A/N

Dies ist nun der entgültig letzte Teil der Story. Dieser und die letzten Beiden bildeten ursprünglich das Prequel zu einer weiteren Story, die nun insgesamt ein Sequel zur Riley-Sarah Story bildet.

Zur Riley-Sarah Story gibt es auch noch ein

Prequel (meine ureigenste Season 3), das sich wie das

Sequel (Mein Neustart von Season 1) noch im Aufbau befindet.

Auf Grund des mangelnden Feedbacks werde ich diese hier aber vorerst nicht veröffentlichen.

Diese und viele andere Storys zu Terminator und TSCC könnt ihr aber gerne auf unserer Homepage terminator-forum . de

nachlesen.


Riley

„Wir müssen sie finden." Hatte ihr Vater gesagt. Nur wo war Riley-Sarah Connor nicht klar.

Seit Tagen war sie unterwegs und hatte fast ihren gesamten Suchquadranten abgesucht. Immer wieder war sie auf Tunnelratten gestoßen aber keine davon war die Gesuchte. Jetzt lag sie wieder auf der Lauer. Sie hatte eine Essensration ausgelegt, Stück für Stück.

Nach etwa einer Stunde hörte sie ein Geräusch. Jemand kam. Dann sah sie eine Gestalt, etwas kleiner noch als sie selbst schätzte sie.

Die Person hatte lange struppige, verschmutzte Haare. Bei jedem Stück Essen bückte sich die Person. Jedes zweite Teil stopfte sie in irgendeine Tasche. Der Rest wurde hastig in den Mund gestopft. Am Ende des Ganges in einer Sackgasse lag eine Tafel Schokolade und eine Flasche Wasser. Riley-Sarah beobachtete die Person. Die letzten paar Teile lies Er oder Sie liegen als sie die Schokolade und das Wasser entdeckte. Schnell hastete die Person zum Ende des Ganges und griff sich die Flasche. Nach den ersten paar Schlucken riss die Person hastig das Papier der Schokolade auf und biss hinein.

Nach ein paar Augenblicken hörte Riley Ihn oder Sie leise weinen. Das verstand sie nicht, Alle Soldaten hatten Anweisung für die Tunnelratten möglichst viele Nahrungsmittel zurückzulassen. Trotzdem schien die Person halb verhungert.

Ganz langsam erhob sie sich aus ihrem Versteck. Sie hielt eine weitere Flasche und eine Tafel Schokolade in der Hand.

Als die Person sie bemerkte sah er oder sie sich hastig nach einem Ausweg um. Tunnelratten blieben in der Regel unter sich. Die meisten waren seit ihrer Jugend hier Draußen oder waren gar hier geboren so wie die, die Riley suchte. Die Meisten Tunnelratten blieben sogar ganz alleine oder höchstens zu Zweit oder Dritt, weil das die Überlebenschancen erhöhte. Weniger Menschen waren auch weniger auffällig.

Erst als die Tunnelratte die Schokolade und das Wasser erblickte beruhigte sie sich und lies Riley-Sarah näher kommen. Hastig schnappte Er oder Sie sowohl zuerst die Schokolade als dann auch das Wasser.

„Schhhhhhh, ganz ruhig, ich tu Dir nichts. Lass mich näher kommen, damit ich Dich einmal ansehen kann." Sagte Riley-Sarah beruhigend.

Schließlich saß sie neben der Tunnelratte, die aus dieser kurzen Entfernung eindeutig weiblich war.

Sie nahm ein Tuch und etwas Wasser aus ihrer Flasche und wischte dem kauenden Mädchen vorsichtig über das Gesicht und den Haaransatz. Sie betrachtete die blonden Haare des Mädchens und erinnerte sich an das Foto, das John-Henry aus seinem Speicher ausgedruckt hatte.

Dann atmete Riley-Sarah auf. Sie hatte sie gefunden. Endlich konnte die Suche abgeblasen werden. Entgegen ihrem Geruchssinn nahm sie das weinende, völlig verdreckte Mädchen in die Arme.

Es kostete Riley-Sarah ihre ganze Überzeugungskraft und eine weitere Tafel Schokolade um das Mädchen davon zu überzeugen, dass sie ihr folgen sollte. Das Mädchen folgte ihr nur sehr widerwillig und auch nur, weil sie sie ständig an der Hand hielt.

