Warning: Lemon.. Und ich behaupte jetzt einfach mal, etwas detaillierter und härter als sonst?!? Ihr seid also gewarnt… *lol*

26. Was will ich wirklich?

Mit den Schuhen in der Hand, taumelte sie einige Stunden später über die stockdunklen Gänge Hogwarts. Sie hatte sich geweigert nach diesem verkorksten Abend die Nacht mit Ron zu verbringen: Ihrem nunmehr frisch-erneut-Verlobten. Oder wie man ihn in Anbetracht der aktuellen Situation nennen mochte.

Natürlich hatten sie einen Versuch gestartet, doch nachdem sie rund zwei Stunden – und in ihrem Fall eine weitere halbe Flasche Rotwein – lang schweigend nebeneinander gesessen hatten, hatte sie wortwörtlich das Handtuch geworfen. Gut, nicht wortwörtlich…

Gott, was war bloß in sie gefahren?

Mione hatte sich diese Frage in den letzten Wochen entsetzlich oft gestellt. Wahrscheinlich meinte sie sie jedoch erst heute wirklich ernst. Jedenfalls fühlte es sich so an.

Doch der Alkohol schien gerade zu helfen; oder auch nur zu wirken. Sie fühlte sich wunderbar taub an und ihre Gedanken schienen leer. Denn wenn sie sich nicht so wundervoll frei fühlen würde, hätte sie bestimmt schon den Astronomieturm aufgesucht.

Ein hysterisches Lachen verließ ihre Kehle und erfüllte den schmalen Gang. Während es an den Steinwänden verklang, versuchte sie die Tür zu ihrem Zimmer zu öffnen. Leider passte den Schlüssel nicht.

„Na, komm schon", flüsterte sie wütend.

Oh ja. Wut war alles, was sie gerade noch spürte. Neben der Taubheit, die sie wollig umgab.

Das war doch alles zu abstrus um wirklich wahr zu sein.

Und ihre Tür ließ sich nicht-

„Was zur Hölle?" Malfoy blickte sie sichtlich schlaftrunken und mit zerzausten Haaren an. Gott, er sah gut aus. Fast schon zu gut.

Wahrscheinlich war er das Beste, was sie heute zu sehen bekommen würde. Und dass obwohl die schönsten Dinge unter der dunkelgrauen Hose und dem weißen Shirt verborgen blieben.

„Ups", hauchte sie und wich mit dem erhobenen Schlüssel in der Hand zurück. „Falsche Tür", flötete sie, musterte ihn in seiner viel zu feinen Schlafanzughose und machte sich dann auf zur nächsten Tür: Ihrem Zimmer.

„Sag mal, Granger. Sollte das lustig sein?", fauchte er immer noch in der Tür stehend und sah ihr dabei zu, wie sie versuchte ihr Zimmer aufzuschließen.

„Himmel, es tut mir leid deinen unnötigen Schönheitsschlaf unterbrochen zu haben", rief sie und rüttelte etwas hilflos an ihrer Tür.

Der Blonde lehnte sich mit gerunzelter Stirn in den Türrahmen. Schwaches Licht fiel aus dem Zimmerinneren auf den Flur. Doch es machte es nicht besser; ihre Tür war immer noch verschlossen.

„Granger, du musst den Schlüssel in das Schlüsselloch stecken", flüsterte der Blonde matt.

Sie sah ihn an. „Er passt nicht rein." Dann wandte sie sich wieder der Tür zu. „Und die Tür geht nicht auf."

„Weil sie verschlossen ist", sagte er leise und verschränkte die Arme vor der Brust.

Sie sah ihn an, rüttelte erneut lautstark am schweren Holz. Vielleicht musste sie die Tür eintreten. Oder sie aufzaubern. „Malfoy, kannst du mir deinen Zauberstab leihen?"

Er zog eine Augenbraue hoch.

„Meiner ist da drin", flüsterte sie und zeigte auf die Holztür. Ja, sie hatte ihn vergessen. Sie war eine Schande für die Magierwelt…

Schnaubend trat er hinaus auf den Flur, drängte sie beiseite, nahm ihr den Schlüssel ab und wenige Sekunden später stand ihre Tür sperrangelweit offen.

„Du bist mein Held", hauchte sie und verschwand winkend ins Innere.

