Triflorifers stimmt an:

.

Happy Birthday to you! Happy Birthday to you!

Happy Birthday, liebe Hedril, Happy Birthday to you!!!"

.

Ein bisschen schräg, aber lieb gemeint!

.

Liebe Hedril!

Extra für dich – heute schon – Kapitel 64! (Und noch mehr, aber das kommt später. Jetzt erst mal lesen!)

.

Liebe andere Leser, die ihr nun auch von Hedrils Geburtstag profitieren könnt!

Hier also das lange angekündigte Kapitel 64! Lange angekündigt, lange geplant – und hoffentlich all eure Erwartungen erfüllend!

.

Eure Triflorifers,

die sich hastig noch vor den Reviewern Talea, Dark Fay, Seraphin, Zuckerdrache, Miss Perenelle und Hedril verbeugen und dann endlich den Vorhang lüften!

.

.

.

04. 11. 2005 23:30 Uhr

.

Hermine

.

Hermine schüttelte das Kissen auf und legte es langsam – auf den Fußboden. Lieber eine harte Nacht schlecht vor dem Bett geschlafen, als im Bett, neben IHM!

Neben dem Mann, der mit Sicherheit seine Finger nicht bei sich lassen würde.

Nein, da machte sich Hermine nichts vor. Lucius Malfoy würde es als Einladung verstehen, sie zu vernaschen, wenn sie ...!

Sie warf einen sehnsuchtsvollen Blick auf die Matratze. Dass die bequem war, wusste sie. Bequem und warm, im Gegensatz zum Fußboden!

Aber sie war bereits belegt. Mit Lucius Malfoy himself.

Dem Frauenliebhaber schlechthin. Dem Verführer und Schwerenöter.

Sollte er verführen, wen immer er wollte! Sie – Hermine schüttelte den Kopf, nein, da bestand wirklich keinerlei Gefahr, sie würde diesem selbsternannten Gentleman mit Leichtigkeit widerstehen!

Sie sah, wie er sich entspannt zurücklegte und dann zur Seite drehte. Direkt zu ihr.

Schnell legte sie sich zurück. Jetzt konnte er sie nicht mehr sehen. Bekam deshalb auch nicht mit, wie kompliziert sie die Bettdecke rundum unter sich feststeckte, um ein wenig wärmer zu liegen.

.

Warum nur hatte sie ein Zimmer erwischt, das nur ein Bett für zwei Personen hatte? Ein breites zwar, mindestens einen Meter vierzig! Aber für sie, die Malfoy nicht auch nur nahe kommen wollte, viel zu schmal!

Sie schloss die Augen. Es war schon spät und sie sollte nun wirklich schlafen!

Ja, genau wie letzte Nacht!

Genauso schlecht! Hermines schauderte. Sie hatte auf dem Fußboden nur minutenweise schlafen können. Bereits heute hatte sie diese Auswirkungen gespürt. Morgen würde sie sich völlig zerschlagen fühlen!

Nicht gut! Gar nicht gut!

Gerade jetzt!

Aber sie würde nicht der Versuchung erliegen und ins Bett gehen! Nein! Auf gar keinen Fall!

Nicht gut für die Abwehr!

Die Pest! Oh! DIESE Bedrohung hatte sie fast vergessen! Hermine riss die Augen wieder auf.

Wie würde sich der Schlafmangel diesbezüglich auswirken? Würde er sie anfälliger machen? Würde die Pest leichter bei ihr ausbrechen, wenn ihre Erschöpfung zunahm?

Falls ich mich bei Ginny angesteckt habe!

Ginny! Infiziert! Aber nicht an der Pest gestorben! Umgebracht!

Aber nicht von ihm! Er ist nicht ihr Mörder!

Nein, kein Mörder. Nur ein – Weiberheld!

Ein verdammt attraktiver!

Hermine drehte sich um.

Ginny hätte sich in das Bett gelegt. Zu ihm. Ginny war einfach so gewesen.

Anders als ich!

Ginny hatte gelebt! Zu jeder Zeit! Sie hätte das hier als Spaß angesehen!

Aber Ginny ist tot, deswegen bin ich hier!

Das war richtig. Hermine konnte ebenfalls infiziert sein! Deswegen war sie hier! Alleinig deswegen! Seit heute Abend!

.

Der Fußoden drückte schon wieder. Hermine musste sich umlagern.

Viel zu alt!

Ja, Malfoy war schon ein alter Mann! Fünfzig! Er hatte Falten!