Und es stimmte wirklich. Während Sie alleine eher die Chance gehabt hätte einer Maschine auszuweichen erschwerte der immer noch widerspenstige Gast die Sache.

Nachdem sie einige Stunden unterwegs waren war ihre Begleiterin so müde, dass sie nicht mehr weiter konnten. Sie gingen in den Keller eines halb verfallenen Gebäudes. Riley-Sarah packte ihren Schlafsack aus und machte ihren Schlafplatz etwas sauber. Ihre Begleiterin weigerte sich zunächst sich mit ihr in den Schlafsack zu legen, Als schließlich die Dunkelheit hereinbrach wurde es fast an die Null Grad kalt.

Schließlich stieß das Mädchen sie an und Riley-Sarah lies das Mädchen nachdem sie ihre verschmutzte Jacke abgelegt hatte mit in den Schlafsack. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit konnte sie nicht sofort einschlafen, da die Luft doch merklich schlechter geworden war. Außerdem kuschelte das Mädchen sich extrem an sie.

Nach 5 Stunden, in denen Sie mehr schlecht als Recht, ihre Begleiterin dafür umso besser geschlafen hatte, weckte Sie das Mädchen oder versuchte es zumindest. Die Kleine schlief so tief, dass sie sie nicht wach bekam. Zunächst musste sie sich aus der Umklammerung befreien. Dann nahm sie eine Flasche Wasser und schüttelte dem Mädchen einen viertel Liter über den Kopf. Dafür kassierte sie eine Ohrfeige und einen bösen Blick. Im Gegenzug hielt Riley-Sarah dem Mädchen wieder ein Stück Schokolade hin.

Ein paar Stunden später war es dann soweit. Sie trafen auf einen T600, der sogleich das Feuer auf sie eröffnete. Während sich das Mädchen gleich in einem Loch versteckte suchte Riley-Sarah eine Möglichkeit für einen Gegenangriff. Einem unbewaffneten T600 wäre sie notfalls mit bloßen Händen entgegengetreten solange der aber Munition hatte musste sie vorsichtig sein. Sie rannte eine Zeit lang von Deckung zu Deckung durchs Gelände, so dass der T600 immer wieder das Feuer auf sie eröffnete. Das ging solange gut, bis Sie stolperte und dadurch am Bein getroffen wurde. Trotz des Durchschusses rannte sie weiter. Schließlich hatte sich der T600 verschossen.

Riley-Sarah suchte sich eine dicke spitze Eisenstange aus den Trümmern und ging dem T600 entgegen.

Die Augen, die das nun kommende beobachteten waren schreckgeweitet. Riley-Sarah bewegte sich unglaublich schnell. Die Gummihaut des T600 hing nach ein paar Minuten nur noch in Fetzen an ihm herab. Riley schlug solange auf den T600 ein, bis einige Hydraulikteile verbogen waren und den T600 in seiner Bewegungsfähigkeit einschränkten. Schließlich schaffte sie es ihn auf den Boden zu bekommen.

Dann schlug sie solange auf den Schädel des T600 ein, bis der Deckel des Chipportes wegflog. Dann war es kein Schlag mehr sondern ein Stoss mit der Spitze der Stange und die Augen des T600 erloschen.

Als Riley-Sarah das Versteck des Mädchens erreichte war diese nicht mehr da. „Verdammt", murmelte Sie. Es kostete sie fast zwei Stunden aber schließlich sah sie das Mädchen um eine Ecke rennen. Sie rannte um die andere Seite des Hauses, um dem Mädchen den Weg abzuschneiden.

Als Sie um die Ecke kam war das Mädchen verschwunden. Aus den Augenwinkeln sah sie einen Lichtreflex. Hinter einem Stahlträgergewirr im Schatten hatte sich das Licht in einem Auge gespiegelt.

Als Riley-Sarah schnell hinter die Trümmer huschte, wich das Mädchen mit schreckgeweiteten Augen vor ihr zurück. Sie hatte Riley-Sarah abwehrend die Arme entgegen gestreckt und hatte vor Angst Tränen in den Augen.

Riley-Sarah näherte sich langsam und redete wieder beruhigend auf sie ein. Selbst Schokolade half diesmal nicht. Schließlich ergriff Sie zunächst die Arme des zappelnden und tretenden Mädchens und zog sie dann einfach in ihre Arme und hielt sie fest. Irgendwann hörte das Mädchen auf zu strampeln und zu zappeln und sackte in Riley-Sarahs Arme und weinte.

