Kapitel 3
Mittlerweile waren einige Wochen vergangen. Es war nichts mehr zwischen Danielle und Lucius passiert, auch wenn sie es beide gern gewollt hätten. Draconius hatte sich wieder beruhigt und verlor auch kein Wort mehr darüber. Danielle erinnerte sich immernoch oft an diese eine Nacht mit Lucius, wie gerne würde sie es wiederholen. Sie spürte immernoch seine Küsse und seine leidenschaftlichen Berührungen. Wenn sie ehrlich war, vermisste sie ihn. Er war zwar hier, aber nicht so, wie sie es wollte. Sie vermisste es, ihn zu spüren, seinen Duft zu riechen.
Im Moment schlief sie mit einem Typen, der sie schon lange wieder langweilte. Wenn sie mit ihm Sex hatte, dachte sie nur an Lucius. Doch es war nicht das gleiche. Lucius war anders, er war viel leidenschaftlicher. Sie vermisste es, so hart genommen zu werden. Ihr Neuer stand zwar auch auf wilden Sex, aber er war irgendwie langweiliger. Sie musste ihn so schnell wie möglich loswerden.
Eines Abends saß sie im Wohnzimmer von Malfoy Manor und überlegte sich, wie sie ihren mehr oder weniger 'Freund' loswerden konnte. Sie bemerkte nicht, wie sich die Tür öffnete und Lucius eintrat. Sie lag auf der Couch, ihren Kopf in den Armen vergraben. Sie hatte die Augen geschlossen und nahm nichts um sich herum mehr wahr. Sie wollte im Moment nichts und niemanden sehen, sie wollte nur endlich wissen, wie sie diesen langweiligen Typen loswerden konnte.
Lucius setzte sich in einen Sessel, der neben der Couch stand. Er musterte Danielle minutenlang, bis sie sich zum ersten Mal rührte. Sie hob den Kopf und öffnete die Augen. Sie zuckte beinahe zusammen, als sie realisierte, dass Lucius vor ihr saß und sie beobachtete.
"Was... Sitzt du schon lange da?", fragte sie ihn leicht verdutzt, dass sie ihn nicht gehört hatte.
"Nein...", schüttelte er leicht den Kopf.
Danielle legte ihren Kopf auf die Arme und sah Lucius nicht länger in die Augen. Sie sehnte sich so sehr danach, wieder seine Lippen auf ihren zu spüren.
"Was ist?", fragte sie in einem frechen Tonfall.
"Gar nichts... Darf ich nicht mal mehr in meinem Sessel in meinem Wohnzimmer, noch dazu in meinem Haus sitzen?"
Danielle seufzte.
"Doch...", flüsterte sie leise.
Danielle starrte ins Leere. Sie hatte keine Lust mit Lucius über ihre Liebesprobleme zu reden, die eigentlich gar keine waren. Immerhin liebte sie diesen Kerl nicht und sie wollte ihn loswerden.
"Über was denkst du nach, Kleines?"
"Hm... passt schon..."
"Ich sehe doch, dass du über etwas nachdenkst. Also was ist los? Ist es dein Freund?"
"Volltreffer...", murmelte sie.
"Hast du ein Problem mit ihm?"
Danielle setzte sich auf und drehte sich zu Lucius.
"Allerdings!"
"Und zwar?"
"Er ist stinklangweilig! Ich überlege mir einen guten Grund, wie ich ihn verlassen kann."
Lucius musste schmunzeln.
"Mach dir das Leben doch nicht so schwer. Sag ihm einfach, dass du keine Lust mehr auf ihn hast. Dann ist die Sache gegessen."
Danielle seufzte. Warum war sie nicht auf diese primitive Idee gekommen? Vielleicht, weil sie kein Mann war, wie Lucius. Er dachte wohl ziemlich einfach.
"Du Genie!", lachte sie.