Aus den Augenwinkeln sah sie, dass er direkt auf der Stelle kehrt machte und in seinem Zimmer verschwand; denn der Lichtkegel auf dem Flur zerfiel.

Seufzend schloss sie die schwere Tür hinter sich, zog ihren Mantel aus und warf ihre Schuhe in die erstbeste Ecke. Dann betrachtete sie sich im Spiegel. Das hauchdünne schwarze Spaghettiträgerkleid stand ihr wirklich fantastisch; und ihre Haare umspielten ihre fast nackten Schultern geradezu perfekt.

Dann starrte sie zurück zur verschlossenen Tür. Es war wirklich erstaunlich, wie sehr Malfoys Anblick ihre getrübte Laune gehoben hatte. Gerade eben hatte es noch nur den Gedanken an ihre und Rons bevorstehende Hochzeit gegeben.

Stöhnend ließ sie die gerade eben noch entspannten Schultern nach vorne fallen und legte ihre Hände an das kühle Glas des Spiegels.

Perfekt…

Binnen von Sekunden war ihre Laune wieder auf dem Nullpunkt angelangt…

Sie warf einen langen und dunklen Blick in den Spiegel, richtete schließlich ihr leicht verschmiertes Augenmakeup mit dem kleinen Finger. Dann starrte sie sich erneut und mehrmals tief ein und ausatmend an...

Nur um schließlich ohne wirklich nachzudenken zurück auf den Flur zu taumeln. Sekundenspäter rüttelte sie erneut an Malfoys Tür. Ihre innere Stimme lachte sie aus; und dennoch schien sie diese nicht im Geringsten davon abhalten zu wollen.

„Malfoy, bist du noch wach?", rief sie so leise wie möglich.

Was im Anbetracht ihrer vernebelten Sinne wahrscheinlich nicht so leise war, wie sie vermutete.

Nichts…

„Malfoy?"

Ein Fluchen von innen und sie lächelte zufrieden und mit klopfendem Herzen. Ihre innere Stimme lachte immer noch, doch gerade eben klang es merkwürdig lüstern.

Mit steinerner Miene öffnete er die Tür. „Granger, was zur Hölle willst du?", knurrte er dann.

Das war eine gute Frage. Wirklich sicher war sie sich noch nicht. Doch während er ihr gerade zerzaust und in diesem dünnen Shirt gegenüberstand, kam ihr der Gedanke, dass ihn anzufassen schon einmal ein Anfang wäre.

Mione entwischte ein Kichern, als sie sich an ihm vorbei in das Zimmer schob. Himmel, es barg all diese verruchten Bilder, die sie seit geraumer Zeit Nacht für Nacht in ihren Träumen verfolgten.

Seufzend blieb sie stehen, trippelte einen Moment auf der Stelle, als die Kälte des Steinbodens sich das erste Mal wirklich an ihren nackten Füßen bemerkbar machte. Schließlich ließ sie sich einfach auf das Bett fallen, hob die Beine etwas an.

Er wandte sich nach ihr um, sah sie aus müden Augen an. Vielleicht hatte er wirklich schon geschlafen. Mione lehnte sich zurück, betastete das Bett. Es war warm.

„Du hast ja wirklich geschlafen", rief sie kichernd und mit großen Augen.

„Ja. Während du ganz offensichtlich getrunken hast", sagte er schneidend und schloss die Tür sicherlich eine Spur zu lautstark hinter sich.

„Ein Bisschen", hauchte sie und schlug grinsend ihre Beine übereinander.

„Ganz offensichtlich. Vielleicht auch ein Bisschen mehr", flüsterte er, setzte sich auf die rechte Bettseite und zündete sich eine Zigarette an.

„Vielleicht ein paar Gläser Merlot und ein halbes Fläschchen Bordeaux", hauchte sie und kroch auf das Bett, umschlang ihn von hinten.

Ganz plötzlich schien alles klar.

Sein Geruch benebelte sie, sein blasser Nacken lachte sie regelrecht an. Beinahe liebevoll knabberte sie an seiner weichen Haut; hinterließ eine feine, nasse Spur. Diese pustete sie sekundenspäter vorsichtig an.

