Honigmond

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Als Astoria das nächste Mal aufwachte, fanden bereits die ersten Sonnenstrahlen den Weg an den schweren Vorhängen vorbei in das Schlafzimmer. Sie lag alleine in ihrem Bett – Natürlich: Malfoy hatte es schließlich vorgezogen zu gehen. Nach ein paar Minuten stand Astoria auf und suchte nach ihrer kleinen Sammlung an Heiltränken. Nicht wegen ihrer Kopfschmerzen. Sie brauchte gerade etwas anderes viel dringender.
„Dibbles", rief sie nach dem Elfen der Malfoys.
Keine drei Sekunden später erschien der Hauself in ihrem Zimmer. Er verbeugte sich und schaute sie mit seinen tennisballgroßen Augen an. „Sie wünschen, Missus Malfoy?"
Astoria verzog unwillkürlich ihr Gesicht bei der Anrede.
„Wo ist das lederne Etui von mir?"
„Es ist in Ihrem Bad. Soll Dibbles es Ihnen holen?"
Astoria wusste nicht wo sich ihr Bad befand und musste dem ohnehin noch einen Besuch abstatten.
„Führe mich bitte dorthin."
„Wenn Missus Malfoy Dibbles dann bitte folgen möchte." Der Hauself wackelte eifrig mit seinen Fledermausohren.
Astoria zog sich schnell einen Tagesmantel über ihr Nachthemd und folgte dem Hauselfen zum Bad. Und dort war das Etui. Erleichtert suchte Astoria das kleine Fläschchen heraus. Sie ließ einige Tropfen der Essenz in ein Glas mit Wasser fallen. Und bevor sie noch länger zögern konnte, trank Astoria das Glas in wenigen Zügen leer. Sie setzte sich auf den marmornen Wannenrand und wartete. Dann spürte sie es, dieses widerliche Gefühl, ein eisiger Schauer, der durch ihren Körper jagte. Ihre Muskeln verkrampften sich und sie begann zu zitterten. Es war wirklich alles andere als angenehm, aber immerhin erfüllte das Mittel seinen Zweck. Denn sie wollte jetzt bestimmt kein Baby bekommen und der Verhütungstrank, den sie genommen hatte, verhinderte eine unwillkommene Schwangerschaft. Er wirkte sowohl zwölf Stunden vor als auch zwölf Stunden nach der Einnahme. Sie hielt sich damit höchstwahrscheinlich nicht an den Vertrag, aber Astoria fand, dass das ihre Privatangelegenheit war. Und solange Malfoy nichts von dem Trank erfuhr, war alles in bester Ordnung.

Nach ihrer Morgentoilette befand sich Astoria für den Tag angekleidet in ihrem Schlafzimmer, als Dibbles abermals erschien.
„Der junge Herr lässt Ihnen ausrichten, dass Sie sich zum Frühstück in dem kleinen Salon auf der Ostseite einfinden können, Missus Malfoy", teilte er ihr mit.
Astoria runzelte leicht ihre Stirn und ließ sich von dem Hauselfen zu dem besagten Salon führen. Sich ungewiss darüber, was sie nun erwarteten würde, öffnete Astoria die Tür.
Malfoy saß an dem einen Ende des Tisches und blickte von der Sonntagsausgabe des Tagespropheten auf. „Morgen, Astoria."
Bei dem Klang seiner Stimme erfasste sie eine ungeahnte Unruhe.
„Guten Morgen." Astoria versuchte selbstsicher zu klingen.
Malfoys Blick lag für einen Augenblick auf ihr und sie blieb unsicher am Eingang stehen. Sie konnte keinen Triumph bei ihm ausmachen, was sie erleichterte. Allerdings konnte sie auch keine andere Regung erkennen.
„Bitte setz dich doch", forderte er sie auf.
Astoria setzte sich an das andere Ende des Tisches, an dem für sie gedeckt worden war. Der Tisch aus poliertem Edelholz war vielleicht drei Meter lang, weshalb sie nicht übermäßig weit von ihm entfernt saß. Sie wusste nicht, ob sie über diese Tatsache allzu glücklich war.
Malfoy legte die Zeitung beiseite und widmete sich seinem Frühstück. Astoria tat es ihm zögerlich nach, indem sie sich zuallererst Kürbissaft in ihr Glas schenkte. Malfoy schien völlig ungerührt zu sein und zu seinem, wie sie vermutete, normalen Tagesablauf überzugehen. Astoria wusste natürlich nicht, wie er das sonst morgens handhabte, wenn er den Abend davor mit einer Frau verbracht hatte, aber irgendein Anzeichen darüber, was gestern passiert war, hatte sie eigentlich schon erwartet.
Astoria tat sich eine kleine Menge der Frühstücksflocken in ihre Schale.
Sie war kein kleines Mädchen mehr, das glaubte, ein Mann würde automatisch Gefühle für sie haben oder entwickeln, nur weil er mit ihr geschlafen hatte. Ihr Ehe basierte auf Vernunft oder vielmehr auf Zweck. Trotzdem – diese Nichtschätzung fühlte sich schmerzlich an.
Sie beschloss, sich keine Blöße zu geben und ebenfalls kein Wort darüber zu verlieren oder sich anmerken zu lassen, dass etwas zwischen ihnen passiert war. Während sie aß, richtete sie den Blick auf alles, nur nicht auf ihn.

