Liebe Rattenmord-Leser

Wer von euch rechnet hier mit Neville und Narzissa, deren Lippen gerade in einem ersten zarten Kuss aufeinanderliegen?

Das werden sie auch noch eine Weile (genau: bis Sonntag!), denn jetzt geht es erst einmal mit Lucius und Hermine weiter. Die gibt es nämlich auch noch. Auch wenn sie im Moment nicht ganz so glücklich sind wie Neville und Narzissa.

Crumplette, hat uns ein tolles Geschenk gemacht: Eine Genre-Bezeichnung, die Rattenmord voll und ganz trifft. Zwei Handlungsstränge, Krimi und Romanze, vereint in einem Begriff: Krimanze!

Krimanze! Lasst euch das Wort mal auf der Zunge zergehen! Das ist Rattenmord nämlich! Klar und deutlich: Eine Krimanze!

Wobei ich *hust * zugeben muss, der Krimistrang scheint im Moment zu schlafen.

Selbst Neville, als eifrig ermittelnder Auror turtelt nur noch verliebt herum.

Ich kann euch beruhigen: Er wird sich auf seinen Job besinnen! Und tun, was ein Mann in so einer Situation tun muss! *hüstel*

Zurück zu Lucius und Hermine.

Runa als Lucius hat sich ja bereits verabschiedet. Was ihr dabei aber entgangen ist, könnt ihr heute lesen (aber pst! Verratet mich nicht, sie wollte, dass ich nichts sage! *Stimme senk und flüster* Heute denkt und fühlt ER nochmal selbst! Genießt es!)

Den Lucius-Fans sei allerdings zum Trost gesagt: Rattenmord neigt sich dem Ende zu. Noch dreizehn Kapitel – und dann wisst ihr ALLES!

Alles, was wir uns vor fast einem Jahr ausgedacht hatten. Für den Krimi aller Krimis! *Größenwahn lässt mal wieder grüßen*

So, jetzt lass ich's aber gut sein! Hier das neue Kapitel – und damit gebe ich für eineinhalb Wochen ab an Legi!

Feuerbohne

Unser Dank wie immer an dieser Stelle, sowohl an die treuen wie auch die neuen Reviewer: NellasCookie, Hedril, Zuckerdrache, betty0815, dragonbride, dragonbride, Crumplette, Crumplette und Crumplette!

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06. 11. 2005 23:00 Uhr

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Hermine

„Wenn diese Ratte infiziert war, wovon auszugehen ist", Miller hatte da auf der Straße mit konzentriertem, fast starrem Gesicht gesprochen und so, als würde er einen Text rezitieren, „beginnt jetzt die Inkubationszeit. Innerhalb kürzester Zeit werden Sie ansteckend sein!"

Er hatte recht! Hermine, inzwischen wieder in Millers Wohnung, betrachtete ihre verletzte Hand und fühlte dabei - gar nichts.

Hier war sie, ihre Fahrkarte in den Tod! Sie selbst würde in ein paar Stunden eine Gefahr für alle Menschen in ihrer Umgebung sein.

Das bedeutete schlicht: Wieder Quarantäne. Diesmal aber mit der Aussicht, diese nicht zu überstehen!

Warum fühlte sie sich dann so – so, wie immer? Nein, falsch, gar nicht wie immer! Unbeteiligt fühlte sie sich. Neben sich. Als würde sie nur zusehen, wie da direkt vor ihren Augen ein Theaterstück aufgeführt wurde. Eine Tragödie. Mit ihr in der Hauptrolle.

War das der Schock?

Hatte sie einen?

Der Biss an sich war gar nicht schlimm gewesen. Und das Blut auch nicht. Außerdem war es längst versiegt. Der Heilzauber hatte die Wunde nicht nur gereinigt, sondern auch bewirkt, dass sie bereits kleiner geworden war. UND völlig schmerzfrei.