Als Das Mädchen das etwa in Riley-Sarahs Alter war aufhörte zu weinen lies Sie sie aus der Umarmung, streichelte ihr aber mit dem Handrücken über die Wange. „Bitte, ich tu Dir nichts, ich nehm Dich nur mit nach Hause."

Das Mädchen sah ihr in die Augen, „wie...heißt...Du?" Fragte das Mädchen mit einiger Mühe, sie sprach wohl nicht oft.

„Riley-Sarah", entgegnete sie.

„Ich..heiße.. auch... Riley." Sagte das Mädchen

„Ich weiß Riley, ich weiß", entgegnete Riley-Sarah und nahm das zitternde Mädchen wieder in die Arme.

Es dauerte ziemlich lange, bis sich Riley soweit gefangen hatte, dass Riley-Sarah sie loslassen konnte. Dann erst kümmerte sie sich um die Verletzung an ihrem Oberschenkel.

Riley-Sarah war ein bisschen schwindelig, sie hatte relativ viel Blut verloren aber die Wunde hatte schon lange aufgehört zu bluten. Trotzdem beschloss sie einen Verband anzulegen.

Als Riley die Verletzung sah riss sie die Augen auf und rutschte ein Stück von Riley-Sarah weg. Diese sah Riley nur an und wartete, bis Rileys starrer Blick von der Verletzung zu ihren Augen zurückkehrte.

Rileys Blick pendelte eine Weile zwischen Riley-Sarahs Augen und der Verletzung. „Du...Metall?" Fragte sie ängstlich aber auch neugierig.

Riley-Sarah sah ihr in die Augen und schüttelte dann langsam den Kopf.

Riley sah sie den Kopf schütteln, schien aber nicht überzeugt zu sein. „N-nicht ...glaube", sagte sie.

Riley-Sarah überlegte, was sie tun konnte um Riley zu überzeugen natürlich außer sich selbst aufzuschneiden. ‚Was würde eine Maschine in dieser Situation niemals tun. Gegessen und getrunken hatte sie, das reichte aber wohl nicht und dann fiel es ihr ein. Sie fasste sich ein Herz und überwand ihren aufkommenden Ekel als sie auf Riley zuschnellte und ihre Lippen auf Rileys presste. Letztendlich nur ein kurzer Kuss aber es reichte, damit Riley die Arme um sie schlang .

„D-danke", murmelte Riley nach ein paar Sekunden mit dem Gesicht an Riley-Sarahs Schulter.

Sie waren noch weitere Stunden unterwegs die Riley-Sarah dazu benutzte Rileys Sprachgewandheit zu trainieren. Sie lies Riley einfach erzählen und von Zeit zu Zeit half sie ihr wenn es zu schwierigen Worten und Formulierungen kam. Riley-Sarah erfuhr, dass Riley eigentlich mit einer Freundin unterwegs gewesen war, dass diese aber vor einigen Wochen gestürzt war und sich dabei verletzt hatte.

Weit ab von jeder medizinischen Versorgung starb das Mädchen Tage später an einer Infektion. Seitdem war Riley alleine unterwegs. Zudem war ihre Freundin noch Taubstumm gewesen, hatte also auch nicht gesprochen. Deshalb viel es ihr am Anfang auch schwer sich zu artikulieren. Jetzt aber nachdem sie begonnen hatte wieder zu sprechen ging es mit jedem Satz besser. Nur ein einziges mal noch versteckten sie sich vor einem herumstreunenden T600.

Dann schließlich am späten Nachmittag erreichten sie Camp Connor.

„Stop!" rief eine Wache. Er kam mit einem Hund näher.

Der Hund, darauf gedrillt Maschinen zu erkennen zögerte bei Riley-Sarah einen Augenblick, akzeptierte sie aber doch. Bei Riley allerdings schnüffelte der Hund kurz und hob dann an ihrem Bein sein Eigenes, wurde aber von der Wache rechtzeitig zurückgezogen.

Die Wache, die Riley-Sarah natürlich erkannt hatte sah Riley von Oben bis unten an. „Die Tunnelratte willst Du doch nicht wirklich mit hineinnehmen. Die verpestet uns die ganze Luf..." Seine Worte endeten in einem Gurgeln.

