Kapitel 6
Danielle stand in ihrem Zimmer vor ihrem Wandspiegel und drehte sich erst nach links und dann nach rechts. Heute hatte sie Geburtstag und in wenigen Stunden würden die ersten Gäste zu ihrer Party auftauchen. Sie probierte im Moment sämtliche Kleider und Outfits an, die in ihrem Schrank hingen. Doch nichts davon schien ihr in diesem Moment gut genug zu sein. Gestresst ließ sie sich auf ihr Bett fallen und schloss die Augen. Sie wollte göttlich aussehen. Nicht direkt für ihre Gäste. Genauer gesagt nur für einen von ihnen. Für Lucius. Sie wollte umwerfend aussehen, damit er sich vor allen anderen nach ihr verzehrte. Sie öffnete ihre Augen wieder und starrte an die Zimmerdecke.
Nach ihren gescheiterten Versuchen das richtige Outfit für heute Abend zu finden hatte sie sich ausgezogen und trug nun nur noch einen BH und einen sehr knappen Tanga. Vielleicht sollte sie in diesem "Outfit" gehen, dann würde Lucius sie auf jeden Fall ficken wollen. Doch das konnte sie nicht machen. Sie dachte an Lucius und schloss ihre Augen. Sie stellte sich vor, wie sein Blick über ihren nackten Körper wanderte.
Langsam fuhr sie mit den Fingern an den Rand ihres Tangas und strich ihn von ihren Hüften. Sie ließ ihn achtlos neben ihr Bett fallen. Dann stellte sie ihre Beine angewinkelt auf das Bett und spreizte sie. Sie fuhr mit ihrer rechten Hand über ihren Bauch weiter nach unten. Zwischen ihren Beinen angekommen ließ sie zwei ihrer Finger in sich gleiten und stöhnte kurz auf. Sie stellte sich vor, dass es Lucius' Finger seien. Immer wieder zog sie ihre Finger aus sich und stieß sie erneut hinein. Sie merkte, wie es in ihrem Unterleib immer mehr anfing zu kribbeln und es ziemlich heiß wurde. Immer wieder musste sie aufstöhnen, während sie sich weiterhin Lucius' Gesicht vorstellte. Sie wusste, dass sie bald den Höhepunkt erreicht haben würde. Ihre Stöße wurden heftiger und tiefer, während sie laut keuchte.
"Lucius!", stöhnte sie leise und merkte, wie ihr Unterleib heiß prickelte.
Langsam ließ sie ihre Finger aus sich gleiten und ließ die Beine auf das Bett sinken. Wie gern würde sie wieder mit Lucius schlafen und sich nicht nur vorstellen müssen, dass er sie befriedigte. Sie lag noch minutenlang regungslos auf ihrem Bett und hatte die Augen geschlossen. Schließlich öffnete sie diese wieder und beschloss, weiter nach einem passenden Outfit zu suchen. Sie stand auf und ging zu ihrem Schrank, dort zog sie das nächstbeste Kleid raus, welches sie noch nicht anprobiert hatte.
Sie zog es an und betrachtete sich im Spiegel. Sie fuhr mit den Händen über ihre Brüste bis zu ihren Hüften und ließ sie ein Stück ihre Schenkel hinabsinken. Sie drehte sich einmal im Kreis und fand, dass das Kleid nicht passend genug war. Also zog sie es wieder aus und warf es auf den Kleiderhaufen mit den Outfits, die sie vorher schon anprobiert hatte. Sie stand etwas unschlüssig vor ihrem Schrank und ließ ihren Blick über ihre restlichen Klamotten wandern. Spontan fand sie nichts, dass ihr gut genug war und ging zu ihrem Bett, hob den Tanga auf und zog ihn wieder an. Dann trat sie erneut vor ihren Schrank und durchsuchte die dort hängenden restlichen Kleider. Ihr fiel ein kurzes schwarzes Kleid aus Satin in die Hände. Sie zog es kurzerhand aus ihrem Kleiderschrank, nahm es vom Kleiderbügel und warf diesen auf den Boden zu den anderen Bügeln.