„Hast du gut geschlafen?", erkundigte er sich plötzlich bei ihr.
Astoria hätte sich beinahe verschluckt, obwohl sie gerade gar nichts im Mund hatte. Sie konnte keinerlei Anspielung aus seinem Tonfall heraushören, weshalb diese Frage sie umso mehr irritierte.
„Danke, gut", versuchte sie einen ähnlich förmlichen Ton anzuschlagen wie Malfoy.
Er nickte langsam bei ihrer Entgegnung und nahm nun einen Schluck aus seiner Teetasse. Sie beobachtete ihn dabei und stellte fest, dass sie ihn eigentlich gar nicht kannte. Okay, sie war mit ihm verheiratet und hatte gestern mit ihm geschlafen, aber was hieß das schon? Eben – nichts … Das einzige, was sie in diesem Moment über ihn wusste, war, dass seine Gleichgültigkeit sie ärgerte.
Astoria versuchte ein Thema zu finden, dass sie gefahrlos ansprechen konnte. Doch jedes einzelne, welches ihr in den Sinn kam, schien für die Situation einfach nicht angebracht zu sein.
„Ist für den heutigen Tag etwas geplant?", fragte sie schließlich, weil das in ihren Ohren einigermaßen vernünftig klang.
Er sah sie mit leichter Überraschung an. „Nein … Tu was du willst. Ich muss heute noch ein paar Papiere durchgehen."
Es war Sonntag, der Tag nach ihrer Hochzeit, was konnte er da schon großartig zu tun haben?
„Gut." Astoria schluckte ihre Verärgerung herunter und tat sich noch etwas von dem gerösteten Frühstücksspeck zu dem Rührei auf ihren Teller.

Sie sah sich wieder im Raum um. Schwere grüne Vorhänge umrahmten das Fenster. Es war nicht ganz so groß, wie die Fenster in dem Salon, in dem sie sich immer mit Narcissa getroffen hatte, ließ jedoch ausreichend Morgenlicht durch die Gardine in das Zimmer fallen. Das Holz der Möbel war dunkel und die Stühle waren grün gepolstert. Die Atmosphäre im gesamten Raum wirkte irgendwie männlicher, als es ihrer momentanen Stimmung gut tat.
„Essen wir nicht gemeinsam mit deinen Eltern?", fragte sie.
Malfoy blickte über den Tisch zu ihr herüber. „Ich dachte, es ist dir lieber, wenn wir alleine essen. Aber wenn du möchtest, können wir auch mit meinen Eltern essen."
„Oh … nein, danke. Ich glaube, es gefällt mir so besser." Es schien ihr dann doch weniger anstrengend, nur einen Malfoy bei jedem Essen ertragen zu müssen. Der Gedanke daran, gemeinsam mit Lucius Malfoy zu frühstücken, war nämlich leicht beängstigend.
„In Ordnung, dann lassen wir es so", sagte er.
Sie aßen beide ihre Frühstück weiter, bis Malfoy sich räusperte. „Ich weiß nicht, ob ich es heute zum Mittagessen schaffe, also warte nicht auf mich." Er erhob sich von seinem Platz und Astoria starrte ihn verwirrt an. „Bitte entschuldige mich jetzt. Wenn etwas sein sollte, findest du mich in meinem Arbeitszimmer."

Sie beendete ihr Frühstück und stand ebenfalls auf. Ihr Blick fiel auf seine Tasse, in der sich noch etwas Tee befand. Astoria rümpfte ihre Nase und stieß hörbar Luft aus. Er hatte noch nicht einmal ausgetrunken. Was hatte er ihr gesagt? Sie sollte tun, was sie wollte? Sie überlegte kurz, ob sie diese Aufforderung irgendwie missbrauchen konnte, kam aber dann zu dem Schluss, besser nichts zu übereilen. Es war als ob er sich ihr gegenüber nun wieder unpersönlich höflich verhalten wollte und eventuell sollte sie da einfach mitspielen.