Lucius grinste sie an. Er hörte sehr wohl die leichte Ironie in ihrer Stimme. Er wusste, dass sie es sich nicht so einfach machen wollte. Aber was half es denn, wenn sie stundenlang über einen guten Grund nachdachte und offensichtlich keinen Einfall hatte?
"Weißt du...", fing Danielle an. "Ich habe keine Lust mehr ihn überhaupt noch zu sehen. Ich werde ihn einfach anrufen und ihm das sagen."
Sie zückte ihr Handy und wählte eine Nummer. Es schien nicht lange zu klingeln, denn schon bald hatte sie ihren nun Ex-Freund mit einem einzigen Satz abserviert.
"So...", sie steckte ihr Handy zurück in ihre Hosentasche. "Zwar kein guter Weg um Schluss zu machen, aber er tut mir deswegen auch nicht besonders leid."
Lucius musste unweigerlich grinsen. Danielle lehnte sich auf der Couch zurück und schloss die Augen. Lucius betrachtete sie von der Seite. Sie trug eine eng anliegende, schwarze Hose, dazu ein knapp geschnittenes, schwarzes Trägertop. Er sah die schwarzen Träger ihres BHs neben den Trägern des Tops. Danielle hielt nichts, wie alle Malfoys, von frohen Farben. Sie bevorzugte die Farbe Schwarz, einfach und schlicht.
Ihre heutige Klamottenauswahl schmeichelte ihrer Figur sehr, Lucius konnte die perfekte Form ihrer Brüste erkennen, über die sich das Top spannte. Wie gerne würde er sie noch einmal berühren. Er wollte noch einmal spüren, wie sie sich unter ihm wand, während er sie fickte. Doch er konnte das seinem Bruder nicht noch einmal antun. Danielle seufzte.
"Lucius...", murmelte sie.
Er sah wie sie mit ihrer rechten Hand über ihren Bauch zu ihrer Brust fuhr. Sie umfasste diese und fuhr dann wieder nach unten. Sie ließ ihre Hand zwischen ihre Beine gleiten und keuchte leise auf. Lucius sah ihr gebannt dabei zu, wie sie sich selbst berührte. Er spürte, wie die Erregung in seiner Hose wuchs. Er wusste genau, dass das ihre Absicht gewesen war.
"Danielle, nein."
Er musste ihr widerstehen, er musste sie abweisen. Auch wenn er nur zu gern ihrem Wunsch nachkommen würde. Abrupt hörte Danielle auf sich weiter selbst zu berühren. Sie öffnete die Augen und richtete sich auf. Sie sah ihn kurz an, stand dann auf und stellte sich vor ihm hin.
"Aber ich weiß, dass du es willst..."
Sie setzte sich breitbeinig auf seinen Schoß und spürte seine Erektion. Lucius konnte ihren heißen Atem in seinem Gesicht spüren. Er umfasste ihre Hüften und bewegte sie leicht auf sich. Sein Penis rieb sich trotz seiner Hose an ihr, er stöhnte leise.
"Oh ja...", flüsterte sie.
Sie fuhr mit ihren Händen über Lucius' Brust und küsste seinen Hals.
"Ich will dich... jetzt...", murmelte sie ihm ins Ohr.
Lucius, der seine Hände immernoch an ihren Hüften hatte, stoppte die Bewegung. Er nahm nun ihren Kopf in seine Hände und zwang sie, ihm in die Augen zu sehen.
"Bist du sicher?"
Danielle nickte. Sie wollte ihn unbedingt wieder spüren, wie sie es vor Wochen getan hatte.
"Komm mit..."
Beide standen auf, Lucius ging voraus aus dem Wohnzimmer und Danielle folgte ihm. Er ging zu seinem Schlafzimmer, hier war Danielle seit Jahren nicht gewesen. Sie erinnerte sich daran, dass sie zuletzt hier war, als sie noch ein kleines Mädchen gewesen war. Damals hatte sie oft mit Draco gespielt, auch hier in Lucius' Zimmer. Er öffnete die Tür, ging hinein, ließ Danielle eintreten und schloss sie wieder. Danielle sah sich kurz um und hörte hinter sich den Schlüssel im Türschloss klicken. Lucius wollte offensichtlich sicher gehen, dass niemand sie störte.