Kurz hielt sie sich das Kleid vor dem Spiegel vor den Körper. Dann zog sie es an und ließ wieder ihre Hände über ihren Körper wandern. Das Kleid lag eng auf ihrer Haut und spannte sich wunderbar über ihre Brüste. Der Ausschnitt war tief genug, dass ihre Brust gut zur Geltung kam, aber nicht so tief, dass man ihren kompletten Busen sah. Sie legte ihre Hände darauf und knetete kurz ihre Brust. Sie stellte sich Lucius' Hände auf ihren Brüsten vor, wie er sie massierte. In diesem Kleid würde er ihre Brüste lieben. Sie drehte sich mit dem Rücken zum Spiegel, sah über ihre Schulter und betrachtete ihren Hintern in diesem Kleid.
Er sah wohlgeformt und fest aus. Der Stoff schmiegte sich an ihre Pobacken und ließ nicht den geringsten Zweifel zu, dass sie einen sehr knapp geschnittenen Tanga trug. Das Kleid endete knapp unter ihrem Hintern, sah aber dennoch nicht billig aus. Man konnte ihr keinesfalls unter das Kleid sehen, wenn sie stand oder ging. Sie war vollkommen zufrieden mit diesem Kleid und ging wieder zu ihrem Nachttisch. Sie nahm ihren Zauberstab in die Hand und mit einem Wink dessen hängten sich alle Kleider und Outfits wieder auf ihre Bügel und dann in den Schrank. Den Zauberstab immernoch in der Hand haltend ging sie zum Kleiderschrank und warf dessen Türen zu. Dann ging sie in ihr Bad, dass direkt an ihr Zimmer grenzte und dass sie durch eine Tür an einer ihrer Wände betreten konnte.
Sie stellte sich ans Waschbecken und sah sich ihre Haare im Wandspiegel an. Sie beschloss, diese offen zu tragen. Allerdings mussten sie glänzen, fand sie. Mit einem Schwung ihres Zauberstabs fielen ihre Haare über ihre Schultern, wie sie es wollte, und glänzten. Zufrieden machte sie sich an das Aussehen ihres Gesichts. Sie wollte dunkel geschminkte Augen haben, also zauberte sie sich diese herbei. Ihre Wimpern wurden unnatürlich lang und sehr schwarz geschminkt.
Ihre Lippen blieben farblos, allerdings bekamen sie einen glänzenden Gloss verpasst. Zufrieden betrachtete sie sich im Spiegel und ging zurück in ihr Zimmer. Sie legte noch eine Kette und ein Armkettchen um, dazu suchte sie passende, silberne Ohrringe aus.
Ihren Schmuck hielt sie heute ganz in Silber, weil sie fand, dass es gut zu Schwarz passte. Jetzt fehlten nur noch die richtigen Schuhe zu ihrem Outfit. Sie ging zu ihrem Schuhschrank und öffnete ihn. Natürlich mussten die Schuhe auch dazupassen, also kamen nur schwarze Schuhe infrage.
Sie suchte sich etwas hochhakige, offene Schuhe aus. Fertig gekleidet trag sie wieder vor ihren Spiegel und betrachtete sich. Sie war zufrieden mit dem was sie sah. Sie warf einen Blick auf die Uhr und war erstaunt, dass es schon so spät war. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass sie so lange gebraucht hatte. In Kürze würden die ersten Gäste kommen, wenn sie nicht sogar schon da waren.
Also verließ Danielle ihr Zimmer und ging in die Eingangshalle. Dort standen bereits Draconius, Lucius und Draco. Alle drei hatten jeweils schwarze Anzüge an. Natürlich waren sie vor ihr fertig gewesen, denn es schien nicht schwer zu sein, einen Anzug aus dem Schrank zu nehmen und anzuziehen, wo doch fast alle gleich aussahen. Sie dagegen hatte ewig gebraucht um etwas Passendes zu finden. Sie ging zu den dreien, begrüßte jeden mit einem Küsschen auf die Wange und stellte sich neben sie.
"Also? Wo sind die Gäste?", fragte sie ihren Vater.
"Die sollten jeden Augenblick auftauchen. Es ist fast acht, was die ausgemachte Uhrzeit war.", antwortete er. "Im Übrigen siehst du bezaubernd aus, Liebes."
"Danke, Daddy."
