Liebe Miss Perenelle, liebe Lufa, liebe Gipsy!

.

Euch Reviewern ein herzliches Dankeschön für euer Rückmeldungen. Viel Spaß mit Lucius und Hermine an diesem neuen Tag!

.

Astrid-Runa und Feuerbohne

.

.

.

.

Kein Spiel!

.

.

.

.

Lucius

.

Hermine ist kein Spiel! Sie ist…

Unwillkürlich war Lucius aufgesprungen, im letzten Moment das Handtuch greifend, jedoch ohne zu verhindern, daß es seinen Körper freigegeben hatte. Umso höher hob er das Kinn und maß sie mit einem herausfordernden Blick. Sah ihre Pupillen pulsieren. Ihren Mund jedwede Spannung verlieren. Spürte das Blut in seinem sich regenden Glied.

Vorerst würden sie spielen!

.

.

.

.

Hermine

.

Er war aufgesprungen, ehe ihre Hand ihn erreicht hatte. Das Handtuch war ihm dabei von den Hüften geglitten. Jetzt hielt er es in den Händen – ohne sich zu bemühen, seine Erregung vor ihr zu verbergen. Dafür starrte er sie von oben herab an.

Was stimmte nicht? War es verkehrt gewesen, auf seine Bedingungen einzugehen?

„Du liegst falsch!"

Seine Stimme, genau wie sein Blick, voller Arroganz.

„Hierher!"

Er zeigte mit seinen Händen, dass sie sich vor ihn legen sollte, quer über das Bett.

Hermine dachte nicht mehr nach. Sie starrte auf seinen steil aufgerichteten Penis und beeilte sich, seinem Wunsch nachzukommen.

.

.

.

.

Lucius

.

Es funktionierte noch. Sie gehorchte ihm. Hatte anscheinend nichts mitbekommen von seiner vorherigen… Irritation.

Sie würden spielen, denn das war es, was Hermine von ihm wollte, so prompt, wie sie seinem Befehl gefolgt war.

Und er selbst wollte das doch auch! Vertraute, erregende Spiele spielen mit einer verlockenden Frau, die, wie diese hier jetzt, ihre Augen erwartungsvoll an seiner Erektion festgesaugt, sich nackt vor ihn legte, nackt und duftend und quer über das ganze Bett.

Damit er…

Nein, meine Liebe, so leicht wirst Du es diesmal nicht haben!

Er trat direkt an ihre Beine, die über die Kante des relativ schmalen Bettes hingen. Zwang ihren Blick, an ihm hochzuwandern, bis sie seinen traf.

„Stell die Füße auf!"

Das Tempo, mit dem sie gehorchte, setzte sich in seinem Herzschlag fort, der das Blut schwer und rasch durch seinen Körper jagte. Sein Glied pulsieren ließ.

„Mach die Beine breit!"

Ihr Japsen! So wenig bewirkte bei ihr so viel!

„Heb den Po!"

Ein neuer Laut. Daß er sie trotz SEINER offensichtlichen Erregung in einen derartigen Aufruhr zu versetzen vermochte, bewies es unanzweifelbar:

Er war der erste Mann für sie! Der Erste in DIESER Art. Der Erste, dem sie sich so hingab… So unwiderstehlich unsicher… verschämt… so erregt… UNWIDERSTEHLICH…

Sein Atem fühlte sich heiß an. Mehr Luft! Konzentration! Noch würde er sie nicht berühren! Diesmal sollte SIE IHN bitten! Diesmal würde ER der Mächtige sein!

Er räusperte sich. Seinen Augenbrauen verlieh er eine Spur Verwunderung.

„Warum tust Du das?"

.

.

.

.

Hermine

.

„Warum tust du das?"

Hermine, die ohne nachzudenken getan, was er verlangt hatte, fühlte sich bei seiner Frage, als hätte er einen Eimer Wasser über ihr ausgeschüttet. Sie spürte die in ihrem Kopf plötzlich aufsteigende Hitze, wandte ihr Gesicht ab und legte ihren Arm darüber, damit er nicht sehen konnte, WIE sehr er sie damit in Verlegenheit gebracht hatte.

