Kapitel 1 – Die Reise beginnt

Langsam öffnet eine Rothaarige Schönheit ihre lilanen Augen um sie gleich darauf wieder zuzukneifen, denn Sonnenstrahlen blendeten sie. Ein leises Stöhnen neben ihr lenkte ihren Blick aus zusammen gekniffenen Augen auf die zweite Frau neben ihr um sich erschreckt aufzusetzen und die Weißhaarige zu fragen: „Anna?..."

„Mmmm... lass mich schlafen..", kommt es genuschelt zurück. Leicht genervt zieht Maria (?) ihre linke Augenbraue in die Höhe um nur Sekunden später einen erneuten Weckversuch zu unternehmen: „ ANNA AUFWACHEN!" 'Patsch.'... jetzt fing ihre Augenbraue an nervös zu zucken, Anna war noch sturer wenn es ums aufstehen ging als sie selber. „VERDAMMT NOCH MAL JETZT STEH ENDLICH AUF!" brüllt sie nun ihrer Freundin mit voller Lautstärke in ihr Ohr und stieß ihr gleichzeitig mit der Fußspitze leicht in die Rippen.

Blinzelnd und gähnend richtet sich Anna in eine sitzende Position auf und linst durch ihre Wimpern in Richtung ihrer Freundin um ihre goldenen Augen vor Überraschung weit aufzureißen und stotternd zu fragen:"M..Maria? W...Warum h..hast d...du a..auf..aufeinmal r..rote H..haare u..und l..lila A..Augen?!" „Das selbe könnte ich dich fragen, denn du hast silber-grün-blaue Haare und goldene Augen..." kam die schnappige Antwort auf dem Fuße und mit einem breiten Grinsen:" Außerdem scheinst du deine Sprachfähigkeit verloren zu haben!""Haha.. seeeeeeeeeehr witzig ich lache mich tot. Aber jetzt mal zurück zum Thema: Warum sehen wir so merkwürdig aus und wo zum Teufel sind wir hier? Das letzte was ich weiß ist dass wir auf dem Weg zur U-Bahn waren... aber da war es 1. später Abend beziehungsweise Nacht und 2. waren wir in einem kleinen Park..."fängt Anna laut an nachzudenken während sie sich die Gegend, eine Lichtung mit guten 400m Durchmesser, betrachtet."Hm... ich befürchte, dass wir gar nicht mehr in München sind, denn ich höre weder Stadtlärm noch sehe ich irgendwelche Gebäude... . Wenigstens haben wir noch unsere Kleidung an... Wer auch immer uns hier hergebracht hat ..." bemerkt auch Ria es ihrer Begleitung gleichtuend und sich ebenfalls umblickend.

Sich umsehend bemerken die beiden Frauen, dass wenige Meter von ihnen Entfernt 2 lederne Rucksäcke liegen auf die sie nach einem kurzen bestätigenden Blick zueinander zu gehen um sich deren Inhalt genauer zu betrachten. Möglicherweise würden sie ja etwas finden, dass ihnen helfen würde herauszufinden wo sie hier waren.

Sich je einen nehmend fingen sie an die Rucksäcke nach nützlichen Dingen zu durchsuchen:

In beiden Rucksäcken befand sich zu ihrer Verwunderung im größten Abteil ihre gekaufte Kleidung und einige ihrer Lieblingsstücke, die sie aber zum Teil gar nicht mit auf ihren Münchentrip genommen hatten...

Die Kleidung neben sich in die Frühlingswiese aufstapelnd hörte man Anna murmeln:" 2 BHs, 6 Slips – zusammenpassend – 2 SportBHs, 1 lange Jeans, 2 Shorts (Leder, Jeans), 1 Minirock, 10 T-Shirts, meine Lieblingsbluse, Turnschuhe, Sandaletten, 2 Bikinis, Jogahose, ¾ Armshirt, Weste, Sommerjacke, Socken, Karate-Gi und Toilettenartikel, 2 Duschtücher und eine Termodecke. Das sind ja alles meine Sachen! Ria bei dir?" „So ähnlich wie bei dir, nur hab ich noch meine schwarzen Lieblingsstiefel... Suchen wir mal weiter vielleicht finden wir noch was!" gesagt getan und so wurden die kleineren Taschen nach Nützlichem durchwühlt dort befanden sich neben den Paketen aus dem Schmuckladen noch Haarbürsten, Sonnenbrillen, Kopftücher, Kappen, Sonnenmilch, Taschenmesser, Kletterausrüstung, 2 Campingkochsets, Knäckebrot, getrocknete Früchte, etwas getrocknetes Fleisch, ein kleines Solarladegerät, ihre I-Pods mit den Lautsprecherboxen, ihre Geldbörsen und Handys (ohne Empfang) sowie Kompass und ein Logport für die erste Hälfte der Grandline sowie ein Logport für die neue Welt.