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Astoria verbrachte die nächsten Tage auf Malfoy Manor. Die brillante Idee die anderen Leute glauben zu lassen, dass es sich um eine Liebeshochzeit handeln würde, war doch etwas einschränkend. So kurz nach der Hochzeit irgendwo alleine aufzutauchen kam für sie nicht in Frage, also blieb sie dort.
Sie versuchte sich ein wenig besser mit dem Anwesen vertraut zu machen, sich das Grundstück anzusehen und die Räume des Herrenhauses kennenzulernen. Sie kam dabei nicht umhin, zu bemerken, dass aus jedem Winkel und jeder Pore des Herrenhauses der Wohlstand drang. Abgesehen davon dass es verglichen mit Greengrass House mehr Zimmer gab, gab es auch weitaus mehr kostbare und in erster Linie wertvollere Einrichtungsgegenstände zu entdecken. Größtenteils bedeckten prachtvolle Teppiche den Steinboden des Manors. Die Zimmertüren waren allesamt aus massiven Holz. Von den Ahnenporträts in der Eingangshalle, die ihr bereits bekannt waren, einmal abgesehen, waren auch viele weiteren Wände mit Portraits verziert.
Der Angelpunkt des Manors war zweifelsohne der Salon, der direkt von der Eingangshalle zu erreichen war. Sie stellte fest, dass sich Malfoys Eltern häufig dort aufhielten. Die Wände dieses Salons waren dunkelrot und auch an ihnen hingen wieder Portraits. An der Decke hing ein kristallener Kronleuchter, der den Raum abends in ein schummriges Licht tauchte. Der große offene Kamin in diesem Raum war ihr schon von Narcissa bei ihren regelmäßigen Besuchen zum Flohen angeboten worden. Der Kaminsims war aus Marmor und darüber befand sich ganz dem exquisiten Geschmack entsprechend ein Spiegel mit einem verschnörkelten Goldrahmen. Wenn das kein Zeichen des puren Luxus war, wusste sie es nicht.

Es war ein paar Tage nach der Hochzeit, als er das erste Mal zu später Stunde zu ihr kam. Überrascht hörte Astoria, wie sich die Verbindungstür zwischen ihren Schlafzimmern öffnete. Und kurz darauf sah sie Malfoy in das Zimmer treten. Sie hatte ihn bisher fast ausschließlich zu den Mahlzeiten gesehen, was ihr trotz leichten Grolls eigentlich lieb war, denn sie war sich immer noch unsicher, wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. Sie hatte immerhin mit ihm geschlafen und diese Tatsache allein war einprägsam genug für sie. Das war nichts, was sie so leicht verdrängen konnte, auch wenn sie es sich im Nachhinein gewünscht hätte. Es fühlte sich wie eine schmetternde Niederlage ihm gegenüber an.
„Was willst du?", fragte sie ihn angespannt.
Natürlich hatte sie ein paar Gedanken daran verschwendet, ob oder wann er es eventuell zu wiederholen gedachte. Sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass er an diesem Tag zu ihr kommen würde. Er hatte beim Abendessen nicht anders auf sie gewirkt, als die Tage zuvor.
„Kannst du dir das nicht denken?", erwiderte Malfoy und kam näher. Er trug wieder einen edlen Morgenmantel, allerdings war er kürzer und man sah, dass er dieses Mal wenigstens einen Schlafanzug darunter trug.
Astoria blinzelte nicht. „Willst du mir vielleicht etwas mitteilen?"
Seine Lippen kräuselten sich und er trat an die Bettkante heran. Sie ließ ihn nicht aus den Augen.
„Nein. Eigentlich bin ich hier, um das Bett mit meiner Frau zu teilen", erklärte er in einem nüchternen Tonfall.
Die Offenheit erschütterte Astoria und sie bemühte sich um Fassung. Sie hob ihr Kinn. „Ich habe kein Interesse", teilte sie ihm mit.
„Du willst nicht?", fragte er nach. Seine dunkelblonden Augenbrauen waren gerunzelt.
„Nein", bestätigte sie. „Ich möchte jetzt mein Buch weiter lesen, wenn es dich nicht stört."
Astoria richtete ihre Aufmerksamkeit demonstrativ, wenn auch mit einer Spur von Unsicherheit, auf das Buch in ihren Händen. Sie war wirklich nicht in Stimmung. Wie konnte er auch nur annehmen, das es anders war? Er hatte in den letzten Tagen nicht besonders dafür gesorgt, dass sie Lust auf ihn hätte und ihre Neugier hatte sie in der Hochzeitsnacht bereits befriedigt.

