Kapitel 9
Am nächsten Tag war Lucius vollkommen davon überzeugt, dass er Danielle abweisen würde, sollte sie wieder angekrochen kommen. Sie war schließlich seine Nichte, er würde die Affäre mit ihr sofort beenden. Genau so, wie Draco es gesagt hatte. Als er Danielle an diesem Tag sah, behandelte er sie so wie es sich für eine normale Onkel-Nichte-Beziehung gehörte und mit Belustigung sah er Danielles Gesicht, als sie dies realisierte. Sie wusste ganz genau, dass sie es sich bei ihrem Onkel verscherzt hatte. Mit Lucius war nicht zu spaßen und das war ihr vollkommen bewusst.
Am Nachmittag ging Danielle verzweifelt zu Draco. Sie klopfte an seine Tür und wollte kaum eine Reaktion abwarten, die sie hereinbat. Schnell öffnete sie die Tür, schlüpfte ins Zimmer und schloss die Türe wieder hinter sich. Draco saß in seinem Bett und hatte seinen Besen in der Hand. Er war gerade dabei ihn zu polieren. Danielle ging zu ihm und setzte sich mit auf das Bett. Kurz beobachtete sie Draco bei seinem Tun und seufzte dann.
"Erzähl schon.", forderte Draco sie auf.
"Lucius ist... er ist...", fing Danielle an sich zu beschweren.
"Er ist?"
"Er ist so... so... arg!", schimpfte sie.
Draco sah auf und grinste sie an. Er wusste, was in ihr vorging. Er hatte mitbekommen, wie Lucius sie schon den ganzen Tag behandelt hatte. Er war schon fast stolz auf seinen Vater, weil er sich daran gehalten hatte was er am vorherigen Tag gesagt hatte. Es tat Draco zwar wegen Danielle leid, doch es war nur zu ihrem Wohl. Auch so würde ziemlich dumm dastehen sollte je herauskommen, dass sie Sex mit ihrem eigenen Onkel hatte.
"Beachtet er dich nicht mehr so wie du es gerne hättest?", fragte er nach.
"Genau! Er ignoriert mich schon fast. Er tut so als wäre nie etwas zwischen uns passiert und er behandelt mich wie ein kleines Mädchen..."
"Danielle... hör mir mal zu..."
Draco legte seinen Besen beiseite und rutschte ein Stück näher zu Danielle. Dann hob er ihren Kopf mit seiner Hand an, damit sie ihm in die Augen sehen musste. Immer wieder fand er es erstaunlich, wie ähnlich sie ihm sah. Wie seine Zwillingsschwester. Doch das wunderte ihn auch nicht, schließlich waren ihre Väter eineiige Zwillinge und somit hatten Draco und Danielle väterlicherseits die gleichen Gene bezüglich des Aussehens geerbt.
"Danielle, du musst das alles beenden. Es tut dir nicht gut, bemerkst du das nicht? Ständig fragst du dich was er nun wieder für ein Problem hat und ständig ärgerst du dich über ihn. Außerdem schadet dir das Alles irgendwann nur, sollte es jemals öffentlich bekannt werden. Weißt du, was du damit der ganzen Familie antust? Der Ruf der Malfoys wäre im Eimer, das willst du doch nicht? Ich bitte dich, Danielle..."
Danielle betrachtete ihn, während er sprach. Sie hatte an das, was Draco gesagt hatte, noch keinen Gedanken verschwendet. Sie wusste nicht weshalb, denn eigentlich lag es auf der Hand. Diese Affäre würde einen Schatten über die ganze Familie Malfoy werfen und das würde auch ihr schaden. Doch die ganze Zeit über hatte sie nur an sich und an ihr Vergnügen gedacht.
"Draco... Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll... Du hast ja Recht...", seufzte sie.
"Denk bitte darüber nach, ja? Außerdem... so wie Lucius sich benimmt, will er die Affäre auch beenden. Meinst du nicht auch? Sonst würde er dich nicht plötzlich so anders behandeln."