Also, FALLS die Ratte infiziert gewesen war, hatte sie nun eine fünfundzwanzigprozentige Chance, sich nicht angesteckt zu haben, weil die Wunde mit dem Heilerstab schnell genug desinfiziert worden war.

Ein Halleluja auf den Heilerstab!

Hermine hatte direkt nach der Wundversorgung dem starrten Tier in seinem durchsichtigen Gefängnis einen prüfenden Blick zugeworfen. Anzeichen von Krankheit waren ihm nicht anzusehen gewesen. Anzumerken sowieso nicht, denn die Ratte konnte kein Glied rühren. Und würde das auch niemals mehr wieder tun.

Sie würde da am Straßenrand liegen bleiben, bis sie eingesammelt – und zur Entseuchungsstelle transportiert würde. Und dort vernichtet.

Sie dagegen war von den beiden Männern sofort zurückgebracht worden, wo Lucius darauf bestanden hatte, die Wunde noch weitere drei Mal mit dem Heilerstab zu reinigen und versorgen. Sicherheitshalber. Als würde das ihre Chancen vergrößern, sich NICHT infiziert zu haben.

Was gäbe sie jetzt darum, einen Seuchen-Test-Stab zur Hand zu haben. JETZT Antwort zu bekommen darauf, ob sie sich auf ihren Tod einstellen musste. Damit abfinden.

Aber diese Antwort würde ihr hier und jetzt niemand geben können!

Noch immer ungerührt drehte und wendete sie die verletzte Hand vor ihrem Gesicht. Nur so wenig war geschehen – und hatte so gewaltige Ausmaße.

Nicht für die Welt, überlegte sie, nur für mich und meine Familie.

Aber die würde trauern. Ihre Eltern, sicher. Aber auch Harry und Neville und Ron! Ja, auch der. Obwohl sie ihn damals verlassen hatte. Er würde um sie trauern. Wie die ganze Familie Weasley auch. Dabei trauerte die ja bereits um Ginny!

Sie schlug die Hände vors Gesicht! Sie würde tot daliegen, starr und steif! Wie Ginny. Genauso!

Sie schuchzte. Trocken, würgend, quälend. Sie würde sterben. Das war ziemlich sicher.

Diese blöden fünfundzwanzig Prozent bedeuteten doch nur, dass von vier Infizierten, die sofort in Heilerhände kamen, einer nicht erkrankte. Die anderen schon. Drei starben.

Drei sterben, einer nicht! Ene mene miste, es rappelt in der Kiste. Ene mene not und du bist tot!

Ene mene miste, es rapp... - wieder schluchzte sie auf. Diesmal heftig. Bebengleich!

Es dauerte eine Weile, die sie zuckend und zitternd am Fenster verbrachte und in die graue Trostlosigkeit auf der Straße unter sich starrte. Jetzt wunderte es sie nicht mehr, dass kaum Menschen unterwegs waren! Dass die lieber zu Hause blieben und die Löcher stopften, die sich diese gefräßigen Biester in Wände und Leitungen bissen – um sich auszubreiten, um diese schreckliche Krankheit weiterzutragen! Dass die Leute lieber daheimsaßen und über sich und ihre Lieben wachten. Damit denen kein Leid geschehe.

So wie ihr!

Es war eine Panne gewesen. Eine dumme, verhängnisvolle Panne! Aber eine, die sie ihr Leben kosten würde!

Sie hatte doch nur genauso schnell reagiert wie Lucius. Durch die Wucht des Zusammenpralls der sich kreuzenden Flüche war ihr der Hausmeister-Stab aus der Hand gerissen worden. Den sie aufzufangen versucht hatte, statt ein einfach fallen zu lassen. Dem sie sich dann völlig unbedacht nachgebückt hatte, als genau das nicht geklappt hatte. Dabei hätte ein einfaches 'Accio' genügt, ihn wieder in die Hände zu bekommen!

