Naa, sitzt ihr jetzt alle gespannt vor dem Computer und wartet auf Neville?

Tja, da müsst ihr euch noch zwei Tage gedulden. Heute ist nämlich erst noch einmal Hermine dran.

Sie hat einen Sprung über ihren eigenen Schatten gemacht – und begibt sich mit Lucius zusammen auf die andere Seite der Gerechtigkeit. Da, wo sie selbstgestrickt wird. Und damit auf die Seite, gegen die sie bislang gearbeitet hat. Dabei ist ihr sehr wohl klar: Ihren Job als Aurorin kann sie nun in der Pfeife rauchen.

Aber hat sie wirklich eine falsche Entscheidung getroffen? Gegen die Zimmerpflanze und für die Liebe! Also, ich meine: Zimmerpflanzen sind gut und nett. Aber betreten wir doch einen x-beliebigen Lebensmittelladen, einen Baumarkt oder gar ein Gartencenter. Überall stehen die Dinger billig zum Verkauf.

Wo aber findet man wahre Liebe? Da wird es schon entschieden enger.

Dass diese Liebe sie den Job kosten wird? Nun ja. Alles hat seinen Preis. Oder erwartet hier jemand, Liebe gibt es umsonst?

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Na, ihr könnt jetzt jedenfalls Zeuge werden, wie die weitere Flucht von Lucius und Hermine verläuft. Noch wandelt Lu ja in der liebreizenden Gestalt von Clementia, was er nicht wirklich gut findet! Im Gegensatz zu Hermine!

Aber lest selbst!

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Herzlichen Dank an die fleißigen Reviewer: 11th Espada, Talea, Dark Fay, Hedril, Zuckerdrache, Seraphin, Nellas Cookie und Teddy Engel.

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Feuerbohne,

heute mal ganz alleine!

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05. 11. 2005 19:00 Uhr

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Hermine

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Eilig diesmal ließ Hermine das trostlose Schaufenster hinter sich und zog Lucius tief in eine ruhige Seitenstraße.

„Du wirst es nicht glauben, meine liebe Clementia ...", Hermine fühlte sich, als hätte sie das große Los gezogen. Sie zog sich eng an Lucius heran, schreckte dann aber doch vor seinem enormen Busen zurück. „... jetzt werden wir ausgesprochen elegant reisen. So, wie es sich für einen Malfoy gebührt."

Triumphierend zog sie aus der Tasche, was sie kurz zuvor der Heilerin abgenommen hatte und hielt es Lucius vor die Nase: „Tatatata! Wir brauchen den blöden Hausmeisterstab gar nicht! Ich habe Heilerin Knifes Zauberstab!"

„Du hast der alten Ziege den Zauberstab geklaut? Hermine, du bist großartig!" Lucius eben noch verkniffenes Gesicht hellte sich schlagartig auf: „Lass uns sofort von hier verschwinden!"

„Wir disapparieren", nickte sie, streckte Lucius die Hand hin und hob den Stab.

Diesmal würde alles klargehen. Immerhin war Clementia, im Gegensatz zum Hausmeister, eine vollwertige Hexe!

Galant ergriff Lucius ihre Hand und verneigte sich leicht: „Frau Aurorin, wohin wollen Sie uns bringen?"

„Nach Bulgarien", Hermine lächelte geschmeichelt. „In Ginnys Aufzeichnungen erwähnt sie immer wieder einen Dr. Slawitz. Kennst du ihn?"

Lucius schüttelte die grauen Löckchen. „Nur durch Ginny. Was sollen wir dort?"

„Bei Ginny ist eingebrochen worden, kurz bevor sie ..." Hermine brach ab.

Mit Lucius über Ginnys Ermordung zu sprechen fiel ihr immer noch schwer. Hilflos die Schultern zuckend, sagte sie mit belegter Stimme: „Es waren bulgarische Einbrecher und der Verdacht liegt nahe, dass sie Forschungsergebnisse gesucht haben. Wenn dich also jemand entlasten kann, dann Slawitz. Mit dem hat Ginny wohl zusammengearbeitet."

