Liebe, fleißige reviewschreibende Leser des 'Rattenmords'!

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Ja, schon jetzt geht's weiter – wieder mit Hermine-Drabbles. Heute allerdings mit mehreren.

Nichtsdestotrotz kommt schon morgen Runa [SELBSTredend OHNE Drabbles] dran – mit Lucius.

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Also, ihr lieben Reviewschreiber: In die Startlöcher! Es gibt jede Menge zu tun!

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Loben will ich euch hier aber schon noch: Für ein lächerliches Drabblechen gab es, sage und schreibe, sieben Reviews! Die zum Teil erheblich länger waren als das Kapitel selber!

Wenn das mal kein guter Schnitt ist!

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Danke an: Felina, DarkFay, Hedril, Seraphin und Kriki hier, an Miss Perenelle und Lufa drüben auf .net.

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So, nun also viel Spaß mit Hermine!

Feuerbohne
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32. Kapitel O2. 11. 22:00 Uhr

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Die Schleusenklappe wurde geöffnet. Neville stand hinter der Glasscheibe.

„Na endlich!", stöhnte Hermine erleichtert, „hat das gedauert!"

„Schneller ging's nicht", Neville's Stimme, magisch verstärkt, hallte durch den Raum. Er sah abgekämpft aus, erschöpft.

„Der Herr will nur mit meinem Chef sprechen", Hermine verdrehte genervt die Augen, lächelte dann aber, „wir haben ihn, nicht?"

Neville grinste zurück. „Sieht so aus." Er sah suchend herum: „Wo steckt er?"

„Er hat ein Abo auf das Badezimmer. Dort ist er meistens", grinste Hermine, „ich geh ihn holen."

Zwei Minuten später war es soweit. Hermine rieb sich voller Vorfreude die Hände. Dies würde aufregend werden!

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Eine weitere Minute später hatte Neville Malfoys Forderung nach Diskretion nachgegeben und einen Muffliatus gesprochen.

Jetzt rauschte es nur noch nervtötend in Hermines Ohren.

Lediglich beobachtend, versuchte sie zu genießen, wie hier ein Mordfall aufgeklärt wurde. Neville sprach mit todernstem Gesicht.

Jetzt gleich würde Malfoy – ! Richtig, erst verschwand alle Arroganz aus seinem Gesicht, dann stellte sich die erwartete Bestürzung ein. Sein Kinn, von ihr aus im Profil wunderbar zu erkennen, sackte deutlich nach unten. Gut so!

Doch was war jetzt? Hermine fuhr heftig zusammen.

Etwas stimmte ganz und gar nicht! Malfoy lächelte? Entspannte sich sichtlich und lehnte sich bequem zurück!

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(Feuerbohne)

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Das war ganz und gar unmöglich! Wie konnte Malfoy nur so abgeklärt lächeln? Wieso wirkte er plötzlich so selbstsicher?

Ungeduldig beobachtete sie Nevilles Gesichtsausdruck, in dem sich ebenfalls Unverständnis widerspiegelte.

Doch dann kehrte seine anfängliche Entschlossenheit zurück, er schien Malfoy mit weiteren Fragen zu löchern. Allem Anschein nach, waren diese unangenehmer Natur, zumindest ließen sie das arrogante Grinsen bei Malfoy verschwinden. Sie sah, wie dieser dem Auror ernsthaft etwas erklärte.

Verflixt nochmal, ich will wissen, was die beiden reden!

Sie versuchte, Nevilles Miene zu lesen.

Komisch, irgendwie wirkt er plötzlich, als täte ihm etwas weh.

Unsinn, ich muss mich täuschen!

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(Legilimens)

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Als Neville aufstand und ging, erstarb das Brummen in Hermines Ohren.

Malfoy wandte sich um, bedachte sie mit triumphierendem Lächeln. Er reckte sich genussvoll.

Verdammt! Hermine sprang auf, riss den Rufspiegel an sich und stürzte ins Bad.

„NEVILLE!", schrie sie hinein: „WAS HAT ER GESAGT?"

„Er war es nicht", kam ganz leise, „er hat sich sterilisieren lassen!"

„UND DAS GLAUBST DU IHM?" brüllte sie.

„Ich werde es überprüfen – morgen!"

In diesem Moment krachte es gegen die Badtüre.

„Könnten Sie sich ETWAS leiser aufregen!" ölte Malfoy hindurch. „Ich bin gezwungen mitzuhören!"

Hermine kniff die Augen zusammen. So ein Mist aber auch!

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„Wie überaus professionell", schnurrte Malfoy auch prompt, als Hermine sich endlich aus dem Badezimmer wagte.

Sie hätte sich ohrfeigen mögen! Wie hatte sie nur vergessen können, die Muffliatustaste am Rufspiegel zu drücken?

Verlegen eilte sie zum Bücherregal. Was sie jetzt brauchte, konnte sie nur dort finden. Ein Buch - zur Beruhigung!

Mit zittrigen Fingern zog sie ein kleines Bändchen heraus: „Schwanger werden ist nicht schwer, schwanger sein dagegen sehr!"

Das WAR es! Ihr Kopf schoss hoch:

„Sie haben Ginny umgebracht, weil sie von jemand anderem schwanger gewesen ist, nicht wahr?"

Die jäh aufsteigende Angst in seinen Augen registrierte sie mit Zufriedenheit.

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(Feuerbohne)