Hermine schüttelte verzweifelt den Kopf. Sie hatte ihre Hand der zweiten Ratte unter dem Holzstoß direkt hingereckt, sie dabei fast berührt. Natürlich hatte die sich angegriffen gefühlt und zugebissen.

Hätte Lucius seine Magie noch nicht gehabt, dann wäre das nicht passiert!

Hermine wusste, wie schrecklich und ungerecht dieser Gedanke war. Lucius konnte ÜBERHAUPT nichts dafür! Ganz im Gegenteil! Er hatte sich um sie gekümmert, sich um sie gesorgt, die Wunde versorgt, sie gehalten und zu trösten versucht.

Miller war nervös zurückgezuckt und hatte was von Ansteckungsgefahr gemurmelt.

Was ihm ja nicht übelzunehmen war. Immerhin war es ab jetzt oder in ein paar Stunden gefährlich, sie zu berühren.

Es knallte vernehmlich. Jemand war appariert!

„Sie Tölpel!"

Lucius Stimme! Hermine riss das Fenster auf und beugte sich hinaus.

Tatsächlich: Dort unten stand er, neben Miller – und schimpfte: „Wollen Sie alle Leute auf uns aufmerksam machen?"

„Tut mir leid!"

Millers Stimme zerknirscht, reumütig.

Anders als Lucius': „Nicht einmal leise apparieren können Sie! Sie sind ein Misserfolg – auf ganzer Linie!" Wütend funkelte er den jungen Mann an: „Wenn Sie wenigstens Ihre Aufgaben gemacht hätten! Verbindungen sollten Sie aufbauen! Kontakte pflegen! Zu Personen, die etwas zu sagen haben!"

Oh! Was war geschehen? Hermine reckte sich ein wenig weiter vor.

„Was erwarten Sie? Es ist Freitag-Nachmittag!" Millers Worte klangen jetzt ebenfalls verärgert. „Behörden machen auch hier vor dem Wochenende meistens schon mittags Schluss!"

„Dann schaffen Sie jemanden herbei, der uns jetzt aus der Patsche helfen kann!", forderte Lucius sofort. „Los, benutzen Sie Ihren Zauberstab und seien Sie der Mann, den ich meinte, eingestellt zu haben!"

Daraufhin ließ Miller den Kopf hängen. „Ich kündige!", sagte er leise.

„Ausgezeichnete Idee!" Lucius hatte in gewohnter Manier das Kinn gehoben und sah Miller von oben herab an. „Sie händigen mir jetzt Ihren Zauberstab aus und machen, dass sie davonkommen."

Miller gehorchte augenblicklich und Hermine sah, wie der Stab seinen Besitzer wechselte.

Da musste etwas gewaltig schief gelaufen sein, wenn Miller widerspruchslos seinen Zauberstab an Lucius abtrat!

„Mit einem weiteren Gehalt rechnen Sie ja wohl nicht!"

Auch das schien Miller anstandslos zu schlucken. Das verhieß nichts Gutes!

Hermine schloss das Fenster leise, nachdem sie dem davoneilenden Miller noch einen Blick nachgeworfen hatte. Lucius würde gleich in die Wohnung kommen!

Sie eilte zur Couch und hüllte sich wieder in die Decke.

„Wie war's?"

Er war in der Türe stehen geblieben, schien zu überlegen, ob er sich ihr nähern sollte. Sah sie nur an. Schwieg.

„Hattet ihr im Ministerium keinen Erfolg?" Hermine wies mit der Hand zum Fenster. „Ich habe euch gehört!"

„Entgegen seiner Aussage hat es Miller in all diesen Monaten nicht geschafft, dort wirklich wichtige Kontakte zu knüpfen! Sachbearbeiter! Der Abteilungsleiter für Muggelkontakte! Pah! Das war alles!"

Seine Augen blitzten. Einen Moment noch wirkte er wütend und hilflos, dann atmete er tief durch, kam durchs Zimmer.

Hermine hielt die Luft an: Er würde ihr doch hoffentlich nicht nahekommen wollen?

