Guten Tag oder gute Nacht, liebe Leserinnen!
Letzteres wäre heute passender.
(Ein spezieller "good morning"-Gruß geht trotzdem an die amerikanische Ost-Küste!)
Hab mich sehr über Feuerbohnes letzte Ansprache gefreut! Denn da wurde ja erwähnt, dass Neville und Narzissa sich tagelang küssen. Von Dienstag bis Sonntag, um genau zu sein.
Eine schöne Vorstellung! (Außer das Malfoysche Buffet war sehr knoblauchlastig….).
Ich will auch nicht mehr lange herumpallavern.
Vielen Dank an die fleißigen Reviewer! Ich denke, es wird auch endlich mal wieder Zeit für einen Extra-Tipp! Also, nur her mit den Kommentaren, wenn Ihr den haben wollt!
Vorher noch ein Hinweis, damit Ihr heute nicht allzu sehr enttäuscht seid:
Das hier ist ein ziemlich jugendfreies Kapitel, kein Vergleich mit Quarantäne. Es wird auch nichts in der Art bei Neville und Narzissa kommen.
Tut mir leid, falls Ihr Euch umsonst gefreut habt auf heißen Sex. Ich finde, das passt zu Neville nicht so ganz.
Viel Spaß!
Legi
.
.
.
07.11.2005 02.00 Uhr
.
.
Narzissa lag nun neben ihm auf dem Rücken, inmitten der seidenen Bettwäsche. Etwas unsicher wirkend und einfach wunderschön! Ihr Gesicht umrahmt von ihrem langen Haar, welches sich in einer weichen Welle bis hinunter zu ihren hellen Brüsten schlängelte.
Neville rückte seitlich näher an sie heran, stütze sich auf den linken Ellbogen und neigte seinen Oberkörper über den ihren. Seine Finger begannen an ihrem Haaransatz, strichen an ihren Schläfen entlang und folgten dann dem Weg ihrer seidigen Strähnen bis über ihren schmalen Hals hinunter.
Wie zart sie war, wie kostbar!
Sanft schob er ihre Haare ein wenig zur Seite und küsste ihre rechte Schulter. Vorsichtig, als wäre sie eine zerbrechliche Blüte. Sein Herzschlag schien ein paar Schläge auszusetzen, als er sie mit einem leisen Seufzen antworten hörte.
Sollte das wirklich war sein? Konnte sie es tatsächlich erregend finden, mit ihm hier zu liegen? Von ihm berührt zu werden?
Er sog den Duft ein, den sie ausströmte: Jasmin, Limone, Flieder. Zusammen mit dem Eigengeruch ihrer Porzellan-Haut und ihrer weichen Haare entstand ein Aroma, dem er einfach nicht widerstehen konnte.
Er musste sie anfassen, er musste sie küssen, er musste ihr ganz nahe sein!
Ihre Hände nun in seinem Nacken. Woher wusste sie nur, wie sehr er das liebte! Sanfte Fingerspitzen in seinem Haaransatz, zärtlich durch seine Strähnen fahrend. Über seinen Hinterkopf streichend, dann wieder entlang der schmalen, sensiblen Linie, an der die Haut des Halses in feine Haare überging.
Er musste die Augen schließen.
Wie machte sie das nur? Wie konnte sie ihn auf eine derart intensive Weise berühren? Erregen, verführen, bezaubern. Den eigenen Willen verlieren lassen.
Er hörte ihre wunderbar melodiöse Stimme seinen Namen flüstern. „Neville!"
Seine Antwort bestand aus einem heiseren Stöhnen.
Eine pulsierende Wärme breitete sich immer stärker in seinem ganzen Leib aus, durchströmte ihn wie eine wohlige Welle und floss schließlich in der Lendenregion zusammen.