Malfoy drehte sich etwas zu ihr um, begutachtete sie aus trüben Augen. „Granger, du bist betrunken. Darauf habe ich echt keine Lust."

Mione richtete sich etwas weiter auf, schaute ihm über die Schulter hinweg tief in die Augen. „Ich bin nicht so betrunken, wie es aussehen mag", hauchte sie dann fest.

Er nahm einen weiteren, tiefen Zug, musterte sie nur kurz. Sie schob ihre Hand unter den seitlichen Saum seines Shirts und begann seine Brust zu streicheln. Das Gefühl seine Haut zu spüren, schien sie gerade viel mehr zu berauschten, als der Alkohol.

„Was wird das jetzt? Zahlst du deine Rechnung? Granger, das war ein scheiß Scherz. Ich habe Potter schon längst auf die scheiß Gästeliste setzten lassen. Und dich und Wiesel auch", sagte er leise und versuchte sie von sich zu drängen.

Mione lachte beinahe bitter, warf sich zurück auf das Bett. Die Tatsache, dass sie und Ron sich auch auf dieser Liste befanden, drang gerade nicht wirklich zu ihr durch. „Warum tust du das?", fragte sie stattdessen schmollend.

Ein Seufzen. „Warum tue ich was?"

„Du hast heute Morgen genau gesehen, wie ich dich angesehen habe. Ganz genau", flüsterte sie und strich sich im Liegen einige Strähnen aus dem Gesicht.

„Gestern Morgen", gab er leise zurück.

„Spielt das eine Rolle, Malfoy?"

Ein schwaches Lachen. „Nein, wohl eher nicht."

Sie stützte sich auf den Ellenbogen ab und sah ihn an. „Also? Was genau willst du? Willst du dass ich bettele? Dass ich es laut ausspreche?"

Er rollte genervt mit den Augen, und richtete sich auf. Langsam und geschmeidig ging er rüber zum Schreibtisch, drückte den Rest der Zigarette – noch etwa die Hälfte – in einem kleinen, silbernen Aschenbecher aus. Dann sah er sie schweigend an.

Sie hob fragend eine Augenbraue und er zuckte bloß schwach mit den Schultern.

„Okay", flüsterte sie und rutschte zum Rand, schwang sich schließlich mehr oder weniger geschickt auf die Beine. Malfoy sah sie einfach nur fragend an, während sie wie eine leicht getroffene Raubkatze auf ihn zu taumelte.

„Granger", sagte er augenrollend, als sie ihn erreicht hatte.

Doch sie verschloss ihm direkt die Lippen, presste sich eng an ihn und legte geradezu fordernd die Hände auf seinen Rücken. „Dann zeige ich es dir", raunte sie grinsend.

„Das habe ich befürchtet", lachte er heiser, doch sie spürte, dass seine Gegenwehr langsam aber sicher in sich zusammenfiel.

Sie knabberte an seinem Ohrläppchen und ließ ihre Hände spielerisch nach vorne wandern, um sanft seinen Bauch zu streicheln. Im ersten Moment schien er sich zu verkrampfen, doch bevor sie dies überhaupt wirklich realisieren konnte, hatte er sich unter den Berührungen bereits wieder entspannt.

„Ich konnte die letzten Tage an nichts anderes denken", flüsterte sie ihm heiser ins Ohr. Dann leckte sie ihm flüchtig über die Ohrmuschel und begann an seinem Nacken zu knabbern.

„Ja, das habe ich auch befürchtet… Oder eher: Ich habe es mir gedacht", gab er zurück und legte seine Arme um ihre Hüften. Mione vergrub ihre linke Hand in seinen Nackenhaaren, zog an diesen, um ihn dazu zu bringen ihr mehr Raum zum Lecken und zum Knabbern zu geben.

Minutenlang verausgabte sie sich regelrecht daran, jeden Zentimeter der zarten Haut zu attackieren, die sich zwischen seinem Ohrläppchen und seinem Schlüsselbein befand. Wahrscheinlich sogar etwas zu lange, doch er ließ sie gewähren.

Mit einem letzten, zaghaften Kuss löste sie sich von seinem Hals und sah ihm tief in die glasigen grauen Augen.

„Ich bin überrascht. Ich blute gar nicht", sagte er heiser und grinsend.