Sie hängte sich fest bei ihm ein: „Los jetzt!" Konzentriert machte sie die erforderliche Drehbewegung.

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Nichts.

Die vertrauten Apparier-Empfindungen blieben aus und Hermine schwante bereits einen Moment, ehe sie sich durch einen Blick vergewissern konnte, dass sie sich immer noch in der Seitenstraße in der Nähe des St. Mungos befanden.

„Was war das – nicht?" Auch Lucius schien etwas zu brauchen, ehe ihm klar wurde, dass sie eben nicht appariert waren. „War das – dieser Stab?"

Es musste so sein! Schließlich war sie schon tausendfach appariert.

Misstrauisch hob Hermine ihn vor ihre Augen: „Er sieht eigentlich – in Ordnung aus."

„Ha! Ich wusste es! Sie ist eine Squib, wie der Hausmeister!" Selbst jetzt, da er selbst wie die Heilerin aussah, war ihm sein Hass auf diese deutlich anzumerken.

„Ist sie nicht!" Knife war eindeutig eine Hexe! Dass der Stab nicht zauberte, konnte nur eines bedeuten. Hermine seufzte: „Ich fürchte aber, wir haben ihren Heilerstab erwischt."

Lucius hob die Augenbrauen: „Und was heißt das?"

„Naja", Hermine sah ihn zerknirscht an. „Heiler benutzen keinen ausgesprochenen Zauberstab für ihre Arbeit. Deren Eigenmagie wäre in manchen Fällen einfach zu heftig. Sie haben reduzierte Stäbe, die ausschließlich Heilfunktion haben. Aber eben nicht zaubern können."

„Willst du damit sagen, du kannst jetzt irgendeine blöde Wunde heilen, aber nicht apparieren?"

„So in der Art", nickte Hermine. „Ja, etwa so."

Lucius atmete tief ein: „Hausmeister können apparieren!" Er schien einen Moment nachzudenken. „Filch jedenfalls kann es."

„Filch kann zaubern?" Hermines Stimme schoss unbeabsichtigt in die Höhe. Das war ihr bisher nicht bekannt gewesen. „Filch ist ein Squib!"

„Richtig, er IST ein Squib. Aber einer, der apparieren kann." Lucius grinste mit einem Mal jungenhaft. „Ist dir nie aufgefallen, dass er stets verdächtig schnell zur Stelle war, wenn irgendwo etwas geschah?

Auflachend stieß Hermine ihn in die Seite: „Scherzkeks. Auf Hogwarts liegt doch eine Apparier-Sperre! Niemand kann hinein- oder herausapparieren."

„Das ist richtig, meine Liebe!" Lucius nahm ihre Hand in seine. „Ich verneige mich vor deinem Scharfsinn." Er zog sie an seine Lippen und hauchte übertrieben ehrerbietig einen Kuss darauf: „Aber bei Filch geht es nicht darum, dass er aus Hogwarts herauskommt oder hinein, sondern, dass er schnell zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird."

„Das kann nicht sein!"

Lucius' Lippen, die gerade ihren Ärmel ein Stück hoch schoben, um sich ihr Handgelenk hinauf zu küssen, machten ihr es schwer, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.

Dabei war das eine Frechheit! Dass man ihnen jahrelang eingeschärft hatte, dass Hogwarts Antiapparationsbanne unbrechbar seien! Und Hermine hatte das für bare Münze genommen! Es Harry und Ron wieder und wieder unter die Nase gerieben! Ohne jemals auf die Idee zu kommen, einmal nachzuforschen, ob ...

„Kein Zweifel! Filchs Stab kann innerhalb Hogwarts apparieren, er kann putzen und reparieren – und Schluss."