Danielle nickte. Sie fand Lucius' Benehmen merkwürdig, also würde sie ihn darauf ansprechen. Sie war zuerst zu Draco gegangen, einerseits weil sie immer zuerst zu ihm ging und andererseits weil sie sich von ihm Antworten erhofft hatte. Doch Draco konnte ihr keine Antworten geben, da er schließlich nicht in Lucius' Kopf sehen konnte und ihr sagten konnte was dort vor sich ging.
Nachdem Danielle wieder aus Dracos Zimmer verschwunden war, suchte sie Lucius auf. Sie wollte ihn zur Rede stellen und mit ihm über ein Ende der Affäre reden. Sie wollte es zwar nicht beenden, doch ihr schien nichts anderes übrig zu bleiben. Außerdem hatte vielleicht Lucius schon längst den Entschluss gefasst die Sache mit ihr zu beenden, denn es schien alles dafür zu sprechen. Als sie Lucius' Schlafzimmer erreicht hatte, klopfte sie an. Sie hoffte, dass Lucius dort war und dass Draconius weit und breit nicht zu sehen war.
"Herein!", ertönte Lucius' Stimme aus dem Inneren des Raumes.
Danielle öffnete die Türe und ging hinein. Sie schloss sie hinter sich und ging auf Lucius zu, der in einem der Sessel saß, die dort standen. Er hatte ein Buch in der Hand und blickte kurz auf, als sie den Raum betrat. Als sie sich in einen zweiten Sessel setzte, klappte er sein Buch zu und legte es weg. Er musterte sie und wartete auf eine Erklärung, warum sie einfach in sein Schlafzimmer schneite.
"Ich muss mit dir reden...", murmelte Danielle.
"Über?"
"Über dein Verhalten heute Morgen..."
"Stimmt etwas nicht damit?", fragte er.
"Doch... nein... ich meine...", stotterte sie.
"Dir passt es nicht, dass ich dich behandle wie meine Nichte, richtig?"
Danielle blickte schmollend auf den Boden und verschränkte die Arme vor der Brust. Lucius wollte sich doch nur über sie lustig machen, aber ihr war überhaupt nicht nach Scherzen zumute. Ihr war die ganze Sache ernst und ihm sollte das Alles auch ernst sein.
"Danielle, hör auf zu schmollen. Du bist nunmal meine Nichte und genau so werde ich dich behandeln. Anders wird es in Zukunft auch nicht mehr sein. Diese ganze Affäre war ein rießen Fehler und nun wird es beendet. Du wirst mich nicht umstimmen und es ist mir egal ob du sauer bist oder nicht. Du kannst deswegen nicht ewig auf mich sauer sein. Außerdem, was würdest du deinem Vater sagen wenn er dich fragen würde warum du auf mich sauer bist?"
Doch Danielle antwortete nicht. Sie hielt ihren Blick weiterhin auf den Boden gerichtet und tat so als würde sie Lucius nicht hören. Sie war in der Tat sauer, bereits jetzt. Sie hätte zwar auch über ein Ende der Affäre mit ihm gesprochen, doch sie wollte nicht das Lucius es beendete. Und erst recht nicht in diesem Ton. Er war vielleicht Lucius Malfoy, doch auch sie war eine Malfoy und auch sie ließ so nicht mit sich reden.
"Danielle? Ich rede mit dir.", hörte sie wieder Lucius' Stimme.
Sie grummelte nur. Lucius würde ewig auf eine Antwort auf seine Frage warten, denn sie hatte nicht vor ihm eine darauf zu geben. Sie ließ ihre Gedanken abschweifen und landete bei einem ihrer vielen Ficks mit Lucius. Wie gerne würde sie ihn noch einmal in sich spüren, wie er sie unsanft dehnte und tief in sie stieß. Sie wusste, dass sie diese Affäre eigentlich nicht beenden wollte. Sie sehnte sich zu sehr nach dem harten Sex mit Lucius.
"Lucius... nur noch ein einziges Mal...", hörte sie sich selbst murmeln.