Sich mit besorgtem Blick ansehend meinen beide synchron:" OHOH... Ich ahne schreckliches..." Anna, die rational Denkendere der beiden, fing sich als erstes wieder: „Ich würde mal sagen wir nehmen uns die Rucksäcke schließlich gehören die meisten Dinge die drinnen sind sowie so uns... Und dann wäre ich stark dafür das wir versuchen irgendwo einen Ort zu suchen, dann können wir mit Bestimmtheit sagen, ob das alles" ihre Worte mit einer ausladenden Handbewegung unterstreichend" nur ein dummer Scherz ist oder nicht..." „ Ist in Ordnung" wird sie von Ria lächelnd angesehen und die beiden beugen sich hinab um den jeweiligen Rucksack zu schultern. Erst als sie diese auf den Rücken nehmen wollen merken sie das an Marias Rucksack 2 scharfe Saibabeln und an Annas ihr eben gekaufter silberner Dolch, dessen Edelsteine jedoch irgendwie anders aussahen als vorher, befestigt waren – wie auch immer sie hier her gekommen waren zumindest waren sie jetzt so weit ausgerüstet das ihnen auch Diebe nicht mehr so schnell etwas antun würden können, denn jetzt hatten sie nicht nur Kleidung und Essen sondern auch Waffen, denn sowohl die Sai als auch der Dolch waren beim besten Willen keine Spielzeuge.

„Also langsam glaub ich ich dreh durch" ein verzweifeltes Seufzen und ein nervöses Haareraufen begleiteten Rias Ausruf welche darauf hin von ihrer besten Freundin verständnissvoll angelächelt wird: „Ich weiß auch nicht was hier los ist aber ich denke nicht das es gut wäre wenn jemand die Waffen sieht... zieh dir am besten die Stiefel an und steck sie dir an die äußere Seite deiner Waden, dann sieht der Griff wie eine Verziehrung deiner Stiefel aus und niemand wird etwas auffallen... Meinen Dolch werd ich am Besten auch verstecken.." Gesagt getan, und wenige Minuten darauf standen die Studentinnen „reisebereit", Ria hatte Annas Vorschlag umgesetzt und Anna selber hatte sich den Dolch inklusive seiner Scheide in einen schnell hochgesteckten Teil ihrer Haare eingearbeitet, sodass er nun wie eine normale Haarspange aussah, voreinander und sich einander zulächelnd und ermutigend sowie hilfesuchend an den Händen haltend begannen sie ihre Reise...

Sich über die verschiedenen ihnen zum Teil unbekannten Pflanzen und Tiere unterhaltend, die sie auf ihrem Weg durch den Wald sahen, verfestigte sich in ihnen immer mehr der Verdacht das sie mit ihrer Vermutung von vorher richtig gelegen haben, doch trotzdem waren sich beide zu unsicher – wie sollte das überhaupt gehen?! - um es auch nur während ihres Gesprächs anzusprechen. So setzten sie ihre Reise einfach weiter leicht plaudernd fort und nach knapp einer Stunde fingen sie an den meertypischen salzigen Geruch wahrzunehmen und kurze Zeit später hörte der Wald um sie herum auf und sie traten an auf einen wunderschönen tropischen Sandstrand an einem kristallklaren Meer und beide Frauen fingen an zu schwärmen, jedoch beschlossen sie, damit sie ihre Schuhe anbehalten würden können, nicht am Strand entlang zu spazieren sondern im Wald und das Meer immer in Auge zu behalten, damit sie nicht anfingen im Kreis zu laufen. Einen weiteren Vorteil zum Strand hatte der Wald noch: es war um einiges kühler denn es hatte sicherlich über 30 Grad in der Sonne.

