fast um…

Und es gefiel ihr nicht, denn scheinbar hatte sie rein gar nichts damit zu tun, dass sie gerade ihren Verlobten betrogen hatte…

Zum ersten Mal wirklich mit dem vollen Bewusstsein es zu tun…

*** *** ***

Vorschau:

„Heißt das, dass deine Frage beantwortet ist?", entgegnete er dann lachend. „Ich für meinen Teil frage mich, wie gut es wirklich mit Wiesel laufen mag, wenn es dich immer wieder in mein Bett zieht? Natürlich nicht im wortwörtlichen Sinne. Aber, so clever wie du bist, brauche ich das wahrscheinlich gar nicht zu erwähnen."

Mione musterte ihn düster. Sprachlos…

*** *** ***

Hallo ihr Süßen… Wahrscheinlich hat der eine oder andere bereits etwas eher mit nem Update gerechnet, doch ich hatte einfach keine Zeit… Sorry…

Wie immer geht natürlich ein großes Dankeschön an meine lieben Betaleseries Ashe und India und an alle meine Reviewer. Ich kann, wie immer, nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich über jeden noch so kleinen Kommentar freue. Also, tut euch bitte keinen Zwang an und geigt mir die Meinung… :)

Princess-Frances: Rund die Hälfte kommt wohl hin. Aber, da ich die Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben habe, kann ich das gerade noch gar nicht so 100% sagen… Und ja, es spitzt sich zu… Ich behaupte aber mal, es geht noch spitzer… hehe… ;)

Anna: Ja, möglich wäre das sicher gewesen… *lol*

QueenB: Ich werde ihr ausrichten, dass sie mal schneller sägen soll… *lol* nee, also ich hab mit den dreien noch ne Menge vor. Mehr wird nicht verraten… ;)

Nessi.C.: Freut mich, dass das Chap bei euch allen scheinbar so gut ankam. Es ist mir bisher eines der Liebsten; eben wegen der Annäherung… :) Und ja, ich kann die Teller auch schon vor meinem inneren Auge fliegen sehen… haha…

Die-na: Na, da nehme ich dich beim Wort… ;) *lol* Wage es also, dich zu beschweren, wenn ich irgendwann mal nicht zum Punkt komme… haha… Und ja, ich kann's mir auch zu gut vorstellen. Gott, ich hätte ihm sicher auch am Hals gehangen… **lol*

One77: Ja, das schätze ich… :) Und die Sache mit Ron habe ich definitiv auch nie verstanden… *lol*