„Luft die Du ja nicht mehr brauchst", unterbrach ihn Riley-Sarah indem sie seine Uniformjacke packte und ihn daran hochstemmte, so dass er keine Luft mehr bekam. „So, jetzt hört mir mal alle genau zu", sagte sie zu den anderen beiden Wachen. „Die Suchaktion, die mein Vater eingeleitet hat, war nur ihretwegen. Ab sofort wird sie weder Tunnelratte genannt, noch wird Irgendjemand ihr Aussehen oder ihren Geruch kritisieren, ist das klar?" Dann lies sie den Mann wieder los,

Der Mann schnappte röchelnd nach Luft, „Ist klar", sagte er leise.

Riley-Sarah schnappte sich Rileys Hand und zog sie zum Eingang. Unterwegs zum Quartier begegnete ihnen kaum Jemand. Die Wache am Eingang schien pér Funk gemeldet zu haben, dass man ihnen am besten aus dem Weg gehen sollte.

Als sie das Connor-Quartier erreichten, schob Riley-Sarah ihren Gast ohne Umwege ins Badezimmer. Dort bedeutete sie ihr, dass sie ihre Kleidung ausziehen soll. Während diese das tat, stellte sie die Dusche an und entledigte sich dann ihrer eigenen Kleidung. Als sie sich umdrehte, erschrak sie, da Riley gerade die Toilette benutzte. Erstaunlicherweise schien sie zu wissen, wofür diese da war, nur hatte sie verständlicherweise keine Ahnung von der Spülung. Nachdem Riley-Sarah ihr dieses klar gemacht hatte, schob sie Riley unter die Dusche. Dann kümmerte sie sich ein wenig um ihre eigene Körperpflege.

Nach dem Zähneputzen dachte sie, es wäre eine gute Idee, wenn Riley sich auch die Zähne putzen würde und kehrte zur Dusche zurück. Sie erwartete eine saubere Riley zu erblicken, diese stand aber einfach nur unter dem Wasserstrahl. „Du sollst Dich Waschen!" Rief sie, um das Wasser zu übertönen. Riley hingegen sah sie nur verständnislos an. Auch als ihr Riley-Sarah die Seife in die Hand drückte, wusste sie damit offenbar nichts anzufangen.

Riley-Sarah schüttelte in Resignation den Kopf, überlegte einen Augenblick bevor sie mit der Zahnbürste in der Hand die Dusche betrat, nachdem sie vorher ihre Unterwäsche ausgezogen hatte.

Nun dauerte es fünf Minuten, bis Riley Sarah ihrer Duschgenossin klargemacht hatte, wie sie sich die Zähne putzen solle. Während diese das tat seifte sie ihr die Haare ein, was natürlich mehrmals erforderlich war. Als nächstes war der Rücken dran. Schließlich drehte Riley Sarah Riley herum und begann sie vorne einzuseifen, während diese sich gerade das dritte mal die Zähne putzte. Schließlich waren die Beine und Füße von Riley an der Reihe.

Als Riley Sarah schließlich wieder hoch kam und noch den letzten Rest Dreck von Rileys Ohren und Hals entfernte spürte sie plötzlich, Rileys Hände auf ihren Hüften. Zunächst dachte sie sich nichts dabei, dann aber bewegten sich diese Hände nach oben zu ihren Brüsten. Riley-Sarah war mehr erstaunt als erschrocken aber auf das was dann kam war sie überhaupt nicht vorbereitet. Riley schloss die ohnehin kurze Distanz zwischen den Beiden und küsste Riley-Sarah. Zunächst nur zärtlich, dann aber nachdem Riley sie an sich gezogen hatte mehr und mehr leidenschaftlich. Riley-Sarah hatte zunächst Widerstand leisten wollen, war dann aber von einer Gefühlswoge hinweggeschwemmt worden. Jetzt wusste sie es. Jetzt wusste sie, warum sie kein Interesse an den Jungen Männern hatte, die ihr nachstellten.

Schließlich glimmte in ihrem Hirn die Flamme der Erkenntnis auf, mit wem sie gerade Zärtlichkeiten austauscht. Hastig löste sie den Kontakt und stolperte fast aus der Dusche. Sie rannte förmlich aus dem Badezimmer, nachdem sie ein Badetuch um ihren Körper geschlungen hatte.