Sie drehte sich zu ihm um, während er einen Schritt auf sie zumachte. Er legte eine Hand um ihre Taille und drückte ihren Körper an seinen. Wieder spürte sie seine Erregung, sie öffnete Lucius' Hose und fuhr mit ihrer Hand in sie. Sie umfasste seinen Penis und rieb an ihm. Lucius stöhnte kurz und drückte dann seine Lippen auf ihren Mund. Sie spürte seine Zunge in ihren Mund dringen. Bestimmend drängte er sie auf sein Bett zu, als sie mit den Beinen an den Rand des Bettes stieß, hob Lucius sie hoch und legte sie darauf. Er beugte sich über sie und gab ihr einen kurzen Kuss auf den Mund.
"Ich will, dass du dich berührst..."
Danielle schloss die Augen und legte ihren Kopf in den Nacken. Dann umfasste sie mit ihren Händen ihre Brüste und massierte sie. Lucius stand vor ihr, öffnete sein Hemd und sah ihr zu. Er hatte bis vorhin nicht gewusst, wie sehr es ihn anmachte, wenn sie sich selbst berührte. Er sah, wie sie ihre Hose öffnete und ihre rechte Hand darin verschwinden ließ. Sie musste aufstöhnen, als sie ihre Hand spürte.
"Warte..."
Lucius zog ihr die Hose mitsamt ihrer Unterwäsche über die Hüften und ließ sie auf den Boden fallen.
"Mach weiter..."
Lucius wollte sehen, wie sie sich berührte. Wie sie sich selbst verwöhnte und dabei an ihn dachte. Danielle ließ ihre Hand wieder zwischen ihre Beine wandern und streichelte sich. Sie massierte ihren Kitzler und stöhnte auf. Lucius stand vor ihr und ließ seine Hose auf den Boden fallen. Er nahm seinen Penis in die Hand und rieb ihn. Danielle ließ zwei ihrer Finger in ihre Scheide gleiten und stieß immer wieder in sich. Lucius rieb weiter seinen Penis und stöhnte laut.
Er konnte nicht länger warten, er musste sie haben. Er ging auf sie zu und beugte sich über sie. Er zog ihr das Top über den Kopf und warf es hinter sich. Dann öffnete er ihren BH und ließ auch diesen auf den Boden fallen. Er bedeckte ihren Hals mit heißen Küssen und wanderte tiefer. Er nahm ihre Brüste in die Hände und massierte sie, während er nun auch diese küsste. Danielle legte ihre Hand um seinen Penis und befriedigte ihn nun.
"Bitte... fick mich...", flüsterte sie beinahe heiser.
Lucius ließ sich nicht lange bitten und zwängte ihre Beine auseinander. Danielle winkelte sie etwas an und spürte Lucius' Männlichkeit dicht an ihrem Unterleib. Dann drang er hart in sie ein. Sie musste laut aufstöhnen, sie hatte schon fast vergessen wie groß sein Penis war, wie hart er ihn in ihr versenkte. Mit heftigen Stößen rammte er ihn immer wieder tief in sie. Sie spürte wie ihr Unterleib anfing zu pochen und Lucius ihre Brüste massierte.
"Lucius...", stöhnte sie seinen Namen. "Fester... fester..."
Sie wusste, dass es wahnsinnig war ihn darum zu bitten, aber sie wollte so hart wie möglich von ihm gevögelt werden. Lucius stieß fester in sie, er genoss die Enge zwischen ihren Beinen. Er wollte sie nicht verletzen, doch er merkte, dass es ihr nicht wehtat, sondern dass sie es liebte, so heftig von ihm rangenommen zu werden. Plötzlich zog er sich vollkommen aus ihr zurück. Sie öffnete die Augen und sah ihn leicht verwundert an.
"Ist was?", fragte sie irritiert.
