Danach

Dreieinhalb Mal pro Nacht, so haben wir es deutlich in Erinnerung. Allerdings ist der arme Lucius nie zuvor von einer Frau so nachhaltig an die Grenzen seiner Männlichkeit gebracht worden! Nachdem er seit Stunden und Tagen mit ihr gekämpft hat – die sonstigen Strapazen der Quarantäne nicht zu vergessen!

Daher werden wir heute lediglich Zeugen dessen, was in einem Lucius Malfoy vorgeht, wenn er… selbstredend immer noch will, aber desungeachtet zuerst eine Pause braucht.

Wir hoffen, Ihr, verehrte Sex-Review-Künstlerinnen electricangel, Hedril, Dark Fay und Zuckerdrache könnt dem dennoch etwas abgewinnen!

Legi, herzlichen Dank für Dein liebes Review!

Feuerbohne und Runa

Lucius

Doppelter Herzschlag. Heftig. Noch lange. Eine sehr lange Weile blieben sie ineinander. Ihr Atem sich nur allmählich beruhigend. Seine Hände um ihre Hüften. Fest. Unnachgiebig: ER würde sie NICHT wieder loslassen! OH NEIN!

Und Hermine machte auch keine Anstalten, von ihm wegzustreben. Hatte ihren Oberkörper auf ihn niedersinken lassen. Schwer. Süß. Weich. Und doch fest. Sie HATTE herrliche Brüste! Ihr Mund still in seiner Halsbeuge. Warm. Ihre Haare überall. Der Vanille ein herber Duft beigemengt. Nach Schweiß und Sex und…

OH MANN! Was WAR das eben?!

Sie war… ER… WAHNSINN war das gewesen! Das… also NIE hätte er gedacht… NIE! Er war der MANN!

Und doch… also es war… ER… SIE…

Instinktiv griff er noch härter nach ihr. Wollte sie enger. So eng wie möglich. Auch ihre Hände an seinen Schultern verstärkten ihren Griff. Aber ER war stärker. Mußte das klar machen. Unmißverständlich. Er ließ seine Hände um sie schnappen. Spürte sie zucken. Vorsorglich verschränkte er die Arme, um sie halten zu können. Doch dann fügte sie sich. Ihre Körper fügten sich. Genau ineinander. Daß er unten aus ihr herausglitt, war ärgerlich. Aber er hielt sie fest.

UND ER HATTE SIE BESESSEN! ZWEIMAL! GEFÜLLT!

Mit SEINER Männlichkeit!

Mit SEINEM Samen.

Seiner Lust.

IHRER Lust.

Er seufzte schon wieder neue. Sie war…

Glaub nicht, daß du hier schon fertig bist!

SIE hatte ihn sich zum zweiten Mal geholt. Mit IHRER Lust auf ihn! Er hatte sie gevögelt und auf den Geschmack gebracht! Und sie war gekommen und…

Ein neues Seufzen.

Jetzt noch einmal, aber diesmal siehst du mir dabei in die Augen! Die GANZE Zeit!

Der Schauer, der seinen Körper durchlief, enthielt ALLES wieder. Oder zumindest die Aussicht auf MORGEN, wenn er wieder bei Kräften wäre!

Er würde sie doch…? Sie würde doch…? Er drückte sie fester. Fühlte sie nur ganz kurz zögern, ehe sie sich wieder entspannte. Gut für sie!

DENN NÄCHSTES MAL WÜRDE ER NICHT BITTEN!

Den Druck seiner linken Hand nicht mindernd, ließ er seinen rechten Mittelfinger ihre Wirbelsäule herauf fahren. Ganz sacht. Fühlte unter seinen übrigen Fingerspitzen sämtliche Härchen sich aufrichten. Hörte sie. Nur ganz leise. Kaum ein Seufzen. Doch ihre sich öffnenden Lippen befeuchteten seinen Hals.

OH NEIN! ER BRAUCHTE SIE NCHT ZU BITTEN!

Das dazugehörige Wohlgefühl entstand unter seinem Zwerchfell und durchflutete ihn, mächtig wie eine Welle. Machte seine Arme weich. Seine Hände sich lösen. Umherstreichen. Synchron. Die Linie ihrer Taille entlang. Ihre Flanken hinauf. Dann lieber hinunter. In die Mitte gleiten, um sich dann über ihrem Po zu teilen.

„Du hast einen GÖTTLICHEN Arsch!"

Hatte er das ausgesprochen? Egal, es STIMMTE! Er faßte zu. Dieses feste und zugleich weiche Fleisch! Ihre Backen auseinanderzuziehen! Und dazwischen… Oh! Ihr Eingang war im wahrsten Sinne ÜBER-FLÜSSIG, ALLES dort war reinweg NAß! Seine Finger rutschten nur so!

