SORRY! SORRY! SORRY!

Es tut mir ja so leid, dass ich euch habe so lange warten lassen!

Ich hatte so viel zu tun und wenn ich dann endlich mal an der Story saß um sie weiter zu schreiben ist mir nichts eingefallen. Sorry noch mal!

Ich wollte eigentlich mit Draco weiter machen, aber mir fiel es dann doch leichter erst einmal über Hermines treffen mit Ginny zu schreiben. Ich hoffe euch gefällt es! Auch wenn es vielleicht etwas schnulzig geraten ist. Aber ihr werdet sehen.

An meine lieben Reviewer! Ich danke euch so sehr! Und gebe euch deshalb ein paar Butterbier aus.

Teddy172: Auf keinen Fall hör ich auf zu schreiben, Draco muss doch wieder ein einigermaßen normales Leben bekommen, es dauert nur ein wenig länger mit dem schreiben als erwartet.

Sachmet: Du darfst mich gern mit irgendwelchen Sachen bewerfen, wenn du Lust hast, denn ich weiß, dass es doof ist warten zu müssen, aber es ging nicht schneller. Sorry!

Fenrirs Slave: Danke für den Hinweiß! Aber ich weiß auch nicht, warum der letzte Absatz nicht kursiv ist, in meinem Wort-Dokument ist alles richtig, das muss ein fehler in der Übertragung sein, nur leider bin ich nicht sonderlich begabt in Sachen PC und weiß nicht wie ich das beheben soll. :D

Und jetzt viel Spass beim lesen!

Ginnys großes Glück

Hermine lief die Straße hinab, zum Schutz vor dem Regen hatte sie ihren Mantel über den Kopf ausgebreitet. „Was soll ich davon nur halten? Ein Draco Malfoy, der reumütig in einem Muggle-café sitzt? Nein, da kann etwas nicht stimmen." Sie bog in eine einsame Gasse ein, schaute sich kurz in alle Richtungen um und disapparierte dann.

„Warum hat er mir nur all das erzählt? Sollte er sich wirklich verändert haben? Oh man! Das macht mich noch wahnsinnig! Vielleicht sollte ich es jemanden erzählen. Was würden sie dazu sagen? Ron würde ausflippen, mit Sicherheit. Harry würde wahrscheinlich erst einmal alle detail erfahren wollen und dann? Hmm..."

Sie war in der Zwischenzeit in der Winkelgasse angekommen, wo sie sich mit Ginny im Tropfenden Kessel treffen wollte.

„Was würde Ginny sagen? Ich hoffe nur sie ist nicht all zu sauer, dass ich zu spät komme."

Gerade öffnete sie die Tür zu dem kleinen Pulb, da sprang ihr auch schon der Rotschopf entgegen. „Wo warst du denn nur? Ich warte schon seit ner viertel Stunde auf dich! Ich habe dir so viel zu erzählen! Du wirst es nicht glauben! Ich habe Tom hier schon völlig verrückt gemacht."

Während sie sprach, hatte Ginny ihre Freundin zum Tresen gezerrt und auf einen Hocker gedrängt. Tom, der Wirt, verdrehte zu Bestätigung die Augen.

Hermine unterdrückte ein Kichern. „Es tut mir Leid!" sagte sie halb zu Ginny und halb zu dem Wirt gewandt. „Ich habe noch unverhofft jemanden getroffen, aber davon erzähle ich dir später, jetzt möchte ich erst einmal wissen warum du so hippelig bist!"

„Also gut!" sagte Ginny ernst, doch das breite Grinsen erschien sofort wieder auf ihren Lippen. „Sitzt du bequem?"

„Verdammt noch mal Ginny! Jetzt spann mich nicht so auf die Folter! Das ist ja nicht zum aushalten!" schimpfte Hermine, doch sie war nicht böse, denn sie konnte sehen, dass Ginny überglücklich war.

Ginnys Grinsen wurde, wenn dies noch möglich war, noch breiter und hüpfte vor Aufregung auf ihrem Hocker auf und ab. „Halt dich fest!"

Hermine verlor langsam die Nerven, doch dann streckte Ginny ihr ihre Hand entgegen. An ihrem Finger trug sie einen wunderschönen Verlobungsring.

Nun war es an Hermine unruhig herum zu hüpfen. Sie sprang Ginny um den Hals und jubelte laut. „Ich gratuliere dir Süße! Also hat er sich endlich getraut dich zu fragen, es wurde ja auch mal Zeit! Zeig noch mal her!" Hermine nahm Ginnys Hand in die ihre und nahm den Ring genauestens unter die Lupe.

Er war schmal und aus Weißgold gearbeiten, Verschnörkelungen umrahmten die drei ins Metal eingelassenen Brillianten.

„Der ist einfach wunderschön!" sagte sie und ließ die hand wieder los. „Du musst so Glücklich sein! Das hast du dir doch schon so lange gewünscht."

„Das bin ich!" strahlte Ginny.

„Du musst mir unbedingt alles erzählen Ginny! Wann? Wo? Wie? Nun lass es dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!"

