Liebe Rattenmord-Leser!

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Vielen Dank an alle Leser für ihr Interesse.

Ganz besonderen Dank aber an unsere Reviewer: Miss Perenelle – besonders für das Tempo, mit der deine Reviews stets nach dem posten heraneilen. Und für die Tatsache, dass du uns hier auf Fanfiction. net das siebzigste Review geschenkt hast!

Auf Fanfiction. de danke ich: Zuckerdrache, Talea, Shaunee, Dark Fay und Hedril!

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Ihr Lieben, ihr könnt euch freuen! Wir haben uns was überlegt, um euren tollen Review-Fleiß ein klein wenig zu belohnen:

Ab sofort wird es immer wieder mal einen zusätzlichen Tipp in den Review-Antworten geben. Damit ihr es leichter habt, der Krimi-Auflösung auf die Spur zu kommen.

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Diese Tipps kommen nicht nach jedem Kapitel (soooo viele haben wir nämlich gar nicht!) – und sie kommen auch nicht regelmäßig . Sie sind nummeriert – und alle Reviewer des jeweiligen Kapitels bekommen genau den gleichen! Damit immer alle auf einem Stand sind!

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Bitte beachten: Diese Tipps bauen zuweilen aufeinander auf! Manchmal mag es scheinen, dass ein Tipp nicht viel sooo gewaltig viel bringt! Aber in der Kombination mit weiteren Tipps ...

Wer alle Tipps erhält, hat also eindeutige Vorteile!

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Das ist supergemein, ich weiß! Aber reviewen soll sich eben lohnen! Und regelmäßiges reviewen sowieso!

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Um das Spiel ein wenig feierlich zu eröffnen: *räusper* Für jedes Review zum heutigen Kapitel gibt es bereits Tipp Nummer 1!

Der nächste Tipp wird aber nicht mehr angekündigt!

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So, *zufrieden seufz*, jetzt aber Themawechsel:

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Rattenmord geht heute ganz krimilos weiter - mit Lucius und Hermine.

Lu ist ja gegenwärtig – noch - der Meinung, mit Hermine zu plänkeln, zu flirten. Hermine jedoch ...

Ihr werdet jetzt Zeuge, wie ihr aufgeht, dass sie sich endgültig verrannt hat!

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Viel Spaß dabei

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Feuerbohne,

die sich in Vorfreude die Hände reibt!

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04. 11. 2005 11:15 Uhr

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Hermine

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Was fragte er da? Hermine stutzte. Das Gespräch lief eindeutig in eine völlig falsche Richtung. Zwar reagierte er eindeutig auf ihr verändertes Äußeres, leider aber auch eindeutig falsch!

Dem musste sie Einhalt gebieten.

„Mister Malfoy!"

Verdammt, wo war nur ihre Verhörroutine hingeraten? Das hörte sich UNSICHER an!

Unsicherheit, das konnte sie sich an dieser Stelle überhaupt nicht leisten. SIE musste die Gesprächsführung übernehmen, SIE war diejenige, die Fragen zu stellen hatte!

Stattdessen saß sie da und war – eingeschüchtert! Weil er mit ihr plauderte! Einfach so!

„Nennen Sie mich doch BITTE Lucius! ..."

Das hier ging gerade überaus eindeutig in die Hose!

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Was sollte sie tun? Was konnte sie tun? Verdammt, das Buch! Was würde das jetzt empfehlen?

Hermine schielte zum Bücherregal. Dort lag es – unerreichbar! Sie seufzte leise.

Vielleicht war es gar nicht so falsch, ihn ein bisschen in dem Glauben zu lassen, sie wäre ihm nicht abgeneigt! Vielleicht war das der Schlüssel überhaupt!

Gut also, sie würde mit ihm plaudern, ihn so lockern.

Ja, du Spezialistin in diesen Dingen und gleichzeitig hältst du ihn dir erfolgreich vom Leib!

Das war eben das Problem. Wie sollte sie einerseits seine Zugänglichkeit nutzen, die andererseits bedeutete, dass er sich Chancen bei ihr ausrechnete!

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„L ... Lucius", es kam schwer von ihren Lippen, aber es kam, „Sie besitzen ein supermodernes Magsermo-Hologramm. Ich hatte bisher nur davon gehört, noch nie eines gesehen."

Sie reckte, nur scheinbar neugierig, den Kopf in Richtung seines Aktenkoffers, in dem sie das Ding vermutete.

„Taugen die was? Ich meine, lohnt sich die Anschaffung? So etwas ist doch eher teuer, nicht?"

Gut gemacht, Hermine! Sie schnaubte nur innerlich. Der reichste Mann der Zaubererwelt – und du sprichst ihn auf so etwas Banales an wie Anschaffungskosten!

Aber vielleicht könnte sie ihn damit ein wenig von sich ablenken! Ein klitzekleines bisschen, dass er nicht schon wieder nach ihrer Hand greifen würde. Sie ihm dauernd zu entziehen, mochte brüsker wirken als dieses doch eher schleppende Ausweichgespräch.

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Er ging darauf ein! Holte den Koffer, öffnete ihn und hob den grauen Kasten heraus.

Höflich schoss es ihr erleichtert durch den Kopf, galant und höflich! Nicht die schlechtesten Eigenschaften! Dabei lächelte er zufrieden.

„Sehen Sie", er beugte sich über den Tisch, griff federleicht nach ihrer Hand und legte sie auf - eine Art Display, „wenn Sie hier drücken, können Sie jedes beliebige andere Sermo erreichen!"

Hermine japste, er ließ sie nicht wieder los!

Was jetzt?

„Ach, das ist ja interessant!" Sie beugte sich nach vorn und zog wie zufällig ihre Hand zurück – die er festhielt. Nicht mehr zart, eher - energisch.

Mist aber auch!

„Sehen Sie", seine freie Linke drückte vor ihr auf der verspiegelten Fläche herum. Verschiedene Namen erschienen. „Ich muss nur auf den Namen tippen", er hob den Blick und sah ihr tief in die Augen, „was ich jetzt aber nicht tun werde. Oder wollen Sie mit Worthebys' verbunden werden?"

Seine Rechte hatte ihren Griff wieder gelockert. Dennoch, das spürte sie deutlich, er war bereit, sie wieder festzuhalten. Auch wenn sein Daumen jetzt zart über ihren Handrücken strich.

So ging das nicht! Demnächst würde er sie in seine Arme ziehen!

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Hermine bereute ihren 'Optimierungsversuch' zutiefst. Wie konnte sie aus dieser Situation entkommen?

Der Überraschungseffekt! Ja, der war das einzige, der sie jetzt davor retten würde, von einem lüstern dreinschauenden Malfoy in Kürze ins Bett gezerrt zu werden!

Sie räusperte sich, blinzelte und atmete tief ein. Dann riss sie ihre Hand unter der seinen hervor, presste sie an sich.

„Mister Malfoy! Ich muss doch sehr bitten! Sie scheinen vergessen zu haben, warum Sie..., warum ich hier bin!"

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(Feuerbohne)