Hermine räkelte sich. Ihre Feuchtigkeit war da natürlich verfügbarer als sein Samen! Dabei hatte sie auch ZWEIMAL…! Gepeinigt stieß Lucius Luft aus. Es war ein Jammer! Eine Verschwendung! Eben hatte er so viel versäumt! Und auch wenn er sein Glied bereits wieder nachdrücklich kribbeln fühlte, würde das wohl nicht reichen, um sie noch einmal…

Nein, er mußte maximal hart sein! Und bis zum Ende kommen. Er mußte es ihr zeigen! Daher war dieser… HALBE Zustand jetzt… Sein gequältes Stöhnen ließ Hermine ihren Hintern seinen nicht von dort wegkommenden Fingern umso auffordernder entgegenrecken.

Oh, meine Liebe, Du ahnst nicht, WIE GERN…

Der protestierende Laut aus ihrem Mund, der seiner sich lösenden Umarmung entsprang, bestätigte ihm noch einmal ausdrücklich, daß sie ihm SICHER war. MORGEN!

Scheinbar lässig – und auch nur für sie, da sie im Augenblick mit ihrem eigenen Verlangen beschäftigt war – schob er die widerstrebende Frau ein Stück von sich und stützte sich neben ihr auf einen Ellenbogen. Unwillig hob sie den umwölkten Blick. Diesmal war er es, der ihre Augen einfing. Erkannte sie, daß auch er seine am liebsten geschlossen hätte? Daß er die Gemächlichkeit nur vortäuschte, mit der er mit seiner freien Hand an ihr Kinn faßte, um sie dann ebenso bedächtig nach hinten in ihr Haar wandern zu lassen. Befriedigt registrierte er, wie allein diese Geste ihre Pupillen weitete. Ließ ihr ein hintergründiges Lächeln zukommen. Sah sie schlucken, als er ganz sanft ihre herrlichen Locken durch seine Finger rieseln ließ.

OH NEIN! SIE brauchte NICHT angefleht zu werden!

„Dein Haar ist wirklich wunderschön…", stellte er versonnen fest und brachte sie zum Japsen, indem er spielerisch eine Strähne zwischen seinen Fingerspitzen zwirbelte. DU bist wunderschön! „Aber Dir ist hoffentlich klar, daß Du für Deine Unverschämtheiten vorhin wirst bezahlen müssen… NÄCHSTES MAL!"

Stumm hing sie in seinen Augen fest. Er verlieh ihnen ein verlockendes Funkeln. Machte Hermine den Mund öffnen, um die Luft lautlos entweichen zu lassen.

OH JA! Du BIST wunderschön!

Aber er wollte mehr!

„Jetzt wirst Du laut und deutlich mit JA! antworten, und Dich dann auf Deine Seite des Bettes bewegen! Denn wenn Du diese Grenze das nächste Mal überschreiten wirst, gehörst Du MIR! Und zwar nach MEINEN Regeln! Hast Du das verstanden, Hermine?"

Sie atmete nicht mehr. Nickte. Wortlos. Mit großen Augen. Heftig. SIE WAR WUNDERBAR! Als er sich räuspern wollte, bemerkte er, daß auch er vergessen hatte einzuatmen.

„Was…" Ohne ein erneutes Husten hätte er zu rau geklungen. „WAS wolltest Du sagen, meine Liebe?" erkundigte er sich besinnlich. Hörte auch sie husten.

„Ja…" Nur ein Hauch. Seine Hand an ihrem Nacken. Sie legte ihren Kopf hinein.

So ist es gut, meine Liebe! SO mag ich es!

„Ich lasse Dich sehr UNGERN los…" Gedankenvoll streichelte er ihren Haaransatz. Hermine stöhnte leise. Ein neuer Schwall ihres unwiderstehlichen weiblichen Geruches umfing ihn. Mit großem Bedauern ließ er von ihr ab, schnappte sich eine der beiden Deckbetten und tat, als ob er schlafen wolle. SIE hatte sich nicht gerührt.

„MORGEN!" erinnerte er sie noch einmal mit dunkler Stimme, bevor er sich auf die andere Seite drehte und lediglich mit seinem Gehör verfolgte, wie auch sie sich hinlegte und die Decke fest um sich zog. Das folgende Seufzen war zweistimmig.

(Runa)

Hermine

Hermine lächelte sich in den Schlaf. In wohlverdienten, wohligen Schlaf. Selten war sie so sicher gewesen, richtig gut schlafen zu können! Hier - oder dort, in seinen Armen, in seinen Händen. Keine Angst war da mehr, aus Versehen im Schlaf hinüberzurutschen, zu ihm. Allein der Gedanke war jetzt eine Freude! Natürlich würde sie wieder dort erwachen, bei ihm! Und dann würde sie ihm gehören. Wie er das wollte. Wie er das drohend versprochen hatte!

Sie spürte diesen Gedanken wohlig in ihrem Unterleib, als freudige, kribbelige Erwartung. Sie würde bezahlen, aber gerne!

Sie deckte sich zu. Morgen! Keine Drohung, eine Verheißung!

(Feuerbohne)