John war müde. Er er wollte die Familiendiskussion zwischen Sarah und Cameron nicht hören, deshalb war er den Beiden 5 Meter voraus. Was er erblickte als er das Quartier betrat machte ihn wieder so richtig wach.

Er öffnete die Türe, in dem Moment als seine Tochter nur in ein Badetuch gekleidet aus dem Badezimmer gestürmt kam. Viel schlimmer war aber die nackte, tropfnasse Frau, die hinter Riley-Sarah aus dem Bad stürmte. Die nackte Frau ergriff seine Tochter am Arm und schwang sie herum.

Was dann passierte erlebte John wie in Zeitlupe. Die Nackte ergriff seine Tochter an den Hüften und zog sie zu sich heran. Dann küsste sie seine Tochter. Zunächst rührte sich seine Tochter nicht, dann aber schlang sie die Arme um den Körper der Frau. Schließlich zog die nackte Frau seiner Tochter noch das Badetuch weg und zog diese noch enger heran.

John stolperte mehr als das er ging rückwärts aus dem Quartier. Als Cameron und Sarah ihn erreichten stand er schwer atmend und krebsrot im Gesicht mit dem Rücken an der Wand neben der Tür.

Cameron kannte diesen Ausdruck in Johns Gesicht. Er war zu tiefst in Verlegenheit gebracht worden.

John blickte mit hochrotem Gesicht auf. „Frauensache", sagte er einfach und wies mit dem Daumen über die Schulter in den Raum hinein.

Als Sarah und Cameron den Raum betraten blieb beiden der Mund offenstehen. „RILEY!" Schrien Beide gleichzeitig.

Die beiden nackten Rileys zuckten zusammen und sahen gleichzeitig zur Tür.

Während Riley-Sarah in Bruchteilen einer Sekunde krebsrot anlief, fuhr Riley herum und stürmte zurück ins Bad.

„Mom, Grandma! Äh, was macht ihr denn hier", sagte sie und schnappte sich das Badetuch, um ihre Blöße zu bedecken. Als Sarah und Cameron nicht antworteten ging sie rückwärts, verlegen grinsend in ihr Zimmer. Zwei Minuten später kam sie bekleidet wieder heraus.

Cameron und Sarah standen noch immer an der selben Stelle. Beide hatten die Arme überkreuzt.

Sarah hatte einen wütenden Gesichtsausdruck. „Riley-Sarah Connor, Du weißt, wer das ist die Du da gerade gek..."

Sarah hatte sich vorwärts bewegt, wurde aber von Cameron am Arm festgehalten „Riley-Sarah, kümmere dich ersteinmal um Deinen Gast", sagte sie. Dafür erntete sie einen bösen Blick von Sarah.

Riley-Sarah verschwand schnell im Bad. Sie fand Riley zusammengekauert in der immer noch laufenden Dusche. Riley-Sarah stellte das Wasser ab. Riley hatte Tränen in den Augen. „Schhhhhh, ist doch nicht schlimm", sagte Riley-Sarah und nahm ihren Gast in die Arme.

Dann nahm sie ein Badetuch und wickelte Riley darin ein. „Komm mit mir, sagte Sie und zog ihren Gast hoch. Sie gingen durch den Wohnraum ins Gästezimmer. Unterwegs warf Riley einen ängstlichen Blick auf die beiden Frauen, die mittlerweile am Tisch saßen.

Als sie nach 5 Minuten noch nicht wiederkam wollte die immer noch wütende Sarah hinterher aber wiederum war es Cameron, die sie aufhielt, mit dem Kopf schüttelte und dann selber ins Gästezimmer ging.

Als Cameron das Gästezimmer betrat lagen Beide auf dem Bett. Sie hatten die Arme umeinandergeschlungen und während Riley offensichtlich eingeschlafen war. Summte Riley-Sarah eine Melodie und wiegte Riley sanft hin und her. Als sie ihre Mutter erblickte löste sie sich vorsichtig von Riley und deckte diese sorgfältig zu. Dann folgte sie ihrer Mutter leise aus dem Raum.

Sarah wollte schon aufbegehren aber ein Blick von Cameron lies sie wieder auf ihren Platz zurücksinken. Dann setzten sie Mutter und Tochter hin.

Cameron strich ihrer Tochter sanft über die Haare. „Nun erzähl mal, wie ist es dazu gekommen?"