Lucius grinste sie an und rammte seinen Penis erneut hart in sie. Sie keuchte laut auf, weil sie es nicht erwartet hatte. Sie dachte, irgendetwas sei nicht in Ordnung. Doch nun merkte sie, dass es nur eine Taktik von ihm gewesen war, um sich noch einmal hart in ihr zu versenken. Nach einigen kurzen aber heftigen Stößen zog er sich wieder aus ihr zurück.
Er umfasste mit seinem Arm ihre Hüfte und drehte sich mit ihr auf seinen Rücken, nun lag sie auf ihm. Danielle setzte sich breitbeinig auf seinen Unterleib und ließ seinen Penis in sich gleiten. Kurz hielt sie inne und genoss es, ihn vollständig in sich zu spüren. Dann fing sie an sich auf ihm zu bewegen, erst langsam, doch dann immer schneller. Lucius passte sich ihren Bewegungen an und genoss es, von ihr geritten zu werden. Sie spürte wie sein Penis in ihr pulsierte und ihr eigener Unterleib wie wild pochte. Lucius legte seine Hände an ihre Hüften und hielt sie fest. Regungslos saß sie nun auf ihm und blickte ihn an.
"Alles in Ordnung?", fragte sie ihn.
Lucius nickte. Er genoss es sie auf sich zu haben, während sein Penis in ihr war.
"Es macht mich nur unglaublich an dir zuzusehen, wie du auf mir reitest. Und es ist richtig heiß zu sehen, wie mein Penis immer wieder in dir verschwindet und du es sichtlich genießt."
Danielle grinste und fing wieder an, sich auf ihm zu bewegen. Wie recht er doch hatte, wie sehr sie es doch genoss, ihn in sich zu spüren. Kurz darauf spürte Danielle, wie ihr Unterleib anfing heftig zu brennen, sie wusste, dass sie bald soweit war. Auch Lucius konnte sich nicht mehr lange zurückhalten, er drückte ihre Hüften fest auf seinen Unterleib. Sie beugte sich mit dem Oberkörper über ihn und fing an, seinen Hals zu küssen. Sie beschleunigte ihre Bewegungen auf ihm und mit einem lauten Keuchen kam sie, Lucius ergoss sich mit einem Stöhnen in sie.
Regungslos blieb sie eine Zeit lang auf ihm liegen. Lucius atmete schwer und legte seinen Arm um sie. Danielle schloss die Augen und genoss es in seinen Armen zu liegen. Dann drehte Lucius sich auf die Seite und schob sie etwas von sich weg. Er stand auf und zog sich wieder an. Danielle blieb noch kurz liegen und sammelte dann auch ihre Klamotten wieder ein.
"So kann das nicht weitergehen.", sagte Lucius plötzlich.
"Ich weiß...", seufzte Danielle.
"Draconius bringt uns um, wenn er das erfährt."
Danielle murrte. Sie wusste das, ohne das Lucius es ihr sagte. Ihr Vater hatte auch ihr gesagt, dass es bei diesem einen Mal bleiben sollte. Und das sie nicht noch mal mit Lucius schlafen sollte. Aber er wusste gar nicht, wie verrückt Lucius sie machte. Ihr war vollkommen egal ob er nun ihr Onkel war oder nicht.
"Er muss es doch nicht wissen."
Sie wollte nicht, dass Lucius sie wieder abwies. Sie würde alles versuchen um ihn davon zu überzeugen, dass es nicht so schlimm sei.
"Danielle..."
Lucius drehte sich zu ihr um und sah ihr in die Augen.
"So gern ich auch möchte... es kann so einfach nicht weitergehen..."
"Aber..."
"Nein. Bitte zieh dich wieder an. Und dann raus hier, nicht das Draconius dich noch sucht."
Lucius war bereits wieder vollständig angezogen und wartete, bis auch Danielle fertig war. Dann schloss er die Tür auf und öffnete sie. Langsam sah er auf den Flur, ob niemand hier war. Dann ging er hinaus und Danielle folgte ihm.
