Liebe Leser!
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Hermine Feuerbohne ist im Bad – Runa Malfoy im Bett.
Und da die Rattenmord-Kamera zufällig gerade auf selbiges gerichtet ist, kommt Letztere heute schon wieder dran. Mit einem kleinen Zwischenspiel, das… nun ja, diejenigen unter Euch, die meine anderen Geschichten kennen, schon durchaus als Runa-typisch erkennen. :P
Die anderen – vor allem die, die hauptsächlich die Krimihandlung verfolgen – müssen, glaube ich, heute mal ein Auge zudrücken. Und sich in Lucius begeben bei Gedanken - wie soll ich das ausdrücken… die ich einem Mann unterstelle, der im Bett liegt und daran denkt, wie Hermine letzte Nacht…
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Ach ja! Diese Gedanken sind ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Feuerbohne und ich im weiteren Verlauf der Geschichte „Unter Quarantäne" genommen haben.
Ab Kapitel 64 geht es erst richtig los mit den „ansteckenden" Inhalten, die der geistigen Gesundheit minderjähriger Leser womöglich nicht uneingeschränkt zuträglich sein könnten. ;)
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Für diesmal guten Appetit
wünscht Euch Runa
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03. 11. 2005 23:00 Uhr
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Nein, meine Liebe! ICH werde NICHT auf den Fußboden ausweichen! Ganz bestimmt nicht! ICH werde Dich ERWARTEN! Daß Dein Körper Dir denselben Streich spielen wird wie gestern Nacht! Daß Dein WEIBLICHES VERLANGEN den Rest von Dir einschläfern! Dich alles andere VERGESSEN machen. Alles andere als MEINE Hände an DEINEM einladend knackigen Po…
Verstohlen hustend, zog Lucius die etwas dünn geratene Decke über seiner Körpermitte in tiefere Falten. Es war angezeigt, eine Idee weniger konkret darüber nachzudenken. Es genügte ja, wenn er wußte, daß er die unbewußten Impulse ihrer Weiblichkeit ausnutzen würde. Zum Zwecke der Ablenkung. Und schließlich, um die liebe Miss Granger von ihm einzunehmen. Von ihm als der Quelle ihres nächtlichen Wohlgefühls. Nach dem es sie alsbald auch des Tages gelüsten würde. Nach der Hitze seiner nächtlichen Hände auf ihrer, von seiner lediglich durch den anregend dünnen Stoff ihres Höschens getrennten, Haut… Danach, daß er diese seine Hände an ihr hinunterstreichen würde… in ihre Ritze eindringen… bedächtig und genußvoll… zuerst nur mit einem Finger… oder zweien… tiefer gleiten… den kleinen Steg ihres Slips beiseite nesteln… und eintauchen in ihre…
Oh Merlin!
Lucius sog Luft durch seine edle Nase und gestattete sich ein süffisantes Lächeln, auch um seine ein wenig außer Kontrolle geratene Erregung abzuflachen.
Oder noch besser: MISS GRANGER, könnten Sie sich bitte mit Ihrer wachsenden Begierde beeilen und mir behilflich sein mit dieser allmählich doch etwas schmerzhaften Dauererektion…?
Lucius zupfte die Decke von seiner gespannten, nackten Haut. Die liebe Miss
Granger zierte sich. Trödelte nun schon seit einer geschlagenen Stunde im Bad herum. Natürlich hoffte sie, er würde eingeschlafen sein. Damit er ihr nicht zu nahe käme.
Sein schnaubendes kleines Lachen dämpfend, räkelte er sich gut gelaunt zurecht. Das Gute war, daß er einfach entspannt – mehr oder weniger – abwarten konnte. Daß er es nicht nötig hatte, die Dinge zu forcieren. Oder dem Weib gerade den Hof zu machen. Oder gar über sie herzufallen.
OH NEIN!
Lucius Malfoy KANNTE die Frauen. Und wenn eine kopfgesteuerte, nach außen frigide, ihn aus tiefstem Herzen verabscheuende UND für den Mörder ihrer besten Freundin haltende HERMINE GRANGER ihm unbewußt, aber wohlig seufzend ihr hungriges Hinterteil in die Hände spielte, so war es nur eine Frage der Zeit – WENIG Zeit – bis sie ihren Gelüsten nach ihm erliegen würde.
Alles, was ER tun mußte, war ABZUWARTEN! Still und besonnen – nun gut, so steif wie selten – der Dinge zu harren die da kommen würden!
Des WEIBES, das da kommen wird! Er gönnte sich noch ein genüßliches Grinsen und umschloß sein Glied mit einer Hand, um den Blutstau ein wenig zu lösen.
Sie WIRD kommen! Sie wird kommen und DAS für Dich tun! Wird sich über Dich schieben… Dich in sich aufnehmen… in Deine Stöße stöhnen….
ER stöhnte. Viel zu laut, gut, daß die Badezimmertür noch geschlossen war!
Ach was! Und WIE sie stöhnen wird!
Wie schon ihre genießerischen Atemzüge letzte Nacht durch seine Erinnerung schollen…! Dafür sorgten, daß sämtliche Härchen auf seinem Körper sich steil aufstellten…
Ganz zu schweigen von…
Die Decke lüftend, sorgte Lucius für Abkühlung. Und mußte ehrlich lächeln:
Die drohende Rattenpest war im wahrsten Sinne vergessen. Und noch kein einziges Mal hatte er heute Abend an seine Angst vor den Albträumen gedacht! Das war zweifelsohne ein äußerst angenehmer Begleiteffekt dieser sich immer anregender gestaltenden Geschichte! Zwei Flüche mit einem Spruch! Eine eines Malfoys würdige Lösung ALLER seiner Probleme! Durchaus!
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(Astrid-Runa)