Nur ein paar, um die Augen!

Ob seine hellblonden Haare gefärbt waren?

Alte Menschen haben graue Haare!

Graue Strähnen hatte Hermine bei ihm nicht entdecken können!

Als ob ich schon genauer nachgesehen hätte!

Er hatte mit Sicherheit schon viele Frauen gehabt! Aber DAS musste nicht schlecht sein! Im Gegenteil!

Ich wäre nur eine von Vielen!

Hermine schüttelte den Kopf. Nein, das wollte sie nicht! Nicht eine Nummer auf einer langen Liste werden!

Was denkst du da? Er ist womöglich die letzte Gelegenheit für dich!

Die letzte Gelegenheit – wofür?

Spaß zu haben! Noch ein klein wenig, bevor ...!

Oh, Scheiße! Sie konnte hier sterben. Ohne nennenswert gelebt zu haben! War nicht genau das der Punkt gewesen, warum sie Ginny immer beneidet hatte? Ginny hatte gelebt. Hatte sich genommen, was sie wollte!

Solange sie gelebt hat!

Ja! Aber sie, Hermine, würde vielleicht auch nicht mehr lange leben!

Sie setzte sich auf, sah zu ihm, der dunkel auf seiner Bettseite lag und ruhig atmete.

Womöglich würde er eben NICHT aufwachen, wenn sie sich einfach neben ihn legte... Aber sie würde gut schlafen können. Dadurch besser bereit sein, für den nächsten Tag.

Das könnte dich gesund erhalten!

.

Das gab den Ausschlag! Sie wollte gesund bleiben!

Und Spaß haben!

Naja, schon auch. Aber Malfoy schlief!Und würde wohl auch nicht aufwachen.

Ich will vor allem gut schlafen! Trotzig schob sie ihr Kinn vor. Schließlich ging es um sie. Um ihre Gesundheit. Um ihr Überleben! Um meinen Spaß! Aber - er schläft!

Vorsichtig hob sie Kissen und die Bettecke aufs Bett, legte sich hinein.

Oh, war das gut! Gut genug! Nein, sie würde nichts riskieren, ihn nicht wecken!

Ich will nur schlafen, wirklich nur schlafen! Ich bleibe ganz am Rand!

Sie schloss die Augen. Tatsächlich müde!

Wenn sie nur still am Bettrand liegenblieb, würde Malfoy nicht aufwachen. Und morgen früh würde sie sich schnell wieder auf den Fußboden legen.

So würde sie gut schlafen! Das auf alle Fälle. Und der Rest?

Hermine schloss die Augen.

Der Rest ist Schicksal!

.

.

.

Mitten in der Nacht

.

.

Lucius schlief. Dennoch entging sie ihm nicht.

SIE.

Die die Matratze sich senken und kurz wackeln ließ.

ENDLICH. SIE KOMMT.

Vorerst blieb sie dort drüben am anderen Ende des Bettes liegen und atmete. Atmete nur. Lange Zeit. Nur atmend.

Irgendwann wurde er wieder erschüttert. Rollte sich bedächtig auf die ihr zugewandte Seite. Träge noch vom Schlaf. Auch wenn sein Herz bereits schneller geworden war.

SIE KAM.

Langsam. Ebenso verschlafen. Aber auf ihn zu. Schlafend? Er nicht mehr. Er erwartete sie. Geduldig. Denn sie kam. Zu ihm. Gleich würde sie…

JETZT!

SIE IST DA!

Ihr Po! Endlich wieder in SEINEN Händen! Mit blinder Nachdrücklichkeit ihren Slip beiseite nestelnd. Ihre wilden Locken in seinem Gesicht. Ihren Duft verströmend… Vanille… Mit einem Hauch Karamel… SO GUT! So besonders, so unwiderstehlich Hermine! Genau wie erwartet, seit er sie zum ersten Mal genossen hatte!

Und er HATTE sie erwartet!

Seine Nase kitzelte. Ihre Haare WUNDERBAR! Weckten ihn ein wenig mehr.

HERMINE GRANGER WECKTE IHN. Mit ihrer herrlich fließenden Lockenpracht. UND MIT IHREM PO. An seinem Oberschenkel. NOCH am Oberschenkel.

Die noch nahe Schwere des Schlafes machte ihn gemächlich. Genüßlich seine Hüften in eine günstigere Position bringend, steckte er sein Gesicht ganz in diese kribbelige Lockenfülle. Es fühlte sich GUT an. SIE fühlte sich gut an. Ganz anders.