Doch Lucius setzte sich ohne ein weiteres Wort in den Sessel ihr gegenüber.

Erleichtert atmete Hermine weiter.

Er hatte Millers Zauberstab in der Hand und schielte in die Zimmerecken. Hielt wohl nach Ratten Ausschau.

„Ich hab zwei weitere Löcher in den Wänden gefunden und gestopft", sagte Hermine leise. „Jetzt sollte diese Wohnung rattenfrei sein."

„Das Treffen mit Hedril war aufschlussreicher!"

Er war zwar ernst, dennoch, Hermine schöpfte Hoffnung: „Das ist doch gut, oder?"

„Wie mans nimmt!" Er wiegte den Kopf. „Wir wissen jetzt immerhin, wo Slawitz geforscht hat, wir wissen, wie wir dorthin gelangen."

Lucius erzählte, was er in Erfahrung gebracht hatte.

"Offiziell führt da kein Weg hin. Wir müssen also einbrechen, wenn niemand da ist! Aber auch das ist gefährlich. Das Haus wird von Trollen bewacht!"

Bulgarische Trolle! Hermine hatte über sie gelesen. Sie waren kleiner und wendiger als die englischen! Und angeblich klüger. Wobei genau DAS natürlich relativ war!

Wenn Hermine den Büchern Glauben schenken konnte, waren sie auch ziemlich immun gegen Flüche. Man konnte ihnen mit dem Zauberstab angeblich nicht beikommen. Was sie als Wache selbstverständlich ungeheuer attraktiv machte.

„Wann? Nachts?"

Er nickte. „Hedril meinte, wir sollten es morgen, tagsüber, probieren. Da wären erheblich weniger Trolle unterwegs."

Hermine nickte voller Entsetzen. Das waren ja schöne Aussichten! Sie hatte ihre Begegnung mit einem Troll noch in sehr unguter Erinnerung!

Aber – sie brauchten diese Informationen schließlich dringend!

„Lass uns schlafen gehen", bat sie.

Lucius sah abgespannt aus, hatte die Hände gehoben und massierte sich selbst den Nacken.

Wie gerne hätte sie das getan! Aber sie wagte es nicht.

Vorsichtig stand sie auf, bemüht, ihm nicht zu nahe zu kommen.

„Nimm du das Schlafzimmer, ich bleibe auf der Couch!"

Zu ihrer Erleichterung hatte Lucius sich an ihre Bitte gehalten und war fast augenblicklich ins Bad verschwunden!

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Lucius

„Lucius, ich habe das eben ernst gemeint. Geh ins Schlafzimmer. DU hast noch eine Chance!"

„Was?" Verwirrt blickte er der Frau nach, die er soeben hatte in seine Arme ziehen wollen. Bevor sie vor ihm zurückgewichen war. „Du meinst…"

„Die Pest natürlich. Noch mußt Du Dich nicht angesteckt haben! Noch kannst Du…"

Sie hatte ihm die Erlaubnis gegeben, ja. Die Erlaubnis, sich vor dem Tod, den Hermine so grausam wahrscheinlich in sich trug, zu schützen.

Wie unsinnig!

Und das mußte ihr doch klar sein!

Azkaban.

DAS war es, was sein Leben bedeuten würde.

Seine Freiheit hing von zwei Bedingungen ab, von denen eine unwahrscheinlicher war als die andere. Erstens müßten sie Slawitz finden – UNWAHRSCHEINLICH war da noch untertrieben. Und zweitens müßte dieser ihn in irgendeiner Weise als Mordverdächtigen entlasten.

Wie er sich das vorstellte? Wie Hermine sich das vorstellte?

Herumgemogelt hatten sie sich. Beide. Er für sich, sie für ihn. Hatten die Flucht ergriffen. Dieser einzigen Spur, diesem Strohhalm entgegen. Sie für ihn. Ohne zu zögern.