Eine Weile passierte nichts, dann nahm er ihr das Buch aus der Hand. Sie atmete überrascht ein.
Malfoy betrachtete Augenbrauen hochziehend den Buchdeckel. „Ich wusste nicht, dass du auf Schauergeschichten stehst …"
„Hast du was dagegen?" Sie schnappte ihm das Buch wieder aus der Hand und legte es außerhalb seiner Reichweite ab. Astoria hatte es vor zwei Tagen in der Bibliothek von Malfoy Manor entdeckt und gehofft, dass es ihr ein wenig die Zeit vertreiben würde bis sie sich wieder in die Öffentlichkeit wagen konnte.
„Du willst jetzt also lesen?" Malfoy hob die Decke an und ließ sich neben ihr auf die Matratze nieder.
Gereizt sah Astoria ihn an. „Verlass sofort mein Bett!"
Er hob erneut seine Augenbrauen. „Genau genommen, handelt es sich um mein Bett."
Wütend blitzte sie ihn an. „Warum bist du überhaupt heute gekommen? Warum nicht schon gestern oder vorgestern?", verlangte sie in ihrer Verärgerung zu wissen.
„Ich dachte, ich lasse dir ein bisschen Zeit, dich einzugewöhnen", behauptete Malfoy.
Dafür war es ein bisschen spät, fand sie. Schließlich hatten sie bereits miteinander geschlafen.
Astoria verschränkte ihre Arme. „Ich werde heute nicht mit dir schlafen", stellte sie klar. „Oder steht im Ehevertrag etwa etwas darüber, wie oft ich das tun muss?" Sie ließ es wie eine rhetorische Frage klingen, obwohl sie sich gar nicht sicher sein konnte, was genau nun in diesem Dokument vermerkt war.
„Noch nicht." Seine grauen Augen hefteten sich auf ihr Gesicht.
„Als ob du den Vertrag jetzt noch ändern könntest …", meinte sie und hoffte, dass sie damit Recht hatte. Vielleicht sollte sie den Ehevertrag doch langsam mal lesen, denn sonst würde sie eine Änderung gar nicht bemerken …

„Lass mich eine Weile hierbleiben", sagte er dann in einem ernsten Tonfall. Er rückte sich das Kissen in seinem Rücken zurecht und lehnte sich zurück, bevor er sich wieder an sie wandte: „Willst du mit mir reden?"
Astoria starrte ihn einen Moment an, bevor sie ihre Sprache wieder fand. „Ich wüsste nicht worüber." Wie um ihre Worte zu bestätigen, griff sie nach dem Buch. Sie spürte seinen Blick auf sich.
Verwundert bemerkte sie, wie er kurz darauf den Tagespropheten herbeirief und darin zu lesen begann.
„Malfoy, was soll das?", fragte sie ihn verwirrt.
„Sch … " Er bedeutete sie leise zu sein. „Ich bin heute noch nicht dazu gekommen alles zu lesen, aber jetzt habe ich offensichtlich Zeit dafür."
Astoria schwieg einen Moment, während Malfoy einen Artikel des Wirtschaftsteils studierte.
„Das ist nicht dein Ernst … ", begann sie.
Er sah sie an. „Es sei denn du hast deine Meinung geändert und willst doch mit mir schlafen?"
„Nein", kam es eher irritiert als aufgebracht von Astoria.
„Küssen vermutlich auch nicht?", fragte er und Astoria sah ihn fassungslos an. Seine Miene war nicht zu deuten. „In Ordnung, dann sei aber so lieb und sei ruhig, damit ich meine Zeitung zu Ende lesen kann. Du sagtest doch eben noch, dass du auch lesen wolltest."

Es irritierte sie mehr als nur ein wenig, dass er neben ihr im Bett Zeitung las. Sollte sie ihm das einfach erlauben? Es dauerte eine Weile bis sie sich entschied, tatsächlich auch zu lesen. Sie blätterte die Seiten in ihrem Buch um und suchte die Stelle, an der sie stehengeblieben war. Sie würde es einfach aussitzen. Groß schaden konnte es nicht. Sie sagte sich, dass sie die Auseinandersetzung mit ihm gewonnen hatte. Er hatte schließlich nicht das bekommen, für was er gekommen war. Obwohl er sich auch keine große Mühe gegeben hatte, sie umzustimmen, grübelte Astoria. Im Folgenden bemerkte Astoria immer wieder, dass sie, wenn sie eine Seite gelesen hatte, den Sinn des Gelesenen nicht verstanden hatte und die Seite erneut lesen musste.
Nach gefühlten Stunden, vermutlich waren es lediglich Minuten gewesen, stand Malfoy auf und Astoria sah von ihrem Buch hoch.
„Ich wünsche dir eine gute Nacht, Astoria", sagte er. In der Hand hielt er die gefaltete Zeitung.
Astoria erwiderte nichts und sah ihm hinterher. Sie biss sich auf ihre Unterlippe.
„Gute Nacht, Malfoy", sagte sie dann doch noch, als er schon bei der Tür war.
Er drehte seinen Kopf kaum wahrnehmbar in ihre Richtung und verließ dann das Zimmer durch die vermaledeite Verbindungstür. Astoria klappte ihr Buch zu. Ungewöhnliche Flitterwochen waren das auf jeden Fall!