Gleichzeitig nahm sie ihre Beine wieder eng zusammen und stellte sie auf dem Boden ab.

Am liebsten wäre sie aufgestanden und geflüchtet!

Er bestimmt das 'Spiel'! Und rächt sich für letzte Nacht!

Der Gedanke beruhigte sie sofort wieder. Dies war Teil des Spiels, das SIE letzte Nacht begonnen hatte! Sie hatte ihn unterworfen und genau das gab er jetzt zurück.

Puh, das war schwerer als gedacht! Sich unterwerfen!

Du hast es so gewollt!

Sie hätte nein sagen können! Sie könnte jetzt immer noch nein sagen, abbrechen, alles beenden.

Ja, das könnte sie!

Warum tat sie es nicht? Warum lag sie hier, mit wild schlagendem Herzen?

Weil er vor ihr stand!

Sie nahm ihren Arm vom Kopf, drehte ihn, sah ihn an.

Weil er sie ansah. Immer noch. Und irgendwie - bei ihr war!

Solange er das tat, meinte er, was er sagte. Er wollte, dass sie ihn bat! Weil es Teil des Spiels war. Und weil er sie wollte!

Ihr Mund öffnete sich, als ihr Herz einen wilden Satz machte: „Weil ich dich will!"

.

.

.

.

Lucius

.

„Weil ich Dich will!"

Er fühlte es; er fühlte SIE. Fühlte, wie ihre hastig hervorgepreßten Worte ihn übermannten, in ihm ein überwältigend lustvolles Gefühl auslösend, welches sich in wahrnehmbaren Wellen unaufhaltsam einen Weg durch seinen Körper bahnte. Durch sämtliche Blutbahnen, in sein Geschlecht, in sein Gesicht, bis in seine prickelnden Fingerspitzen. Unwiderstehlich angezogen von diesem wunderbar einladenden Wesen dort vor ihm.

Gezögert hatte sie. Es war ihr schwer gefallen. Doch dann hatte sie sich entschlossen, sich dem Spiel hinzugeben. Sich IHM und seiner Macht über sie zu ergeben. Und je massiver die zu überwindende Grenze der Scham war, desto größer war die Lust, die aus dem Tabubruch erwuchs. Hermine, die so etwas offenkundig noch nie getan hatte, hatte eine ihrer Grenzen überwunden. Für ihn.

Weil ich Dich will!

Lucius atmete aus. Wieder ein.

ICH will DICH!

Doch SO hatten sie heute nicht gewettet!

Sein hintergründiges Lächeln verstärkend, setzte er sich vorsichtig neben sie auf die Bettkante. Während ihre Augen sich stumm an ihm festhielten, geriet ihr Luftholen außer Kontrolle. Gut so!

Lässig gab er dem Impuls seiner rechten Hand nach und ließ sie sehr sanft über ihren Bauch fahren. Hingerissen beobachtete er, wie Hermine den Atem anhielt, noch bevor ihre Gänsehaut ihren Körper ganz umlaufen hatte. Wie sie den Bauch einzog, im selben Moment jedoch ihre Beine wieder anwinkelte und die Hüften anhob, so seine Hand an ihre Scham locken wollte. Genüßlich weidete er seine Augen an ihrem entblößten Schoß. Den er vor Nässe glänzen machen könnte, wenn er nun dem Drängen seiner Finger nachkäme… an ihrem Bauchnabel vorbeistreichen… durch ihre Locken fahren… tiefer… zwischen ihre Schamlippen…. eintauchen… nach ihrer Öffnung forschen… seine Fingerspitzen von ihrer duftigen Feuchtigkeit benetzen lassen… sie verteilen… überall dort verteilen… Hermine seufzen hören… unter seinen Fingern seufzen…

Ich will Dich!

Was er hörte, war sein eigenes. Seufzen. Erst daraufhin Hermines. Ihr Blick bereits pures Bitten. Doch das durfte ihm nicht reichen. Nonverbal war das leicht!

Abrupt entzog er ihr seine Hand, die verkrampft über ihrem Venushügel geschwebt war. Seine Stimme gehorchte seinem sich erhebenden Kinn:

„Du WILLST?"

.

(Astrid-Runa und Feuerbohne)