Mione, die ihre Hände gerade unter seinem Shirt an seinen Flanken entlang gleiten ließ, kniff mit düsterem Blick fest in die kaum vorhandenen Speckrollen; was das Kneifen etwas schwierig gestaltete.

Malfoy zog schneidend die Luft ein, versuchte sich aus ihrem Griff zu lösen.

Lachend presste sie ihre Lippen auf seine, knabberte an seiner Unterlippe. Es überraschte sie, dass er ihr so bereitwillig die Kontrolle überlies; jedenfalls mehr oder weniger.

Ihre Hände wanderten währenddessen tiefer hinab, stoppten am Bund seiner Stoffhose. Spielerisch ließ sie ihre Finger unter diesen gleiten und fuhr schleichend langsam von den Seiten zur Front: Wo ihre Finger die Kordel umfassten, die den Stoff an Ort und Stelle hielt.

„Ich mag es Dinge auszupacken", hauchte sie wahnwitzig und öffnete den Knoten in der Kordel.

Er bedachte sie dabei mit hochgezogener Augenbraue; wahrscheinlich fragte er sich, wie betrunken sie wohl doch oder eben auch nicht war.

Kichernd schloss sie den Kuss erneut, stupste direkt und fordernd ihre Zunge vor und schob ihre Hand komplett unter den Stoff. Sein Körper erwartete sie heiß und hart. Sie ließ ihre Hand einige Male an seiner Länge auf und ab fahren; was ihm ein köstliches Stoßseufzen entlockte, welches in ihrem Mund endete.

Grinsend umfasste sie ihn fester, fuhr weiterhin langsam auf und ab und versucht seine Zunge in ein kleines Machtspiel zu verwickeln. Dieses gestaltete sich mit jeder Handbewegung zunehmend als schwieriger; oder auch einfacher. Denn umso härter sein Fleisch in ihrer Hand wurde, umso fahriger wurde die Fertigkeit seiner Zunge.

Immer noch lächelnd löste sie ihren Griff, ließ ihre Hand wieder hinauf zu seinem Bauch wandern, wobei sie ihn sanft mit den Nägeln triezte. Er zuckte etwas zusammen und das Zucken wurde etwas heftiger, als sie zu seinen Seiten wanderte.

„Du bist kitzelig?", flüsterte sie leise und wiederholte die Bewegung einige Male. Ganz zu seiner sichtlichen Abneigung. Eindeutig. Ihr Grinsen wurde noch breiter.

„Merlin, Granger", fauchte er und griff nach ihrer Hand, die zum erneuten Schlag ausgeholt hatte. Seine Augen funkelten sie mehr als nur strafend an.

„Okay, okay", hauchte sie, küsste seinen Nacken und begann erneut seinen Bauch zu streicheln; allerdings ohne den hauchzarten Einsatz ihrer Fingernägel. Dennoch hielt er ihre Handgelenke einige störende Minuten umklammert. Erst nach und nach lockerte sich sein Griff wieder, so dass sie ungeirrt fortfahren konnte.

Schließlich löste sie sich wieder von ihm, zog ihm in einer einzigen Bewegung das Shirt über den Kopf und zog den Bund seiner Hosen so weit offen, dass diese ihm zu den Knöcheln fiel.

Während eines weiteren Kusses stieg er aus dem Stoff und nachdem sie das letzte Mal an seiner Unterlippe gesaugt hatte, ließ sie sich vor ihm auf die Knie fallen.

Malfoy stützte sich währenddessen mit den Händen am Schreibtisch hinter ihm ab und sah mit einem schier unglaublichen Gesichtsausdruck auf sie herab. Da lag immer noch etwas Überhebliches in seiner leicht geröteten Miene, untermalt von den leicht geschwollenen Lippen, dem zerzausten Haar und den glasigen Augen.

Sie konnte ein heiseres Lachen nicht unterdrücken. Er war wirklich unglaublich, aber das konnte und wollte sie ihm weiß Gott nicht unter die Nase reiben.

Er runzelte einen Augenblick die Stirn, doch das sollte nicht lange anhalten. Denn Mione funkelte überheblich zurück und umfasste seine Körpermitte erneut; bedachte diese mit einigen festen Bewegungen ihrer Hand. Kräftig aber immer noch quälend langsam fuhr sie auf und ab, stützte sich mit der anderen Hand an seiner Hüfte ab.