Riley Sarah rutschte unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. „Mom, ich weiß nicht genau. In einem Moment zeige ich ihr, wie man Seife benutzt, im nächsten Moment lagen wir uns in den Armen.

„Du wolltest ihr zeigen, wie man Seife benutzt?" Fragte Cameron mit erhobenen Augenbrauen.

„Na ja", entgegnete Riley-Sarah, „Ich dachte sie wäre längst fertig mit Duschen und wollte ihr die Zahnbürste geben. Als ich die Tür öffnete stand sie nur da unter dem Wasserstrahl. Mit der Seife wusste sie nichts anzufangen, da bin ich kurzerhand mit unter die Dusche um ihr zu helfen. Ich habe sie gewaschen und dann..."

Cameron nickte wissend. „Ich hätte Dich vorwarnen sollen, dass Riley eher auf Frauen steht. Sie zu küssen war sehr interessant und angenehm und sehr, sehr traurig.

„WAS?" Riefen Sarah, Riley-Sarah und John.

„Du hast sie geküsst, wieso, wann?" Fragte Riley-Sarah erstaunt

„Es war..." Camerons Gesicht umwölkte sich und sie atmete einmal durch. „Es war ihr letzter Wunsch bevor sie starb." Cameron liefen Tränen die Wangen herunter. „Sie war von Anfang an in mich verliebt und ich erfüllte ihr ihren Wunsch. Wir küssten uns ...und dann ...sie sagte: Ich liebe Dich, dann schloss sie zum letzten Mal die Augen." Cameron schlug die Hände vor das Gesicht.

John war herangekommen und nahm seine Frau zärtlich in die Arme. „Das hast Du nie erzählt", sagte er leise.

Als Cameron sich wieder gefangen hatte sagte sie: „Das war nur für Riley..., nur für sie." Die letzten Worte waren nur noch leise.

Am nächsten Morgen kam Cameron pünktlich wieder online. Sie löste sich aus Johns Umarmung und kleidete sich leise an. Als sie Richtung Küche ging um das Frühstück zuzubereiten fiel ihr auf, dass die Tür des Gästezimmers offen stand. Schnell ging sie hin, nur um festzustellen, dass das Bett leer war. Hastig sah sie sich um. Das Bad war nach kurzer Kontrolle ebenfalls leer. Schließlich öffnete sie leise Riley Sarahs Tür, in der Gewissheit, dass diese beim leisesten Geräusch aufwachen würde. Riley lag tief schlafend von hinten an ihre Tochter gekuschelt, die ebenfalls erstaunlich tief schlief.

Trotz der etwas merkwürdigen Situation musste Cameron lächeln. Sie hoffte nur, John und Sarah würden auch Verständnis haben. Einerseits hoffte Cameron Riley wäre nur so Etwas wie dankbar zu ihrer Tochter, andererseits hoffte sie, dass Riley Sarah nicht enttäuscht werden würde. Falls dem wirklich so war. Die erste Liebe war immer etwas schwierig, besonders für eine 16 Jährige. Hatte man Cameron zumindest gesagt. Und schließlich verband die beiden Rileys ein ganz besonderes Band.

Als sich herumgesprochen hatte, dass Riley gefunden worden ist, haben sich fast alle Mitglieder der inzwischen angewachsenen Connor Familie zum Frühstück angekündigt.

Sarah war die Erste, die eintraf.

Als nächster stolperte John aus dem Schlafzimmer zunächst ins Bad und dann weiterhin schlaftrunken zur Kaffeemaschine.

Dann kamen Riley-Sarah und Riley hand in Hand aus Rileys Zimmer, was sowohl Sarah als auch John zu einem Stirnrunzeln veranlasste.

Riley passte trotz ihrer durch die Entbehrung relativ schmalen Figur nicht wirklich in Riley Sarahs Sachen.

Cameron stellte zuerst den beiden Rileys einen Teller mit Pancakes hin, die sie immer machte, wenn Sarah zum Frühstück kam.

Riley zögerte einen Augenblick, bevor sie wie Riley-Sarah zunächst einen Streifen Sirup auf den Pancake aufbrachte. Dann, ohne weiter abzuwarten ergriff sie den Pancake mit den Fingern und stopfte sich den ersten Teil in den Mund. Als sie die Blicke sah, mit denen sie bedacht wurde, stellte sie das Kauen ein.