Und jetzt wird dieses wahnsinnige Unterfangen auch noch IHR den Tod bringen!

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Denn Hermines Tod abzuwenden, brauchte es zusätzlich zu den beiden Bedingungen eine dritte, NOCH unwahrscheinlichere: Slawitz müßte ein Gegenmittel entwickelt haben. Dies bereits einsatzbereit sein.

Wir sind beide geliefert.

Was sich seltsamerweise gar nicht mehr wie die alles verschlingende Angst anfühlte. Hatte er sich so sehr an die Lebensgefahr gewöhnt? Oder war es…

Lucius richtete sich zu seiner vollen Größe auf.

DAS war es. Diese neue Stimme in ihm, die neue Überzeugung:

Azkaban werde ich nicht zulassen. Bevor sie mich fassen, werde ich in den Tod gehen.

DAS war so ungewohnt. So ungewohnt… GUT. Befriedigend. Befreiend.

Ich bin nicht mehr ausgeliefert! dachte er bewußt. Ich habe eine Wahl.

Und daß er im Grunde KEINE hatte, daß SIE BEIDE keine hatten, wurde von dieser revolutionären Neuerung in seiner Befindlichkeit geschluckt.

Hermine und ich sind beide dem Tode geweiht.

So gesagt klang es beinahe romantisch. Heldenhaft.

SIE war es gewesen, die sich über alles hinweg, sogar ihre Freiheit aufs Spiel gesetzt hatte. Um mit IHM zu fliehen.

Da wäre es – selbst WENN er eine reelle Hoffnung gehabt HÄTTE – nur recht und billig gewesen, wenn er jetzt wider alle Vernunft zu IHR gestanden hätte. WENN.

Doch so, wie es war, war es eben wahrhaftig das einzig Vernünftige.

Lieber in ihren Armen an der Pest sterben als in denen der Dementoren!

„Komm her!"

Er hatte seine Stimme in Szene gesetzt wie in ihrem Spiel – und sie ordnungsgemäß stocken zu sehen, fuhr ihm in sämtliche Glieder.

„Lucius, ich…"

DU, Hermine. DU!

„ICH habe gesagt, daß DU kommen sollst. Zu mir!"

„Ich habe…"

„JETZT."

„Das geht doch nicht, wir können doch nicht so tun, als ob…"

In einer Bewegung machte er einen Satz zu ihr und packte sie. Hob sie hoch und trug die nur sehr unentschlossen zappelnde Frau in Richtung Schlafzimmertüre.

„Wir beide haben keine Chance mehr!" erklärte er und empfand nur den Rausch ihres kräftigen Körpers in seinen Armen, ihres heftigen Atems in seinem Gesicht. „Das weißt DU genauso gut wie ich. Unser beider Leben hängt am seidenen Faden. Meines baumelt an den Dementoren, Deines an der fragwürdigen Abwehr gegen die Rattenpest."

„Aber…"

An Millers Bett warf er seine sich sträubende Fracht ab, auf die unter ihr federnde Matratze. Ließ sich selbst mitten auf sie fallen. Genoß das Erlebnis seiner körperlichen Überlegenheit. Besiegelte diese, indem er ihren Mund mit seinem einfing. Sie erst einmal gründlich küßte. Wieder. Und wieder. Bis ihr Widerstand endlich verebbte.

Seinen Sieg über sie zur Schau stellend, richtete er seinen Oberkörper auf und hob das Kinn. Die Augenbrauen. Sah sie unter sich, mit geöffneten Lippen an seinen hängen und spürte den von ihr ersehnten Kuß in seinem sich stauenden Blut. ÜBERALL.

Er benötigte einen Atemzug, ehe er seinen Tonfall mit theatralischer Ironie zu versetzen in der Lage war: „Wir werden GEMEINSAM STERBEN, meine Königin! Aber VORHER werden wir uns auskosten. JETZT!"

Hermine antwortete nicht mehr. Nicht mehr in WORTEN.