Narcissa hatte immer nach Blumen geduftet… Das war das gewesen, was er am meisten an ihr geschätzt hatte. Ansonsten war sie ihm immer zu zart gewesen. Zu leicht zu knicken. Und Ginny… nein, an den Tod wollte er jetzt nicht denken.

Lebendig wollte er sein! Lebendig WAR er! ER WAR LEBENDIG! MAXIMAL lebendig! EIN MANN! Ein STARKER Mann! DER Mann, der DIESE Frau hier NEHMEN würde.

JETZT!

Seine Kräfte pulsierten! Wie das pure Leben! In sämtlichen Adern! In seinem kraftvollen Herzschlag! In seinem hoch aufgerichteten Penis!

Nein, da war nichts Krankes in ihm! Nur sein drängender Samen für diese wunderschöne, duftige Frau, die schwer an ihm lag. SCHWER. Ebenfalls voller Kraft. Mit Nachdruck. Seiner Erektion NACHDRÜCKLICHEN Widerstand bietend. Den Drang, sich noch fester gegen sie zu drücken. Mehr. Mehr Widerstand. Mehr Druck. Mehr Lust. MEHR. IMMER NOCH VIEL MEHR.

Er stöhnte. Preßte. Fester. Seinen harten Schwanz in ihrer Ritze. Tiefer. Dazwischen. Feucht. SEHR feucht. Seine Hände an ihren Pobacken. Diese auseinanderschiebend. Sich selbst dazwischen. Stöhnen. Sie auch. SIE AUCH! Hingerissen! An ihm zerfließend. FÜR IHN zerfließend. FLIEßEND. Ihren Hintern ihm entgegenschiebend. Den Inhalt ihrer feuchten Spalte darbietend. Ihr Loch! IHN LOCKEND! DORTHIN LOCKEND! DORT HINEIN!

Sie verwehrte es ihm nicht. Natürlich nicht.

ER HATTE SIE!

Sie empfing ihn. Empfing seine pralle Eichel an ihrem Eingang. Umfing… FING… Fing ihn ein. Gefangen… Seine Eichel gefangen. Umfangen. Umschmeichelt. Gestreichelt. IN IHR. IN SIE.

JETZT!

HINEIN! HEIß! HEIß UND FEUCHT UND… FEUCHT! SO FEUCHT…

Stöhnen. Schieben. Stöhnen und Schieben. Vor. Weiter. Hinein. HINEIN IN DIESE UNWIDERSTEHLICH WUNDERBARE FEUCHTE HITZE. Unwiderstehlich. Ihn verschlingend. Sie verschlang ihn, und er wollte das. ER WOLLTE DAS! Verschlungen werden. VON IHR! TIEF HINEIN! Tief in sie hinein. TIEFER. NOCH tiefer.

Hermine stöhnte. LAUT. Er mit. Sie wollte ihn. Natürlich wollte sie ihn! Wollte ES. Daß er sie fickte! Das tat er. ER FICKTE SIE! OH JA, DAS TAT ER! ER FICKTE SIE, und das würde er so lange tun, bis er ihr…

Sie bewegte sich. Abrupt. Griff nach ihm. Hinter sich. Ihre Hände krallten sich in seine Oberschenkel. Hielten ihn. Versuchten, ihn so auf Abstand zu halten. Er stöhnte unwillig. Drängte wieder vor. SIE stöhnte.

Sie stöhnte doch! SIE WOLLTE ES DOCH! Wollte, daß er es ihr besorgte, daß er sie…

Aber sie hinderte ihn. Vereitelte, daß er seine Eichel innen gegen sie drücken konnte. Ihre Arme hielten ihn ab! Sie entzog sich! Glitt von ihm weg. Entzog seiner Eichel den Gegendruck!

NEIN! WAS TUST DU? LAß MICH!

Er mußte sich wehren! Stoßen! Sie zwang ihn zu stoßen! Er faßte ihre Oberarme. ER STIEß. Seinen Schwanz. Wieder. In sie. Hart. Preßte ihn in ihre Möse. Zischte ihr ins Ohr:

„Du wirst mich lassen! Hörst Du? Du mußt mich…"

Sie ließ ihn NICHT! Wieder kamen ihre Hände! Ihm in die Quere. Hielten ihn. Von ihr ab. WIE KONNTE SIE?!