Riley-Sarah hingegen hatte die Blicke auch bemerkt und legte augenblicklich Messer und Gabel wieder hin. Stattdessen rollte sie ihren Pancake auf und begann ebenfalls den Pancake mit den Fingern zu essen.

Grinsend kopierte Riley sie daraufhin, indem sie zunächst den Pancake aufrollte und dann langsam weiteraß. Riley-Sarah war sich der Blicke bewusst, die ihnen zugeworfen wurden.

Sie trugen gerade Sirup auf den zweiten Pancake auf als Allison und Private Philips den Raum betraten.

Riley hielt augenblicklich mit dem Essen ine, als sie die Identisch zu Riley-Sarahs Mutter aussehenden Frauen bemerkte. Ihre Augen weiteten sich, als Allison in ihrer Art das neue Familienmitglied mit einer herzlichen kurzen Umarmung begrüßte. Es gab außer ihr nur noch einen weiteren Menschen, der jeden einfach umarmte aber gottseidank würde die stürmische Savannah Weaver heute nicht erscheinen.

Während der Umarmung begann die erstaunte Riley bereits wieder zu kauen.

Private Philips hingegen hatte schnell analysiert, dass am Tisch zuwenig Platz für Alle war. Folglich griff Sie sich mit einer Hand einen schweren Tisch und trug ihn vor sich her zu dem Anderen. Als Riley das sah, flüsterte sie nur: „Metall", sprang auf und verschwand in Riley-Sarahs Zimmer.

Alle sahen ihr bewegungslos nach und dann auf Private Philips die nur leise „sorry" murmelte.

Riley-Sarah fand das Mädchen zusammengekauert unter ihrem Bett. Es kostete sie Zeit und sehr viel Überzeugungskraft ihr klarzumachen, dass Private Philips ungefährlich war. Der Kuss, den die Beiden schließlich austauschten brach den Bann zumal Riley-Sarah ihre Hand unter Rileys Shirt geschoben hatte und sie zärtlich streichelte.

Schließlich erhob sich Riley-Sarah und streckte die Hand aus. „Komm mit mir, wenn Du leben willst." Rezitierte sie die Worte, die ihre Mutter in der Vergangenheit mehr als ein Mal benutzt hatte.

Als die Beiden in den Wohnraum zurückkehrten erhob sich Private Philips ganz langsam und ging auf die eingeschüchterte Riley zu. Riley hatte den Kopf zwischen die Schultern gezogen und blickte ihr ängstlich entgegen. Einen Meter von Riley entfernt blieb Private Philips schließlich stehen. Sie hob die Hand „Tut mir Leid, ich wollte Dich nicht erschrecken."

Riley nahm ganz vorsichtig Die Hand, die ihr gereicht wurde.

Nachdem Private Philips Rileys Hand geschüttelt hatte. Drehte sie sich wieder herum und ging zu ihrem Platz zurück.

Riley sah zu Riley-Sarah „Mehr Metall?" Fragte Riley ängstlich.

Riley Sarah sah zu ihrer Mutter und als die nickte sagte sie: „Meine Mom" und wies

mit dem Kopf auf ihre Mutter.

Riley riss die Augen auf und ging dann langsam um den Tisch herum auf Cameron zu. Cameron stand langsam auf und wartete, bis Riley sie erreichte.

Riley sah Cameron an, dann drehte sie den Kopf und sah zurück auf Riley-Sarah, die ihr zunickte. „Du...bist ihre Mom?" Fragte sie Cameron.

Cameron nickte nur.

„Ich ….hab keine Mom." sagte Riley mit einem bittenden Ausdruck und Tränen in den Augen.

Cameron sah zu Riley-Sarah, die ebenfalls Tränen in den Augen hatte und nickte, dann sah sie wieder auf Riley und breitete wortlos die Arme aus.

Riley zögerte einen Augenblick, sah zuerst auf Private Philips, auf Riley-Sarah und zum Schluss auf Cameron. Dann warf sie sich in Camerons Arme und weinte haltlos. Ein leises „Mommy" war zu hören, als Riley sich endlich beruhigt hatte.

Cameron sah John an, der nur verzweifelt mit dem Kopf schüttelte. In solch einem Zustand war keine der Rileys gewesen. Offensichtlich war nicht Alles besser geworden.

Schließlich löste sich Riley von Cameron. „Du bist Metall, warum...?" Offensichtlich fehlten ihr die Worte.