Der Blonde beobachtete sie noch einen Moment, seine Miene wirkte leicht zynisch. Einzig und allein die hervorstehenden Venen an seinen Armen deuteten darauf hin, wie angespannt er wirklich zu sein schien.

„Deine Maske mag sitzen, aber dein Körper verrät dich", hauchte sie und fuhr mit dem Daumen über seine Spitze. Er zuckte keuchend zusammen und Mione leckte sich zufrieden über ihre Lippen.

„Wo sind deine Masken, Granger?", sagte er grinsend und vergrub seine Hand in ihren Haaren.

„Vielleicht trage ich immer eine?", gab sie zurück und ließ sich minimal gegen ihn drängen. Doch er übte eh nicht genug Druck aus, um sie wirklich gegen sich zu pressen. Vielmehr schien er fahrig mit ihren Locken zu spielen. Und das gab ihr ein unglaubliches Gefühl der Macht.

Sie erhöhte die Kraft gegen seine Hüfte, presste ihn gegen den Tisch und stabilisierte ihn so; hielt ihn von unnötigen Bewegungen ab. Dann umfasste sie ihn direkt am Ansatz und begann mit der Zunge hauchzart die Venen nachzuzeichnen, die sich nun auch langsam aber sicher an seiner empfindlichsten Körperstelle bemerkbar gemacht hatten. Und diese befand sich im wahrsten Sinne des Wortes in ihrer Hand.

Mione konnte ein mehr als zufriedenes Grinsen nicht unterdrücken, als sie ihm ein Stöhnen entlockte, sein Griff in ihre Locken sich verstärkte und er den Kopf in den Nacken warf. Sie umkreiste seine Spitze mit der Zunge und erntete ein weiteres Stöhnen; dann ein Keuchen, als sie daran saugte.

Minutenlang fuhr sie fort, genoss jeden einzelnen Ton und jedes einzelne Zeichen dafür, dass seine Masken gerade alles andere als saßen. Sie genoss es, dass sie ihren Sturz bewirkt hatte.

Seine Bewegungen wurden zunehmend unruhiger, fahriger und schließlich konnte sie sein immer wieder vorschellendes Becken mit der linken Hand kaum mehr im Zaum halten. Sie nahm die rechte zur Hilfe, konzentrierte sich darauf ihn nun nur noch und ganz mit dem Mund aufzunehmen.

Mione keuchte, versuchte ruhig zu atmen, während sie die Zunge hart gegen sein Fleisch presste und mit dem Kopf immer wieder auf und ab fuhr. Zwischen ihren Beinen war es verräterisch heiß und pochend. Am liebsten hätte sie von seinen Hüften abgelassen und sich selber erleichtert, doch seine Hand in ihrem Haar glich mittlerweile einem Schraubstock.

Würde sie ihn loslassen, würde er sie im wahrsten Sinne des Wortes in den Mund ficken. Das bedeutete Kontrollverlust, und so ganz wollte sie sich mit diesem gerade nicht anfreunden.

Ihr Herz begann zu rasen, die Hintze in ihr wurde unerträglich, während er außerhalb ihrer Sicht geradezu frustriert aufstöhnte und erneut versuchte vorzustoßen. Gott, noch nie hatte sie ein Blowjob so sehr angetörnt.

Sie gab auf; ließ mit der rechten Hand von seiner Hüfte ab und ließ diese zwischen ihre kochenden Beine wandern. Ein heiseres Keuchen entwischte ihr, als sie ihr Ziel erreicht hatte und seine plötzliche Starre sagte ihr, dass ihm nicht entgangen war, was sie hier gerade tat.

Mione stöhnte erneut gegen sein Fleisch, sein Griff verfestigte sich und er presste sie hart runter. Und es gefiel ihr bei Weitem zu gut. Sie presste die Zunge hoch, saugte an ihm so fest sie konnte und ließ zwei Finger in sich eintauchen.

Einige Sekunden später - oder auch Stunden – kam er mit einem leisen Aufschrei in ihrem Mund und absurder Weise folgte sie augenblicklich, heftig keuchend, teilweise etwas geschockt über sich selbst und vollkommen außer Atem.