„Dort vorne sind Häuser!" ruft Ria hocherfreut aus und dicht gefolgt von ihrer Freundin läuft sie auf das Dorf zu nur um an dessen Rand stehen zu bleiben und mit einem besorgten aber auch wissenden Gesichtsausdruck die Szene die vor ihren Augen lag in sich auf zu nehmen. Leise seufzend „Ich weiß wo wir sind.." flüsternd wird von Anna, die mit langsamen Schritten sich immer wieder umsehend das Dorf betreten hatte, ergänzt: „Wir sind im East-Blue auf Namis Heimatinsel... genauer gesagt in Goa, oder besser was davon nach Arlongs Angriff noch übergeblieben ist..." „Auch wenn ich noch immer nicht den blassesten Schimmer habe, wie wir hier gelandet sind, hoffe ich trotzdem, dass die Strohhüte hier schon aufgeräumt haben, denn ich möchte noch etwas länger leben..." „Ob noch tyrannisierend oder schon gefangen genommen wir können es nicht ändern, und egal ob wir hier stehen bleiben oder weiter gehen, wenn er hier noch herrscht werden wir gefunden..." seufzt Anna und fängt den Unterarm ihrer Begleitung ein bevor diese in Panik ausbrechen kann und fängt an sie im Schatten der Häuser durch die Stadt zu ziehen. „Ändern können wir im Moment nichts, deswegen weiter! Wenn wir hier bleiben werden wir ewig warten bis wir wissen was auf dieser Insel los ist! Suchen wir weiter nach einem Dorf... Außerdem wer hat seit seinem 4 Lebensjahr Unterricht in asiatischen Kampfkünsten und ist mit 2 Sai bewaffnet..." kommen die teils beruhigenden teils sarkastischen Worte aus dem Mund der Hellhaarigen mit einem dementsprechenden sarkastischen Blick und dem klischeehaften hochziehen einer Augenbraue.

„Du bist nicht sonderlich viel besser... 6 Jahre Kendo und 14 Jahre Karate wenn ich mich recht erinnere. Aber ja ich hab einen kleinen Vorsprung... „ antwortet ihr Ria, nach einigen tiefen Atemzügen, um einiges entspannter und bringt sogar ein kleines Lächeln zustande.

*Wer oder Was auch immer uns hier her gebracht hat, hatte es nicht auf unser Leben oder unsere Sachen abgesehen.. so viel wissen wir bereits... aber trotzdem kommt mir das eher wie ein Traum vor als real.. vielleicht hat uns jemand auch ein Haluzinogen eingeflösst und wir bilden uns das alles nur ein... wobei wenn ich an das heutige.. moment welches Datum haben wir überhaupt?.. egal, hilft uns ja sowieso nicht weiter... also wo war ich? Ah ja: also wenn ich an das komische Treffen in dem noch komischeren Laden mit dieser verrückten Wahrsagerin denke haben wir sowieso schon die merkwürdigsten Dinge erlebt... hm.. zuviel darüber nachdenken hilft jetzt auch nicht weiter suchen wir mal weiter nach einem BEWOHNTEN dorf... denn egal ob Traum, Haluziation, oder Realität ich möchte es vermeiden in einer Gegend die wir nicht kennen zu campen außerdem brauchen wir Lebensmittel, denn die Pflanzen hier kennen wir nicht... also los und schluss mit den verdrehten Gedanken!* kreisten der sonst so gefassten nun Goldäugigen durch ihren Kopf jedoch immer darauf bedacht ihre Gedanken und Ängste nicht in ihrem Gesicht widerspiegeln zu lassen um ihre Reisegefährtin nicht noch mehr zu verunsichern als diese bereits ist, denn Ria war schon immer die Hitzköpfigere der beiden Freundinnen und egal über was, sie regt sich immer extrem leicht auf um dann irgendwelche unüberlegten Dummheiten zu begehen. Ganz im Gegenteil zu der meist ruhigen Anna die sehr schwer aus der ruhe zu bringen war, wenn sie jedoch lange genug gereizt wurde konnte es leicht ins Auge gehen, wie vorallem Maria des öftern miterleben durfte.