Er krallte. Preßte. Stieß. Wieder! ER FICKTE SIE DOCH, ZUM TEUFEL! JETZT! HIER! UND ZWAR SO LANGE, BIS IHR…

Sie wand sich an ihm, UM IHN, sie stöhnte doch!

Warum wich sie jetzt wieder vor…?

Er erlaubte es nicht! Würde sie hindern! Ihr SEINEN Willen aufzwingen!

Doch sie grub ihm ihre Fingernägel in die Oberschenkel und drehte das Fleisch, so daß Lucius vor Schmerz nach Luft schnappen mußte:

„Verdammt, Du sollst bleiben, BLEIB SO, damit ich Dich…"

Sie machte weiter. Ungerührt. Kniff ihn und zog sich von ihm weg.

SIE würde ihn NICHT hindern! Der Schmerz ließ nach. Er stieß hinter ihr her. Erreichte sie. Endlich. Drängte in sie.

Die Finger in seinen Oberschenkeln kniffen zu. Er mußte verharren. Bis sie losließ. Um wieder zu stoßen. Tief. Gewaltsam.

SIE drückte zu. Ließ los. ER stieß. Wieder. Noch einmal. Wieder. Und wieder.

Rhythmus. SIE gab den Rhythmus. Seine Stöße nur blinde Reaktion. Auf IHREN Rhythmus. SIE bestimmte das Tempo.

SIE BESIMMTE ÜBER IHN!

Lucius keuchte. Das konnte nicht sein! ER bestimmte! ER fickte SIE! Nicht umgekehrt! ER war es, der befahl! ER NAHM SICH DIE FRAU! Die Frau wimmerte unter ihm! Winselte um Gnade! Um Erlösung! Die ER ihr gewährte! WENN ihm danach war! Wenn ER mit ihr FERTIG war! UND ER BESTIMMTE, WANN ER FERTIG WAR!

Jetzt wollte er schnell machen, ER MUßTE SCHNELL MACHEN, er mußte kommen, er konnte nicht mehr, er mußte jetzt, auf der Stelle…

Hermine schob ihn weg. Kniff ihn mit aller Kraft.

„NEIN, MEINE LIEBE, JETZT REICHT ES!"

Instinktiv faßte er mit einer Hand in ihr Haar. Zerrte. Hielt sie auf diese Weise endlich effektiv in Stellung. ER HIELT SIE IN STELLUNG. Für seinen gebeutelt an ihr zuckenden Penis.

JETZT!

Hart stieß er. Füllte sie mit seiner GESAMTEN Härte. FICKTE SIE! ENDLICH! Er hielt sie fest und stieß und stieß und stieß und stieß in ihr Keuchen, stieß, keuchte, stieß, SIE SCHRIE! Schrie vor Lust!

Und in diesen langgezogenen, bebenden Schrei hinein barst er, BARST SEIN SAMEN, PUMPTE, ZUCKTE, IN IHR, MIT IHR, ZUSAMMEN zuckten ihre Körper im gemeinsamen Rhythmus aneinander, INeinander, MITeinander.

Schwer atmend lagen sie. Still.

.

(Astrid-Runa)

.

.

Hermine

.

Mmm, das war schön! Zart, warm, weich. Sie reckte sich der Berührung entgegen. Noch im Schlaf. Oh, gut. Sie seufzte.

Prompt wurde die Berührung fester, fordernder. Da war ein Widerstand. Hart. Aber so GUT! Sie drängte sich näher an diese Wohltat. Nur nicht aufhören jetzt. Was für ein wunderbarer Traum!

Jemand stöhnte. Nicht sie!

Hermine riss die Augen auf! Nein! Kein Traum! Kein wunderbar erotischer, knisternder Traum. ER war es. SEIN Penis, der sich von hinten an sie herandrückte, der bereits auf dem Weg war. ZU ihr, in sie.

Wo war ihr Slip? Sie hatte doch einen angehabt! Der hauchdünne Schutz, die allerletzte kleine Barriere? Weg, zur Seite geschoben, sie spürte das Bündchen drückend an der linken Pobacke. Er hatte sich im Schlaf an sie herangemacht. Sie auszuziehen hatte er wohl nicht gewagt. Wie konnte er einfach ... Oh! Mmm! DAS war gut!

Ihr Körper reagierte unwillkürlich, sich bereit machend, auffordernd, mehr fordernd. Ihr Bewusstsein, teilweise noch vom Schlaf umfangen, signalisierte nur kommenden Genuss. Realen, erwünschten, willkommenen Genuss!