Als er sich von ihr entfernte kippte sie nach Luft ringend und leise sowie hysterisch lachend zurück. Ihr Herz raste, trommelte regelrecht gegen ihre Brust und ihr Kopf schien bedenklich leicht zu sein.

Sie richtete sich erst wieder auf, als sie sich halbwegs beruhigt hatte und strich sich dann eine klatschnasse und verknotete Strähne ihres Haares aus dem Gesicht. Auf ihrer Zunge lag immer noch der bittere Nachgeschmack: Dieses Mal einzig und allein im Sinne der Worte…

Malfoy stützte sich immer noch keuchend am Schreibtisch ab, sah sie aus glasigen Augen an. „Merlin, Granger", sagte er kopfschüttelnd und sie hatte eine Ahnung was er ihr sagen wollte.

Doch sie fragte nicht indiskret nach, sie schenkte ihm einfach ein erhabenes Lächeln und richtete sich auf. Ihre Beine zitterten unter der plötzlichen Last entsetzlich und so ließ sie sich nach wenigen Sekunden kraftlos und vollkommen fertig auf das Bett fallen.

Er folgte ihr schließlich, lehnte sich immer noch leicht außer Atem an das Kopfende und sah sie an. Das konnte sie in ihrem Rücken spüren.

„Du bist sprachlos?", sagte sie und rutschte zu ihm hoch, ließ sich dicht neben ihn fallen. Es war merkwürdig, aber sie brauchte diese Nähe tatsächlich. Dennoch achtete sie darauf, ihn nicht zu berühren.

„Gib mir einen Moment, dann habe ich wieder reichlich schlaue Kommentare auf Lager", konterte er grinsend.

Sie schüttelte lachend den Kopf, ließ sich ins Kissen sinken. „Ich glaube, davon hatte ich heute genug…"

Die Erinnerung prallte gegen sie, wie ein Zug der sie vollkommen unerwartet erwischt hatte. Und sie sah Ron vor sich; mit diesem scheiß hoffnungsvollem Gesicht. Schweigend starrte sie an die Decke, lauschte in sich hinein, während die Erinnerung das wollige Nachbeben ihres Höhepunktes ebenso verdrängte, wie der fade Geschmack des Weins Malfoys Geschmack aus ihrem Mund.

Er sagte nichts, doch sie wusste, dass er sie ansah. Vielleicht sogar mit hochgezogenen Augenbrauen.

Ein hysterisches und verzweifeltes Lachen entwischte ihrer Kehle und sie verkrampfte sich zunehmend. Sie hatte das Gefühl, einzig und allein seine Nähe hielt sie gerade davon ab wahnsinnig zu werden. Es war merkwürdig.

„In sechs Monaten werde ich heiraten. Ich werde prachtvoll in weiß heiraten… Werde Unmengen von unnützen Geschenken bekommen…", platzte es spöttisch und panisch aus ihr heraus. „Werde mein Leben lang an Ron gekettet sein… Werde unzählige kleine Weasley Babys gebären…"

Sie stöhnte verzweifelt auf, drehte sich etwas als hinter ihr das bekannte Schnappen des Feuerzeuges ertönte. Ein kleines Silbernes. Die Flamme spiegelte sich in seinen grauen Augen, während er sie scheinbar ausdruckslos ansah. Doch wie so oft lag etwas Undeutbares in ihnen.

„Herzlichen Glückwunsch", schnarrte er dann matt und hielt ihr die Dose mit den Zigaretten hin.

Sie drehte sich etwas mehr, rutschte mit dem Kopf auf seine nackte Brust und griff nach der Zigarette in seinem Mundwinkel. Er zog die Augenbrauen hoch, doch ließ sie gewähren.

Mione schloss die Augen, nahm einen tiefen Zug. Sie hatte seit Jahren nicht mehr geraucht. Ein Jahr lang, als der Stress des Studiums sie übermannt hatte, war sie der Nikotinsucht erlegen. Doch seit Jahren hatte sie dieser erfolgreich die Stirn geboten. Bis heute…

„Du rauchst?", fragte er abschätzend und zündete sich hörbar eine neue Zigarette an.

Sie lehnte immer noch auf seiner Brust, starrte an die rissige Decke über sich. „Nein… Eigentlich nicht", flüsterte sie dann und nahm einen weiteren, tiefen Zug.