Ihren, möglicherweise noch sehr lange andauernden, Weg fortsetzend achten die Studentinnen dieses Mal noch besser auf ihre Umgebung, sich dieses Mal an eine Straße haltend, als sie im Wald gingen. Jeder leichte Windstoß und jedes Knacksen des Holzes ließ sie aufsehen, jederzeit bereit wahlweise weg zu laufen oder sich zu wehren.

Eine leise Stimme ließ sie plötzlich zusammenschrecken. Mit angespannten Körper und nach einem kurzen bestätigenden Blick zueinander schlichen die beiden in Richtung der Stimme.

Immer näher kommend merken sie das diese „Stimme" singt und als sie endlich die dazugehörige Person sahen waren beide verblüfft.

Blaue Haare, knappes Top mit ebenso knappen Shorts, flache Sandalen und Tattoos...

„NOJIKO! …", „schreit" Ria flüsternd, von ihrer Gefährtin aber nur die Hand auf den Mund schlagend bekommend wird ihr ins Ohr gezischt: „ Sei leise! Sonst hält sie uns für Banditen! Komm.. tun wir so als hätten wir uns verirrt... aber sag blos nichts über Ruffy und die anderen!" Ohne eine Antwort abzuwarten wird die Rothaarige zum wiederholten Male von ihrer Freundin mitgezogen.

So leise wie sie gekommen waren, bewegten sie sich wieder zurück zum Weg um diesesmal auf diesen hinauszutreten. Auf diesem nun offen gehend fühlen sich beide etwas verwundbar jedoch kommt schon wenige Minuten später das Elternhaus von Nojiko und Nami in ihr Blickfeld. Der singenden Stimme richtung ihres Besitzers folgend, biegen sie wenig später um eine Reihe Orangenbäume um von dem überraschten Blick der Blauhaarigen begrüßt zu werden.

Ihre eigene Unsicherheit schnell überwindend/verbergend lässt die fast Weißhaarige ein zartes Lächeln auf ihren Lippen entstehen und mit fester Stimme fängt sie an zu reden: „Mein Name lautet Serena und die Rothaarige neben mir ist meine beste Freundin Mizuki. Zum Glück finden wir endlich jemanden! Wir sind mit unserem Boot gestrandet und haben uns dummerweise im Wald verlaufen. Könnten sie uns vielleicht erklären wie wir zum nächsten Dorf kommen?"

Der Erklärung und Begrüßung lauschend verfolgen die Studentinnen die Veränderung von Nojikos Blick von vorsichtig-überrascht zu einem freundlich-einladenden „Ich bin Nojiko! Ihr sagt ihr habt euch ihr seid gestandet und habt euch verlaufen dann werdet ihr sicher hungrig sein.. darf ich euch auf ein warmes Mittagessen einladen? Dann könnt ihr mit erzählen wohin ihr wollt und wie ihr überhaupt in diese Situation gekommen seid." „Juhu! ESSEN! Ich bin schon am verhungern!" ruft Mizu (nenne die beiden jetzt immer Mizuki/Mizu/Zuki und Serena/Seri/Sherry warum diese Namen kommt später noch ;)) strahlend aus. Laut lachen wird sie bei ihrem Monolog jedoch von der Gastgeberin unterbrochen als diese mit einem Amüsierten glänzen in ihrern Augen meint „Du errinnerst mich sehr stark an einen guten Freund: laut und verfressen. Ja.. eindeutig du bist Ruffy sehr ähnlich!" „Ruffy? Kann es sein..", murmelt Seri leise vor sich hin um dieses Mal den Blick der Tattoowierten auf sich zu haben: „Kennt ihr ihn etwa? Monkey D. Ruffy ist der Held dieser Insel! Er hat uns von Arlong befreit! Und meine kleine Schwester Nami ist bei ihm in der Crew Navigatorin!" Einen ihrer Hacken fest in den Fuß ihrer Freundin rammend lächelt Seri ihren Gegenüber an: „Wir haben die Strohhüte im Baratie getroffen, eine ziemlich lustige Bande. Aber durch Don Creeks und Falkenauges auftauchen konnten wir uns nicht länger mit ihnen unterhalten und höchst wahrscheinlich werden sie uns durch den ganzen Trubel sowieso schon wieder vergessen haben! Aber hoffentlich ist der traurige und gehätzte Blick endlich aus Namis Augen verschwunden... sie tat mir so schrecklich Leid.." kommt der letzte Teil nur noch gemurmelt aus Serenas Mund.