Oh, er war schon da! Schob, drängte an ihr, in sie! OH! GUT!

NEIN! Das war Malfoy, der sich da – sie unterdrückte den Impuls, den Kopf aufstöhnend in den Nacken zu werfen. Ja, Malfoy – aber GUT!

Seine Hände an ihr. Nicht mehr zärtlich. Nicht mehr vorsichtig. Sich holend.

HE! Das ist Malfoy! Der sich nimmt, was er will! Jetzt will er MICH!

DAS machte sie endgültig und vollständig wach!

.

Falsch! Es war ein Gedanke, kein Gefühl. Aber es war eindeutig. Es war falsch! Malfoy bekam immer, was er wollte.

Aber nicht MICH!

Merlin! Er war ...! Sie wollte wollen! Sich überwältigen lassen. Er stieß in sie. Großartig!

Aber falsch. Nicht geben, was er will! NICHT NACHGEBEN!

Sie raffte all ihre zwischen den Stößen und Seufzern übriggebliebene Willenskraft zusammen und schob ihre Hände nach hinten. Zu ihm. Seine Beine. Ihn festhaltend schob sie sich nach vorn! LASS! MICH!

Er glitt fast aus ihr. Keine Stöße mehr.

Schade! So schade!

Ihr Bedauern ließ sie verharren. Würde er kommen? Wieder kommen, um sich zu holen, was ihm seiner Meinung nach zustand?

Da war er! Packte sie nun seinerseits, drängte wieder in sie, stieß.

OH, weiter! Mehr!

„Du wirst mich lassen! Hörst Du? Du musst mich…" Sein Mund an ihrem Haar.

Ein Gedanke, plötzlich da: GAR nichts muss ich. Und für dich schon gleich überhaupt nicht!

Wieder ihre Hände nach hinten. Krallend, kneifend, sie fühlte sein festes Fleisch ihre Fingernägel verbiegen. Weghalten. SO NICHT!

„Verdammt, Du sollst bleiben, BLEIB SO, damit ich Dich…" Er keuchte, hielt sie fest, drängte an ihren Rücken.

AH! Er stieß wieder. In sie. GUT, SO GUT!

NEIN! Falsch. Nicht SEIN Wille! Er durfte sie sich nicht einfach nehmen! Nicht mit ihr! Ihre Hände krallten, kniffen. Hielten ihn tatsächlich zurück.

.

Jetzt! Komm! Sie ließ locker, drängte an ihn, lockte.

Er war sofort wieder da. Drei Stöße erlaubte sie ihm, dann kniff sie wieder zu. DU WIRST HIER NICHT BESTIMMEN!

Warum kämpfte sie? Warum gab sie nicht, was er, was sie wollte?

Es ist MALFOY! Der DARF mich nicht einfach haben, weil er das will!

.

Schmerz ist ein guter Lehrmeister! Er lernte schnell! Drei, vier Stöße, dann kniff sie. Er musste verharren, abwarten, bis sie ihm die Erlaubnis gab. Zu stoßen!

Er keuchte. Nah am Rand.

NOCH nicht, mein Bester! Du nimmst dir vielleicht, was du willst, aber ich bestimme den Rhythmus. Und jetzt wartest du noch!

Sie erlaubte ihm wieder eine Salve Stöße. Keuchte, stöhnte selber. Musste sich zwingen, ihn zu stoppen. Aber es war wichtig. Er. Durfte. Nicht. Bestimmen! Nicht über sie! Nicht mit ihr!

.

„NEIN, MEINE LIEBE, JETZT REICHT ES!" Seine Stimme heiser vor Erregung.

Ihre Haare! Er hatte ihre Haare! Schmerz! Er riss sie an sich, drängte in sie.

Da gab sie nach. Ergab sich. Endlich!

Drückte den Rücken durch, fester, tiefer, schrie!

Es war gut! Alles!

.

Hinter ihr Ruhe. Keine Bewegung, nur seine sich schnell hebende Brust.

Sie entzog sich, drängte weg, drehte sich und schnalzte hoch.

„WAS?" Sie merkte erst am Rückschlag, dass ihre Hand klatschend in seinem Gesicht gelandet war.

Impulsiv und wütend.

Er rührte sich nicht, sah sie nur stumm an.

Sein glasiger Blick, erschöpft, befriedigt, brachte sie vollends auf.