Er lachte heiser und sie wandte sich seinem Gesicht zu. Als ihr Ohr seine Haut berührte, konnte sie seinen Herzschlag hören. Klar und deutlich. Ein Grinsen zauberte sich in ihr Gesicht.

Er sah sie fragend an.

„Es gab Zeiten, da hätte ich gewettet du hättest kein Herz, Draco Malfoy", flüsterte sie immer noch grinsend. Es war komisch seinen Namen im Ganzen auszusprechen.

„Habe ich auch nicht, Granger", sagte er matt, jedoch mit einem undeutbaren Grinsen.

Sie zog die Augenbraue hoch. „Und was ist das, was ich hier höre?"

„Das Vakuum in meiner Brust."

Mione konnte nicht anders, sie musste einfach lachen. Manchmal war er wirklich unmöglich. Unglaublich und unmöglich, aber es schien ihr, als wenn sie ihn nach und nach verstand. Was natürlich nicht bedeutete, dass sie ihn durchschaute.

Sie wusste nicht, was genau mit ihm passiert war, als er so lange verschwunden war. Aber, er hatte sich ganz sichtlich weiterentwickelt.

„Malfoy. Was genau braucht man so, wenn man verschwinden will?", hörte sie sich selber albern fragen und nahm einen weiteren Zug von ihrer Zigarette; die ja eigentlich Malfoys war.

Er lachte. „Vor allem keine Freunde, Granger. Freunde, die einem womöglich bis ans Ende der Welt folgen würden."

Sie nickte schwach und schloss seufzend die Augen. „Ja, da hast du wohl recht."

*** *** ***

Vorschau:

Hinter ihr lachte Ron gehässig. „Als wenn Malfoy sich ausgerechnet von Mione betören lässt."

„Bitte was?", fauchte sie.

„Na, schau dich doch mal an. Du bist nicht sein Typ."

*** *** ***

So… Ich lasse das Chap jetzt einfach mal ohne allzu große Worte wirken… *lol* Ich muss gestehen, dass ich gerade noch einmal echt mit mir gehadert habe. Und zwar ging es um die Frage, ob ich das Chap an den heißen Szenen kürzen soll oder nicht. Mir kam das Ganze nämlich doch schon ne ganze Spur heißer vor als sonst… Nun ja, ich habe schon weitaus Härteres gelesen… Trotzdem… *lol*

Wie auch immer, meine beiden Mädels und meine FF-Partnerin in Spe haben mich überstimmt… Es musste also so bleiben, wie es ist… ;) Übrigens wird das die letzte heiße Szene für viele Kapitel werden… Jaja, es wird viel Unsexuelles passieren. Sprich: Sie werden sich in den folgenden Chaps jetzt erst einmal auf anderen Ebenen näher kommen… ;)

Wie immer möchte ich natürlich Danke sagen… An meine lieben Betaleserinnen, auch wenn beide für dieses Chap keine Zeit hatten… Ich hab´s also alleine noch mal überarbeitet und hoffe ich habe nicht allzu große Patzer übersehen... :) Und natürlich auch Danke an meine lieben Leser und vor allem Reviewer:

Dracos CoffeeGirl: Ich nehme es dir nicht übel, ich hatte eine solche Reaktion erwartet… ;)

HexenLady: Ja, das ist sie wirklich… :/ Und ich werde mein Bestes geben… ;)

Ika: Das ist eine gute Frage? Wahrscheinlich ist das irgendwie menschlich?!? *lol*

Princess- Frances: Ja, da liegst du richtig… ;) Und ich freue mich, dass du dich freust… *hehe*

Hattu: Gibt´s das? Dann will ich auch nach Finnland… Himmel, ich komme hier zu nix… *kermit* Einige von Dracos Geheimnissen kommen übrigens bald… ;)

Die-na: Ja, eindeutig… Bist halt die Beste… *lol* Der Spruch ist gut… ich werde mal versuchen, es mir zum gestressten Herzchen zu nehmen…

Nessi.C.: Gute Frage… Nächste Frage.. *hehe* ;)

Ich bin nen bissle im Stress, ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich heute mal auf die extra ausführlichen Reviewantworten verzichte. Sorry…