Die dem Gespräch eher wenig beitragende Mizu wurde nach ihrem bisher einzigen Einwurf wieder ruhiger und lauschte dem restlichen Geplaudere um sich dann doch wieder zu melden: „Meint ihr nicht wir sollten uns nicht zumindest hinsetzen? Ich bin mir sicher wir werden noch ziemlich lange Plaudern?!" „Stimmt... wenn ihr kurz wartet pflücke ich noch schnell die Orangen fertig und koche etwas dann können wir uns in Ruhe auf die Terrasse oder in die Küche setzen und reden.." „Wir helfen dir beim Pflücken und Kochen dann geht's schneller!" Den Austausch ihrer Rothaarigen Freundin mit ihrer hoffentlich neuen Freundin lächelnd verfolgend beginnt Seri bereits damit Orangen zu pflücken und der Größe nach in geflochtene Körbe zu legen: „Kommt ihr endlich oder disskutiert ihr in 100 Jahren noch?" ruft sie währenddessen den anderen Anwesenden zu.

Lachend weiche ich in letzter Sekunde einer nach mir geworfenen Orange aus und sehe sie aus dem Augenwinkel in einen der Körbe fallen als sich der Agressor, alias Nojiko, schon auf mich stürzt um mich durchzukitzeln. Wie auch immer Ria, oder sollte ich jetzt besser nur noch Mizu denken?, und ich es geschafft haben auf die gute Seite Nojikos zu kommen aber nach zwei Stunden Orangenpflücken und derweiligen Erzählungen über Ruffys Crew, die mit viel Gelächter verbunden waren, hatte Nojiko vor wenigen Sekunden verkündet das sie in uns, obwohl wir sie erst seit knapp drei Stunden kennen, als gute Freunde und teils schon als Schwestern sieht.

*Warum wird dann mit Orangen nach mir geworfen und ich werde gekitzelt?! Vielleicht hätte ich mir meinen Kommentar das wir uns aber sicher kein Tattoo stechen werden doch verkneifen sollen* wegen ihrer Gedanken und dem Gekitzle laut lachend und mit Tränen in den Augen rolle ich mich unter Nojiko weg um auf zu springen mir einen Korb mit Orangen, die nicht verkauft werden sollten, zu schnappen und schnell im Haus Richtung Küche zu verschwinden.

Lachend stolpern nur Momente später die beiden anderen Frauen ebenfalls in den Raum um ein fleißig Orangen auspressene Goldäugige vorzufinden die ihnen mit tadelnd erhobenen Zeigefinger zu bedeuten gibt sich nützlich zu machen. „Ich hoffe dir machts nichts aus das ich etwas in den Kästen nach einer Karaffe und einer Zitruspresse gesucht habe?", wird die Pfannen und Kochtöpfe auf den Herd stellende Nojiko gefragt. „Warum fragst du so dumm? Natürlich stört es mich nicht, ihr zwei helft mir schließlich auch beim Kochen da dürft ihr logischerweise in der Küche nach nötigen Sachen suchen" kommt die beruhigende Antwort. Sich die Worte ihrer neuen Blauhaarigen Freundin zu Herzen nehmend schleicht sich ein leicht hinterhältiges Lächeln auf die Lippen der Rothaarigen die im Moment während der genauen Menüplanung übergangen wird. Auf leisen Sohlen schleicht Mizu auf den in einer Ecke des Raums stehenden Radio zu um ihn auf voller Lautstärke auf zu drehen.

Zwei erschrockene Gesichter drehen sich blitzschnell zu ihr um um in lautes Lachen zu verfallen. Lachend, durch die Küche tanzend und nebenbei noch Kochend wirbelten die drei durch den Raum und nur 1 Stunde später waren Orangencremesuppe, Filet auf Orangenschaum, Orangeneis und frischer Orangensaft fertig und die Frauen fingen gut gelaunt an zu essen und trinken. Nojiko erzählte genauestens was alles passierte seit Arlong auf die Insel gekommen war und besonders die Heldentat der Strohhüte. Im Gegenzug wurde ihr geschildert was alles auf dem Baratie passiert ist und warum Zorro seine riesige Narbe bekam.