„Wir sind etwas Besonderes", sagte Cameron und zeigte auf Private Philips.

Riley nickte nur, umarmte Cameron nochmal kurz und ging dann zurück zu Riley-Sarah, die sie dann in die Arme nahm und festhielt.

Die folgenden Tage und Wochen waren damit angefüllt, Riley zu unterrichten und sie auf die Welt in der Vergangenheit vorzubereiten. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass sie in der Vergangenheit bereits Unterricht hatte. Ihre Eltern haben ihr Lesen und Schreiben beigebracht bevor sie von den Maschinen getötet wurden und ein verstorbener Freund verstand viel von Naturwissenschaften. So hatte sie dann die Grundlage an Wissen, auf das man aufbauen konnte. Zwischenzeitlich lernte sie noch weitere Maschinen kennen unter anderen John-Henry, Catherine Weaver und auch Katie Walsh, mit der sie in die Vergangenheit reisen würde.

Als man ihr zuerst sagte, dass sie in die Vergangenheit reisen würde, fragte sie sofort Riley-Sarah, ob diese sie begleiten würde. Als Riley Sarah dies mit Tränen in den Augen verneinte, war Riley zunächst nicht dazu zu bewegen, ihrer Reise zuzustimmen. Riley-Sarah brauchte Tage und etliche sehr zärtliche Nächte, in denen es Cameron vorzog ihr sensibles Gehör auf ein Minimum zu drosseln, um Riley ihre Zustimmung abzuringen.

Schließlich war der Tag der Abreise da. Die Nacht davor hatten weder Riley noch Riley-Sarah geschlafen. Sie hatten ein letztes Mal gegenseitig ihre Körper erkundet und hatten sich gegenseitig von einem Höhepunkt zum nächsten geleitet.

Nun standen sie außerhalb des TDE und hielten sich in den Armen.

Riley barg ihr Gesicht an Riley-Sarahs Hals. „Muss ich wirklich gehen?" Murmelte sie in die Weiche Haut ihrer Liebsten.

Riley-Sarah atmete tief durch bevor sie antwortete. „Es muss sein. Du bist zu wichtig für mich und meine Familie."

„Aber weshalb? Ihr habt mir nie den Grund für Alles genannt."Riley hatte den Kopf gehoben und sah in das Gesicht ihrer Liebsten.

„Ich kann Dir das Alles nicht erklären, das hätte zuviel Einfluss auf die Zeitlinie. Du musst mir einfach vertrauen." Entgegnete Riley-Sarah.

Riley blickte ihr fast eine Minute lang in die Augen bevor sie langsam nickte. Dann küssten sie sich ein letztes mal leidenschaftlich, bevor sie den Raum mit dem TDE betraten. Riley wurde herzlich verabschiedet.

Auch Cameron vergoss ein paar Tränen beim Abschied von ihrer Pflegetochter. Zum Schluss rannte Riley-Sarah nocheinmal bis in den Gefahrenkreis um Riley ein letztes Mal zu umarmen und zu küssen. Dann trat sie zurück und sah zu, wie sich die Zeitblase bildete und schließlich verschwand. Minutenlang starrte sie auf die Stelle, an der ihre erste Liebe für immer verschwunden ein weiteres Wort ging sie dann mit hängendem Kopf aus dem Raum.

Epilog

Stundenlang wanderte sie mit stoischer Mine durch die Räume der Untergrundstadt.

Währenddessen sprach Cameron mit John Henry, bevor sie sich zu John begab, der Riley Sarah über das Überwachungssystem beobachtete. „Hat sie irgendeine Regung gezeigt?" Fragte Cameron.

John atmete tief ein. „Nicht die geringste. Sie ignoriert einfach Jeden der sie anspricht", John drehte den Kopf und sah seine Frau an. „Was sagt John-Henry?"

„Er meint, es wäre möglich, dass die neue Vergangenheit ganz anders verläuft als Unsere. Es kann alles mögliche passieren aber..." Sie deutete auf den Monitor und John nickte.

„Wir werden sie heute abend fragen, ob sie bei Riley sein mö weiß nur nicht, ob ich sie gehen lassen kann."

Cameron nickte. „Sie ist mein Baby aber sie hat es verdient glücklich zu sein und wenn es sein muss, werden wir sie in die Vergangenheit schicken.

(ENDE)


A/N

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nachlesen. (s.o.)

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