Bislang hatte sie immer gedacht, dass Filch für besondere Vorkommnisse einen siebten Sinn haben müsse. Oder zumindest Mrs. Norris.

Lucius' heißer Hauch an ihrem Puls ließ sie leise aufseufzen. Ihre Entrüstung mit entweichen.

Aber sie WAR entrüstet! Sie war HERMINE GRANGER! Und der würde so etwas niemals ...

Sie öffnete gewaltsam ihre Augen. Sah einen grauhaarigen Nacken gebeugt ...

„He!" Ihre Hand war entsetzt zurückgezuckt.

Sie fühlte Lucius' Schreck, sah, wie er zurückwich, und bedauerte ihre Reaktion im selben Moment.

Es war doch ER, der ihr da die Hand hatte küssen wollen.

Aber sie konnte nicht anders. Sie sah Clementia vor sich – und von der wollte sie sich nun wirklich nicht so berühren lassen! Schnell, sag was, mahnte sie sich, denn er sah tatsächlich gekränkt aus.

„Wir haben doch keine Zeit! Wir müssen schnell machen und zumindest erst einmal von hier verschwinden."

„Dann beeil dich!"

Das klang eindeutig beleidigt!

Darauf einzugehen war jetzt aber nicht der richtige Zeitpunkt.

Hermine atmete tief ein: „Dies ist also ein behördlich reduzierter Stab."

Was ausgesprochen seltsam war. Wozu sollte ein magisch minderbegabter Hausmeister Schocken und Fesseln können?

Vielleicht kann man die Teile schwarzmagisch frisieren?

Das würde so einiges erklären. So zum Beispiel, wieso dieser Hausmeisterstab in der Lage gewesen war, ihre Sachen zu verkleinern – als sie sich energisch genug konzentriert hatte. Wie dem auch sei – erhöhte dieses garantiert unerlaubte Aufrüsten nicht auch die Chance, dass das Ding sicher apparieren könnte?

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Entschlossen zog sie den Stab des St. Mungo Hausmeisters aus der Tasche und betrachtete ihn argwöhnisch. „Wir werden es gleich wissen, nehm ich mal an!" Sie drehte den gänzlich unverzierten, stummelkurzen Stab in der Hand. Er sah so – unmagisch aus. Irgendwie so, als hätte ihn sich jemand selbst gemacht.

Naja, was sollte es, sie hatten schließlich nichts Besseres. Sie drückte sich enger an Lucius. Diesmal schloss sie die Augen. Es war sehr wichtig, voll konzentriert zu sein.

Als sie das vertraute Reißen im Bauch spürte, atmete sie erlöst auf!

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„Wo sind wir jetzt?" Lucius blickte um sich.

Auch Hermine sah herum: Sie standen in einer engen Straße, rechts und links Haus an Haus. „Wir sollten in Folkestone sein! Wenn alles geklappt hat!"

Es sah definitiv nicht so aus! Die Häuser hier waren viel zu groß für einen kleinen Ort an der Küste.

Lucius ließ ihren Arm los und lief eilig auf die Straßenecke zu:

„London! Eindeutig. Da vorn ist das St. Mungos!"

Langsamer kehrte er zu ihr zurück: „Zweihundert Meter etwa sind wir appariert. Du hast eine Zauberstab-Niete geklaut!"

„Jetzt halt mir das nicht ständig vor!" Hermine war mehr als schlecht gelaunt! Sie MUSSTEN hier weg. Und zwar so schnell wie möglich. „Komm, wir probieren es nochmal!"

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Sie landeten am anderen Ende der Straße. Höchstens fünfzig Meter entfernt! Weiter waren sie nicht gekommen!

„Gut!" Hermine war völlig entnervt. Sie packte Lucius am Arm und zog ihn mit sich. „Dann gehen wir eben zu Fuß!"

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„Stopp!" Er war heftig atmend neben ein paar Büschen stehen geblieben. „Ich kann nicht mehr!"