„NOJIKO! MACH AUF ES IST WICHTIG! SCHNELL!" und lautes Gehämmer gegen die Haustüre unterbrachen das angeregte Gespräch und gerufene Hausbesitzerin sprang aufgeschreckt von ihrem Stuhl hoch um besorgt zum Verursacher des Lärms zu eilen und die Tür aufzureißen: „Genzo was ist denn passiert?" „Irgendetwas ist in Lougetown los, die Händler dort wollen nur noch einen Bruchteil der letzten Saison bezahlen..." wurde ihr auf dem Fuß von ihrer Vaterfigur geantwortet. Geschockt sank die junge Frau zusammen: „ d.. i..ich i..immer a..am v..verkauft. Wie soll ich das denn machen ich kann nicht gleichzeitig hier Orangen ernten und sie verkaufen und in Lougetown handeln..." „Der Doc und ich könnten doch hier alles schmeißen und du fährst in Ruhe nach ..." „NEIN! Ich will euch nicht zur Last fallen!" wird der gutgemeinte Vorschlag des Polizisten sofort abgewehrt.

In der Küche bekamen die verbliebenen Frauen derweilen das aufgeregte Gespräch im der Diele mit und sie berieten sich kurz: „Grandline?" kam es von der Lilaäugigen „Grandline" bestätigte die Goldäugige um aufzustehen und zu Küchentüre zutreten und diese zu öffnen: „Wie wäre es wenn Mizuki und ich für dich nach Lougetown fahren und alles klären? Wir wollen sowieso so bald wie möglich Richtung Grandline aufbrechen!"

Große in Tränen schwimmende Augen sahen mich ungläubig an und ich konnte nicht anders als sanft zu lächeln mich von Nojiko hinzuknieen und ihr nochmals zu versichern: „Wir wollen sowieso Richtung Grandline segeln und Lougetown, die bekanntlich letzte Stadt vor der Grandline liegt auch auf unserer Route! Mach dir keine Sorgen wir helfen dir gerne!" „I..Ich weiß gar nicht was ich sagen soll..." „ 'Danke liebste Serena und liebste Mizuki' würdens tun!", wird das gestotter von der eben in die Tür getretenen Rothaarigen unterbrochen. „ !", wiederum gestotter. „So..da wir das jetzt geklärt hätten wie wär es wenn du uns erstens vorstellst und zweitens wir weiter zu Abend essen?" sprach Serena als sie sich aufrichtend ihre neue Freundin mit aufzieht. „Stimmt. Noch mal herzlichst danke!" ein weiteres Dankeschön welches mit Lächeln und Kopfschütteln abgetun wird und Richtung Genzo: „Darf ich dir vorstellen die Weißhaarige ist Serena und die Rothaarige ist Mizuki! Die beiden sind mit ihrem Boot auf unserer Insel gestrandet und haben mich heute Vormittag im Orangengarten überrascht! Die beiden sind übrigens gute Freunde der Strohhüte und inzwischen auch meine!" „Ihr kennt Ruffy und seine Crew?! Von euch hab ich aber noch nie gehört?", wurden die Studentinnen sofort gelöchert. „Ja wir haben die Chaoten auf dem Baratie kennengelernt. Aber mit dem ganzen Wirbel dort würd es mich nicht wundern wenn sie schlicht und einfach auf uns vergessen haben!" fällt die Lüge ihrer Begleiterin nun der Lilaäugigen flüssigst von den Lippen. „Seit ihr etwa auch Piraten?", fragt Genzo sofort weiter. „Ja das würde mich auch interessieren auf welcher Seite ihr steht!" pflichtet Nojiko dem ältesten in ihrer Runde bei. Kopfschüttelnd verneint Serena: „Nein wir sind keine Piraten aber das heißt auch nicht das wir hinter der Marine oder der Weltregierung stehen..." „Bevor ich hinter der Weltregierung stehe bin ich noch für die Piraterie, die sagen wenigstens für welche Werte sie stehen..." knurrt Mizuki leise nur um von einem gezielt platzierten Ellbogen in ihre Rippen gestoppt zu werden. „Essen wir jetzt fertig?!" rettet die Goldäugige sie über den Vopa ihrer Freundin.