Seine Hände erkundeten behutsam ihren zarten Körper. Begannen am Schlüsselbein, strichen sanft über die charmante, kleine Mulde dort, dann hinunter über die weiche Haut ihrer Rundungen. Sein Zeigefinger folgte langsam der Spur ihres Brustbeins, welches sich von Mal zu Mal schneller hob und senkte. Behutsam setzten seine Fingerspitzen den Weg fort, umkreisten zärtlich ihren Bauchnabel.
Neville meinte zu hören, wie sich ihr Atem beschleunigte.
Ihre Hände verließen nun seinen Nacken und wanderten mit leichtem Druck über die Schultern nach vorne. Erforschten verführerisch seine dunklen Brusthaare. Warme Handflächen auf seiner nackten Haut, unsagbar betörend!
Sein Herz raste.
Narzissas heißer Atem an seinem Hals, ihr hinreißendes Seufzen an seinem Ohr.
Es fiel ihm mit jeder Sekunde schwerer, die Beherrschung zu bewahren.
Nun ihre Arme an seinem Rücken, ihn umschlingend, an sich ziehend. Ganz nah an ihren Körper heran, sehnend, bittend, fordernd.
Er konnte es kaum glauben.
Wollte sie wirklich…..? Mit ihm…..?
Wortlos sah er ihr in die Augen. Ihr ernsthafter Blick verschränkte sich in seinen und besiegelte die stumme Übereinkunft.
Neville senkte den Kopf, berührte ihre Lippen ganz sanft mit den seinen, herrlich weich und samtig. Dann fühlte er den Kuss inniger werden, leidenschaftlicher, hungriger.
Narzissas Umarmung immer noch eng, ihre Hände strichen über seinen Rücken, der inzwischen feucht war. Sie machte es mehr als deutlich, dass es nun kein Zurück mehr geben würde.
Seine Beine an ihren Schenkeln, unerträglich dicht, unaufhaltsam nah.
Er war nun ganz über ihr, stützte sich mit den Armen ab, um sie nicht mit seinem Gewicht niederzudrücken. Ihre Finger vergruben sich tief in seinem Haar, während ihre zweite Hand mit langsamen Bewegungen über seinen Rücken nach unten fuhr. Weit nach unten. Ein leises, langgezogenes Stöhnen entfuhr ihm.
Doch was ihn fast noch mehr erregte als die sanfte Massage an seinem unteren Rücken, war ihr schneller Atem an seinem Ohr. Sie schien das Spiel seiner Lippen zu genießen, die nun über ihre rechte Halsseite in Richtung Ohr wanderten.
Er konnte fühlen, wie sie sich ihm entgegensehnte.
Sie drehte ihren Kopf zur Seite, lud ihn so zu weiteren Küssen ein, während ihre Hände nun beide an der Vorderseite seines Körpers entlang strichen.
Ein erregender Reiz, der kaum noch auszuhalten war.
Fingerspitzen, die zärtlich über die ganze Breite seiner Brust fuhren, seine Brustwarzen umkreisten und schließlich dem Pfad seiner Haare über seinen Bauch und noch weiter nach unten folgten.
Unerträglich langsam den Weg zum Zentrum seiner Lust fanden.
Das Pulsieren in seinen Lenden stieg auf ein fast schon schmerzhaftes Niveau an, als ihre Berührungen nun immer zielgerichteter wurden.
Da! Endlich!
Ihre Hand. Ein kleine, warme, entschlossene Hand auf seiner ihr entgegenfiebernden Männlichkeit. Eine Handfläche, die ihn sinnlich ummantelte. Schmale Finger, die ihn sanft umschmeichelten.
Ihr atemloses Flüstern raubte ihm fast den Verstand: „Ich will dich fühlen, Neville. Ganz nah. In mir!"
Weiche Hände übernahmen willig die Führung. Verwirrten ihm endgültig die Sinne, als sie ihn mit Nachdruck in die ersehnte Richtung leiteten.
Heiser stöhnte Neville auf.
Er war mehr als bereit dazu…..
.
.
.
(legilimens, die ihr in der nächsten Woche nicht mehr loskriegen werdet! Aber keine Angst, es gibt auch wieder Krimi-Action!)
.
.
.