Hermine sah ihn an. Er schwitzte und hatte ein gerötetes Gesicht. Lucius in Clementia unbeholfenem Körper schien ganz und gar nicht für eine Flucht zu Fuß geeignet zu sein.

„Du Armer", bedauerte sie ihn, was ihn prompt dazu erwog, sie in seine Arme zu ziehen.

Hermine hatte Clementia zwar gemocht, dennoch, es war komisch. Selbst wenn 'Clementia' sich wie Lucius benahm und auch so sprach, er sah einfach aus wie die ältliche, sehr resolute Heilerin, die kein Blatt vor den Mund genommen hatte. Hermine versteifte sich unwillkürlich.

„Du magst nicht?" Er ließ sie los.

Sie war nicht sicher, ob er das ironisch gemeint hatte. „Tut mir leid! Nachher, wenn du wieder – blond bist, dann schon!"

„Gegen Rosalie hättest du nichts einzuwenden!"

Verdammt! Zwinkerte er mit den Augen? „Also bitte! Ich will dich sehr gerne umarmen. Aber im Moment bist du eine Frau."

„Eine mit Atombusen!" Er sah auf selbigen hinab. „Wie kann man nur damit leben, niemals seine Füße sehen zu können?"

Hermine seufzte. Sie freute sich schon auf den Moment, wenn sie wieder Lucius vor sich haben würde. „Wir müssen zur U-Bahn! Mit der kommen wir am schnellsten aus der Stadt."

„Probier noch mal zu apparieren!"

Lucius schien wenig Freude am Gedanken an die U-Bahn zu haben.

Sie nahm seinen Arm. „Einmal noch!"

„Konzentrier dich", flüsterte es heiß an ihrem Ohr, da riss es schon in ihrem Bauch.

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Sie landeten neben einem Gebüsch. Hermines eiliger Blick zeigte, dass sie lediglich auf der anderen Seite der Büsche gelandet waren. Fünf Meter!

„Es geht einfach nicht!"

„Gut!" Lucius schien sich zu fügen. „Wir haben also keine Wahl. Aber was ist, wenn ich mich während der Fahrt zurückverwandle?"

Hermine schloss die Augen: Auch das noch! Clementia würde sich – in nicht allzu langer Zeit - wieder in Lucius zurückverwandeln. Dabei wäre es mit ihm als Clementia entschieden einfacher, in der Muggelwelt nicht aufzufallen. Ein hellblonder, langmähniger Mann in überaus eleganter Zaubererkleidung - das war keine gute Tarnung!

Aber sie hatten keine Wahl! Der Vielsafttrank war alle!

„Dann lass uns jetzt einfach die nächste U-Bahn-Haltestelle suchen und in der Nähe dort abwarten, bis du wieder du bist!"

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Eine halbe Stunde später betraten sie die U-Bahn-Station. Die Bahn Richtung Bromley fuhr gerade ein. So ein Glück!

„Mind the gap", dröhnte es aus allen Lautsprechern. Lucius zuckte entsetzt zusammen und sah sich hektisch um. „Wo ist hier ein Spalt?"

Hermine lächelte: „Hier, vor der Tür!" Sie deutete kurz auf die schmale Lücke zwischen Wagen und Bahnsteigkante, zog den auffälligen Mann dann aber schnell hinter sich in die Bahn hinein.

„Vor dem wird gewarnt?" Lucius wandte den Kopf zurück zur Tür. „Die spinnen, die Muggel!"

Schwankend hangelten sie sich im anfahrenden Zug zum hintersten Waggonende und setzten sich auf die freie Bank. Lucius drückte sich ganz in die Ecke, sodass er durch das Fenster nicht zu sehen war.

„Wir haben Glück, der Feierabendverkehr ist vorüber", murmelte Hermine, während sie sich eng an ihn kuschelte. Er war wieder er – und jetzt wollte sie seine Nähe! „In Bromley müssen wir dann sehen, dass wir einen Zug oder Bus nach Folkstone finden"

„Warum Folkstone?" Lucius legte seinen Arm um sie.