Ginny musste lachen, sie merkte, dass ihre beste Freundin mindestens genau so aufgeregt war wie sie selbst. Also begann sie zu erzählen...

Es war am Abend zuvor gewesen. Ginny und ihr Liebster standen in der Küche des Fuchsbaus und waren gerade mit dem Abasch fertug.

Ginny?"

Ja Schatz?"

Kommst du noch mit auf einen Spaziergang runter zum See?"

Oh Harry! Sei mir bitte nicht böse, aber ich bin so müde, am liebsten würde ich mich aufs Sofa legen und etwas lesen." Antwortete sie während sie ganz nah an ihn heran trat.

Och bitte Süße!" er platzierte einen Kuss auf ihrer Stirn und zog sie dabei in seine Arme. „Es ist ja nicht für lang, nur ein wenig Luftschnappen." Er setzte seinen Dackelblick auf.

Schau mich nicht so an! Du weißt ganz genau, dass ich diesem Blick nicht widerstehen kann!" Sie hatte ihre Hände in die Hüften gestemmt und die Stirn kraus gezogen. Harry jedoch schob seine Unterlippe etwas vor, da war es um Ginny geschehen.

Also gut! Du hast gewonnen. Du bist wie ein kleines Kind!"

Und du bist ein Schatz!" Harry platzierte einen Kuss auf ihrer Nase.

Falsch! Ich bin dein Schatz!" lachte Ginny und küsste ihn sanft auf die Lippen. Dann lief sie aus der Küche um ihre Umhänge zu holen.

Es war eine sternenklare Märznacht und die Sichel des zunehmenden Mondes stand hoch am Himmel. Ginny und Harry langsam Arm in Arm hinunter zum See, wo sie schon so viele Sommer verbracht hatten.

Endlich dort angekommen, traute Ginny ihren Augen nicht. Auf der Wasseroberfläche schwammen hunderte von Lichtern, so das es den Anschein hatte diese Stünde in Flammen.

Harry! Was hat das zu bedeuten?"

Doch Harry sprach kein Wort und geleitete sie hinaus auf den Steg, so dass sie sich fühlte, sie stünde inmitten dieses Lichtermeeres. Harry nahm Ginnys Gesicht in beide häne und küsste sie zärtlich.

Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser Welt." Sprach Harry als sich ihre Lippen wieder getrennt hatten und er sank auf ein Knie nieder. Erst da begriff Ginny was er vor hatte und sofort traten ihr Tränen des Glücks in die Augen.

Ginny, du bist das beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Du bist der Mensch, der mir gezeigt hat, was die Worte Liebe und Geborgenheit wirklich bedeuten. Ich kann mir ein leben ohne dich nicht mehr vorstellen. Willst du mich heiraten?" Die ganze Zeit über während er gesprochen hatte hielt er beide Hände in den seinen, doch bei den letzten Worten hatte er in seine Tasche gegriffen und eine kleine Schatulle hervorgeholt und geöffnet.

Ginny stand einen Augenblick sprachlos da und starrte den Ringe an. Harry kam es wie eine Ewigkeit vor. Dann fiel sie dem jungen Mann in die Arme.

Ja! Ja, natürlich will ich das. Oh Harry! Du machst mich gerade zum glücklichsten Menschen auf dieser Welt!" Dabei küsste sie ihn mehrfach.

Nun kamen auch Harry ein paar Freudentränen. Diese wischte er jedoch schnell weg, trat einen Schritt zurück, nahm Ginnys Hand und steckte ihr den Ring an den Finger.

Jetzt kann uns nichts mehr trennen!" Und sie versanken in einen innigen Kuss...

„Naja, dann sind wir wieder zurück zum Haus." Endete Ginny ihren Bericht.

„Was haben deine Eltern dazu gesagt?" Wollte Hermine wissen.

„Sie wussten es schon. Harry hatte zuerst bei meinem Dad um meine Hand angehalten und er hatte es dann meiner Mom erzählt, als wir unten am See waren. Du kannst es dir ja sicher vorstellen, wie sie reagiert hat. Sie ist fast geplatzt vor Freude."

„Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen." Lachte Hermine bei dem Gedanken daran, wie Molly Weasley aufgeregt in dem kleinen Wohnzimmer herum tigerte und darauf wartete, dass das frischverlobte Paar zurück kamen um ihnen dann um die Hälse zu fallen und ihre Glückwünsche los zu werden. „Und was sagt Ron dazu?"

„Das weiß ich noch nicht, Harry trifft sich gerade mit ihm."

„Achso, ich denke aber nicht, dass er was dagegen sagt, was basseres hätte dir ja gar nicht passieren können! Er wird höchstens beleidigt sein, dass Harry ihn nicht vorher gefragt hat."

„Da hast du wahrscheinlich gar nicht mal so unrecht." Beide lachten.

„Und wann soll die Hochzeit stattfinden?"