Danielle merkte, wie Lucius seinen Blick über ihren Körper gleiten ließ. Das knappe und eng anliegende Kleid hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Sie wollte Lucius so lange wie möglich quälen, auch wenn sie gerne mit ihm in einem der Zimmer verschwunden wäre und ihn sofort verführt hätte. Doch das musste warten. Er hatte sie auch schon oft lange warten lassen. Sogar während sie Sex hatten, liebte er es, sie zu quälen. Er wusste genau, wie er sie richtig quälen konnte. Aber sie wusste genauso, wie sie ihn mit den Waffen einer Frau quälen konnte und genau das hatte sie heute vor. Sie wollte vor allem Gästen mit ihm spielen, während er nichts weiter tun konnte. Sie wollte so verführerisch wie möglich sein. Sie wollte, dass alle Männer ihr nachschauen würden und Lucius eifersüchtig wurde. Sie wusste nicht, ob er eifersüchtig werden würde. Aber sie wollte es herausfinden.
"Ich geh in den Partysaal, ja?", meinte Danielle dann.
Sie hatte keine Lust, hier sinnlos herumzustehen und zu warten.
"Ist gut, Liebes.", sagte Draconius.
"Kommst du mit?", fragte sie Draco, der auch nicht gerade begeistert davon war, dass er hier warten sollte.
"Klar, gern.", nickte dieser und folgte Danielle.
Zusammen gingen sie in den Saal, in dem die Party stattfinden sollte. Er war übersät mit Tischen und Stühlen, auch herrlich dekoriert hatten ihn die Hauselfen. Luftballons hingen unter der Decke und einige waren auch an diversen Gegenständen festgebunden. Für jeden der Gäste gab es einen Sitzplatz mit dessen Namen. Danielle und ihre Freunde hatten einen eigenen Tisch, da sie sich nicht sehr für die restlichen Gäste interessieren würden.
Danielle ließ sich an genau diesem Tisch nieder und Draco setzte sich neben sie. Sie nahm eine der Sektflaschen in die Hand, öffnete sie und schenkte zwei Gläser ein. Eins davon reichte sie Draco, das andere nahm sie.
"Happy Birthday, Kleines.", sagte Draco und stieß mit ihr an.
Beide tranken einen Schluck und stellten ihre Gläser zurück auf den Tisch.
"So... Und für wen ist dieses Outfit?", grinste er sie an.
"Nur für mich. Natürlich."
"Natürlich. Und du meinst, das glaube ich dir?"
"Jaaaa, solltest du.", grinste sie.
"Okay. Na wenn das so ist."
"Welche Bekannten von Dad und Lucius kommen denn?", versuchte Danielle das Thema zu ändern.
"Ich glaube Arbeitskollegen und alte Freunde. Vielleicht auch der ein oder andere, den du kennst."
"Zum Beispiel?"
"Zum Beispiel Snape?"
"Ah... Okay. Den kenn ich wohl.", lachte sie.
Draco und Danielle ratschlagten noch einige Minuten, wer eingeladen sein könnte, den sie kannten. Schon kamen die ersten Gäste in den Saal und kamen ihr entgegen, um ihr zu gratulieren. Danielle stand auf, gab jedem die Hand und bedankte sich für die Glückwünsche und Geschenke. Alle Geschenke wurden auf einem großen Tisch abgestellt. Danielle würde sie später allein öffnen, da sie es nicht mochte wenn alle einen Kommentar zu jedem Geschenk hören wollten.
Der Raum füllte sich langsam aber sicher, Draconius und Lucius begrüßten alle Gäste weiterhin an der Haustür. Einige Minuten später kamen dann auch Danielles Vater und Onkel in den Saal, gefolgt von Severus Snape. Auch er stellte ein kleines Geschenk auf den Tisch, auf dem bereits alle anderen waren. Danielle beobachtete ihn, für sie war es jedes Jahr merkwürdig, ihren Lehrer bzw. nun ihren ehemaligen Lehrer bei ihrer Geburtstagsparty zu sehen. Aber sie hatte ihn immer sehr gerne gemocht und hatte auch in seinem Fach, Zaubertränke, gute Noten gehabt, weswegen sie nie Probleme mit ihm hatte.
Nun kam er auf sie zu, gab ihr die Hand und beglückwünschte sie. Dann ging er zurück zu Lucius und Draconius, die sich mit ihm an einem der vielen Tische niederließen. Dieser Tisch stand nicht weit entfernt von dem, an dem Draco, Danielle und ihre Freunde saßen. Danielle konnte durch die Menschenmenge Lucius immernoch beobachten und tat dies auch von Zeit zu Zeit. Auch Lucius ließ seine Blicke oft zu Danielle wandern. Er sah, wie sich der Stoff ihres Kleides straff über ihre Brüste spannte. Er begann, sich einen kleinen Plan zu überlegen...