Mit vom plötzlichen Hass auf ihn bitteren Geschmack im Mund zischte sie: „Du hast mich ver...!"

„Vergewaltigt?" Seine Mundwinkel zuckten, die Augenbrauen schossen nach oben. Amüsiert. Langsam, fast genussvoll richtete er sich auf. „Meine Liebe, wenn ich dich daran erinnern darf, du hattest einen Orgasmus. Es wäre mir neu, dass eine vergewaltigte Frau derart ekstatisch stöhnt und schreit!"

„Du hast mich einfach genommen!", spie sie ihm entgegen. „Aus dem Schlaf heraus."

„Aber NICHT gegen deinen Willen." Er fasste in ihr Haar, packte es, schlang seine Hand hinein und zog sie an sich. „Ich habe DIR gegeben, was DU wolltest."

Sein Mund nah an ihrem, glaubte sie eine Sekunde, er wolle sie küssen. Doch er ließ los. Abrupt. Lehnte sich zurück und verschränkte in selbstgefälliger Geste die Arme: „Du bist in mein Bett gekommen, hast dich an mich gedrängt."

„Ich habe geschlafen!" Jetzt schrie sie wirklich. „Niemals hätte ich ..."

„Aber du HAST! Unmissverständlich!", unterbrach er sie barsch, rutschte zurück in die Horizontale. „Wenn du entschuldigst, ich bin müde!" Er räkelte sich, dehnte seine Arme: „Sex ist doch die beste Entspannung. Nie schlafe ich so tief, wie nach einem guten Fick."

.

Die Empörung in ihr tobte, aber er hatte recht. Sie HATTE sich im Schlaf an ihn geschmiegt. Schon wieder.

Was hatte das zu bedeuten? Wollte sie Malfoy?

Sie legte sich langsam zurück, neben ihn, der sich bereits abgewandt hatte.

Spaß! Nochmal ein Stück vom Leben!

Oh ja! Spaß und Leben – beides hatte sie gehabt. Mit ihm! Mit Lucius Malfoy! Dem arrogantesten, eingebildetsten Snob, den sie sich vorstellen konnte.

Aber er fickt wirklich ...

HERMINE! Du hast eine Aufgabe! Du bist nicht hier, um mit ihm zu vögeln!

Äh – nein! Ihre Aufgabe hier war erledigt! Seit Neville gekommen war und ihn entlastet hatte. Er war kein Mörder!

Er ist ein Mann, der immer bekommt, was er will! Der sie nur deshalb wollte, weil keine andere zur Verfügung stand.

Gut und schön! Nur: Würde SIE unter normalen Umständen Lucius Malfoy WOLLEN?

Nein! Das war sicher. Im normalen Leben würde sie niemals mit ihm ..., - es war die Besonderheit der Situation hier!

Dennoch, Irgendeine sein, austauschbar, das wollte sie auch nicht! Er sollte SIE wahrnehmen, SIE empfinden, ... SIE wollen!

Sie setzte sich auf. Wenn sie sich jetzt nicht wehren würde, jetzt nichts unternehmen, dann würde es so kommen! Dann würde sie eine beliebige Nummer auf seiner langen Frauenliste werden!

Was also konnte, nein, musste sie tun?

Sie warf einen Blick auf ihn. Sah seinen Rücken neben sich, seine blonde Mähne auf dem Kissen. Die Haare!

.

Plötzlich wusste sie ihn, den Weg aus der x-Beliebigkeit! Der Ratgeber hatte recht! So würde sie ihn kleinkriegen!

.

Sie berührte seine Schulter, rüttelte daran, wartete, bis er sich ihr zugewandt hatte.

Sein Blick erstaunt, unwillig. Dennoch, sie lächelte verheißungsvoll.

„Glaub nicht, dass du hier schon fertig bist!"

Aufreizend griff sie in SEIN Haar. Fuhr hindurch, als würde sie es streicheln. Langsam und verzückt schlang sie eine Strähne um ihre Hand. Ruckte plötzlich daran.

Malfoy zuckte. Seine Augen eisgraues Erstaunen. Überraschung.

Genüßlich verstärkte sie ihr Lächeln. Zog fester.

Er ächzte. Kam ihrer Hand nach.

„Jetzt noch einmal, aber diesmal siehst du mir dabei in die Augen! Die GANZE Zeit!"

.

(Feuerbohne)

.

***

.

Dieses war der erste Streich, der zweite folgt morgen sogleich.......