„Ich weiß es noch nicht. Harry wäre es am liebsten wenn wir sofort heiraten, aber das geht leider nicht, denn er hat zur Zeit wirklich viel zu tun und da sind noch so viele Dinge die erledigt werden müssen und Mom sagt, dass es Unglück bringt wenn wir nicht mindestens ein halbes Jahr verlobt sind bevor wir heiraten, aber das wäre dann im September und da ist mir das Wetter zu unbeständig und kalt für eine Hochzeit. Also wie es aussieht, werden wir erst im nächste Jahr im späten Frühling heiraten." Sagte Ginny etwas bedrückt, doch lachte sie gleich wieder fröhlich auf als Hermine meinte, dass sie dadurch genügend Zeit hatten, um die richtigen Kleider zu finden.

„Du wirst doch meine Brautjungfer nicht wahr?" fragte Ginny nun.

„Aber selbstverständlich werde ich das. Das werde ich mir doch um nichts in der Welt entgehen lassen!" lachte Hermine. „Wen hast du denn noch im Sinn? Eine Brautjungfer ist doch etwas wenig."

„Ich hatte da an Luna und Demelza gedacht, wenn es dir nichts ausmacht." Sie schaute etwas schulbewusst drein.

„Nein, wieso sollte mir das etwas ausmachen?" fragte Hermine etwas verwundert.

„Ich dachte nur...!"

„Ach hör doch auf! Ich versteh mich doch gut mit Demelza und du weißt genau so gut wie ich, dass sie nicht der Grund war warum Ron und ich uns getrennt haben. Die beiden fingen doch erst Wochen später damit an miteinander aus zu gehen."

„Schon, aber ich dachte irgendwie es sei dir nicht recht."

„Ach Quatsch! Ganz im Gegenteil, so habe ich die Möglichkeit sie besser kennen zu lernen. Mir geht es nämlich ziemlich auf den Keks, dass die Freundin meines besten Freundes mir gegenüber immer etwas misstrauisch ist. Und außerdem ist es deine Hochzeit, du bist diejenige die bestimmen soll."

„Super damit hätte ich das schon mal geklärt." Und Ginny strahlte wieder. „So und jetzt erzähl mir warum du zu spät warst! Du sagteste etwas davon, dass du einen Freund getriffen hast." Sagte sie plötzlich und klang dabei furchtbar neugierig. „Jemand von dem ich wissen sollte?" fügte sie mit einem Grinsen hinzu.

„Falsch Ginny! Ich habe gesagt ich hätte jemanden unverhofft getroffen und habe nie etwas von einem Freund gesagt." Hermines Gesicht verfinsterte sich etwas, sie hatte das Gespräch mit Malfoy schon fast vergessen.

Auch Ginnys Grinsen verschwand nun. „So schlimm?"

„Nein eigentlich nicht, das ist ja das seltsame daran."

„Du sprichst in Rätseln! Jetzt bist du diejenige, die mich auf die Folter spannt"

„Es war Draco Malfoy, den ich getroffen habe."

„Wie bitte?" fragte Ginny entsetzt.

„Du hast schon richtig verstanden." Und Hermine begann ihr alles zu erzählen...

„Das merkwürdige daran ist, dass es so ehrlich klang und es aus seinem Inneren zu kommen schien. Ich hatte direkt Mitleid mit ihm."

„Vielleicht ist er ja wirklich nicht mehr der für den wir ihn halten." Meinte Ginny. „Du weißt ja was Severus immer sagt, wenn das Thema auf Malfoy kommt. ´Er ist kein schlechter Mensch, er ist nur im falschen Milieu groß geworden" sie verstellte ihr Stimme, damit sie etwas mehr nach ihrem alten Tränkemeister klang. „Vielleicht solltest du es darauf ankommen lassen. Wenn er sich wirklich verändert hat, dann ist das doch toll! Wenn nicht und er immer noch das alte Scheusal von früher ist und dich in eine Falle locken will, dann wird er die Maske hinter der er sich versteckt nicht lange halten können."

„Du hast recht, bitte erzähl nichts den anderen davon! Ich weiß noch nicht was ich jetzt mache. Er ist die Person die ich am meisten hasse und doch empfinde ich Mitleid, es ist verwirrend!"

Die beiden jungen Frauen schwatzten noch eine Weile und als sie sich trennten war es schon sehr spät.

„Ach! Ehe ich das vergesse, Mom hat dich am Sonntag zum essen eingeladen. Du weißt, das große Familienfestessen." Sagte Ginny bevor sie sich endgültig für diesen Abend verabschiedeten.

„Grüß deine Eltern ganz lieb von mir und sag deiner Mom, dass ich sehr gerne komme. Und gib Harry einen Kuss von mir und sag ihm, dass ich mich ganz doll für euch beide freue!"

„Mach ich!" grinste Ginny und die beiden küssten sich zum Abschied auf die Wange und disapparierten jeder zu sich nach Hause.

Hermine lag noch lange wach, zum einen weil sie sich für ihre beiden Freunde so sehr freute, zum anderen weil sie sich den Kopf darüber zerbrach was sie mit den neuen Informationen, die sie von Malfoy bekommen hatte anfangen sollte.

Na was meint ihr? Grottig? Zu schnulzig? Oder doch gut?

Ich würde mich auf jeden Fall über ein Review freuen!

Nächstes Mal kommt Draco dann auch wieder drin vor, versprochen!