Bestätigend nickt Nojiko: „Genzo willst du noch hier bleiben und mit uns essen?" „Nein danke, ihr Mädels macht euch noch einen schönen Abend!" gesagt getan und schon war er verschwunden.

Die etwas gedrücktere Stimmung zog sich über das gesamt restliche Essen und den Abwasch und nur ein einhalb relativ stille Stunden später hatten alle drei gegessen, die Küche sah wie aus dem Ei gepellt aus und Nojiko führte Mizuki und Serena in das Obergeschoss. „Die linke Tür ist Namis' Zimmer, sie hat ein Doppelbett, ihr werdet dort drinnen schlafen wenn es euch recht ist?!" ertönte die müde Stimme der Tattoowierten. „Sicher doch! Und nochmals danke das wir bei dir bleiben können und auch für das super Essen! Aber geh jetzt besser schnell schlafen bevor du umkippst", lächelt Serena ihre fast einschlafende Freundin an. „Rechts von euch ist das Badezimmer, ihr könnt jederzeit duschen gehen wenn ihr wollt, gegenüber bin dann ich. Gute Nacht schlaft gut bis morgen", schlurft die Gastgeberin gähnend in ihr Zimmer um ihren wohlverdienten Schlaf zu bekommen.

Derweilen machten sich die beiden anderen auf um ihre Übernachtungsmöglichkeit genauer zu erkunden: Namis Zimmer bestand aus einem großen Queensizebett mit grün-beiger Bettwäsche, einem großen hellen beige-hellbrauenen Holzschrank, einem Schreibtisch, diverse Bücherregale mit unendlich vielen Büchern und einer kleinen gemütlich aussehenden Couch. Wie könnte es anders sein lagen auf dem Tisch diverse Landkarten die noch auf ihre Fertigstellung warten und andere die schon lange fertig waren, auch die im Regal stehenden Bücher befassten sich meistens mit Kartographie und Navigation. „Typisch Nami", lacht Mizuki als sie eine der Karten betrachtet „aber wenn wir hier überleben wollen sollten wir das auch schnellstens lernen... was machen wir jetzt überhaupt? Richtung Grandline ist klar, dort kann uns vielleicht jemand zurückschicken... aber wie sollen wir dorthin kommen und vorallem wie überleben wir das alles?!" werden ihre Worte immer verzweifelter. „Gehen wir erst mal duschen und zeihen uns um, dann besprechen wir alles weitere ok?", beruhigt die Goldäugige ihre Gefährtin.

Sich ihre Yogahose, ein Shirt, Unterwäsche, Badetücher und Duschzeug aus ihrem Rucksack klaubende Mizuki verschwindet kurz darauf im angrenzenden Badezimmer um 15 Minuten später von ihrer Freundin abgelöst zu werden. Und knapp 30 Minuten später sitzen beide in Yogahose und Shirt auf ihrem Bett und trocknen sich provisorisch mit einem Handtuch ihre nassen Haare.

„Wie bist du eigentlich auf die Namen Mizuki und Serena gekommen?", fragt die Jüngere nun endlich die Frage die sie seit Stunden beschäftigt. „Schau dir mal unsere Armbänder an. Diese komische Frau im Schmuckladen hat uns doch „unsere" Namen auf die Schildchen graviert, als wir aus dem Laden geworfen worden sind stand noch „Anna" und „Maria" darauf und jetzt..." „ „Mizuki"...", kommt die geflüsterte Antwort nach dem sie ihr eigenes Armband untersucht hat und greift sich darauf hin das Handgelenk ihrer Begleitung um dieses auch zu untersuchen: „ „Serena".. aber was hat das denn zu bedeuten? Warum haben sich unsere Namen geändert? Ähh... blödsinn unsere Namen haben sich nicht geändert aber warum sind andere Gravuren auf den Bändern? Sind das etwa nicht mehr unsere?"

„Ich glaube schon das sie uns gehören... und nein ich hab auch keine Ahnung warum andere Namen drauf stehen... wie auch immer wir fallen sicher als „Mizuki"und „Serena" weniger auf als als „Maria" und „Anna"... deswegen hab ich sie auch genommen um uns vorzustellen... bevor du fragst ich hab sie auf unserem Weg von Goa hierher durch Zufall bemerkt als ich dich mitgezogen hab..."