Sie blickte auf und sah Lucius in die Augen. Er reagierte nicht darauf, dennoch musterte er sie. Sie merkte wie er seinen Blick über ihren Körper gleiten ließ, wie sein Blick erst an ihren Brüsten und dann zwischen ihren Schenkeln hängen blieb. Sie ließ ihre Finger langsam über ihre Brüste wandern und um ihre Brustwarzen kreisen. Lucius' Blick hing an ihren Fingern und er beobachtete wie sie ihre Hand über ihren Bauch zwischen ihre Beine wandern ließ. Sie öffnete ihre Hose und fuhr langsam mit der Hand hinein. Als sie ihren Finger auf ihre Lustperle legte, keuchte sie leise auf. Plötzlich stand Lucius auf, ergriff sie an ihren Hüften und hob sie hoch. Er ging zu seinem Bett und ließ Danielle darauf fallen.
Er zückte seinen Zauberstab und mit einem Schlenker waren alle Klamotten von ihren Körpern verschwunden. Langsam beugte er sich über sie und drückte ihr seine Lippen auf den Mund. Fordernd bat seine Zunge um Einlass, den Danielle ihm sofort gewährte. Während sie in einem Zungenspiel versanken, ließ Lucius seine Hände über ihren nackten Körper wandern. Sanft massierte er ihre Brüste und spürte wie ihre Brustwarzen gegen seine Handflächen drückten. Dann ließ er seine rechte Hand tiefer wandern, während Danielle ihm ihren Unterleib entgegenschob. Sie spreizte ihre Beine als sich Lucius' Hand weiter zwischen ihre Schenkel schob. Zuerst berührte er ihren Kitzler, was sie kurz in den Kuss keuchen ließ. Dann ließ er zwei Finger in sie eindringen und merkte wie sie ihren Unterleib gegen seine Hand drückte. Einige Male stieß er in sie, dann entzog er ihr seine Finger wieder.
Lucius positionierte sich zwischen ihren gespreizten Schenkeln und Danielle umschlang ihn mit ihren Beinen. Er löste sich wieder von ihrem Mund und hob leicht ihr Becken an. Danielle spürte wie sein steifes Glied gegen ihren Eingang drückte. Dann drang er hart in sie ein, was sie aufschreien ließ. Sie krallte ihre Finger ins Laken und warf ihren Kopf in den Nacken. Immer wieder stieß Lucius tief in sie, während ihm der Schweiß über die Stirn lief. Wenn dies das letzte Mal sein sollte, dann sollte sie es nie vergessen. Er würde sie so hart ficken, dass sie diesen Moment nie wieder aus ihrem Gedächtnis streichen konnte. Lucius wusste zwar, dass es ein rießen Fehler war überhaupt noch ein weiteres Mal mit ihr zu schlafen, doch er konnte sich nun nicht mehr zurückhalten.
Danielle spürte wie ihr Unterleib heftig anfing zu prickeln, während Lucius immer wieder in sie stieß. Sie merkte wie Lucius' Hand zu ihrer Lustperle wanderte und anfing diesen zu massieren. Immer wieder rammte er seinen Penis tief in sie, bis er merkte wie sich ihre Muskeln um ihn herum zusammenzogen. Während Danielle laut aufstöhnte, stieß Lucius ein letztes Mal tief in sie und ergoss sich schließlich in ihr. Dann strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zog sich aus ihr zurück. Er legte sich neben sie und atmete tief durch. Kurz darauf standen beide auf und mit einem weiteren Schlenker von Lucius' Zauberstab hatten beide ihre Klamotten wieder an.
Danielle ging wortlos zur Schlafzimmertür und öffnete sie. Als sie hörte wie Lucius sich räusperte blieb sie stehen und blickte zu ihm.
"Nie wieder..."
Danielle drehte sich wieder zur Tür, trat hinaus und warf ihm einen letzten Blick zu. Dann schloss sie die Tür hinter sich und ging die Gänge entlang zu ihrem eigenen Zimmer.
"Nie wieder...", murmelte sie.
The End