„Es liegt direkt am Kanal. Außerdem gibt es dort ein kleines Zaubererhotel, in dem wir übernachten können." Zufrieden schmiegte sich Hermine an ihn.

„Von dem hab ich noch nie gehört!"

„Das will ich hoffen!" Hermine kannte es nur vom Hörensagen. Dort war vor einigen Monaten ein Schmugglernest ausgehoben worden war. „Es hat einen eher - fragwürdigen Ruf!"

„Gut, wir sind also unterwegs zur Küste" Lucius zog Hermine noch ein wenig fester an sich. „Wie wird es dann weitergehen?"

„Auf Muggelart." Hermine ließ sich willig halten. „Mit Zug, Schiff und Bus. Ganz ..." sie drückte ihr Gesicht an seinen Umhang-Ärmel, „... romantisch!"

„Romantisch?" Er lachte leise. „Ist langsam romantisch?"

„SO ist romantisch!"

In der magischen Welt gab es eigentlich keine Entsprechung dafür, wie sie hier reisten. Außer dem Hogwarts-Express natürlich!

Aber er hatte natürlich recht. Auf diese Art würden sie nur sehr gemächlich vorankommen. Aber – war das in ihrer Situation nicht ein Vorteil? Spätestens morgen Vormittag würde nach einem auffällig blonden Mann gefahndet werden. Zunächst allerdings wohl nur in der magischen Welt! Sie mussten also Lucius hellen Schopf verbergen und sich auf Muggelart fortbewegen, um maximal getarnt zu bleiben. Außerdem musste ihnen erst einmal jemand auf die Schliche kommen, wohin sie unterwegs waren. Das würde dauern! Und in dieser Zeit – wer konnte das wissen! Hermine schloss die Augen. Im Moment war es ihr sehr recht, dass sie viel Zeit miteinander verbringen würden. Viel Zeit eng aneinander geschmiegt. Wortlos und glücklich!

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„Warum bist du gekommen?" Die alles entscheidende Frage ließ leider nicht allzu lange auf sich warten.

Hermine wurde ein wenig steif. Würde er sie von sich stoßen, wenn sie ihm die Wahrheit sagte? Sie drehte sich leicht, weg von ihm, wollte ihm jetzt lieber nicht ins Gesicht sehen.

„Zuerst war ich nur entsetzt über die neuen Indizien", antwortete sie mit wild schlagendem Herzen, dennoch aufrichtig. „Aber dann hab ich Ginnys Unterlagen gelesen. Dein ganzer Vorteil bei dieser Sache war Ginny und ihre Entwicklung des Pest-Gegenmittels. Warum also solltest du sie umbringen? Das bulgarische Geschäft scheint dadurch riesige Ausmaße zu haben!"

„Gut", lobte er und zog sie fester an sich. „Frau Aurorin, Sie haben die richtigen Schlüsse gezogen!"

Hermine musste lächeln, auch wenn gar nichts gut war. Sie hatte sich furchtbar ins Unrecht gesetzt damit, ihm zur Flucht zu verhelfen. Aurorin würde sie wohl nicht mehr lange sein!

„Du hast deine Finger in sehr schmutzigen Geschäften, Lucius!"

Warum machte ihr das jetzt überhaupt nichts aus? Lucius war kriminell! Er betrieb regen Schwarzhandel, bereit, seine eigene Regierung übers Ohr zu hauen, indem er wichtige Unterlagen über die Pest nach Bulgarien verkaufte.

„Aber ich bin kein Mörder! Ginny war mein Goldeselchen", raunte er in ihr Haar. „Geliebt allerdings habe ich sie nie!"

Hermine strahlte. Hieß das nicht, dass er sie liebte? Das hieß es doch! Ja, sicher! Sie schloss die Augen. Diesen Moment wollte sie auskosten!