„Ok... Ein Punkt geklärt …. Aber wie kommen wir jetzt wieder heim?"

„Wenn ich das wüsste.. aber am besten wird es sein auf der Grandline mit der Suche zu beginnen ansonsten hätten wir keine Logports in unseren Taschen... Aber navigieren wird lustig... wir haben absolut keine Ahnung davon ….außerdem wissen wir nicht welchen Leuten wir begegnen werden und ob wir uns nicht verteidigen müssen und ich kann beim besten Willen nicht einschätzen wie gut wir das in dieser Welt können... und last but not least wir haben kein Geld..."

„Welche Währung gibt es hier überhaupt? Wir könnten in Bars Kellnern oder als Köchinnen auf einem Schiff anheuern?!"

„Die Währung in One Piece ist „Berry", wobei ich keinen Schimmer hab ob es noch andere Währungen gibt.. Außerdem weiß ich nicht wie schwer oder leicht man hier einen Job kriegt..."

„Moment mal vorhin auf der Lichtung als wir die Rucksäcke gefunden haben waren doch auch unsere Brieftaschen dabei oder? Vielleicht ist dort ja Geld drinnen, das wir verwenden können, sonst sind wir ja schließich auch mit allem ausgestattet...", noch während ihre Freundin redet hechtet Serena aus dem Bett, auf dem sie bis dahin neben Mizuki gemütlich gesessen hatte, und fängt in ihrem Rucksack an nach ihrer Geldbörse an zu kramen. Mit der kleinen schwarzen Ledertasche in der Hand es sich wieder gemütlich machend: „Schaun wir mal nach, ob du Recht hast..."

Gespannt öffnete Serena ihre Börse um darin E-card, Führerschein und dergleichen vorne drinnen steckend zu finden. Als sie den Teil für die Münzen aufmachte stockte ihr der Atem und schnell schaute sie nach dem Papiergeld. Grinsend sich zu ihrer Freundin drehend sagte sie: „Ich glaube du hattest Recht... Wir haben Berries! Wer oder Was auch immer uns hierher gebracht hat denkt zumindest mit. Auch wenn mir schleierhaft ist wofür man hier E-card und Führerschein braucht."

„Nicht ärgern nur wundern! Wieviel Kohle haben wir zwei hübschen denn?" fragt Mizuki während neben ihr schon fleißigst Geldgezählt wird. „180 Millionen... 190 Millionen... genau 200 Millionen Berries sind bei mir drinnen!" kommt die Antwort. „200 MILLIONEN?!" „Jup." „... Okay... entweder sind wir jetzt stink reich oder hier kostet alles Unsummen..." „Wenn du auch 200 Mios im Börserl hast würd ich mal sagen das wir relativ gut dastehen... ich kann mich vage erinnern, dass ich irgendwann mal im Internet gelesen hab das eine Teufelsfrucht am Schwarzmarkt um die 100 Mios kostet außerdem vergiss nicht das Ruffy nach Impel Down 400 Mios wert ist!"

„Ok... ich sag grad ziemlich oft ok... aber ok...Namen und Geld check, Plan für die nächste Zeit?", einerseits erleichtert das einige Probleme geregelt sind andererseits angespannt und nervös das ihr größtes Problem noch nicht gekärt wurde, schaut Mizuki ihre Begleitung fragend an. „Wir müssen auf jeden Fall noch besprechen woher wir sind... wir können schließlich nicht einfach so sagen das wir aus einer anderen Welt sind wo all das hier nur eine Geschichte ist die jemand erfunden hat... die halten uns für komplett bekloppt... und wie wir zurück kommen sollen hab ich leider auch keinen Schimmer wir können nur versuchen jemanden zu finden der mehr weiß als wir... schlimmstenfalls müssen wir für immer hier bleiben..."

„Daran will ich nicht mal denken! Schlafen wir besser bevor ich ausraste! Eine Geschichte bezüglich unserer Herkunft denken wir uns morgen aus in Ordnung?" „Ist Recht dann gute Nacht!"

„Gute Nacht!" Licht aus und wenig später schliefen die beiden Frauen ein, nicht ahnend das als sie tief und fest schliefen eine rauchige Gestalt in ihrem Zimmer auftauchte: „Endlich..."